Kündigungsdienst Nr. 1 in Germany
Vertragsnummer:
An:
Kündigungsabteilung – Die Haftpflichtkasse
Am Alten Posthof 4
10117 Berlin
Betreff: Vertragskündigung – Benachrichtigung per zertifizierter E-Mail
Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit kündige ich den Vertrag Nummer bezüglich des Dienstes Die Haftpflichtkasse. Diese Benachrichtigung stellt eine feste, klare und eindeutige Absicht dar, den Vertrag zum frühestmöglichen Zeitpunkt oder gemäß der anwendbaren vertraglichen Kündigungsfrist zu beenden.
Ich bitte Sie, alle erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen, um:
– alle Abrechnungen ab dem wirksamen Kündigungsdatum einzustellen;
– den ordnungsgemäßen Eingang dieser Anfrage schriftlich zu bestätigen;
– und gegebenenfalls die Schlussabrechnung oder Saldenbestätigung zu übermitteln.
Diese Kündigung wird Ihnen per zertifizierter E-Mail zugesandt. Der Versand, die Zeitstempelung und die Integrität des Inhalts sind festgestellt, wodurch es einen gleichwertigen Nachweis darstellt, der den Anforderungen an elektronische Beweise entspricht. Sie verfügen daher über alle notwendigen Elemente, um diese Kündigung ordnungsgemäß zu bearbeiten, in Übereinstimmung mit den geltenden Grundsätzen der schriftlichen Benachrichtigung und der Vertragsfreiheit.
Gemäß BGB § 355 (Widerrufsrecht) und den Datenschutzbestimmungen bitte ich Sie außerdem:
– alle meine personenbezogenen Daten zu löschen, die nicht für Ihre gesetzlichen oder buchhalterischen Verpflichtungen erforderlich sind;
– alle zugehörigen persönlichen Konten zu schließen;
– und mir die wirksame Löschung der Daten gemäß den geltenden Rechten zum Schutz der Privatsphäre zu bestätigen.
Ich behalte eine vollständige Kopie dieser Benachrichtigung sowie den Versandnachweis.
Mit freundlichen Grüßen,
12/01/2026
So kündigen Sie Ihre Haftpflichtkasse-Versicherung
Über Die Haftpflichtkasse
Die Haftpflichtkasse VVaG ist ein traditionsreicher deutscher Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit mit Hauptsitz in Berlin. Das Unternehmen wurde bereits 1899 gegründet und blickt somit auf über 120 Jahre Erfahrung im Versicherungswesen zurück. Als Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit unterscheidet sich die Haftpflichtkasse von klassischen Aktiengesellschaften dadurch, dass die Versicherten gleichzeitig Mitglieder des Vereins sind und von möglichen Überschüssen profitieren können.
Die Haftpflichtkasse konzentriert sich hauptsächlich auf Haftpflichtversicherungen für Privatpersonen und Unternehmen. Das Produktportfolio umfasst private Haftpflichtversicherungen, Berufshaftpflichtversicherungen für verschiedene Berufsgruppen, Betriebshaftpflichtversicherungen sowie weitere Sachversicherungen. Besonders bekannt ist das Unternehmen für seine Spezialisierung auf bestimmte Berufsgruppen wie Ärzte, Apotheker, Architekten und andere freie Berufe.
Mit rund 700.000 Versicherungsverträgen und etwa 300 Mitarbeitern gehört die Haftpflichtkasse zu den mittelgroßen Versicherern in Deutschland. Der Versicherer legt besonderen Wert auf persönliche Beratung und individuelle Lösungen für seine Kunden. Die Verwaltung erfolgt von der Hauptgeschäftsstelle in Berlin aus, wo auch alle postalischen Angelegenheiten bearbeitet werden.
Abonnementpläne und Preise
Private Haftpflichtversicherung
Die private Haftpflichtversicherung der Haftpflichtkasse bietet verschiedene Deckungssummen und Leistungspakete an. Die Beiträge variieren je nach gewählter Versicherungssumme, Selbstbehalt und individuellen Risikofaktoren wie Wohnort und Familienstand. Grundsätzlich werden Singles, Paare und Familien unterschiedlich eingestuft.
| Tarif | Deckungssumme | Durchschnittlicher Jahresbeitrag |
|---|---|---|
| Basis | 5 Millionen Euro | 60-80 Euro |
| Komfort | 10 Millionen Euro | 80-120 Euro |
| Premium | 15 Millionen Euro | 120-180 Euro |
Berufshaftpflichtversicherung
Für Freiberufler und bestimmte Berufsgruppen bietet die Haftpflichtkasse spezialisierte Berufshaftpflichtversicherungen an. Die Prämien richten sich hier nach dem Berufsrisiko, dem Jahresumsatz und der gewünschten Deckungssumme. Ärzte zahlen beispielsweise deutlich höhere Beiträge als Grafikdesigner, da das Haftungsrisiko im medizinischen Bereich erheblich größer ist.
Betriebshaftpflichtversicherung
Unternehmen können bei der Haftpflichtkasse Betriebshaftpflichtversicherungen abschließen, deren Kosten sich nach Unternehmensgröße, Branche und Umsatz bemessen. Die Mindestdeckungssummen liegen hier typischerweise bei 3 Millionen Euro, können aber je nach Bedarf deutlich höher angesetzt werden.
Zahlungsmodalitäten
Die Haftpflichtkasse bietet verschiedene Zahlungsweisen an. Versicherungsnehmer können zwischen jährlicher, halbjährlicher, vierteljährlicher oder monatlicher Zahlungsweise wählen. Bei jährlicher Zahlung gewährt der Versicherer in der Regel einen Rabatt von etwa 3-5 Prozent. Die Beiträge werden üblicherweise per Lastschriftverfahren eingezogen, können aber auch per Überweisung bezahlt werden.
Kündigungsbedingungen
Rechtliche Grundlagen in Deutschland
Die Kündigung von Versicherungsverträgen in Deutschland unterliegt strengen gesetzlichen Regelungen, die im Versicherungsvertragsgesetz (VVG) festgelegt sind. Diese Vorschriften schützen sowohl Versicherer als auch Versicherungsnehmer und sorgen für Rechtssicherheit bei der Vertragsbeendigung. Bei der Haftpflichtkasse gelten diese gesetzlichen Bestimmungen in vollem Umfang.
Ordentliche Kündigung
Die ordentliche Kündigung erfolgt zum Ablauf der Versicherungsperiode, die in der Regel ein Jahr beträgt. Versicherungsnehmer müssen eine Kündigungsfrist von drei Monaten zum Vertragsende einhalten. Wenn Ihr Versicherungsjahr beispielsweise am 31. Dezember endet, muss die Kündigung spätestens am 30. September beim Versicherer eingegangen sein. Die Kündigungsfrist kann in den Versicherungsbedingungen abweichend geregelt sein, darf aber maximal drei Monate betragen.
| Vertragsende | Kündigungsfrist | Spätester Kündigungstermin |
|---|---|---|
| 31. Dezember | 3 Monate | 30. September |
| 30. Juni | 3 Monate | 31. März |
| 31. März | 3 Monate | 31. Dezember (Vorjahr) |
Außerordentliche Kündigung
In bestimmten Situationen haben Versicherungsnehmer das Recht zur außerordentlichen Kündigung, ohne die reguläre Kündigungsfrist einhalten zu müssen. Dies ist insbesondere nach einem Schadensfall möglich, wenn die Versicherung die Leistung erbracht oder abgelehnt hat. Das Sonderkündigungsrecht muss innerhalb eines Monats nach Regulierung des Schadens ausgeübt werden.
Weitere Gründe für eine außerordentliche Kündigung sind Beitragserhöhungen ohne Leistungsverbesserung. Erhöht die Haftpflichtkasse die Prämien, ohne dass sich die versicherten Leistungen verbessern, können Versicherungsnehmer innerhalb eines Monats nach Zugang der Erhöhungsmitteilung kündigen. Auch bei Vertragsänderungen, die der Versicherer vornimmt, besteht ein Sonderkündigungsrecht.
Kündigung bei Risikowegfall
Wenn das versicherte Risiko vollständig wegfällt, beispielsweise bei einem Umzug ins Ausland oder der Aufgabe einer selbstständigen Tätigkeit, kann der Vertrag ebenfalls außerordentlich gekündigt werden. In diesem Fall sollte der Risikowegfall nachgewiesen werden, etwa durch eine Abmeldebescheinigung oder die Gewerbeabmeldung.
Wichtige Hinweise zur Kündigungsfrist
Entscheidend für die Einhaltung der Kündigungsfrist ist nicht das Absendedatum, sondern der Zeitpunkt, zu dem die Kündigung bei der Haftpflichtkasse eingeht. Daher ist es ratsam, die Kündigung rechtzeitig und auf einem nachweisbaren Weg zu versenden. Eine verspätet eingereichte Kündigung führt dazu, dass sich der Vertrag automatisch um ein weiteres Jahr verlängert.
Wie man Die Haftpflichtkasse per Post kündigt
Warum die postalische Kündigung am zuverlässigsten ist
Die Kündigung per Post, insbesondere per Einschreiben mit Rückschein, gilt in Deutschland als der sicherste und rechtlich zuverlässigste Weg, einen Versicherungsvertrag zu beenden. Anders als bei E-Mails oder Telefonanrufen erhalten Sie bei einem Einschreiben einen rechtsgültigen Nachweis darüber, dass Ihre Kündigung tatsächlich beim Empfänger angekommen ist. Dieser Nachweis ist besonders wichtig, wenn es später zu Unstimmigkeiten über den Kündigungszeitpunkt kommen sollte.
Bei elektronischen Kündigungen kann es zu technischen Problemen kommen, E-Mails können im Spam-Ordner landen oder aus anderen Gründen nicht zugestellt werden. Auch wenn viele Versicherer mittlerweile Online-Kündigungen akzeptieren, ist die postalische Form nach wie vor die rechtlich abgesichertste Methode. Gerichte erkennen das Einschreiben mit Rückschein als eindeutigen Beweis für den Zugang eines Schreibens an.
Notwendige Angaben im Kündigungsschreiben
Ein wirksames Kündigungsschreiben muss bestimmte Mindestangaben enthalten, um rechtlich bindend zu sein. Folgende Informationen sollten auf keinen Fall fehlen: Ihre vollständigen persönlichen Daten inklusive Name und Anschrift, die Versicherungsnummer oder Vertragsnummer, eine eindeutige Kündigungserklärung sowie das gewünschte Kündigungsdatum. Bei einer außerordentlichen Kündigung sollten Sie zusätzlich den Kündigungsgrund angeben und gegebenenfalls belegen.
Das Schreiben sollte handschriftlich unterschrieben sein, da eine Unterschrift die Authentizität des Dokuments bestätigt. Bei gemeinschaftlichen Verträgen, etwa einer Familienhaftpflicht, müssen alle Vertragspartner unterschreiben. Bewahren Sie eine Kopie des Kündigungsschreibens für Ihre Unterlagen auf.
Die korrekte Versandadresse
Kündigungsschreiben müssen an die offizielle Geschäftsadresse der Haftpflichtkasse gesendet werden. Die korrekte Anschrift lautet:
- Haftpflichtkasse VVaG, Am Alten Posthof 4, 10117 Berlin
Achten Sie darauf, die Adresse vollständig und korrekt anzugeben, um Verzögerungen bei der Zustellung zu vermeiden. Fehlerhafte Adressangaben können dazu führen, dass Ihre Kündigung verspätet oder gar nicht ankommt, was die Einhaltung der Kündigungsfrist gefährden würde.
Der Versand per Einschreiben
Für den Versand Ihrer Kündigung sollten Sie unbedingt ein Einschreiben mit Rückschein wählen. Diese Versandart kostet bei der Deutschen Post aktuell etwa 4,85 Euro zusätzlich zum normalen Porto, bietet aber maximale Rechtssicherheit. Sie erhalten eine Sendungsnummer, mit der Sie die Zustellung online verfolgen können, sowie nach erfolgter Zustellung den unterschriebenen Rückschein als Beweis.
Alternativ können Sie auch ein Einschreiben Einwurf wählen, das etwas günstiger ist. Hierbei wird der Einwurf in den Briefkasten elektronisch dokumentiert. Diese Variante ist jedoch weniger beweiskräftig als das Einschreiben mit Rückschein, da keine Unterschrift des Empfängers vorliegt.
Moderne Alternativen mit digitaler Nachverfolgung
Für Versicherungsnehmer, die den Gang zur Post scheuen oder keine Zeit dafür haben, gibt es mittlerweile digitale Dienste, die den Versand von Kündigungsschreiben übernehmen. Postclic ist ein solcher Service, der es ermöglicht, Kündigungen online zu erstellen und als nachverfolgten Brief versenden zu lassen. Der Vorteil liegt in der Zeitersparnis und der professionellen Formatierung des Schreibens.
Solche Dienste erstellen das Kündigungsschreiben nach rechtlichen Vorgaben, drucken es aus, frankieren es und versenden es per Einschreiben. Sie erhalten einen digitalen Nachweis über den Versand und die Zustellung. Dies verbindet die Rechtssicherheit der postalischen Kündigung mit dem Komfort digitaler Prozesse.
Bestätigung der Kündigung
Nach Eingang Ihrer Kündigung sollte die Haftpflichtkasse den Erhalt bestätigen und das Vertragsende mitteilen. Falls Sie innerhalb von zwei Wochen keine Reaktion erhalten, sollten Sie telefonisch nachfragen. Bewahren Sie alle Unterlagen zur Kündigung mindestens drei Jahre lang auf, um bei eventuellen Unstimmigkeiten nachweisen zu können, dass Sie fristgerecht gekündigt haben.
Kundenbewertungen und Tipps
Gründe für die Kündigung
Versicherungsnehmer entscheiden sich aus verschiedenen Gründen für die Kündigung ihrer Versicherung bei der Haftpflichtkasse. Ein häufiger Grund sind günstigere Angebote bei Wettbewerbern. Der Versicherungsmarkt ist hart umkämpft, und viele Versicherer locken mit Neukundentarifen, die deutlich unter den Bestandskundenbeiträgen liegen. Ein regelmäßiger Vergleich kann zu erheblichen Einsparungen führen.
Auch Unzufriedenheit mit dem Service oder der Schadenregulierung führt zu Kündigungen. Manche Kunden berichten von langen Bearbeitungszeiten oder Schwierigkeiten bei der Kommunikation mit dem Versicherer. Andere wechseln, weil sie ihre Versicherungen bei einem Anbieter bündeln möchten, um von Rabatten zu profitieren oder die Verwaltung zu vereinfachen.
Lebensveränderungen wie ein Umzug, eine Heirat oder die Aufgabe einer selbstständigen Tätigkeit können ebenfalls Kündigungsgründe sein. In solchen Fällen passt der bestehende Versicherungsschutz möglicherweise nicht mehr zu den geänderten Lebensumständen.
Erfahrungen mit dem Kündigungsprozess
Die meisten Kunden berichten, dass die Kündigung bei der Haftpflichtkasse unkompliziert verläuft, sofern alle Formalien eingehalten werden. Der Versicherer bestätigt den Eingang der Kündigung in der Regel zeitnah und teilt das genaue Vertragsende mit. Probleme entstehen meist nur dann, wenn Kündigungsfristen nicht eingehalten werden oder die Unterlagen unvollständig sind.
Wichtige Tipps für einen reibungslosen Kündigungsablauf
Bevor Sie Ihre Versicherung kündigen, sollten Sie unbedingt sicherstellen, dass Sie ab dem Kündigungszeitpunkt über einen neuen Versicherungsschutz verfügen. Eine Lücke im Versicherungsschutz kann im Schadensfall zu erheblichen finanziellen Belastungen führen. Schließen Sie daher idealerweise zuerst einen neuen Vertrag ab, bevor Sie den alten kündigen.
Prüfen Sie Ihre Vertragsunterlagen genau, um das korrekte Vertragsende und die Kündigungsfrist zu ermitteln. Diese Informationen finden Sie in Ihrem Versicherungsschein oder in den Versicherungsbedingungen. Markieren Sie sich den letzten möglichen Kündigungstermin im Kalender, um die Frist nicht zu verpassen.
Wenn Sie einen Schadensfall hatten, warten Sie mit der Kündigung, bis dieser vollständig reguliert ist. Eine vorzeitige Kündigung während eines laufenden Schadensfalls kann zu Komplikationen führen, auch wenn Sie grundsätzlich ein Sonderkündigungsrecht haben.
Nach der Kündigung
Nach erfolgreicher Kündigung sollten Sie überprüfen, ob alle Lastschrifteinzüge gestoppt wurden. Manchmal kommt es vor, dass trotz Kündigung noch Beiträge abgebucht werden. In diesem Fall sollten Sie umgehend Kontakt mit der Haftpflichtkasse aufnehmen und die Rückerstattung zu viel gezahlter Beiträge verlangen.
Bewahren Sie alle Unterlagen zur Kündigung sowie die Kündigungsbestätigung sorgfältig auf. Diese Dokumente können noch Jahre später wichtig werden, etwa wenn Fragen zum Versicherungsschutz in der Vergangenheit auftauchen oder wenn Sie nachweisen müssen, dass Sie durchgehend versichert waren.
Alternative Optionen vor der Kündigung
Bevor Sie endgültig kündigen, lohnt es sich manchmal, mit der Haftpflichtkasse über bessere Konditionen zu verhandeln. Langjährige Kunden haben oft Verhandlungsspielraum, besonders wenn sie mit einem konkreten Vergleichsangebot eines Wettbewerbers aufwarten können. Manche Versicherer sind bereit, die Prämie zu senken oder zusätzliche Leistungen zu gewähren, um einen Kunden zu halten.
Auch eine Anpassung des Versicherungsschutzes kann eine Alternative zur Kündigung sein. Vielleicht benötigen Sie bestimmte Zusatzleistungen nicht mehr und können durch deren Streichung Beiträge sparen. Ein Gespräch mit einem Berater der Haftpflichtkasse kann hier Klarheit schaffen und möglicherweise eine für beide Seiten zufriedenstellende Lösung hervorbringen.