Opzeggingsservice Nr. 1 in Germany
Geachte heer, mevrouw,
Hierbij deel ik u mijn beslissing mee om het contract met betrekking tot de dienst Generali te beëindigen.
Deze kennisgeving vormt een vastberaden, duidelijke en ondubbelzinnige wil om het contract op te zeggen, met ingang van de eerstvolgende vervaldatum of conform de toepasselijke contractuele termijn.
Ik verzoek u alle nodige maatregelen te nemen om:
– alle facturering stop te zetten vanaf de effectieve opzeggingsdatum;
– mij schriftelijk te bevestigen dat dit verzoek goed is ontvangen;
– en, indien van toepassing, mij de eindafrekening of bevestiging van saldo te sturen.
Deze opzegging wordt u toegestuurd via gecertificeerde e-mail. Het verzenden, de tijdstempel en de integriteit van de inhoud zijn vastgesteld, wat het een bewijskrachtig geschrift maakt dat voldoet aan de vereisten van elektronisch bewijs. U beschikt daarom over alle nodige elementen om deze opzegging regelmatig te verwerken, conform de toepasselijke beginselen inzake schriftelijke kennisgeving en contractvrijheid.
Conform de regels met betrekking tot de bescherming van persoonsgegevens, verzoek ik u ook:
– alle mijn gegevens te verwijderen die niet nodig zijn voor uw wettelijke of boekhoudkundige verplichtingen;
– alle bijbehorende persoonlijke ruimtes te sluiten;
– en mij de effectieve verwijdering van gegevens te bevestigen volgens de toepasselijke rechten inzake bescherming van de persoonlijke levenssfeer.
Ik bewaar een volledige kopie van deze kennisgeving evenals het bewijs van verzending.
So kündigen Sie Ihre Generali Versicherung erfolgreich
Über Generali
Die Generali Deutschland AG gehört zu den größten Versicherungskonzernen in Deutschland und ist Teil der internationalen Generali Group mit Hauptsitz in Triest, Italien. Mit einer über 190-jährigen Geschichte hat sich das Unternehmen als einer der führenden Anbieter von Versicherungs- und Vorsorgelösungen etabliert. Der deutsche Hauptsitz befindet sich am Generali Platz 1 in München, wo das Unternehmen eine breite Palette von Versicherungsprodukten für Privat- und Geschäftskunden anbietet.
Generali Deutschland beschäftigt mehrere tausend Mitarbeiter und betreut Millionen von Kunden im gesamten Bundesgebiet. Das Produktportfolio umfasst nahezu alle Versicherungssparten: von der Kfz-Versicherung über Hausrat- und Wohngebäudeversicherungen bis hin zu Lebensversicherungen, Berufsunfähigkeitsversicherungen und betrieblichen Altersvorsorgelösungen. Auch im Bereich der privaten Krankenversicherung ist Generali aktiv tätig.
Das Unternehmen setzt auf eine Kombination aus traditionellem Versicherungsgeschäft und digitalen Innovationen. Kunden können ihre Verträge sowohl über klassische Vertriebswege wie Versicherungsagenturen und -makler als auch zunehmend über digitale Kanäle abschließen und verwalten. Die Generali Deutschland AG ist bekannt für ihre umfassende Beratung und individuelle Lösungsansätze, die auf die spezifischen Bedürfnisse der Versicherten zugeschnitten sind.
Unternehmensstruktur und Marken
Zur Generali Gruppe in Deutschland gehören verschiedene Gesellschaften und Marken. Neben der Generali Deutschland AG sind dies unter anderem die CosmosDirekt, Deutschlands größter Direktversicherer, sowie die Dialog Lebensversicherungs-AG. Diese Markenvielfalt ermöglicht es dem Konzern, unterschiedliche Kundensegmente gezielt anzusprechen und verschiedene Vertriebskanäle optimal zu nutzen.
Die Generali ist Mitglied im Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) und unterliegt der Aufsicht durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). Dies gewährleistet hohe Standards in Bezug auf Solvabilität, Geschäftspraktiken und Verbraucherschutz. Als börsennotierter Konzern ist die Generali Group auch zur Einhaltung strenger Transparenz- und Berichtspflichten verpflichtet.
Versicherungsprodukte und Beitragsstrukturen
Die Generali bietet ein umfangreiches Spektrum an Versicherungsprodukten, deren Preisgestaltung von zahlreichen individuellen Faktoren abhängt. Die Beiträge variieren je nach Versicherungsart, Deckungsumfang, persönlichen Risikofaktoren und gewählten Zusatzoptionen erheblich. Eine pauschale Preisangabe ist daher kaum möglich, dennoch lassen sich für die wichtigsten Versicherungssparten typische Beitragsbereiche skizzieren.
Sachversicherungen
Bei der Kfz-Versicherung hängen die Beiträge von Faktoren wie Fahrzeugtyp, Schadenfreiheitsklasse, jährlicher Fahrleistung, Zulassungsort und Alter des Fahrers ab. Eine Kfz-Haftpflichtversicherung kann je nach Profil zwischen 200 und 1.000 Euro jährlich kosten, während Vollkaskoversicherungen deutlich höhere Beiträge erfordern können. Die Hausratversicherung bewegt sich typischerweise zwischen 50 und 300 Euro pro Jahr, abhängig von der Wohnfläche, dem Wohnort und der Versicherungssumme.
Wohngebäudeversicherungen sind für Immobilieneigentümer essenziell und schützen vor Schäden durch Feuer, Leitungswasser, Sturm und Hagel. Die Beiträge richten sich nach Gebäudewert, Bauart, Baujahr und Lage und können von wenigen hundert bis zu mehreren tausend Euro jährlich reichen. Privathaftpflichtversicherungen gehören zu den günstigsten und wichtigsten Versicherungen mit Jahresbeiträgen zwischen 40 und 150 Euro.
Personenversicherungen
Im Bereich der Lebensversicherungen bietet Generali verschiedene Produkte an: Kapitallebensversicherungen, Risikolebensversicherungen, fondsgebundene Lebensversicherungen und Rentenversicherungen. Die Beiträge sind stark vom Alter bei Vertragsabschluss, der Versicherungssumme, der Laufzeit und dem Gesundheitszustand abhängig. Eine Risikolebensversicherung kann bereits ab 10 bis 20 Euro monatlich erhältlich sein, während Kapitallebensversicherungen oft dreistellige Monatsbeiträge erfordern.
Berufsunfähigkeitsversicherungen gehören zu den komplexesten und individuellsten Versicherungsprodukten. Die Beiträge variieren erheblich je nach Beruf, Alter, Gesundheitszustand und gewünschter Rentenhöhe. Für einen 30-jährigen Büroangestellten können Monatsbeiträge zwischen 50 und 150 Euro anfallen, während Handwerker oder Personen in körperlich anspruchsvollen Berufen deutlich höhere Prämien zahlen müssen.
Übersicht typischer Beitragsbereiche
| Versicherungsart | Typischer Jahresbeitrag | Einflussfaktoren |
|---|---|---|
| Kfz-Haftpflicht | 200 - 1.000 € | Fahrzeugtyp, SF-Klasse, Region |
| Hausratversicherung | 50 - 300 € | Wohnfläche, Wohnort, Versicherungssumme |
| Privathaftpflicht | 40 - 150 € | Deckungssumme, Familienstand |
| Wohngebäudeversicherung | 300 - 2.000+ € | Gebäudewert, Bauart, Lage |
| Risikolebensversicherung | 120 - 500 € | Alter, Versicherungssumme, Gesundheit |
| Berufsunfähigkeitsversicherung | 600 - 2.400 € | Beruf, Alter, Rentenhöhe |
Kündigungsbedingungen und rechtliche Grundlagen
Die Kündigung einer Versicherung bei Generali unterliegt klaren rechtlichen Rahmenbedingungen, die im Versicherungsvertragsgesetz (VVG) sowie in den jeweiligen Allgemeinen Versicherungsbedingungen (AVB) festgelegt sind. Versicherungsnehmer sollten diese Regelungen genau kennen, um ihre Verträge rechtzeitig und wirksam kündigen zu können.
Ordentliche Kündigung
Die ordentliche Kündigung erfolgt zum Ende der Vertragslaufzeit und ist die häufigste Form der Vertragsbeendigung. Bei den meisten Versicherungen beträgt die Kündigungsfrist drei Monate zum Ablauf des Versicherungsjahres. Das Versicherungsjahr entspricht nicht zwingend dem Kalenderjahr, sondern beginnt mit dem Datum des Vertragsabschlusses. Wenn eine Versicherung beispielsweise am 15. März 2020 begonnen hat, endet das Versicherungsjahr jeweils am 14. März, und die Kündigung muss spätestens bis zum 14. Dezember des Vorjahres eingehen.
Bei Lebensversicherungen und Rentenversicherungen gelten teilweise abweichende Regelungen. Viele dieser Verträge haben längere Laufzeiten und können nicht jährlich gekündigt werden. Stattdessen ist oft nur eine Beitragsfreistellung möglich, bei der keine weiteren Zahlungen geleistet werden, der Vertrag aber bestehen bleibt. Eine vollständige Kündigung mit Rückkaufswert ist zwar möglich, führt aber häufig zu erheblichen finanziellen Nachteilen.
Außerordentliche Kündigungsmöglichkeiten
Neben der ordentlichen Kündigung gibt es verschiedene Situationen, in denen ein Sonderkündigungsrecht besteht. Nach einem Schadensfall haben sowohl Versicherungsnehmer als auch Versicherer das Recht, den Vertrag innerhalb eines Monats nach Abschluss der Schadenregulierung zu kündigen. Dies gilt unabhängig von der regulären Kündigungsfrist und kann strategisch genutzt werden, wenn man ohnehin einen Wechsel plant.
Bei Beitragserhöhungen, die nicht auf veränderten persönlichen Risikofaktoren beruhen, steht Versicherungsnehmern ebenfalls ein Sonderkündigungsrecht zu. Die Kündigung muss innerhalb eines Monats nach Zugang der Mitteilung über die Beitragsanpassung erfolgen. Wichtig ist, dass dieses Recht nur bei einseitigen Erhöhungen durch den Versicherer greift, nicht bei Änderungen aufgrund veränderter Schadenfreiheitsklassen oder ähnlicher individueller Faktoren.
Ein weiteres Sonderkündigungsrecht besteht bei Vertragsübernahmen, etwa wenn ein Fahrzeug verkauft wird und der Käufer die Kfz-Versicherung übernimmt. Auch bei Wegfall des versicherten Risikos, beispielsweise bei Verkauf einer versicherten Immobilie oder Abmeldung eines Fahrzeugs, kann der Vertrag vorzeitig beendet werden.
Kündigungsfristen im Überblick
| Kündigungsart | Frist | Besonderheiten |
|---|---|---|
| Ordentliche Kündigung | 3 Monate zum Versicherungsjahr | Standard für die meisten Versicherungen |
| Nach Schadensfall | 1 Monat nach Regulierung | Sonderkündigungsrecht beidseitig |
| Nach Beitragserhöhung | 1 Monat nach Mitteilung | Nur bei einseitigen Erhöhungen |
| Bei Risikowegfall | Unverzüglich | Z.B. Fahrzeugverkauf, Immobilienverkauf |
| Kfz-Versicherung | 1 Monat zum 31.12. | Stichtag unabhängig vom Vertragsbeginn |
Besonderheiten bei der Kfz-Versicherung
Die Kfz-Versicherung nimmt eine Sonderstellung ein. Hier gilt als Hauptfälligkeitstermin der 31. Dezember eines jeden Jahres, unabhängig davon, wann der Vertrag ursprünglich abgeschlossen wurde. Die Kündigungsfrist beträgt einen Monat, sodass eine Kündigung spätestens bis zum 30. November beim Versicherer eingegangen sein muss. Diese Regelung erleichtert den Wechsel zwischen Versicherern und ermöglicht es Verbrauchern, von günstigeren Angeboten zu profitieren.
Wie man Generali per Post kündigt
Die postalische Kündigung per Einschreiben ist die sicherste und rechtlich zuverlässigste Methode, um einen Versicherungsvertrag bei Generali zu beenden. Trotz zunehmender Digitalisierung empfehlen Verbraucherschützer und Rechtsexperten nach wie vor den Postweg, da dieser einen eindeutigen Nachweis über den Zugang der Kündigung beim Versicherer ermöglicht.
Warum die postalische Kündigung am sichersten ist
Der wichtigste Vorteil der postalischen Kündigung liegt im rechtssicheren Nachweis. Bei einem Einschreiben mit Rückschein erhält der Absender eine unterschriebene Bestätigung, dass das Schreiben zugestellt wurde. Dieser Nachweis ist vor Gericht vollständig verwertbar und schützt vor Streitigkeiten über den Zugang der Kündigung. Gerade wenn Fristen eingehalten werden müssen, ist diese Sicherheit von unschätzbarem Wert.
Im Gegensatz zu E-Mails oder Online-Formularen kann bei einem ordnungsgemäß versandten Einschreiben nicht behauptet werden, die Kündigung sei nie angekommen. E-Mails können im Spam-Ordner landen, Online-Portale können technische Probleme haben, und Telefonate bieten überhaupt keinen dokumentierten Nachweis. Ein physisches Kündigungsschreiben mit Einschreibebeleg ist hingegen ein unwiderlegbares Dokument.
Zudem entspricht die schriftliche Kündigung per Post den gesetzlichen Anforderungen des Versicherungsvertragsgesetzes. Während einige Versicherer mittlerweile auch andere Kündigungsformen akzeptieren, ist die Schriftform nach wie vor der rechtliche Standard. Mit einem postalischen Kündigungsschreiben ist man auf der absolut sicheren Seite und vermeidet jegliche Diskussionen über die Wirksamkeit der Kündigung.
Vorbereitung der Kündigung
Bevor Sie Ihr Kündigungsschreiben aufsetzen, sollten Sie alle relevanten Vertragsdaten zusammentragen. Dazu gehören die Versicherungsscheinnummer, die Vertragsnummer, Ihre Kundennummer bei Generali sowie die genaue Bezeichnung der zu kündigenden Versicherung. Diese Informationen finden Sie auf Ihrer Versicherungspolice, den jährlichen Beitragsrechnungen oder in der Korrespondenz mit Generali.
Prüfen Sie außerdem genau Ihre Kündigungsfrist. Schauen Sie in Ihre Versicherungsunterlagen oder in die Allgemeinen Versicherungsbedingungen, um das Ende des Versicherungsjahres und die einzuhaltende Kündigungsfrist zu ermitteln. Bei Unsicherheiten können Sie auch beim Kundenservice von Generali nachfragen, ohne bereits eine Kündigungsabsicht zu äußern. Notieren Sie sich das späteste Datum, zu dem Ihre Kündigung beim Versicherer eingegangen sein muss.
Überlegen Sie sich auch, ob Sie von einem Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen können. Gab es kürzlich einen Schadensfall, eine Beitragserhöhung oder einen anderen Grund, der eine vorzeitige Kündigung rechtfertigt? In diesem Fall sollten Sie den entsprechenden Kündigungsgrund in Ihrem Schreiben explizit benennen und gegebenenfalls Nachweise beifügen.
Aufbau des Kündigungsschreibens
Ein wirksames Kündigungsschreiben muss bestimmte Pflichtangaben enthalten, um rechtlich einwandfrei zu sein. Im Briefkopf sollten Ihr vollständiger Name und Ihre aktuelle Adresse stehen. Darunter folgt die Adresse des Empfängers. Die korrekte Anschrift für Kündigungen bei Generali lautet:
- Generali Deutschland AG, Generali Platz 1, 80791 München
Das Datum des Schreibens ist wichtig für die Dokumentation und sollte dem tatsächlichen Versanddatum entsprechen. Als Betreffzeile eignet sich eine klare Formulierung wie "Kündigung meiner Versicherung" oder "Kündigung des Versicherungsvertrags Nr. [Vertragsnummer]".
Im Hauptteil des Schreibens sollten Sie zunächst den zu kündigenden Vertrag eindeutig identifizieren. Nennen Sie die Versicherungsscheinnummer, die Vertragsnummer und die Art der Versicherung. Formulieren Sie dann unmissverständlich Ihre Kündigungsabsicht: "Hiermit kündige ich den oben genannten Versicherungsvertrag fristgerecht zum nächstmöglichen Zeitpunkt" oder, wenn Sie ein konkretes Datum kennen, "zum [Datum]".
Falls Sie ein Sonderkündigungsrecht geltend machen, begründen Sie dies ausführlich: "Hiermit kündige ich den Vertrag außerordentlich aufgrund der mit Schreiben vom [Datum] mitgeteilten Beitragserhöhung." Bitten Sie um eine schriftliche Kündigungsbestätigung mit Angabe des Beendigungsdatums. Dies hilft Ihnen, sicherzustellen, dass die Kündigung korrekt verarbeitet wurde.
Abschließend setzen Sie Ort, Datum und Ihre handschriftliche Unterschrift unter das Schreiben. Eine handschriftliche Unterschrift ist für die Rechtswirksamkeit der Kündigung essenziell. Digitale Unterschriften oder das bloße Tippen des Namens reichen nicht aus.
Versand als Einschreiben
Für den Versand Ihrer Kündigung sollten Sie unbedingt ein Einschreiben mit Rückschein wählen. Bei der Deutschen Post kostet diese Versandart einige Euro mehr als ein normaler Brief, bietet aber entscheidende Vorteile. Das Einschreiben wird dem Empfänger persönlich ausgehändigt, und Sie erhalten einen unterschriebenen Rückschein als Zustellnachweis.
Bewahren Sie sowohl den Einlieferungsbeleg als auch den zurückgesandten Rückschein sorgfältig auf. Diese Dokumente sind Ihre Beweise dafür, dass die Kündigung fristgerecht bei Generali eingegangen ist. Scannen oder fotografieren Sie diese Unterlagen zusätzlich und speichern Sie sie digital, um sie auch langfristig verfügbar zu haben.
Alternativ zum Gang zur Postfiliale können Sie auch moderne Dienste wie Postclic nutzen. Postclic ermöglicht es Ihnen, Kündigungsschreiben online zu erstellen und als nachverfolgten Brief versenden zu lassen. Der Dienst übernimmt den Druck, das Kuvertieren und den Versand als Einschreiben, während Sie einen digitalen Nachweis über den Versand erhalten. Dies spart Zeit und den Weg zur Post, bietet aber dieselbe rechtliche Sicherheit wie ein selbst aufgegebenes Einschreiben.
Nachverfolgung und Bestätigung
Nach dem Versand Ihrer Kündigung sollten Sie die Sendungsverfolgung nutzen, um zu überprüfen, ob das Schreiben zugestellt wurde. Die Sendungsnummer auf Ihrem Einlieferungsbeleg ermöglicht es Ihnen, online den Status Ihrer Sendung zu verfolgen. Sobald das Einschreiben zugestellt wurde, erhalten Sie in der Regel innerhalb weniger Tage den unterschriebenen Rückschein zurück.
Generali sollte Ihnen innerhalb von zwei bis drei Wochen eine schriftliche Kündigungsbestätigung zusenden. In diesem Schreiben wird das Datum der Vertragsbeendigung bestätigt und gegebenenfalls auf offene Beiträge oder Rückerstattungen hingewiesen. Sollten Sie nach vier Wochen noch keine Bestätigung erhalten haben, empfiehlt es sich, telefonisch oder schriftlich nachzuhaken.
Prüfen Sie die Kündigungsbestätigung sorgfältig. Achten Sie darauf, dass das genannte Beendigungsdatum mit Ihren Erwartungen übereinstimmt und dass alle Vertragsdaten korrekt angegeben sind. Bei Unstimmigkeiten sollten Sie umgehend Kontakt mit Generali aufnehmen und die Korrektur verlangen.
Umgang mit Beitragsrückerstattungen
Wenn Sie Ihre Versicherung vorzeitig kündigen oder wenn Sie Beiträge im Voraus gezahlt haben, steht Ihnen möglicherweise eine Rückerstattung zu. Bei monatlicher Zahlweise ist dies in der Regel nicht der Fall, da Sie nur für die tatsächlich versicherten Monate zahlen. Bei jährlicher oder halbjährlicher Zahlweise kann jedoch ein Guthaben entstehen.
Generali wird eine etwaige Rückerstattung üblicherweise automatisch auf das Konto überweisen, von dem auch die Beiträge eingezogen wurden. Dies kann einige Wochen nach dem Kündigungstermin dauern. In der Kündigungsbestätigung sollte angegeben sein, ob und in welcher Höhe eine Rückerstattung erfolgt. Beachten Sie, dass viele Versicherer bei vorzeitiger Kündigung eine Bearbeitungsgebühr oder einen Abschlag vornehmen können, sofern dies in den Versicherungsbedingungen vorgesehen ist.
Gründe für die Kündigung und Kundenerfahrungen
Die Entscheidung, eine Versicherung bei Generali zu kündigen, kann vielfältige Gründe haben. Ein Verständnis der häufigsten Kündigungsmotive und der Erfahrungen anderer Kunden kann helfen, die eigene Situation besser einzuschätzen und eine fundierte Entscheidung zu treffen.
Häufige Kündigungsgründe
Einer der häufigsten Gründe für einen Versicherungswechsel sind günstigere Angebote bei Konkurrenzunternehmen. Der Versicherungsmarkt ist hart umkämpft, und viele Anbieter locken Neukunden mit attraktiven Konditionen. Besonders bei Kfz-Versicherungen und Hausratversicherungen lassen sich durch einen Wechsel oft mehrere hundert Euro pro Jahr einsparen. Verbraucher, die regelmäßig Vergleichsportale nutzen und Angebote einholen, stellen häufig fest, dass sie bei ihrem aktuellen Versicherer deutlich mehr zahlen als bei der Konkurrenz.
Ein weiterer wichtiger Kündigungsgrund ist Unzufriedenheit mit dem Service oder der Schadenregulierung. Wenn Versicherungsnehmer im Schadenfall schlechte Erfahrungen machen – sei es durch lange Bearbeitungszeiten, unfreundliche Kommunikation oder Schwierigkeiten bei der Leistungsanerkennung – verlieren sie das Vertrauen in ihren Versicherer. Gerade in kritischen Situationen, in denen man auf schnelle und unkomplizierte Hilfe angewiesen ist, zeigt sich die wahre Qualität eines Versicherungsunternehmens.
Veränderungen in der Lebenssituation führen ebenfalls häufig zu Kündigungen. Ein Umzug, eine Heirat, die Geburt eines Kindes oder der Eintritt in den Ruhestand können dazu führen, dass bestehende Versicherungen nicht mehr optimal passen. In solchen Fällen ist es sinnvoll, den gesamten Versicherungsschutz zu überprüfen und gegebenenfalls anzupassen oder zu einem Anbieter zu wechseln, der besser auf die neue Lebenssituation zugeschnittene Produkte anbietet.
Manche Kunden kündigen auch, weil sie ihren Versicherungsschutz konsolidieren möchten. Wer mehrere Versicherungen bei verschiedenen Anbietern hat, kann durch die Bündelung aller Verträge bei einem einzigen Versicherer oft Rabatte erhalten und gleichzeitig die Verwaltung vereinfachen. Andere wiederum bevorzugen die Diversifikation und möchten bewusst nicht alle Versicherungen bei einem Anbieter haben.
Kundenbewertungen und Reputation
Die Generali Deutschland AG genießt grundsätzlich einen soliden Ruf im deutschen Versicherungsmarkt. Als Teil eines internationalen Konzerns verfügt das Unternehmen über erhebliche finanzielle Ressourcen und eine lange Tradition. In unabhängigen Ratings und Tests schneidet Generali in vielen Bereichen gut bis sehr gut ab, insbesondere bei der Finanzstärke und Stabilität.
In Kundenbewertungen auf verschiedenen Plattformen zeigt sich jedoch ein gemischtes Bild. Während viele Kunden die umfassende Produktpalette, die kompetente Beratung durch Versicherungsagenten und die reibungslose Abwicklung im Schadenfall loben, gibt es auch kritische Stimmen. Häufige Kritikpunkte betreffen die Erreichbarkeit des Kundenservice, insbesondere zu Stoßzeiten, sowie gelegentlich als langwierig empfundene Bearbeitungsprozesse.
Bei der Schadenregulierung berichten einige Kunden von sehr positiven Erfahrungen mit schneller und unbürokratischer Abwicklung, während andere von Verzögerungen und Nachfragen berichten. Dies ist allerdings ein Phänomen, das bei nahezu allen Versicherungsunternehmen zu beobachten ist, da jeder Schadenfall individuell ist und unterschiedlich komplexe Prüfungen erfordert.
Tipps für einen reibungslosen Wechsel
Wenn Sie sich entschieden haben, Ihre Versicherung bei Generali zu kündigen, sollten Sie einige wichtige Punkte beachten, um einen nahtlosen Übergang zu gewährleisten. Der wichtigste Grundsatz lautet: Kündigen Sie niemals eine bestehende Versicherung, bevor Sie eine neue Versicherung abgeschlossen haben und die Annahme durch den neuen Versicherer bestätigt wurde. Eine Lücke im Versicherungsschutz kann verheerende finanzielle Folgen haben.
Beginnen Sie rechtzeitig mit der Suche nach einem neuen Versicherer. Nutzen Sie Vergleichsportale, holen Sie mehrere Angebote ein und prüfen Sie nicht nur den Preis, sondern auch die Leistungen im Detail. Günstigere Beiträge gehen manchmal mit eingeschränkten Leistungen oder höheren Selbstbeteiligungen einher. Lesen Sie die Versicherungsbedingungen sorgfältig und achten Sie auf Ausschlüsse und Einschränkungen.
Bei der Kfz-Versicherung sollten Sie Ihre Schadenfreiheitsklasse im Blick behalten. Diese können Sie in der Regel problemlos zum neuen Versicherer mitnehmen. Fordern Sie bei Generali eine Schadenfreiheitsklassen-Bestätigung an, die Sie bei Ihrem neuen Versicherer einreichen können. Dies sollte rechtzeitig geschehen, damit die Unterlagen zum Wechseltermin vorliegen.
Koordinieren Sie die Kündigungstermine sorgfältig. Idealerweise sollte Ihre neue Versicherung genau an dem Tag beginnen, an dem die alte endet. Bei der Kfz-Versicherung ist dies durch den einheitlichen Stichtag 31. Dezember relativ einfach. Bei anderen Versicherungen müssen Sie die individuellen Vertragslaufzeiten beachten und die Kündigungsfristen entsprechend einhalten.
Dokumentieren Sie alle Schritte des Kündigungsprozesses. Bewahren Sie Kopien