Cancellation service N°1 in Germany
Contract number:
To the attention of:
Cancellation Department – Unfallversicherung
Schillstraße 2
10785 Berlin
Subject: Contract Cancellation – Certified Email Notification
Dear Sir or Madam,
I hereby notify you of my decision to terminate contract number relating to the Unfallversicherung service. This notification constitutes a firm, clear and unequivocal intention to cancel the contract, effective at the earliest possible date or in accordance with the applicable contractual notice period.
I kindly request that you take all necessary measures to:
– cease all billing from the effective date of cancellation;
– confirm in writing the proper receipt of this request;
– and, where applicable, send me the final statement or balance confirmation.
This cancellation is sent to you by certified email. The sending, timestamping and integrity of the content are established, making it equivalent proof meeting the requirements of electronic evidence. You therefore have all the necessary elements to process this cancellation properly, in accordance with the applicable principles regarding written notification and contractual freedom.
In accordance with the Consumer Rights Act 2015 and data protection regulations, I also request that you:
– delete all my personal data not necessary for your legal or accounting obligations;
– close any associated personal account;
– and confirm to me the effective deletion of data in accordance with applicable rights regarding privacy protection.
I retain a complete copy of this notification as well as proof of sending.
Yours sincerely,
12/01/2026
So beenden Sie Ihre Unfallversicherung erfolgreich
Über Unfallversicherung
Die Unfallversicherung in Deutschland ist ein wesentlicher Bestandteil des sozialen Sicherungssystems und schützt Millionen von Menschen vor den finanziellen Folgen von Unfällen. Dabei wird grundsätzlich zwischen der gesetzlichen und der privaten Unfallversicherung unterschieden. Die gesetzliche Unfallversicherung wird von der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) koordiniert und durch verschiedene Berufsgenossenschaften sowie Unfallkassen umgesetzt. Sie bietet Schutz bei Arbeitsunfällen, Wegeunfällen und Berufskrankheiten. Die private Unfallversicherung hingegen kann freiwillig abgeschlossen werden und bietet erweiterten Schutz auch im privaten Bereich, rund um die Uhr und weltweit.
Die gesetzliche Unfallversicherung ist für Arbeitgeber verpflichtend und deckt Beschäftigte, Auszubildende, Studierende, Kindergartenkinder und Schüler ab. Sie wird vollständig durch die Arbeitgeber finanziert und bietet umfassende Leistungen von der medizinischen Rehabilitation über berufliche Wiedereingliederung bis hin zu Rentenzahlungen bei dauerhaften Beeinträchtigungen. Die DGUV mit Sitz in Berlin koordiniert die neun gewerblichen Berufsgenossenschaften und 24 Unfallkassen, die je nach Branche und Sektor zuständig sind.
Private Unfallversicherungen werden von zahlreichen Versicherungsgesellschaften wie Allianz, AXA, ERGO oder HUK-COBURG angeboten. Sie ergänzen den gesetzlichen Schutz und zahlen im Versicherungsfall eine vereinbarte Invaliditätssumme oder andere Leistungen wie Krankenhaustagegeld, Genesungsgeld oder Todesfallleistungen. Während die gesetzliche Unfallversicherung hauptsächlich während der Arbeitszeit greift, schützt die private Variante auch bei Freizeitunfällen, im Haushalt oder im Urlaub.
Unterschiede zwischen gesetzlicher und privater Unfallversicherung
Die gesetzliche Unfallversicherung ist Teil des Sozialversicherungssystems und dient primär dem Schutz von Arbeitnehmern. Sie leistet bei Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten und übernimmt sämtliche Behandlungskosten ohne Zuzahlungen. Darüber hinaus zahlt sie Verletztengeld während der Arbeitsunfähigkeit und gewährt Renten bei dauerhaften Schäden. Die Beiträge richten sich nach dem Risiko der jeweiligen Branche und der Lohnsumme des Unternehmens.
Private Unfallversicherungen hingegen sind individuell gestaltbar und bieten Schutz unabhängig von der Ursache des Unfalls. Sie zahlen eine vorab vereinbarte Summe basierend auf dem Invaliditätsgrad, die frei verwendet werden kann. Versicherte können zwischen verschiedenen Leistungsbausteinen wählen und den Versicherungsschutz an ihre persönlichen Bedürfnisse anpassen. Die Beiträge hängen von Faktoren wie Alter, Beruf, Gesundheitszustand und gewünschter Versicherungssumme ab.
Leistungsumfang und Versicherungsschutz
Die gesetzliche Unfallversicherung bietet einen umfassenden Leistungskatalog, der weit über die reine Geldleistung hinausgeht. Zu den Hauptleistungen gehören Heilbehandlung, medizinische und berufliche Rehabilitation, Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben, Verletztengeld, Übergangsgeld sowie Renten bei Minderung der Erwerbsfähigkeit oder im Todesfall für Hinterbliebene. Die Versicherung trägt auch die Kosten für Hilfsmittel, Wohnungsanpassungen und andere Maßnahmen zur Wiedereingliederung.
Private Unfallversicherungen konzentrieren sich hauptsächlich auf finanzielle Entschädigungen. Die Grundleistung ist die Invaliditätssumme, die je nach Schwere der bleibenden Beeinträchtigung ausgezahlt wird. Viele Tarife bieten zusätzliche Leistungen wie Unfallrente bei hohen Invaliditätsgraden, Krankenhaustagegeld, Genesungsgeld, Übergangsleistungen, kosmetische Operationen nach Unfällen oder Bergungskosten. Einige Versicherer haben auch Assistance-Leistungen wie Haushaltshilfe oder psychologische Betreuung im Programm.
Abonnementpläne und Preise
Bei der gesetzlichen Unfallversicherung gibt es keine individuellen Tarife oder Abonnementpläne im klassischen Sinne. Die Mitgliedschaft ergibt sich automatisch aus dem Beschäftigungsverhältnis oder der Zugehörigkeit zu bestimmten Personengruppen. Arbeitgeber zahlen die Beiträge an die zuständige Berufsgenossenschaft oder Unfallkasse, wobei die Höhe von der Gefahrenklasse des Unternehmens und der Lohnsumme abhängt. Beschäftigte selbst zahlen keine Beiträge für die gesetzliche Unfallversicherung.
Die Beitragssätze werden von den einzelnen Berufsgenossenschaften festgelegt und variieren erheblich zwischen den Branchen. Während Büroarbeitsplätze als risikoarm gelten und niedrige Beitragssätze haben, zahlen Unternehmen im Baugewerbe, in der Industrie oder im Transportwesen deutlich höhere Beiträge. Die durchschnittlichen Kosten liegen zwischen 1,00 und 15,00 Euro pro 100 Euro Lohnsumme, können aber in besonders risikoreichen Bereichen auch darüber liegen.
Preisgestaltung bei privaten Unfallversicherungen
Private Unfallversicherungen bieten eine große Bandbreite an Tarifen und Preismodellen. Die monatlichen Beiträge können zwischen 5 und 50 Euro oder mehr liegen, abhängig von verschiedenen Faktoren. Entscheidend sind die gewählte Versicherungssumme, die Progressionsstaffel, das Eintrittsalter, der ausgeübte Beruf sowie eventuelle Vorerkrankungen. Auch die Einbeziehung zusätzlicher Leistungsbausteine beeinflusst den Preis erheblich.
| Leistungsmerkmal | Basis-Tarif | Komfort-Tarif | Premium-Tarif |
|---|---|---|---|
| Invaliditätssumme | 50.000 € | 100.000 € | 200.000 € |
| Progression | 225% | 350% | 500% |
| Unfallrente ab 50% | Nein | Ja | Ja |
| Krankenhaustagegeld | Nein | 20 € / Tag | 50 € / Tag |
| Monatsbeitrag (Beispiel) | 8-12 € | 15-25 € | 30-50 € |
Besondere Tarife und Zielgruppen
Viele Versicherer bieten spezielle Tarife für bestimmte Zielgruppen an. Kinder-Unfallversicherungen sind besonders günstig und bieten hohe Versicherungssummen bereits ab 3 bis 8 Euro monatlich. Senioren-Tarife berücksichtigen das erhöhte Unfallrisiko im Alter und sind entsprechend teurer, bieten aber oft vereinfachte Gesundheitsprüfungen. Für Sportler gibt es Tarife mit erweiterten Deckungen für risikoreiche Aktivitäten, während Berufstätige in Gefahrenberufen mit Risikozuschlägen rechnen müssen.
Familientarife ermöglichen den gemeinsamen Versicherungsschutz für alle Familienmitglieder zu vergünstigten Konditionen. Gruppenversicherungen über Arbeitgeber oder Vereine bieten oft bessere Konditionen als Einzelverträge. Einige Versicherer gewähren Rabatte bei gleichzeitigem Abschluss mehrerer Versicherungsprodukte oder bei jährlicher Zahlweise anstelle monatlicher Beiträge.
Kündigungsbedingungen
Die Kündigung einer Unfallversicherung unterliegt in Deutschland klaren rechtlichen Rahmenbedingungen, die sich zwischen gesetzlicher und privater Unfallversicherung erheblich unterscheiden. Bei der gesetzlichen Unfallversicherung können Arbeitgeber ihre Mitgliedschaft nicht einfach kündigen, da diese pflichtversichert sind, solange sie Beschäftigte haben. Ein Wechsel der zuständigen Berufsgenossenschaft ist nur bei Änderung der Geschäftstätigkeit oder durch Umstrukturierungen möglich.
Private Unfallversicherungen hingegen können unter Beachtung bestimmter Fristen und Bedingungen gekündigt werden. Die reguläre Kündigungsfrist beträgt in der Regel drei Monate zum Ende des Versicherungsjahres, sofern im Versicherungsvertrag nichts anderes vereinbart wurde. Das Versicherungsjahr entspricht dabei nicht zwingend dem Kalenderjahr, sondern beginnt mit dem Vertragsbeginn. Bei einem Vertragsstart am 15. März müsste die Kündigung also spätestens bis zum 15. Dezember beim Versicherer eingehen.
Ordentliche Kündigung
Die ordentliche Kündigung erfolgt zum Ende der Vertragslaufzeit unter Einhaltung der vereinbarten Kündigungsfrist. Die meisten privaten Unfallversicherungen haben eine Mindestvertragslaufzeit von einem Jahr und verlängern sich automatisch um ein weiteres Jahr, wenn nicht rechtzeitig gekündigt wird. Versicherte sollten die Kündigungsfrist genau im Versicherungsschein oder in den Allgemeinen Versicherungsbedingungen nachlesen, da diese zwischen einem und drei Monaten variieren kann.
Für eine wirksame ordentliche Kündigung sind bestimmte Angaben erforderlich. Das Kündigungsschreiben muss die Versicherungsnummer, die persönlichen Daten des Versicherungsnehmers, das gewünschte Kündigungsdatum sowie eine eindeutige Kündigungserklärung enthalten. Eine Begründung ist bei der ordentlichen Kündigung nicht notwendig, kann aber hilfreich sein, wenn der Versicherer Rückfragen hat oder Verbesserungsangebote unterbreiten möchte.
Außerordentliche Kündigung
Neben der ordentlichen Kündigung gibt es Situationen, in denen ein Sonderkündigungsrecht besteht. Nach einem Versicherungsfall können sowohl der Versicherer als auch der Versicherungsnehmer innerhalb eines Monats nach Abschluss der Regulierung kündigen. Dies gibt beiden Parteien die Möglichkeit, sich von einem möglicherweise belasteten Vertragsverhältnis zu lösen.
Ein weiteres Sonderkündigungsrecht besteht bei Beitragserhöhungen. Wenn der Versicherer die Prämie erhöht, ohne dass sich der Leistungsumfang verbessert, kann der Versicherungsnehmer innerhalb eines Monats nach Zugang der Mitteilung außerordentlich kündigen. Die Kündigung wird dann zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der Beitragserhöhung wirksam. Auch bei Änderungen der Versicherungsbedingungen zum Nachteil des Versicherten kann ein Sonderkündigungsrecht entstehen.
Wichtige Fristen im Überblick
| Kündigungsart | Frist | Kündigungszeitpunkt |
|---|---|---|
| Ordentliche Kündigung | 3 Monate | Zum Versicherungsjahresende |
| Nach Versicherungsfall | 1 Monat | Nach Schadensregulierung |
| Bei Beitragserhöhung | 1 Monat | Zum Zeitpunkt der Erhöhung |
| Bei Vertragsänderungen | 1 Monat | Zum Änderungszeitpunkt |
Gründe für eine Kündigung
Menschen entscheiden sich aus verschiedenen Gründen für die Kündigung ihrer privaten Unfallversicherung. Häufig spielen finanzielle Überlegungen eine Rolle, wenn das Budget knapp wird oder andere Versicherungen Vorrang haben. Manche Versicherte finden günstigere Angebote bei anderen Anbietern mit besseren Leistungen oder moderneren Tarifstrukturen. Auch Veränderungen in der Lebenssituation wie der Eintritt ins Rentenalter, wenn das Unfallrisiko sinkt, können eine Kündigung motivieren.
Einige Versicherungsnehmer sind mit dem Service ihres Versicherers unzufrieden, insbesondere wenn Schadensfälle schleppend bearbeitet wurden oder es zu Streitigkeiten über Leistungen kam. Andere stellen fest, dass sie durch die gesetzliche Unfallversicherung und andere Absicherungen bereits ausreichend geschützt sind und die private Unfallversicherung redundant erscheint. Auch der Wechsel zu einem umfassenderen Versicherungsprodukt wie einer Berufsunfähigkeitsversicherung kann ein Kündigungsgrund sein.
Wie man Unfallversicherung per Post kündigt
Die postalische Kündigung ist die rechtlich sicherste und zuverlässigste Methode, um einen Unfallversicherungsvertrag zu beenden. Im Gegensatz zu telefonischen Kündigungen oder E-Mails bietet der Postweg einen eindeutigen Nachweis über den Zugang der Kündigung beim Versicherer. Dies ist besonders wichtig, da die Einhaltung der Kündigungsfrist entscheidend für die Wirksamkeit der Kündigung ist. Eine verspätet eingegangene Kündigung führt zur automatischen Verlängerung des Vertrags um ein weiteres Jahr.
Für die Kündigung einer privaten Unfallversicherung sollte zunächst die korrekte Kündigungsadresse ermittelt werden. Diese findet sich in den Vertragsunterlagen, auf der Website des Versicherers oder im Impressum der Versicherungspolice. Bei der gesetzlichen Unfallversicherung wenden sich Arbeitgeber an ihre zuständige Berufsgenossenschaft, wobei hier wie erwähnt besondere Regelungen gelten.
Vorbereitung des Kündigungsschreibens
Ein wirksames Kündigungsschreiben sollte alle relevanten Informationen enthalten, um Verzögerungen oder Rückfragen zu vermeiden. Dazu gehören die vollständigen persönlichen Daten des Versicherungsnehmers mit Name, Adresse und Geburtsdatum. Die Versicherungsnummer oder Vertragsnummer muss deutlich angegeben werden, da Versicherer oft mehrere Verträge für eine Person führen. Das gewünschte Kündigungsdatum sollte präzise formuliert werden, beispielsweise zum nächstmöglichen Zeitpunkt oder zu einem konkreten Datum.
Die Kündigungserklärung selbst sollte unmissverständlich formuliert sein. Formulierungen wie "Hiermit kündige ich meinen Unfallversicherungsvertrag fristgerecht" sind klar und eindeutig. Bei einer außerordentlichen Kündigung sollte der Kündigungsgrund genannt und gegebenenfalls durch Belege wie Kopien von Beitragserhöhungsmitteilungen unterstützt werden. Eine Bitte um schriftliche Bestätigung der Kündigung mit Angabe des Beendigungsdatums ist empfehlenswert.
Versand per Einschreiben
Der Versand des Kündigungsschreibens sollte unbedingt per Einschreiben mit Rückschein erfolgen. Diese Versandart kostet zwar einige Euro mehr als ein normaler Brief, bietet aber entscheidende Vorteile. Der Versender erhält einen Nachweis über den Versand und kann den Zustellungszeitpunkt dokumentieren. Der Rückschein mit der Unterschrift des Empfängers dient als unwiderlegbarer Beweis, dass die Kündigung beim Versicherer angekommen ist.
Bei der Deutschen Post kostet ein Einschreiben mit Rückschein derzeit etwa 4,85 Euro zusätzlich zum normalen Porto. Alternativ kann ein Einschreiben Einwurf gewählt werden, das mit etwa 2,65 Euro günstiger ist. Hier bestätigt der Zusteller den Einwurf in den Briefkasten, es wird aber keine Empfängerunterschrift eingeholt. Für rechtlich relevante Kündigungen ist das Einschreiben mit Rückschein die sicherere Variante.
Korrekte Adressierung
Die korrekte Adressierung ist entscheidend für eine fristgerechte Zustellung. Bei privaten Unfallversicherungen muss die Kündigungsadresse des jeweiligen Versicherers verwendet werden, die sich oft von der allgemeinen Geschäftsadresse unterscheidet. Viele Versicherer haben spezielle Abteilungen oder Postfächer für Kündigungen eingerichtet.
Für Anfragen zur gesetzlichen Unfallversicherung oder bei Fragen zur Mitgliedschaft bei der DGUV lautet die Adresse:
- Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e.V., Schillstraße 2, 10785 Berlin
Arbeitgeber, die ihre Mitgliedschaft bei einer Berufsgenossenschaft ändern müssen, sollten sich direkt an die für sie zuständige Berufsgenossenschaft wenden. Die Zuständigkeit richtet sich nach der Branche und kann über die Website der DGUV ermittelt werden. Jede Berufsgenossenschaft hat eigene Kontaktadressen und Verfahren für Änderungen der Mitgliedschaft.
Digitale Unterstützung durch Postclic
Für Verbraucher, die den Kündigungsprozess vereinfachen möchten, bietet der Service Postclic eine praktische Lösung. Postclic ermöglicht es, Kündigungsschreiben digital zu erstellen und als nachverfolgten Brief versenden zu lassen, ohne selbst zur Post gehen zu müssen. Der Service übernimmt die professionelle Formatierung des Schreibens, den Druck und den Versand per Einschreiben.
Die Vorteile liegen in der Zeitersparnis und der Bequemlichkeit. Nutzer müssen nicht mehr selbst ein Kündigungsschreiben formulieren, ausdrucken und zur Postfiliale bringen. Stattdessen können alle Angaben online eingegeben werden, und Postclic kümmert sich um den Rest. Zudem erhält man einen digitalen Nachweis über den Versand und kann den Status der Zustellung online verfolgen. Dies ist besonders hilfreich, wenn die Kündigungsfrist knapp ist oder man sichergehen möchte, dass alle Formalitäten korrekt eingehalten werden.
Nach der Kündigung
Nach dem Versand der Kündigung sollte der Rückschein oder die Sendungsverfolgung aufbewahrt werden. Versicherer sind verpflichtet, den Erhalt der Kündigung zu bestätigen und das Beendigungsdatum mitzuteilen. Wenn innerhalb von zwei Wochen keine Bestätigung eingeht, sollte telefonisch nachgefragt werden. In seltenen Fällen kann es vorkommen, dass Kündigungen nicht zugeordnet werden können oder verloren gehen.
Bei einer ordnungsgemäßen Kündigung endet der Versicherungsschutz zum vereinbarten Datum. Bereits gezahlte Beiträge für den restlichen Zeitraum werden anteilig zurückerstattet. Versicherte sollten prüfen, ob die Rückzahlung korrekt erfolgt ist. Falls eine neue Unfallversicherung abgeschlossen wird, sollte darauf geachtet werden, dass keine Versicherungslücke entsteht, aber auch keine Doppelversicherung, die zu unnötigen Kosten führt.
Kundenbewertungen und Tipps
Die Erfahrungen von Kunden mit Unfallversicherungen fallen sehr unterschiedlich aus und hängen stark vom jeweiligen Versicherer, dem gewählten Tarif und den individuellen Erwartungen ab. Bei der gesetzlichen Unfallversicherung wird die umfassende Versorgung im Schadensfall generell positiv bewertet. Versicherte loben die vollständige Kostenübernahme für Behandlungen, die schnelle Reaktion bei Arbeitsunfällen und die langfristige Betreuung bei schweren Verletzungen. Kritik gibt es gelegentlich an bürokratischen Prozessen und langen Bearbeitungszeiten bei der Anerkennung von Berufskrankheiten.
Private Unfallversicherungen werden häufig für ihre flexible Gestaltbarkeit und den weltweiten Schutz rund um die Uhr geschätzt. Kunden heben hervor, dass die Versicherungssumme frei verwendbar ist und schnell ausgezahlt wird. Positiv bewertet werden auch die zusätzlichen Assistance-Leistungen und der persönliche Service bei guten Versicherern. Kritikpunkte betreffen oft die Bewertung des Invaliditätsgrades, die als zu niedrig empfunden wird, sowie Streitigkeiten über die Definition eines Unfalls nach den Versicherungsbedingungen.
Häufige Erfahrungen bei der Kündigung
Viele Versicherungsnehmer berichten, dass die Kündigung ihrer privaten Unfallversicherung unkompliziert verlief, sofern die Fristen eingehalten und alle erforderlichen Angaben gemacht wurden. Versicherer bestätigen Kündigungen in der Regel zügig und wickeln die Vertragsbeendigung professionell ab. Einige Kunden berichten jedoch von Versuchen der Versicherer, sie durch Verbesserungsangebote oder Beitragsnachlässe zum Bleiben zu bewegen.
Probleme entstehen meist dann, wenn Kündigungsfristen nicht beachtet wurden oder die Kündigung an eine falsche Adresse geschickt wurde. In solchen Fällen verlängert sich der Vertrag automatisch, und Kunden müssen ein weiteres Jahr warten oder versuchen, ein außerordentliches Kündigungsrecht geltend zu machen. Daher ist es so wichtig, die Kündigungsfrist genau zu kennen und den Versand rechtzeitig und nachweisbar durchzuführen.
Praktische Tipps für Versicherte
Vor einer Kündigung sollten Versicherte sorgfältig prüfen, ob sie anderweitig ausreichend abgesichert sind. Eine Unfallversicherung kann nicht einfach durch andere Versicherungen ersetzt werden, da sie spezifische Risiken abdeckt. Wer hauptsächlich durch die gesetzliche Unfallversicherung geschützt ist und wenig Freizeitrisiken hat, kann auf eine private Unfallversicherung möglicherweise verzichten. Familien mit Kindern, Selbstständige ohne gesetzlichen Schutz oder Menschen mit risikoreichen Hobbys sollten den Kündigungsentschluss jedoch gut überdenken.
Bei einem geplanten Versichererwechsel sollte die neue Versicherung bereits abgeschlossen sein, bevor die alte gekündigt wird. So wird eine lückenlose Absicherung gewährleistet. Allerdings sollte das Beginndatum der neuen Versicherung mit dem Enddatum der alten koordiniert werden, um Doppelversicherungen zu vermeiden. Viele Versicherer bieten an, den Vertragsbeginn flexibel zu gestalten, damit er nahtlos an die gekündigte Versicherung anschließt.
Worauf bei der Tarifwahl zu achten ist
Wer eine neue Unfallversicherung abschließt, sollte nicht nur auf den Preis achten. Entscheidend sind die Versicherungsbedingungen, insbesondere die Definition des Unfallbegriffs, die Gliedertaxe und die Progressionsstaffel. Eine hohe Progression bedeutet, dass bei schweren Verletzungen deutlich mehr als die Grundsumme ausgezahlt wird. Eine Progression von 500 Prozent führt beispielsweise bei einer Vollinvalidität zur Auszahlung des Fünffachen der Grundsumme.
Die Gliedertaxe legt fest, welcher Prozentsatz der Versicherungssumme bei Verlust oder vollständiger Funktionsunfähigkeit bestimmter Körperteile gezahlt wird. Moderne Tarife bieten verbesserte Gliedertaxen, die beispielsweise für den Verlust einer Hand 70 Prozent statt der gesetzlich vorgeschriebenen 55 Prozent vorsehen. Auch die Einbeziehung von Infektionen, Vergiftungen und Eigenbewegungen in den Unfallbegriff erweitert den Versicherungsschutz erheblich.
Empfehlungen für den Kündigungsprozess
Für eine erfolgreiche Kündigung empfiehlt es sich, frühzeitig zu planen und nicht bis zur letzten Minute zu warten. Idealerweise sollte die Kündigung vier bis sechs Wochen vor Ablauf der Kündigungsfrist vorbereitet und versendet werden. So bleibt genügend Zeit, um auf eventuelle Rückfragen zu reagieren oder bei Problemen noch rechtzeitig eine zweite Kündigung zu versenden.
Alle Dokumente sollten sorgfältig aufbewahrt werden, einschließlich des Kündigungsschreibens, des Einschreiben-Belegs, des Rückscheins und der Kündigungsbestätigung des Versicherers. Diese Unterlagen können bei späteren Unstimmigkeiten als Beweis dienen. Falls der Versicherer die Kündigung nicht anerkennt oder Beiträge nach dem Kündigungsdatum abbucht, können diese Dokumente bei der Klärung helfen.
Alternative zur Kündigung
Nicht immer ist eine Kündigung die beste Lösung. Wer mit einzelnen Aspekten seines Vertrags unzufrieden ist, kann zunächst versuchen, mit dem Versicherer zu verhandeln. Viele Anbieter sind bereit, Tarife anzupassen, Beiträge zu reduzieren oder zusätzliche Leistungen einzuschließen, um Kunden zu halten. Auch eine Beitragsfreistellung ist bei einigen Versicherern möglich, wenn vorübergehend finanzielle Engpässe bestehen.
Eine weitere Option ist die Vertragsanpassung statt der Kündigung. Die Versicherungssumme kann reduziert werden, um Beiträge zu sparen, oder bestimmte Leistungsbausteine können entfernt werden. Umgekehrt kann der Schutz auch erweitert werden, wenn sich die Lebensumstände geändert haben. Solche Anpassungen sind oft unkomplizierter als ein kompletter Versichererwechsel und erhalten die Kontinuität des Versicherungsschutzes.
Abschließend lässt sich festhalten, dass die Kündigung einer Unfallversicherung ein wichtiger Schritt ist, der sorgfältig vorbereitet werden sollte. Die postalische Kündigung per Einschreiben bietet die größte Rechtssicherheit und sollte immer bevorzugt werden. Mit der richtigen Planung, der Einhaltung aller Fristen und einer klaren Formulierung steht einer erfolgreichen Vertragsbeendigung nichts im Wege. Wer unsicher ist oder den Prozess vereinfachen möchte, kann auf moderne Dienste wie Postclic zurückgreifen, die den gesamten Kündigungsprozess professionell abwickeln und für zusätzliche Sicherheit sorgen.