
Kündigungsdienst Nr. 1 in Germany

Vertragsnummer:
An:
Kündigungsabteilung – Veritas
Rheinstraße 10
14513 Teltow
Betreff: Vertragskündigung – Benachrichtigung per zertifizierter E-Mail
Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit kündige ich den Vertrag Nummer bezüglich des Dienstes Veritas. Diese Benachrichtigung stellt eine feste, klare und eindeutige Absicht dar, den Vertrag zum frühestmöglichen Zeitpunkt oder gemäß der anwendbaren vertraglichen Kündigungsfrist zu beenden.
Ich bitte Sie, alle erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen, um:
– alle Abrechnungen ab dem wirksamen Kündigungsdatum einzustellen;
– den ordnungsgemäßen Eingang dieser Anfrage schriftlich zu bestätigen;
– und gegebenenfalls die Schlussabrechnung oder Saldenbestätigung zu übermitteln.
Diese Kündigung wird Ihnen per zertifizierter E-Mail zugesandt. Der Versand, die Zeitstempelung und die Integrität des Inhalts sind festgestellt, wodurch es einen gleichwertigen Nachweis darstellt, der den Anforderungen an elektronische Beweise entspricht. Sie verfügen daher über alle notwendigen Elemente, um diese Kündigung ordnungsgemäß zu bearbeiten, in Übereinstimmung mit den geltenden Grundsätzen der schriftlichen Benachrichtigung und der Vertragsfreiheit.
Gemäß BGB § 355 (Widerrufsrecht) und den Datenschutzbestimmungen bitte ich Sie außerdem:
– alle meine personenbezogenen Daten zu löschen, die nicht für Ihre gesetzlichen oder buchhalterischen Verpflichtungen erforderlich sind;
– alle zugehörigen persönlichen Konten zu schließen;
– und mir die wirksame Löschung der Daten gemäß den geltenden Rechten zum Schutz der Privatsphäre zu bestätigen.
Ich behalte eine vollständige Kopie dieser Benachrichtigung sowie den Versandnachweis.
Mit freundlichen Grüßen,
11/01/2026
So beenden Sie Ihr Veritas-Abonnement erfolgreich
Über Veritas
Veritas Technologies ist ein weltweit führendes Unternehmen im Bereich Datenverwaltung und Informationsmanagement. Das Unternehmen bietet Lösungen für Datensicherung, Archivierung und Compliance-Management für Unternehmen jeder Größe. In Deutschland wird Veritas durch die Veritas Technologies GmbH mit Sitz in Teltow vertreten, die lokale Kunden mit spezialisierten Software- und Servicelösungen unterstützt.
Die Produktpalette von Veritas umfasst verschiedene Enterprise-Lösungen wie Backup Exec, NetBackup und Information Map. Diese Dienste richten sich primär an Geschäftskunden und IT-Abteilungen, die professionelle Datensicherungslösungen benötigen. Veritas hat sich über Jahrzehnte als zuverlässiger Partner für Datenschutz und Disaster Recovery etabliert und bedient Kunden in verschiedenen Branchen von Finanzdienstleistungen bis zum Gesundheitswesen.
Geschäftsmodell und Zielgruppe
Veritas konzentriert sich hauptsächlich auf B2B-Lösungen und bietet sowohl On-Premise- als auch Cloud-basierte Dienste an. Die Kunden reichen von mittelständischen Unternehmen bis zu großen Konzernen, die komplexe Datenverwaltungsanforderungen haben. Die Vertragsmodelle sind entsprechend auf langfristige Geschäftsbeziehungen ausgelegt, mit unterschiedlichen Lizenzierungsoptionen und Support-Levels.
Das Unternehmen bietet auch Managed Services an, bei denen Veritas nicht nur die Software bereitstellt, sondern auch operative Aufgaben übernimmt. Diese umfassenden Serviceverträge können verschiedene Laufzeiten und Kündigungsfristen haben, die bei Vertragsabschluss festgelegt werden.
Unternehmensstruktur in Deutschland
Die deutsche Niederlassung Veritas Technologies GmbH fungiert als eigenständige Gesellschaft und ist für alle vertraglichen Angelegenheiten mit deutschen Kunden zuständig. Dies ist besonders relevant für Kündigungen und andere rechtliche Korrespondenz, da alle offiziellen Schreiben an die deutsche Adresse gerichtet werden sollten.
Abonnementpläne und Preise
Die Preisgestaltung bei Veritas ist komplex und richtet sich nach verschiedenen Faktoren wie der Anzahl der zu schützenden Daten, der gewählten Lösung und dem benötigten Support-Level. Im Gegensatz zu Consumer-Services gibt es keine standardisierten Preispakete, sondern individuelle Angebote basierend auf den spezifischen Anforderungen des Unternehmens.
Lizenzmodelle im Überblick
| Lizenztyp | Beschreibung | Typische Laufzeit |
|---|---|---|
| Perpetual License | Einmaliger Kauf mit optionalem Support | Unbegrenzt |
| Subscription License | Jährliche oder monatliche Zahlung | 12-36 Monate |
| Term License | Zeitlich begrenzte Nutzung | 12-60 Monate |
| Capacity-based | Abrechnung nach Datenvolumen | Variabel |
Kostenfaktoren und Preisbestandteile
Die Gesamtkosten für Veritas-Dienste setzen sich aus mehreren Komponenten zusammen. Neben den eigentlichen Lizenzgebühren fallen oft Kosten für Implementierung, Schulungen und technischen Support an. Wartungsverträge können zwischen 15 und 25 Prozent der ursprünglichen Lizenzkosten pro Jahr betragen.
Viele Unternehmen entscheiden sich für umfassende Support-Pakete, die unterschiedliche Service-Levels bieten. Basic Support umfasst in der Regel Standard-Geschäftszeiten, während Premium Support 24/7-Verfügbarkeit und schnellere Reaktionszeiten garantiert. Diese zusätzlichen Services können die Gesamtkosten erheblich beeinflussen.
Vertragsverlängerungen und Renewal-Prozesse
Veritas-Verträge verlängern sich häufig automatisch, wenn nicht rechtzeitig gekündigt wird. Dies ist ein wichtiger Aspekt, den Kunden beachten müssen. Die Renewal-Bedingungen sind im ursprünglichen Vertrag festgelegt und können automatische Preissteigerungen oder geänderte Konditionen beinhalten. Unternehmen sollten ihre Verträge regelmäßig überprüfen, um ungewollte Verlängerungen zu vermeiden.
Kündigungsbedingungen
Die Kündigung von Veritas-Diensten unterliegt spezifischen vertraglichen Bedingungen, die je nach Art des abgeschlossenen Vertrags variieren können. Es ist essentiell, die individuellen Vertragsbedingungen genau zu kennen, da diese von den allgemeinen Geschäftsbedingungen abweichen können.
Rechtliche Grundlagen in Deutschland
Für B2B-Verträge in Deutschland gelten besondere rechtliche Rahmenbedingungen. Anders als bei Verbraucherverträgen gibt es kein gesetzliches Widerrufsrecht für Geschäftskunden. Die Kündigungsfristen und -modalitäten werden ausschließlich durch die vertraglichen Vereinbarungen bestimmt. Das bedeutet, dass die im Vertrag festgelegten Fristen strikt eingehalten werden müssen.
Nach deutschem Recht müssen Kündigungen in Textform erfolgen, wobei die Schriftform mit eigenhändiger Unterschrift den höchsten Beweiswert hat. Bei geschäftlichen Verträgen mit erheblichem Volumen wird dringend empfohlen, Kündigungen per Einschreiben mit Rückschein zu versenden, um einen rechtssicheren Zustellnachweis zu haben.
Typische Kündigungsfristen
| Vertragstyp | Kündigungsfrist | Besonderheiten |
|---|---|---|
| Jahresvertrag | 3 Monate zum Vertragsende | Automatische Verlängerung um 12 Monate |
| Mehrjahresvertrag | 6-12 Monate zum Vertragsende | Keine vorzeitige Kündigung möglich |
| Monatlicher Subscription | 1 Monat zum Monatsende | Selten bei Enterprise-Lösungen |
| Support-Vertrag | Variabel, meist 3 Monate | Oft unabhängig von Lizenz |
Außerordentliche Kündigung
Eine außerordentliche Kündigung ist nur unter bestimmten Voraussetzungen möglich. Wichtige Gründe können erhebliche Vertragsverletzungen seitens Veritas sein, wie etwa wiederholte Nichterreichbarkeit des Supports oder gravierende technische Mängel, die den vertragsgemäßen Gebrauch unmöglich machen. Auch hier gilt: Die Kündigung muss schriftlich erfolgen und die Gründe detailliert darlegen.
Bei einer außerordentlichen Kündigung sollten alle relevanten Vorfälle dokumentiert sein, inklusive Datum, Uhrzeit und Art der Probleme sowie der Korrespondenz mit Veritas. Diese Dokumentation ist essentiell, falls es zu rechtlichen Auseinandersetzungen kommt.
Wichtige Fristen und Termine
Die Berechnung der Kündigungsfrist beginnt in der Regel mit dem Zugang der Kündigung bei Veritas. Daher ist der Nachweis des Zustelldatums von großer Bedeutung. Bei Einschreiben mit Rückschein gilt das auf dem Rückschein vermerkte Datum als Zugangsdatum. Fällt das Ende der Kündigungsfrist auf einen Samstag, Sonntag oder Feiertag, verschiebt sich der Termin auf den nächsten Werktag.
Wie man Veritas per Post kündigt
Die postalische Kündigung per Einschreiben ist die sicherste und rechtlich solideste Methode, um einen Vertrag mit Veritas zu beenden. Diese Methode bietet maximale Rechtssicherheit und einen unwiderlegbaren Nachweis über den Versand und Zugang der Kündigung.
Warum die postalische Kündigung am zuverlässigsten ist
Im Geschäftsverkehr, besonders bei hochwertigen IT-Verträgen, ist ein lückenloser Nachweis der Kündigung unerlässlich. E-Mails können in Spam-Ordnern landen, Faxe sind nicht mehr zeitgemäß und oft nicht nachweisbar, und telefonische Kündigungen haben keinerlei Beweiswert. Ein Einschreiben mit Rückschein hingegen liefert einen gerichtsfesten Nachweis, dass die Kündigung fristgerecht zugestellt wurde.
Gerade bei Verträgen mit erheblichen finanziellen Verpflichtungen ist diese Absicherung wichtig. Sollte es zu Unstimmigkeiten über den Kündigungszeitpunkt kommen, kann der Rückschein als Beweismittel dienen. Dies schützt vor ungewollten Vertragsverlängerungen und den damit verbundenen Kosten.
Vorbereitung der Kündigung
Bevor Sie das Kündigungsschreiben verfassen, sollten Sie alle relevanten Vertragsdokumente zusammenstellen. Dazu gehören der ursprüngliche Vertrag, alle Nachträge und Ergänzungen sowie die Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Notieren Sie sich Ihre Kundennummer, Vertragsnummer und alle anderen Identifikationsmerkmale, die im Vertrag aufgeführt sind.
Prüfen Sie genau, welche Kündigungsfrist in Ihrem Vertrag vereinbart wurde. Berechnen Sie das letztmögliche Kündigungsdatum und planen Sie einen Puffer ein, um sicherzustellen, dass die Kündigung rechtzeitig bei Veritas eingeht. Berücksichtigen Sie dabei Postlaufzeiten und eventuelle Verzögerungen.
Inhalt des Kündigungsschreibens
Ein professionelles Kündigungsschreiben sollte alle wesentlichen Informationen enthalten, um eine eindeutige Zuordnung zu ermöglichen. Beginnen Sie mit Ihren vollständigen Firmendaten als Absender, gefolgt von der korrekten Empfängeradresse. Geben Sie das aktuelle Datum an und formulieren Sie eine klare Betreffzeile, die das Anliegen unmissverständlich benennt.
Im Haupttext sollten Sie die Kündigung eindeutig erklären. Nennen Sie die Vertragsnummer, das Datum des Vertragsabschlusses und spezifizieren Sie, welche Dienste oder Lizenzen gekündigt werden. Geben Sie an, zu welchem Zeitpunkt die Kündigung wirksam werden soll – entweder zum nächstmöglichen Termin oder zu einem bestimmten Datum.
Wichtige Bestandteile des Kündigungsschreibens
- Vollständige Absenderdaten mit Firmierung und Adresse
- Empfängeradresse: Veritas Technologies GmbH, Rheinstr. 10, 14513 Teltow
- Aktuelles Datum
- Klare Betreffzeile mit dem Wort "Kündigung"
- Vertragsnummer und Kundennummer
- Eindeutige Kündigungserklärung
- Gewünschtes Kündigungsdatum
- Bitte um schriftliche Kündigungsbestätigung
- Handschriftliche Unterschrift eines Vertretungsberechtigten
Versand als Einschreiben mit Rückschein
Für den Versand sollten Sie zur Post gehen und das Kündigungsschreiben als Einschreiben mit Rückschein aufgeben. Diese Versandart kostet zwar etwas mehr als ein normaler Brief, bietet aber maximale Sicherheit. Sie erhalten eine Sendungsnummer zur Verfolgung und später den unterschriebenen Rückschein als Zustellnachweis.
Bewahren Sie den Einlieferungsbeleg und später den Rückschein sorgfältig auf. Diese Dokumente sind Ihre Versicherung gegen mögliche Streitigkeiten. Machen Sie zusätzlich eine Kopie des Kündigungsschreibens für Ihre Unterlagen. So haben Sie eine vollständige Dokumentation des gesamten Kündigungsvorgangs.
Moderne Alternative mit Postclic
Für Unternehmen, die den administrativen Aufwand reduzieren möchten, bietet sich die Nutzung von Diensten wie Postclic an. Solche Services ermöglichen es, Kündigungsschreiben digital zu erstellen und automatisch als rechtssicheres Einschreiben versenden zu lassen. Der Vorteil liegt in der Zeitersparnis und der professionellen Formatierung der Dokumente.
Postclic übernimmt den gesamten Versandprozess und stellt einen digitalen Nachweis bereit, der rechtlich gleichwertig mit dem klassischen Rückschein ist. Dies kann besonders praktisch sein, wenn mehrere Verträge gleichzeitig gekündigt werden müssen oder wenn die zuständige Person nicht persönlich zur Post gehen kann. Die digitale Archivierung aller Nachweise erleichtert zudem die Dokumentenverwaltung erheblich.
Nachverfolgung und Bestätigung
Nach dem Versand sollten Sie die Sendung über die Tracking-Nummer verfolgen. So können Sie sehen, wann das Schreiben zugestellt wurde. Veritas ist nicht gesetzlich verpflichtet, den Erhalt der Kündigung zu bestätigen, es ist jedoch üblich und empfehlenswert, im Kündigungsschreiben um eine schriftliche Bestätigung zu bitten.
Sollten Sie innerhalb von zwei Wochen nach Zustellung keine Reaktion erhalten, ist es ratsam, telefonisch oder per E-Mail nachzufragen. Verweisen Sie dabei auf Ihr Kündigungsschreiben und das Zustelldatum. Dokumentieren Sie auch diese Nachfrage für Ihre Unterlagen.
Kundenbewertungen und Tipps
Die Erfahrungen von Kunden mit Veritas-Diensten und insbesondere mit Kündigungsprozessen variieren erheblich. Viele Faktoren spielen dabei eine Rolle, von der Größe des Unternehmens über die Art des Vertrags bis hin zur Qualität der Betreuung durch den zuständigen Account Manager.
Häufige Gründe für Kündigungen
Unternehmen kündigen Veritas-Dienste aus verschiedenen Gründen. Ein häufiger Faktor sind die Kosten, besonders wenn Verträge automatisch verlängert werden und dabei Preiserhöhungen enthalten. Viele Organisationen stellen fest, dass die jährlichen Wartungsgebühren im Laufe der Zeit erheblich steigen, ohne dass sich der Leistungsumfang entsprechend erweitert.
Ein weiterer wichtiger Grund ist die technologische Entwicklung. Cloud-basierte Backup-Lösungen von Anbietern wie Microsoft, Amazon oder Google werden für viele Unternehmen attraktiver, da sie flexibler skalierbar sind und oft besser in moderne IT-Infrastrukturen integriert werden können. Der Wechsel zu solchen Plattformen macht die Beibehaltung traditioneller On-Premise-Lösungen überflüssig.
Auch Unternehmensfusionen und -übernahmen führen häufig zu Kündigungen, da IT-Systeme konsolidiert werden müssen. Wenn zwei Unternehmen fusionieren und unterschiedliche Backup-Lösungen verwenden, wird typischerweise eine Plattform gewählt und die andere gekündigt.
Erfahrungen mit dem Kündigungsprozess
Die meisten Kunden berichten, dass der eigentliche Kündigungsprozess bei Veritas unkompliziert verläuft, sofern alle Formalitäten korrekt eingehalten werden. Probleme entstehen meist dann, wenn Kündigungsfristen nicht beachtet oder Kündigungen nicht nachweisbar versendet wurden. In solchen Fällen kann es zu automatischen Vertragsverlängerungen und entsprechenden Forderungen kommen.
Einige Unternehmen berichten von Retention-Versuchen durch Veritas-Vertriebsmitarbeiter. Nach Eingang einer Kündigung kann es vorkommen, dass der Account Manager Kontakt aufnimmt und verbesserte Konditionen anbietet. Dies ist im B2B-Bereich durchaus üblich und kann für Kunden vorteilhaft sein, wenn sie grundsätzlich mit der Lösung zufrieden sind, aber Kosteneinsparungen anstreben.
Praktische Tipps für eine erfolgreiche Kündigung
Beginnen Sie den Kündigungsprozess frühzeitig. Planen Sie mindestens vier Wochen vor Ablauf der Kündigungsfrist ein, um ausreichend Zeit für die Vorbereitung und den Versand zu haben. Dies gibt Ihnen auch einen Puffer für unvorhergesehene Komplikationen.
Kommunizieren Sie intern klar, wer für die Kündigung verantwortlich ist. In größeren Organisationen sollten Einkauf, IT-Abteilung und Rechtsabteilung koordiniert vorgehen. Stellen Sie sicher, dass alle Beteiligten über die Kündigungsabsicht informiert sind und dass keine parallelen Verhandlungen laufen, die der Kündigung widersprechen könnten.
Checkliste für die Kündigung
- Vertragsdokumente vollständig zusammenstellen
- Kündigungsfrist exakt berechnen und dokumentieren
- Kündigungsschreiben von vertretungsberechtigter Person unterschreiben lassen
- Versand als Einschreiben mit Rückschein durchführen
- Sendungsnummer notieren und Zustellung verfolgen
- Rückschein aufbewahren und archivieren
- Um schriftliche Kündigungsbestätigung bitten
- Datenmigration rechtzeitig planen
- Letzte Rechnung prüfen und Rückerstattungen geltend machen
Umgang mit Daten nach der Kündigung
Ein oft übersehener Aspekt ist der Umgang mit den in Veritas-Systemen gespeicherten Daten. Planen Sie rechtzeitig, wie Sie Ihre Backups und Archive nach Vertragsende weiterführen. Je nach Vertrag können Sie möglicherweise noch für eine Übergangszeit auf Ihre Daten zugreifen, aber dies sollte explizit geklärt werden.
Fordern Sie bei Bedarf eine vollständige Kopie aller Ihrer Daten an, bevor der Vertrag endet. Veritas sollte Ihnen ermöglichen, Ihre Daten in einem gängigen Format zu exportieren. Klären Sie auch, wann und wie Veritas Ihre Daten nach Vertragsende löscht, um Datenschutzanforderungen zu erfüllen.
Finanzielle Aspekte beachten
Prüfen Sie, ob Sie Anspruch auf anteilige Rückerstattungen haben, falls Sie im Voraus bezahlt haben. Bei jährlicher Vorauszahlung und Kündigung während des Vertragsjahres sollten Sie klären, ob eine Erstattung für den ungenutzten Zeitraum möglich ist. Dies hängt von den spezifischen Vertragsbedingungen ab.
Achten Sie auch auf automatische Abbuchungen. Informieren Sie Ihre Finanzabteilung über die Kündigung und stellen Sie sicher, dass keine weiteren Zahlungen nach dem Kündigungstermin erfolgen. Sollte Veritas dennoch Beträge einziehen, widersprechen Sie umgehend und fordern Sie die Rückerstattung unter Verweis auf Ihre dokumentierte Kündigung.
Langfristige Planung
Nutzen Sie die Kündigung als Gelegenheit, Ihre gesamte Backup- und Datenverwaltungsstrategie zu überdenken. Der Markt hat sich in den letzten Jahren stark entwickelt, und es gibt zahlreiche Alternativen mit unterschiedlichen Stärken. Evaluieren Sie verschiedene Optionen sorgfältig, bevor Sie sich für einen neuen Anbieter entscheiden.
Dokumentieren Sie die Erfahrungen mit Veritas und dem Kündigungsprozess für zukünftige Referenz. Diese Informationen können wertvoll sein, wenn Ihr Unternehmen in Zukunft andere IT-Verträge kündigen muss. Eine strukturierte Vorgehensweise und klare Prozesse erleichtern solche Vorgänge erheblich und minimieren rechtliche Risiken.