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France

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Lettre de résiliation rédigée par un avocat spécialisé
Expéditeur
Fait à Paris, le 12/01/2026
VGH Versicherung kündigen | Postclic
VGH
Am Alten Posthof 4
30159 Hannover Germany
Objet : Résiliation du contrat VGH

Madame, Monsieur,

Je vous notifie par la présente ma décision de mettre fin au contrat relatif au service VGH.
Cette notification constitue une volonté ferme, claire et non équivoque de résilier le contrat, à effet à la première échéance possible ou conformément au délai contractuel applicable.

Je vous prie de prendre toute mesure utile pour :
– cesser toute facturation à compter de la date effective de résiliation ;
– me confirmer par écrit la bonne prise en compte de la présente demande ;
– et, le cas échéant, me transmettre le décompte final ou la confirmation de solde.

La présente résiliation vous est adressée par e-courrier certifié. L’envoi, l’horodatage et l’intégrité du contenu sont établis, ce qui en fait un écrit probant répondant aux exigences de la preuve électronique. Vous disposez donc de tous les éléments nécessaires pour procéder au traitement régulier de cette résiliation, conformément aux principes applicables en matière de notification écrite et de liberté contractuelle.

Conformément aux règles relatives à la protection des données personnelles, je vous demande également :
– de supprimer l’ensemble de mes données non nécessaires à vos obligations légales ou comptables ;
– de clôturer tout espace personnel associé ;
– et de me confirmer l’effacement effectif des données selon les droits applicables en matière de protection de la vie privée.

Je conserve une copie intégrale de cette notification ainsi que la preuve d’envoi.

à conserver966649193710
Destinataire
VGH
Am Alten Posthof 4
30159 Hannover , Germany
REF/2025GRHS4

So beenden Sie Ihre VGH Versicherung unkompliziert

Über VGH

Die VGH Versicherungen sind ein traditionsreiches deutsches Versicherungsunternehmen mit Sitz in Hannover, das seit über 270 Jahren am Markt besteht. Als öffentlicher Versicherer ist die VGH Versicherungsgruppe eng mit Niedersachsen verbunden und bietet ein umfassendes Portfolio an Versicherungsprodukten für Privat- und Geschäftskunden. Die VGH Allgemeine Versicherung AG deckt nahezu alle Bereiche der Schadens- und Unfallversicherung ab, während die VGH Provinzial Lebensversicherung Hannover für Lebens- und Rentenversicherungen zuständig ist.

Das Unternehmen zeichnet sich durch seine regionale Verankerung aus und arbeitet mit einem dichten Netz von Vertretungen und Geschäftsstellen in ganz Niedersachsen. Die VGH gehört zur Sparkassen-Finanzgruppe und kooperiert eng mit den Sparkassen der Region. Diese Nähe zu den Kunden und die persönliche Beratung vor Ort sind zentrale Merkmale des Geschäftsmodells. Gleichzeitig bietet die VGH moderne digitale Services, um den veränderten Kundenanforderungen gerecht zu werden.

Mit mehreren Millionen Verträgen zählt die VGH zu den größten Regionalversicherern in Deutschland. Das Produktportfolio umfasst klassische Versicherungen wie Kfz-Versicherung, Haftpflichtversicherung, Hausratversicherung, Wohngebäudeversicherung, Rechtsschutzversicherung sowie verschiedene Lebens- und Rentenversicherungsprodukte. Auch gewerbliche Versicherungen für Unternehmen und Selbstständige gehören zum Angebot.

Geschichte und Unternehmensstruktur

Die Wurzeln der VGH reichen bis ins Jahr 1750 zurück, als die "Feuersozietät der Provinz Hannover" gegründet wurde. Damit gehört das Unternehmen zu den ältesten Versicherungen in Deutschland. Über die Jahrhunderte entwickelte sich aus dieser ursprünglichen Feuerversicherung ein modernes, diversifiziertes Versicherungsunternehmen. Der Name VGH steht für "Versicherungsgruppe Hannover" und spiegelt die historische Verbundenheit mit der niedersächsischen Landeshauptstadt wider.

Als öffentlich-rechtlicher Versicherer unterliegt die VGH besonderen rechtlichen Rahmenbedingungen. Die Träger sind der Niedersächsische Sparkassenverband und die Sparkassen in Niedersachsen. Diese Struktur gewährleistet Stabilität und langfristige Ausrichtung, da keine kurzfristigen Gewinnmaximierungsinteressen privater Aktionäre im Vordergrund stehen. Stattdessen liegt der Fokus auf nachhaltiger Kundenbetreuung und solidem Wirtschaften.

Geschäftsgebiet und Marktposition

Das Hauptgeschäftsgebiet der VGH erstreckt sich über das gesamte Bundesland Niedersachsen sowie angrenzende Regionen. In diesem Gebiet ist die VGH Marktführer bei vielen Versicherungssparten und genießt hohe Bekanntheit und Vertrauen in der Bevölkerung. Die enge Zusammenarbeit mit den Sparkassen ermöglicht eine flächendeckende Präsenz selbst in ländlichen Gebieten, wo andere Versicherer oft keine Geschäftsstellen mehr unterhalten.

Die VGH beschäftigt mehrere tausend Mitarbeiter und betreut ihre Kunden über ein Netzwerk von Geschäftsstellen, Vertretungen und Sparkassen-Filialen. Diese persönliche Nähe wird von vielen Kunden geschätzt, auch wenn sie manchmal mit höheren Prämien im Vergleich zu reinen Direktversicherern einhergeht. Die VGH positioniert sich bewusst als regionaler Versicherer mit persönlichem Service und verzichtet auf aggressive Expansion in andere Bundesländer.

Versicherungsprodukte und Preisgestaltung

Die VGH bietet ein breites Spektrum an Versicherungsprodukten für unterschiedliche Lebensbereiche und Absicherungsbedürfnisse. Die Preisgestaltung orientiert sich an verschiedenen Faktoren wie Versicherungssumme, Selbstbeteiligung, individuellen Risikomerkmalen und gewähltem Leistungsumfang. Im Vergleich zu Direktversicherern liegen die Prämien der VGH häufig im mittleren bis gehobenen Preissegment, was durch den persönlichen Service und die regionale Präsenz begründet wird.

Private Sachversicherungen

Im Bereich der Sachversicherungen bietet die VGH verschiedene Produkte mit unterschiedlichen Deckungsumfängen an. Die Kfz-Versicherung ist eines der wichtigsten Standbeine und umfasst Haftpflicht-, Teilkasko- und Vollkaskoversicherung. Die Prämien variieren je nach Fahrzeugtyp, Schadenfreiheitsklasse, jährlicher Fahrleistung und Wohnort. Zusätzliche Bausteine wie Schutzbriefe, Fahrerschutz oder Werkstattbindung können individuell hinzugebucht werden.

Die Hausratversicherung schützt das bewegliche Eigentum in der Wohnung gegen Risiken wie Feuer, Einbruch, Leitungswasser und Sturm. Die Versicherungssumme sollte dem tatsächlichen Wert des Hausrats entsprechen und wird oft pauschal nach Quadratmetern berechnet. Zusatzbausteine wie Fahrraddiebstahl, Elementarschäden oder Glasbruch können je nach Bedarf ergänzt werden. Die Jahresprämien beginnen bei etwa 50 bis 100 Euro für eine Grundabsicherung und steigen mit Versicherungssumme und Zusatzleistungen.

Die Wohngebäudeversicherung richtet sich an Immobilieneigentümer und deckt Schäden am Gebäude selbst ab. Auch hier sind verschiedene Leistungspakete verfügbar, die sich in Umfang und Preis unterscheiden. Besonders wichtig ist die Frage, ob Elementarschäden wie Überschwemmung oder Erdrutsch mitversichert werden sollen, was gerade in gefährdeten Gebieten relevant ist.

Haftpflicht- und Rechtsschutzversicherungen

Die Privathaftpflichtversicherung gehört zu den wichtigsten Versicherungen überhaupt, da sie vor existenzbedrohenden Schadensersatzforderungen schützt. Die VGH bietet verschiedene Tarife mit Deckungssummen zwischen 5 und 50 Millionen Euro an. Moderne Tarife schließen auch Schäden durch deliktunfähige Kinder, Gefälligkeitshandlungen oder den Verlust privater Schlüssel ein. Die Jahresprämien liegen typischerweise zwischen 50 und 150 Euro, abhängig von Deckungssumme und Leistungsumfang.

Rechtsschutzversicherungen decken verschiedene Lebensbereiche ab, von Verkehrsrechtsschutz über Wohnrechtsschutz bis zu Berufsrechtsschutz. Die VGH bietet sowohl Einzelbausteine als auch Kombipakete an. Die Prämien variieren stark je nach gewählten Bereichen und können von etwa 200 bis über 500 Euro jährlich reichen. Wichtig sind hier die Wartezeiten und Ausschlüsse, die in den Versicherungsbedingungen geregelt sind.

Lebens- und Rentenversicherungen

Im Bereich der Altersvorsorge bietet die VGH Provinzial Lebensversicherung klassische Kapitallebensversicherungen, Rentenversicherungen, fondsgebundene Produkte und Risikolebensversicherungen an. Die Beiträge hängen stark vom Eintrittsalter, Gesundheitszustand, gewünschter Versicherungssumme und Laufzeit ab. Bei Risikolebensversicherungen können die Monatsbeiträge für junge, gesunde Versicherte bereits unter 10 Euro liegen, während Rentenversicherungen oft dreistellige Monatsbeiträge erfordern.

Die Produktlandschaft im Bereich Lebensversicherung hat sich in den letzten Jahren stark gewandelt. Klassische Kapitallebensversicherungen mit garantiertem Zins spielen eine geringere Rolle, während fondsgebundene Produkte und Riester- oder Rürup-Renten an Bedeutung gewonnen haben. Die VGH passt ihr Portfolio kontinuierlich an die veränderten regulatorischen Rahmenbedingungen und Marktgegebenheiten an.

Kündigungsbedingungen und rechtliche Grundlagen

Die Kündigung einer Versicherung bei der VGH unterliegt den allgemeinen versicherungsrechtlichen Bestimmungen in Deutschland sowie den spezifischen Vertragsbedingungen. Das Versicherungsvertragsgesetz (VVG) bildet den rechtlichen Rahmen und regelt die Rechte und Pflichten beider Vertragsparteien. Versicherungsnehmer sollten die Kündigungsfristen und -modalitäten genau beachten, um ihre Verträge ordnungsgemäß zu beenden und nahtlose Anschlussdeckung zu gewährleisten.

Ordentliche Kündigung

Die ordentliche Kündigung erfolgt zum Ende der Vertragslaufzeit und muss unter Einhaltung der vereinbarten Kündigungsfrist eingereicht werden. Bei den meisten Sachversicherungen beträgt die Vertragslaufzeit ein Jahr mit automatischer Verlängerung, sofern nicht gekündigt wird. Die Kündigungsfrist liegt üblicherweise bei drei Monaten zum Ablauf des Versicherungsjahres. Das bedeutet, dass die Kündigung spätestens drei Monate vor dem Ablaufdatum bei der VGH eingehen muss.

Lebens- und Rentenversicherungen haben oft längere Vertragslaufzeiten und unterschiedliche Kündigungsmodalitäten. Hier ist eine ordentliche Kündigung zwar möglich, führt aber häufig zu finanziellen Nachteilen durch entgangene Garantien, Abzug von Abschlusskosten oder Verlust von Steuervorteilen. Bei Riester- oder Rürup-Verträgen gelten zusätzliche Besonderheiten bezüglich der Förderberechtigung. Eine sorgfältige Prüfung der Konsequenzen ist daher unbedingt erforderlich.

Außerordentliche Kündigung

Neben der ordentlichen Kündigung gibt es verschiedene Situationen, die ein außerordentliches Kündigungsrecht begründen. Nach einem Versicherungsfall haben sowohl Versicherer als auch Versicherungsnehmer das Recht, den Vertrag innerhalb eines Monats nach Regulierung zu kündigen. Dies kann für Versicherungsnehmer sinnvoll sein, wenn sie nach einem Schaden zu einem günstigeren Anbieter wechseln möchten, bevor die Prämie steigt.

Bei Beitragserhöhungen, die nicht auf veränderten persönlichen Risikofaktoren beruhen, steht Versicherungsnehmern ebenfalls ein Sonderkündigungsrecht zu. Die VGH muss solche Erhöhungen rechtzeitig ankündigen, und Kunden haben dann einen Monat Zeit, von ihrem Kündigungsrecht Gebrauch zu machen. Dieses Recht gilt nicht bei Erhöhungen aufgrund veränderter persönlicher Umstände, wie etwa einem Schadensfall in der Kfz-Versicherung.

Weitere Gründe für eine außerordentliche Kündigung können der Verkauf eines versicherten Objekts, ein Umzug außerhalb des Geschäftsgebiets oder die Beendigung der versicherten Tätigkeit sein. Bei Kfz-Versicherungen besteht ein Sonderkündigungsrecht beim Fahrzeugverkauf oder bei Stilllegung des Fahrzeugs. In all diesen Fällen sollte die Kündigung zeitnah und mit entsprechenden Nachweisen erfolgen.

Fristen und Stichtage

VersicherungsartRegelkündigungsfristVertragslaufzeit
Kfz-Versicherung1 Monat zum 31.12.1 Jahr (Kalenderjahr)
Hausrat-/Wohngebäudeversicherung3 Monate zum Vertragsende1-3 Jahre
Haftpflichtversicherung3 Monate zum Vertragsende1 Jahr
Rechtsschutzversicherung3 Monate zum Vertragsende1-3 Jahre
LebensversicherungVariabel, oft 3 MonateMehrjährig

Besonders bei der Kfz-Versicherung ist zu beachten, dass das Versicherungsjahr dem Kalenderjahr entspricht und Kündigungen zum 31. Dezember mit einer Frist von einem Monat möglich sind. Die Kündigung muss also bis spätestens 30. November bei der VGH eingehen. Bei anderen Versicherungen richtet sich das Versicherungsjahr nach dem Vertragsbeginn, sodass individuelle Stichtage gelten können.

Widerrufsrecht bei Neuverträgen

Bei neu abgeschlossenen Versicherungsverträgen besteht ein gesetzliches Widerrufsrecht von 14 Tagen ab Vertragsschluss. Bei Lebensversicherungen beträgt die Widerrufsfrist sogar 30 Tage. Der Widerruf muss in Textform erfolgen und bedarf keiner Begründung. Wurde der Versicherungsnehmer nicht ordnungsgemäß über sein Widerrufsrecht belehrt, kann sich die Frist auf bis zu ein Jahr verlängern. Dies ist besonders bei langfristigen Verträgen wie Lebensversicherungen relevant.

Wie man VGH per Post kündigt

Die postalische Kündigung per Einschreiben ist die rechtssicherste Methode, um einen Versicherungsvertrag bei der VGH zu beenden. Obwohl heute auch andere Kommunikationswege wie E-Mail oder Online-Formulare möglich sind, bietet der klassische Postweg mit Einschreiben den besten Nachweis über Absendung und Zugang der Kündigung. Dies ist besonders wichtig bei der Einhaltung von Kündigungsfristen, da im Streitfall der Versicherungsnehmer beweisen muss, dass die Kündigung rechtzeitig zugegangen ist.

Warum die postalische Kündigung am zuverlässigsten ist

Ein per Einschreiben mit Rückschein versandter Kündigungsbrief bietet maximale Rechtssicherheit. Der Versender erhält einen Nachweis über die Aufgabe des Briefes und kann im Zweifelsfall belegen, wann die Sendung der VGH zugestellt wurde. Dies ist entscheidend, wenn Kündigungsfristen auf den Tag genau eingehalten werden müssen. Während E-Mails im Spam-Ordner landen oder technische Probleme auftreten können, ist der Zugang eines Einschreibens klar dokumentiert.

Telefonische Kündigungen werden von den meisten Versicherungen nicht akzeptiert oder müssen nachträglich schriftlich bestätigt werden. Online-Kündigungen über Kundenportale sind zwar bequem, aber nicht bei allen Vertragsarten verfügbar und bieten manchmal keine ausreichende Dokumentation. Die VGH akzeptiert grundsätzlich auch Kündigungen in Textform per E-Mail oder Fax, aber die Beweislast für den Zugang liegt beim Kunden. Bei der postalischen Kündigung mit Einschreiben ist diese Beweisführung deutlich einfacher.

Ein weiterer Vorteil der schriftlichen Kündigung ist die Möglichkeit, alle relevanten Informationen vollständig und korrekt zu übermitteln. In einem Kündigungsschreiben können Versicherungsnummer, Vertragsdaten, gewünschter Kündigungstermin und gegebenenfalls die Begründung bei außerordentlichen Kündigungen präzise formuliert werden. Dies vermeidet Missverständnisse und Rückfragen, die den Kündigungsprozess verzögern könnten.

Notwendige Angaben im Kündigungsschreiben

Ein wirksames Kündigungsschreiben muss bestimmte Mindestangaben enthalten, um eindeutig zuzuordnen zu sein. Dazu gehören die vollständigen persönlichen Daten des Versicherungsnehmers mit Name und Adresse, die Versicherungsnummer oder Vertragsnummer, die genaue Bezeichnung des zu kündigenden Vertrags sowie der gewünschte Kündigungstermin. Bei außerordentlichen Kündigungen sollte zusätzlich der Kündigungsgrund angegeben und gegebenenfalls durch Belege wie Schadensmeldungen oder Beitragserhöhungsschreiben nachgewiesen werden.

Die Formulierung sollte klar und unmissverständlich sein. Ausdrücke wie "Ich kündige hiermit meinen Vertrag" oder "Ich kündige die Versicherung mit der Nummer XYZ zum nächstmöglichen Zeitpunkt" sind eindeutig. Vage Formulierungen wie "Ich möchte den Vertrag eventuell beenden" oder "Bitte informieren Sie mich über Kündigungsmöglichkeiten" stellen keine wirksame Kündigung dar. Das Schreiben sollte mit Datum und eigenhändiger Unterschrift versehen werden, auch wenn bei Textform-Kündigungen theoretisch auch eine E-Mail ausreichen würde.

Sinnvoll ist auch die Bitte um eine schriftliche Kündigungsbestätigung. So erhält man eine zusätzliche Sicherheit, dass die Kündigung bearbeitet wurde und zum genannten Termin wirksam wird. Außerdem sollte bei Versicherungen mit Beitragszahlung per Lastschrift der Widerruf des SEPA-Mandats erklärt werden, um zu verhindern, dass nach Vertragsende weiterhin Beiträge abgebucht werden. Dies ist rechtlich zwar nicht zwingend erforderlich, vermeidet aber praktische Probleme.

Die korrekte Adresse für Kündigungen

Kündigungsschreiben an die VGH sollten an die zentrale Verwaltungsadresse gesendet werden, um eine schnelle und korrekte Bearbeitung zu gewährleisten. Die offizielle Adresse für Kündigungen lautet:

  • VGH Allgemeine Versicherung AG, Am Alten Posthof 4, 30159 Hannover

Es ist wichtig, die Kündigung an diese Hauptverwaltung zu senden und nicht an die örtliche Geschäftsstelle oder den persönlichen Berater. Zwar können auch diese Stellen Kündigungen entgegennehmen und weiterleiten, aber der direkte Weg zur Hauptverwaltung ist schneller und vermeidet mögliche Verzögerungen. Bei Lebensversicherungen sollte überprüft werden, ob die VGH Provinzial Lebensversicherung Hannover als separates Unternehmen eine eigene Kündigungsadresse hat, was jedoch in der Regel nicht der Fall ist.

Vor dem Versand sollte die Adresse mit den aktuellen Vertragsunterlagen abgeglichen werden, da sich Adressen durch Umzüge oder Umstrukturierungen ändern können. Die Versicherungspolice oder die letzten Beitragsmitteilungen enthalten normalerweise die aktuelle Korrespondenzadresse. Bei Unsicherheiten kann auch telefonisch bei der VGH-Hotline nachgefragt werden, bevor das Kündigungsschreiben versandt wird.

Versandoptionen und Nachweisführung

Für den Versand der Kündigung stehen verschiedene Einschreibeoptionen zur Verfügung. Das einfache Einschreiben dokumentiert die Aufgabe bei der Post, nicht aber die Zustellung. Das Einschreiben mit Rückschein bietet den höchsten Nachweiswert, da der Empfänger die Zustellung quittiert und der Absender eine unterschriebene Empfangsbestätigung erhält. Die Kosten liegen bei etwa 2,50 Euro für ein einfaches Einschreiben und 4,65 Euro für ein Einschreiben mit Rückschein, was angesichts der Bedeutung einer korrekten Kündigung eine lohnende Investition ist.

Alternativ kann auch ein Einschreiben Einwurf gewählt werden, bei dem der Zusteller die Einlegung in den Briefkasten dokumentiert. Diese Variante kostet etwa 2,35 Euro und bietet einen Mittelweg zwischen Kosten und Nachweissicherheit. Welche Option gewählt wird, hängt vom Einzelfall ab. Bei knappen Fristen oder wertvollen Verträgen empfiehlt sich das Einschreiben mit Rückschein, bei unkritischen Kündigungen mit ausreichend zeitlichem Puffer kann auch eine günstigere Variante genügen.

Der Einlieferungsbeleg sollte aufbewahrt werden, bis die Kündigungsbestätigung der VGH eingegangen ist. Bei Einschreiben mit Rückschein gilt dies auch für den zurückgesandten Rückschein. Diese Dokumente sind der Beweis dafür, dass die Kündigung rechtzeitig abgesendet und zugestellt wurde. Im Streitfall über die Einhaltung von Fristen können sie entscheidend sein. Eine Kopie des Kündigungsschreibens sollte ebenfalls zu den Unterlagen genommen werden.

Digitale Unterstützung beim Kündigungsprozess

Während die postalische Zustellung nach wie vor der sicherste Weg ist, können digitale Dienste den Prozess erheblich erleichtern. Plattformen wie Postclic ermöglichen es, Kündigungsschreiben online zu erstellen und automatisch als nachverfolgten Brief versenden zu lassen. Der Vorteil liegt in der Zeitersparnis, da kein Gang zur Post notwendig ist, sowie in der professionellen Formatierung und automatischen Einbindung aller notwendigen Angaben.

Solche Dienste bieten zudem einen digitalen Nachweis über den Versand und teilweise auch über die Zustellung. Dies kombiniert die Rechtssicherheit des postalischen Wegs mit der Bequemlichkeit digitaler Prozesse. Besonders für Menschen, die beruflich stark eingebunden sind oder keine Postfiliale in der Nähe haben, kann dies eine praktische Lösung sein. Die Kosten für solche Dienste liegen meist nur geringfügig über den reinen Portokosten und beinhalten oft zusätzliche Services wie Kündigungsfristen-Rechner oder Vorlagen für verschiedene Kündigungsgründe.

Wichtig ist jedoch, dass auch bei Nutzung solcher Plattformen die grundsätzlichen Anforderungen an eine wirksame Kündigung erfüllt sein müssen. Die Angaben müssen vollständig und korrekt sein, die Fristen eingehalten werden und die Kündigung an die richtige Adresse gehen. Der digitale Dienst übernimmt lediglich die praktische Abwicklung, nicht aber die rechtliche Verantwortung für die Wirksamkeit der Kündigung.

Häufige Kündigungsgründe und Kundenerfahrungen

Die Gründe für die Kündigung einer VGH-Versicherung sind vielfältig und reichen von finanziellen Überlegungen über veränderte Lebensumstände bis zu Unzufriedenheit mit dem Service. Ein Verständnis der häufigsten Kündigungsmotive kann helfen, die eigene Situation besser einzuschätzen und die Entscheidung für oder gegen eine Kündigung fundiert zu treffen.

Preis-Leistungs-Verhältnis und Wettbewerbsvergleiche

Einer der häufigsten Kündigungsgründe ist das Preis-Leistungs-Verhältnis. Viele Kunden vergleichen regelmäßig ihre Versicherungsprämien mit Angeboten anderer Anbieter und stellen fest, dass sie bei Direktversicherern oder Online-Anbietern deutlich günstiger versichert sein könnten. Gerade bei standardisierten Produkten wie Kfz- oder Haftpflichtversicherungen sind die Einsparpotenziale teilweise erheblich. Die VGH als regionaler Versicherer mit persönlichem Service kann preislich oft nicht mit reinen Direktversicherern konkurrieren.

Allerdings sollte bei Preisvergleichen nicht nur die Prämienhöhe, sondern auch der Leistungsumfang berücksichtigt werden. Günstigere Tarife haben oft höhere Selbstbeteiligungen, geringere Deckungssummen oder mehr Leistungsausschlüsse. Auch die Qualität der Schadenregulierung und die Erreichbarkeit im Schadensfall können zwischen Anbietern erheblich variieren. Kundenbewertungen zeigen, dass die VGH bei der Schadenbearbeitung oft gut abschneidet, was den höheren Preis teilweise rechtfertigt.

Dennoch entscheiden sich viele Kunden, insbesondere jüngere und preisbewusste, für einen Wechsel zu günstigeren Anbietern. Die Transparenz durch Online-Vergleichsportale hat diesen Trend verstärkt. Für die VGH bedeutet dies eine Herausforderung, da die traditionellen Stärken wie regionale Präsenz und persönliche Beratung für manche Kundengruppen weniger wichtig geworden sind als der Preis.

Veränderungen der Lebensumstände

Viele Kündigungen erfolgen aufgrund veränderter Lebensumstände, die bestimmte Versicherungen überflüssig machen oder einen Wechsel erforderlich machen. Der Verkauf eines Autos macht die Kfz-Versicherung obsolet, der Umzug in eine andere Region kann einen Wechsel zu einem dort präsenteren Versicherer nahelegen, und die Aufgabe einer selbstgenutzten Immobilie beendet den Bedarf an einer Wohngebäudeversicherung.

Bei Lebensversicherungen können Veränderungen wie Heirat, Scheidung, Geburt von Kindern oder berufliche Neuorientierung eine Überprüfung und Anpassung der Absicherung notwendig machen. Manchmal ist eine Kündigung der bestehenden Police und der Abschluss eines neuen, besser passenden Vertrags sinnvoller als eine Vertragsanpassung. Allerdings sollte bei Lebensversicherungen besonders sorgfältig geprüft werden, ob eine Kündigung tatsächlich vorteilhaft ist, da oft erhebliche finanzielle Nachteile entstehen.

Auch die Konsolidierung von Versicherungsverträgen ist ein häufiger Grund für Kündigungen. Wer feststellt, dass er bei verschiedenen Versicherern mehrere Verträge hat, möchte diese oft bei einem Anbieter bündeln, um Rabatte zu nutzen und die Verwaltung zu vereinfachen. In solchen Fällen werden Verträge bei verschiedenen Versicherern gekündigt und bei einem bevorzugten Anbieter neu abgeschlossen.

Unzufriedenheit mit Service und Schadenregulierung

Negative Erfahrungen bei der Schadenregulierung sind ein weiterer wichtiger Kündigungsgrund. Wenn Kunden das Gefühl haben

FAQ

Die VGH bietet ein umfassendes Portfolio an Versicherungsprodukten, das sowohl Privat- als auch Geschäftskunden abdeckt. Dazu gehören klassische Versicherungen wie Kfz-Versicherung, Haftpflichtversicherung, Hausratversicherung, Wohngebäudeversicherung und Rechtsschutzversicherung. Zudem bietet die VGH Lebens- und Rentenversicherungen sowie gewerbliche Versicherungen für Unternehmen und Selbstständige an.

Um Ihre VGH-Versicherung zu kündigen, müssen Sie einen schriftlichen Kündigungsantrag per Post (Einschreiben) an die VGH senden. Achten Sie darauf, Ihre Vertragsnummer und persönliche Daten anzugeben, um eine zügige Bearbeitung zu gewährleisten.

Die VGH ist eng mit Niedersachsen verbunden und verfügt über ein dichtes Netz von Vertretungen und Geschäftsstellen in der Region. Dies ermöglicht eine persönliche Beratung vor Ort, die ein zentraler Bestandteil des Geschäftsmodells ist. Zudem bietet die VGH moderne digitale Services, um den Bedürfnissen der Kunden gerecht zu werden.

Die VGH zeichnet sich durch ihre regionale Verankerung und die enge Zusammenarbeit mit den Sparkassen der Region aus. Dies ermöglicht eine persönliche und individuelle Beratung. Zudem ist die VGH einer der größten Regionalversicherer in Deutschland, was eine hohe Stabilität und Zuverlässigkeit verspricht.

Die VGH hat eine lange Tradition, die bis ins Jahr 1750 zurückreicht, als die 'Feuersozietät der Provinz Hannover' gegründet wurde. Damit gehört die VGH zu den ältesten Versicherungen in Deutschland. Im Laufe der Jahrhunderte hat sich das Unternehmen von einer ursprünglichen Feuerversicherung zu einem modernen, diversifizierten Versicherungsunternehmen entwickelt.