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VHV Versicherung
Am Brambusch 90
30659 Hannover Germany
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Vertragsnummer:

An:
Kündigungsabteilung – VHV Versicherung
Am Brambusch 90
30659 Hannover

Betreff: Vertragskündigung – Benachrichtigung per zertifizierter E-Mail

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit kündige ich den Vertrag Nummer bezüglich des Dienstes VHV Versicherung. Diese Benachrichtigung stellt eine feste, klare und eindeutige Absicht dar, den Vertrag zum frühestmöglichen Zeitpunkt oder gemäß der anwendbaren vertraglichen Kündigungsfrist zu beenden.

Ich bitte Sie, alle erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen, um:

– alle Abrechnungen ab dem wirksamen Kündigungsdatum einzustellen;
– den ordnungsgemäßen Eingang dieser Anfrage schriftlich zu bestätigen;
– und gegebenenfalls die Schlussabrechnung oder Saldenbestätigung zu übermitteln.

Diese Kündigung wird Ihnen per zertifizierter E-Mail zugesandt. Der Versand, die Zeitstempelung und die Integrität des Inhalts sind festgestellt, wodurch es einen gleichwertigen Nachweis darstellt, der den Anforderungen an elektronische Beweise entspricht. Sie verfügen daher über alle notwendigen Elemente, um diese Kündigung ordnungsgemäß zu bearbeiten, in Übereinstimmung mit den geltenden Grundsätzen der schriftlichen Benachrichtigung und der Vertragsfreiheit.

Gemäß BGB § 355 (Widerrufsrecht) und den Datenschutzbestimmungen bitte ich Sie außerdem:

– alle meine personenbezogenen Daten zu löschen, die nicht für Ihre gesetzlichen oder buchhalterischen Verpflichtungen erforderlich sind;
– alle zugehörigen persönlichen Konten zu schließen;
– und mir die wirksame Löschung der Daten gemäß den geltenden Rechten zum Schutz der Privatsphäre zu bestätigen.

Ich behalte eine vollständige Kopie dieser Benachrichtigung sowie den Versandnachweis.

Mit freundlichen Grüßen,


13/01/2026

zum Behalten966649193710
Empfänger
VHV Versicherung
Am Brambusch 90
30659 Hannover , Germany
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Kündigung Ihrer VHV Versicherung leicht gemacht

Über VHV Versicherung

Die VHV Versicherung gehört zu den traditionsreichen Versicherungsunternehmen in Deutschland und blickt auf eine über 120-jährige Geschichte zurück. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Hannover bietet ein breites Spektrum an Versicherungsprodukten für Privat- und Geschäftskunden an. Von der Kfz-Versicherung über Haftpflicht- und Hausratversicherungen bis hin zu Rechtsschutz- und Unfallversicherungen deckt die VHV nahezu alle Bereiche des privaten Versicherungsbedarfs ab.

Als Teil der VHV Gruppe agiert die VHV Allgemeine Versicherung AG als einer der führenden Anbieter im deutschen Versicherungsmarkt. Das Unternehmen zeichnet sich durch seine genossenschaftliche Struktur aus und arbeitet eng mit Volks- und Raiffeisenbanken zusammen. Diese Kooperation ermöglicht es der VHV, ihre Produkte über ein dichtes Netz von Bankfilialen und unabhängigen Versicherungsmaklern zu vertreiben.

Die VHV Versicherung legt besonderen Wert auf kundenorientierte Lösungen und bietet flexible Versicherungskonzepte an, die sich an den individuellen Bedürfnissen der Versicherten orientieren. Mit mehreren Millionen Kunden und einem Jahresumsatz im Milliardenbereich gehört die VHV zu den bedeutenden Akteuren der deutschen Versicherungsbranche. Die Hauptverwaltung befindet sich am Standort Am Brambusch 90 in Hannover, wo auch die zentrale Korrespondenz bearbeitet wird.

Trotz der digitalen Transformation setzt die VHV weiterhin auf bewährte Kommunikationswege. Für wichtige Anliegen wie Kündigungen ist der postalische Weg nach wie vor der sicherste und rechtlich eindeutigste Kanal. Dies gewährleistet sowohl für das Unternehmen als auch für die Versicherten maximale Rechtssicherheit bei der Bearbeitung vertraglicher Änderungen.

Versicherungsprodukte und Beitragsstruktur

Produktportfolio der VHV

Die VHV Versicherung bietet eine umfassende Palette an Versicherungsprodukten an, die unterschiedliche Lebensbereiche und Risiken abdecken. Zu den Hauptprodukten gehören Kfz-Versicherungen mit verschiedenen Deckungsoptionen, private Haftpflichtversicherungen für Singles, Familien und Senioren sowie Hausratversicherungen mit flexiblen Zusatzbausteinen. Darüber hinaus bietet die VHV Rechtsschutzversicherungen für verschiedene Lebensbereiche, Unfallversicherungen mit unterschiedlichen Leistungspaketen und Wohngebäudeversicherungen für Eigenheimbesitzer an.

Jedes Versicherungsprodukt ist in verschiedene Tarifvarianten unterteilt, die sich in Leistungsumfang und Selbstbeteiligung unterscheiden. Diese Staffelung ermöglicht es Kunden, einen Versicherungsschutz zu wählen, der ihren individuellen Anforderungen und ihrem Budget entspricht. Die VHV unterscheidet dabei typischerweise zwischen Basis-, Komfort- und Premiumtarifen, wobei höhere Tarife umfangreichere Leistungen und niedrigere oder keine Selbstbeteiligungen beinhalten.

Beitragsgestaltung und Zahlungsmodalitäten

Die Höhe der Versicherungsbeiträge bei der VHV richtet sich nach verschiedenen Faktoren, die je nach Versicherungsart variieren. Bei Kfz-Versicherungen spielen beispielsweise die Typklasse des Fahrzeugs, die Regionalklasse des Wohnorts, die Schadenfreiheitsklasse und die jährliche Fahrleistung eine entscheidende Rolle. Bei Haftpflichtversicherungen werden Faktoren wie Familienstand, Wohnsituation und gewünschte Deckungssumme berücksichtigt.

VersicherungsartDurchschnittlicher JahresbeitragZahlungsrhythmus
Private Haftpflicht50-150 EuroJährlich, halbjährlich, vierteljährlich
Hausratversicherung80-300 EuroJährlich, halbjährlich, vierteljährlich
Kfz-Haftpflicht300-800 EuroJährlich, halbjährlich, vierteljährlich, monatlich
Rechtsschutz200-400 EuroJährlich, halbjährlich, vierteljährlich
Unfallversicherung100-350 EuroJährlich, halbjährlich, vierteljährlich

Die VHV bietet verschiedene Zahlungsoptionen an, wobei die jährliche Zahlungsweise in der Regel die günstigste ist. Bei unterjähriger Zahlungsweise fallen Ratenzuschläge an, die je nach Versicherungsart zwischen drei und fünf Prozent des Jahresbeitrags liegen können. Kunden können zwischen Lastschriftverfahren, Überweisung und in einigen Fällen auch Kreditkartenzahlung wählen.

Leistungsanpassungen und Beitragserhöhungen

Wie bei den meisten Versicherungsunternehmen können sich die Beiträge bei der VHV im Laufe der Vertragsdauer ändern. Beitragsanpassungen können aufgrund verschiedener Faktoren erfolgen, darunter allgemeine Kostensteigerungen im Gesundheitswesen, erhöhte Schadenaufwendungen in bestimmten Versicherungssparten oder Änderungen der rechtlichen Rahmenbedingungen. Die VHV ist verpflichtet, Versicherungsnehmer rechtzeitig über Beitragserhöhungen zu informieren.

Bei erheblichen Beitragsanpassungen steht Versicherungsnehmern ein Sonderkündigungsrecht zu. Dies ermöglicht es Kunden, den Vertrag außerordentlich zu kündigen, wenn die Beitragserhöhung nicht nur auf eine Änderung des versicherten Risikos zurückzuführen ist. Dieses Sonderkündigungsrecht muss innerhalb einer bestimmten Frist nach Bekanntgabe der Erhöhung ausgeübt werden.

Kündigungsbedingungen und rechtliche Grundlagen

Ordentliche Kündigung nach Versicherungsvertragsgesetz

Die Kündigung einer Versicherung bei der VHV unterliegt den Bestimmungen des Versicherungsvertragsgesetzes (VVG), das die rechtlichen Rahmenbedingungen für Versicherungsverhältnisse in Deutschland regelt. Bei den meisten Versicherungsverträgen beträgt die Mindestvertragslaufzeit ein Jahr. Nach Ablauf dieser Mindestlaufzeit verlängert sich der Vertrag automatisch um ein weiteres Jahr, sofern er nicht rechtzeitig gekündigt wird.

Die ordentliche Kündigungsfrist beträgt in der Regel drei Monate zum Ende des Versicherungsjahres. Das Versicherungsjahr entspricht dabei nicht zwingend dem Kalenderjahr, sondern beginnt mit dem Datum des Vertragsabschlusses. Versicherungsnehmer sollten daher genau prüfen, wann ihr individuelles Versicherungsjahr endet, um die Kündigungsfrist einzuhalten. Bei einigen Versicherungsarten, insbesondere bei Kfz-Versicherungen, gilt der 31. Dezember als einheitlicher Hauptfälligkeitstermin.

Sonderkündigungsrechte bei der VHV

Neben der ordentlichen Kündigung gibt es verschiedene Situationen, in denen Versicherungsnehmer ein Sonderkündigungsrecht haben. Diese ermöglichen eine vorzeitige Beendigung des Vertragsverhältnisses ohne Einhaltung der regulären Kündigungsfrist. Ein Sonderkündigungsrecht besteht beispielsweise nach einem Schadensfall, wenn die VHV eine Leistung erbracht hat. In diesem Fall können beide Parteien den Vertrag innerhalb eines Monats nach Abschluss der Schadensregulierung kündigen.

Ein weiteres Sonderkündigungsrecht ergibt sich bei Beitragserhöhungen, die nicht auf eine Veränderung des versicherten Risikos zurückzuführen sind. Versicherungsnehmer haben dann das Recht, den Vertrag innerhalb eines Monats nach Zugang der Mitteilung über die Beitragserhöhung zu kündigen. Die Kündigung wird dann zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der Erhöhung wirksam.

KündigungsgrundKündigungsfristZeitpunkt der Wirksamkeit
Ordentliche Kündigung3 Monate zum VersicherungsjahrEnde des Versicherungsjahres
Nach Schadensfall1 Monat nach SchadensregulierungZum Monatsende
Bei Beitragserhöhung1 Monat nach MitteilungZum Zeitpunkt der Erhöhung
Bei Risikoänderung (Wegfall)1 Monat nach RisikoänderungSofort oder zum Wunschtermin
Bei Vertragsübertragung (Verkauf)1 Monat nach KenntnisZum Monatsende

Besondere Kündigungssituationen

Bei bestimmten Lebensveränderungen ergeben sich spezielle Kündigungsmöglichkeiten. Beim Verkauf eines versicherten Gegenstands, beispielsweise eines Fahrzeugs oder einer Immobilie, geht die Versicherung grundsätzlich auf den neuen Eigentümer über. Sowohl der bisherige als auch der neue Eigentümer haben jedoch das Recht, den Vertrag innerhalb eines Monats nach dem Eigentumsübergang zu kündigen.

Bei Umzug ins Ausland oder bei Tod des Versicherungsnehmers gelten ebenfalls besondere Regelungen. Im Todesfall können die Erben den Vertrag außerordentlich kündigen. Bei einem dauerhaften Umzug ins Ausland entfällt in vielen Fällen das versicherte Risiko, was ebenfalls ein Sonderkündigungsrecht begründen kann. In allen diesen Fällen ist es wichtig, entsprechende Nachweise beizufügen.

Wichtige Fristen und Termine

Die Einhaltung der korrekten Kündigungsfristen ist entscheidend für die Wirksamkeit einer Kündigung. Bei der Berechnung der Frist ist der Zugang der Kündigung bei der VHV maßgeblich, nicht das Datum der Absendung. Daher ist es wichtig, ausreichend Zeit für den Postweg einzuplanen. Als Faustregel sollten mindestens fünf Werktage für die Zustellung eingeplant werden.

Bei Kfz-Versicherungen mit Hauptfälligkeit zum 31. Dezember muss die Kündigung spätestens bis zum 30. November bei der VHV eingegangen sein. Für andere Versicherungsarten mit abweichendem Versicherungsjahr ist das individuelle Vertragsdatum maßgeblich. Versicherungsnehmer sollten ihre Versicherungsunterlagen sorgfältig prüfen, um das korrekte Versicherungsjahr und damit den richtigen Kündigungstermin zu ermitteln.

Wie man VHV Versicherung per Post kündigt

Warum die postalische Kündigung der sicherste Weg ist

Die Kündigung per Einschreiben mit Rückschein ist der rechtlich sicherste Weg, um einen Versicherungsvertrag bei der VHV zu beenden. Im Gegensatz zu telefonischen oder mündlichen Kündigungen bietet die schriftliche Form einen eindeutigen Nachweis über den Kündigungswunsch und den Zeitpunkt der Zustellung. Dies ist besonders wichtig, da bei Streitigkeiten über die fristgerechte Kündigung die Beweislast beim Versicherungsnehmer liegt.

Das Einschreiben mit Rückschein dokumentiert nicht nur den Versand, sondern auch den Zugang des Schreibens bei der VHV. Der Rückschein wird vom Empfänger unterschrieben und an den Absender zurückgeschickt, wodurch ein gerichtsverwertbarer Nachweis über die Zustellung entsteht. Dies ist bei elektronischen Kündigungen oder einfachen Briefen nicht in gleichem Maße gegeben.

Notwendige Angaben im Kündigungsschreiben

Ein wirksames Kündigungsschreiben muss bestimmte Pflichtangaben enthalten, um von der VHV bearbeitet werden zu können. Zu den essentiellen Informationen gehören die vollständigen persönlichen Daten des Versicherungsnehmers, einschließlich Name, Vorname und aktuelle Anschrift. Die Versicherungsnummer ist besonders wichtig, da sie eine eindeutige Zuordnung des Kündigungswunsches zum entsprechenden Vertrag ermöglicht. Diese Nummer findet sich auf allen Versicherungsdokumenten und Beitragsmitteilungen.

Weiterhin sollte das Kündigungsschreiben eine klare Kündigungserklärung enthalten, die unmissverständlich den Wunsch zur Beendigung des Vertragsverhältnisses zum Ausdruck bringt. Es empfiehlt sich, den gewünschten Kündigungstermin anzugeben, wobei alternativ auch die Formulierung "zum nächstmöglichen Zeitpunkt" verwendet werden kann. Bei Sonderkündigungsrechten sollte der konkrete Kündigungsgrund genannt und gegebenenfalls durch entsprechende Dokumente belegt werden.

Die korrekte Versandadresse

Für die Kündigung von Versicherungsverträgen bei der VHV ist die Hauptverwaltung in Hannover die zuständige Adresse. Das Kündigungsschreiben sollte an folgende Anschrift gerichtet werden:

  • VHV Allgemeine Versicherung AG, Am Brambusch 90, 30659 Hannover

Es ist wichtig, diese Adresse korrekt und vollständig auf dem Umschlag anzugeben, um Verzögerungen bei der Zustellung zu vermeiden. Bei einigen Versicherungsverträgen, die über Kooperationspartner oder Makler abgeschlossen wurden, kann in den Vertragsunterlagen eine abweichende Korrespondenzadresse angegeben sein. In solchen Fällen sollte die in den Policenunterlagen genannte Adresse verwendet werden.

Der Versandprozess Schritt für Schritt

Der erste Schritt bei der postalischen Kündigung besteht darin, das Kündigungsschreiben sorgfältig zu formulieren und alle erforderlichen Angaben zu überprüfen. Das Schreiben sollte eigenhändig unterschrieben werden, da eine Unterschrift rechtlich erforderlich ist. Kopien aller relevanten Dokumente wie der Versicherungspolice sollten für die eigenen Unterlagen angefertigt werden, bevor das Original versendet wird.

Anschließend wird das Kündigungsschreiben in einen Umschlag gelegt und zur Postfiliale gebracht. Dort sollte explizit ein Einschreiben mit Rückschein verlangt werden. Diese Versandart kostet zwar etwas mehr als ein normaler Brief, bietet aber die notwendige Rechtssicherheit. Der Postmitarbeiter händigt einen Einlieferungsbeleg aus, der sorgfältig aufbewahrt werden sollte. Nach einigen Tagen trifft der unterschriebene Rückschein per Post ein, der ebenfalls zu den Versicherungsunterlagen genommen werden sollte.

Digitale Unterstützung beim Versandprozess

Für Versicherungsnehmer, die den Aufwand eines Postfilialbesuchs scheuen oder sicherstellen möchten, dass ihr Kündigungsschreiben professionell formatiert ist, bieten moderne Dienstleister wie Postclic eine praktische Alternative. Solche Services ermöglichen es, Kündigungsschreiben online zu erstellen und direkt als nachverfolgbaren Brief versenden zu lassen, ohne selbst zur Post gehen zu müssen.

Der Vorteil solcher Dienste liegt in der Zeitersparnis und der Gewissheit, dass das Schreiben formal korrekt ist und nachweislich zugestellt wird. Der gesamte Prozess läuft digital ab, und Nutzer erhalten einen elektronischen Nachweis über den Versand und die Zustellung. Dies kann besonders hilfreich sein, wenn die Kündigungsfrist knapp ist oder wenn man sicherstellen möchte, dass alle formalen Anforderungen erfüllt sind.

Was nach dem Versand zu beachten ist

Nach dem Versand des Kündigungsschreibens sollte der Rückschein abgewartet werden, der den Zugang bei der VHV bestätigt. In der Regel versendet die VHV innerhalb von zwei bis drei Wochen eine schriftliche Kündigungsbestätigung. Diese sollte sorgfältig geprüft werden, insbesondere hinsichtlich des bestätigten Beendigungstermins. Falls innerhalb von vier Wochen keine Reaktion erfolgt, ist es ratsam, telefonisch nachzufragen und dabei die Versicherungsnummer sowie das Versanddatum des Kündigungsschreibens bereitzuhalten.

Bei laufenden Lastschrifteinzügen sollte überprüft werden, ob nach dem Kündigungstermin noch Abbuchungen erfolgen. Gegebenenfalls kann das Lastschriftmandat widerrufen werden, allerdings erst nach Bestätigung der Kündigung und Ablauf des Versicherungsvertrags. Zu früh widerrufene Lastschriften können zu Zahlungsverzug und zusätzlichen Kosten führen.

Häufige Kündigungsgründe und praktische Tipps

Warum Kunden die VHV Versicherung kündigen

Die Gründe für eine Kündigung bei der VHV Versicherung sind vielfältig und individuell verschieden. Ein häufiger Beweggrund sind günstigere Angebote bei Konkurrenzunternehmen. Der Versicherungsmarkt ist hart umkämpft, und regelmäßige Vergleiche können erhebliche Einsparpotenziale aufdecken. Besonders bei Kfz-Versicherungen lohnt sich ein jährlicher Vergleich, da sich durch Änderungen in der Schadenfreiheitsklasse oder durch Wechselangebote anderer Versicherer oft mehrere hundert Euro pro Jahr sparen lassen.

Ein weiterer verbreiteter Kündigungsgrund sind Beitragserhöhungen ohne entsprechende Leistungsverbesserungen. Wenn die VHV die Prämien anhebt, suchen viele Versicherungsnehmer nach Alternativen mit einem besseren Preis-Leistungs-Verhältnis. Auch unzufriedenstellende Erfahrungen im Schadensfall können zur Kündigung führen, etwa wenn die Schadensregulierung als zu langsam oder die Kommunikation als unzureichend empfunden wird.

Veränderungen der Lebenssituation

Häufig ergeben sich Kündigungsgründe auch aus veränderten Lebensumständen. Bei einem Umzug kann es sinnvoll sein, Versicherungen neu zu bewerten, da sich Regionalklassen und damit Beiträge ändern können. Der Verkauf eines Fahrzeugs oder einer Immobilie macht die entsprechende Versicherung obsolet. Bei Zusammenzug mit einem Partner können doppelte Versicherungen wie Haftpflicht oder Hausrat zusammengelegt werden, was zu erheblichen Kosteneinsparungen führt.

Auch berufliche Veränderungen können eine Rolle spielen. Wer beispielsweise vom Angestelltenverhältnis in die Selbstständigkeit wechselt, benötigt möglicherweise andere Versicherungsprodukte. Umgekehrt können beim Übergang in den Ruhestand bestimmte Versicherungen wie Berufshaftpflicht oder Rechtsschutz für den Arbeitsbereich entfallen.

Tipps für einen reibungslosen Kündigungsprozess

Um Probleme bei der Kündigung zu vermeiden, sollten einige wichtige Punkte beachtet werden. Zunächst ist es ratsam, die neue Versicherung erst dann verbindlich abzuschließen, wenn die Kündigungsbestätigung der VHV vorliegt. So vermeidet man eine Doppelversicherung oder im schlimmsten Fall eine Versicherungslücke, falls die Kündigung aus formalen Gründen nicht akzeptiert wird.

Bei Kfz-Versicherungen ist besondere Vorsicht geboten: Die neue Versicherung muss zum Zeitpunkt der Kündigung der alten Versicherung bereits bestehen. Viele Versicherer bieten daher die Möglichkeit, den Vertragsbeginn auf ein zukünftiges Datum zu legen. Die elektronische Versicherungsbestätigung (eVB-Nummer) sollte erst dann bei der Zulassungsstelle verwendet werden, wenn die Kündigung bei der VHV bestätigt ist.

Dokumentation und Archivierung

Eine sorgfältige Dokumentation des gesamten Kündigungsvorgangs ist unerlässlich. Alle Unterlagen sollten chronologisch geordnet und mindestens drei Jahre aufbewahrt werden. Dazu gehören eine Kopie des Kündigungsschreibens, der Einlieferungsbeleg der Post, der Rückschein, die Kündigungsbestätigung der VHV sowie alle weiteren Korrespondenz. Diese Dokumente können bei späteren Unklarheiten oder Streitigkeiten von entscheidender Bedeutung sein.

Es empfiehlt sich, auch digitale Kopien anzufertigen und diese an einem sicheren Ort zu speichern. Cloud-Speicher oder externe Festplatten bieten sich hierfür an. Bei wichtigen Dokumenten wie der Kündigungsbestätigung kann auch eine zusätzliche Papierablage in einem Ordner sinnvoll sein, um im Bedarfsfall schnell darauf zugreifen zu können.

Umgang mit offenen Forderungen und Rückerstattungen

Nach der Kündigung können noch finanzielle Transaktionen anstehen. Wenn Beiträge im Voraus gezahlt wurden und der Vertrag vor Ablauf des bezahlten Zeitraums endet, steht dem Versicherungsnehmer eine anteilige Rückerstattung zu. Die VHV berechnet diese üblicherweise tagesgenau und überweist den Betrag auf das hinterlegte Konto. Dieser Vorgang kann einige Wochen in Anspruch nehmen.

Umgekehrt kann es sein, dass noch Beitragsrückstände bestehen, etwa bei monatlicher Zahlungsweise und Kündigung während des laufenden Versicherungsjahres. In diesem Fall wird die VHV eine Abschlussrechnung erstellen, die zeitnah beglichen werden sollte, um Mahnkosten zu vermeiden. Bei Unklarheiten über die Höhe offener Forderungen sollte der Kundenservice kontaktiert werden.

Alternative Optionen zur Kündigung

Bevor eine Kündigung ausgesprochen wird, lohnt es sich, alternative Möglichkeiten zu prüfen. In vielen Fällen kann eine Vertragsanpassung sinnvoller sein als ein kompletter Wechsel. Die VHV bietet oft die Möglichkeit, in einen günstigeren Tarif zu wechseln oder Leistungen anzupassen. Auch eine Erhöhung der Selbstbeteiligung kann die Beiträge deutlich senken, ohne dass der Versicherungsschutz grundsätzlich entfällt.

Bei finanziellen Engpässen kann eine Beitragsstundung oder Ratenzahlungsvereinbarung eine Option sein. Ein Gespräch mit dem zuständigen Berater oder dem Kundenservice kann hier Lösungen aufzeigen, die eine Kündigung unnötig machen. Besonders bei langjährigen Kunden zeigt sich die VHV oft kulant und bietet individuelle Lösungen an.

Nach der Kündigung: Neue Versicherung abschließen

Nach erfolgreicher Kündigung bei der VHV sollte zeitnah eine neue Versicherung abgeschlossen werden, um Versicherungslücken zu vermeiden. Bei der Auswahl eines neuen Versicherers sollten nicht nur die Beiträge, sondern auch Leistungsumfang, Kundenbewertungen und Servicequalität berücksichtigt werden. Vergleichsportale bieten eine gute erste Orientierung, jedoch sollten die Versicherungsbedingungen im Detail geprüft werden.

Wichtig ist, dem neuen Versicherer alle relevanten Informationen wahrheitsgemäß mitzuteilen. Bei Kfz-Versicherungen wird beispielsweise die Schadenfreiheitsklasse übernommen, was sich positiv auf den Beitrag auswirkt. Hierfür benötigt der neue Versicherer eine Bestätigung der VHV über den bisherigen Versicherungsverlauf. Diese Bescheinigung sollte mit der Kündigungsbestätigung angefordert werden, um Verzögerungen beim Wechsel zu vermeiden.

FAQ

Die VHV Versicherung bietet ein breites Spektrum an Versicherungsprodukten an, darunter Kfz-Versicherungen, Haftpflichtversicherungen, Hausratversicherungen, Rechtsschutzversicherungen und Unfallversicherungen. Diese Produkte decken nahezu alle Bereiche des privaten Versicherungsbedarfs ab und sind auf die individuellen Bedürfnisse der Versicherten zugeschnitten.

Um Ihre VHV Versicherung zu kündigen, müssen Sie ein Kündigungsschreiben per Post an die VHV Versicherung senden. Es ist ratsam, dies als Einschreiben zu tun, um einen Nachweis über den Versand und den Erhalt der Kündigung zu haben. Stellen Sie sicher, dass alle relevanten Informationen, wie Ihre Versicherungsnummer, im Schreiben enthalten sind.

Die Beitragsstruktur der VHV Versicherung variiert je nach gewähltem Versicherungsprodukt und individuellen Faktoren wie Alter, Wohnort und Schadenshistorie. Bei der Berechnung der Beiträge wird auch die genossenschaftliche Struktur der VHV berücksichtigt, die es ermöglicht, wettbewerbsfähige Preise anzubieten. Es empfiehlt sich, eine persönliche Beratung in einer der Filialen oder über einen unabhängigen Versicherungsmakler in Anspruch zu nehmen, um die besten Optionen zu finden.

Die VHV Versicherung zeichnet sich durch ihre lange Tradition und Erfahrung im deutschen Versicherungsmarkt aus. Zudem legt das Unternehmen großen Wert auf kundenorientierte Lösungen und flexible Versicherungskonzepte. Die enge Zusammenarbeit mit Volks- und Raiffeisenbanken ermöglicht es, Produkte über ein dichtes Netzwerk anzubieten, was den Zugang zu den Versicherungen erleichtert. Dies, kombiniert mit einem hohen Maß an Rechtssicherheit und einem breiten Produktportfolio, macht die VHV zu einem attraktiven Anbieter.

Für Fragen zu Ihrem Vertrag können Sie die VHV Versicherung über die zentrale Korrespondenz in Hannover kontaktieren. Es ist ratsam, Ihre Anfragen schriftlich zu formulieren und per Post zu senden, um eine klare Dokumentation Ihrer Anliegen zu gewährleisten. Die Adresse lautet: VHV Allgemeine Versicherung AG, Am Brambusch 90, 30159 Hannover.