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WGV kündigen
in nur 30 Sekunden!
Kündigungsdienst Nr. 1 in Germany
Basiert auf 5.600 Bewertungen

Vertragsnummer:
An:
Kündigungsabteilung – WGV
Mackenrodtstraße 1
70372 Stuttgart
Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit kündige ich den Vertrag Nummer bezüglich des Dienstes WGV. Diese Benachrichtigung stellt eine feste, klare und eindeutige Absicht dar, den Vertrag zum frühestmöglichen Zeitpunkt oder gemäß der anwendbaren vertraglichen Kündigungsfrist zu beenden.
Ich bitte Sie, alle erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen, um:
– alle Abrechnungen ab dem wirksamen Kündigungsdatum einzustellen;
– den ordnungsgemäßen Eingang dieser Anfrage schriftlich zu bestätigen;
– und gegebenenfalls die Schlussabrechnung oder Saldenbestätigung zu übermitteln.
Diese Kündigung wird Ihnen per zertifizierter E-Mail zugesandt. Der Versand, die Zeitstempelung und die Integrität des Inhalts sind festgestellt, wodurch es einen gleichwertigen Nachweis darstellt, der den Anforderungen an elektronische Beweise entspricht. Sie verfügen daher über alle notwendigen Elemente, um diese Kündigung ordnungsgemäß zu bearbeiten, in Übereinstimmung mit den geltenden Grundsätzen der schriftlichen Benachrichtigung und der Vertragsfreiheit.
Gemäß BGB § 355 (Widerrufsrecht) und den Datenschutzbestimmungen bitte ich Sie außerdem:
– alle meine personenbezogenen Daten zu löschen, die nicht für Ihre gesetzlichen oder buchhalterischen Verpflichtungen erforderlich sind;
– alle zugehörigen persönlichen Konten zu schließen;
– und mir die wirksame Löschung der Daten gemäß den geltenden Rechten zum Schutz der Privatsphäre zu bestätigen.
Ich behalte eine vollständige Kopie dieser Benachrichtigung sowie den Versandnachweis.
Mit freundlichen Grüßen,
26/02/2026
Wichtiger Hinweis zu den Grenzen des Dienstes
Im Interesse der Transparenz und Prävention ist es wichtig, an die Grenzen zu erinnern, die jedem dematerialisierten Versanddienst innewohnen, selbst wenn dieser zeitgestempelt, verfolgt und zertifiziert ist. Die Garantien betreffen den Versand und den technischen Nachweis, niemals jedoch das Verhalten, die Sorgfalt oder die Entscheidungen des Empfängers.
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- dass der Empfänger den rechtlichen Umfang des Briefes nicht anfechtet.
Kündigung Ihrer WGV Versicherung leicht gemacht
Über WGV
Die WGV Versicherung AG ist ein traditionsreiches deutsches Versicherungsunternehmen mit Sitz in Stuttgart, das seit über 100 Jahren am Markt tätig ist. Als regionaler Versicherer mit bundesweiter Präsenz bietet die WGV ein breites Spektrum an Versicherungsprodukten für Privat- und Geschäftskunden an. Das Unternehmen gehört zur Württembergischen Versicherungsgruppe und zeichnet sich durch seine Nähe zu den Kunden in Baden-Württemberg und darüber hinaus aus.
Die WGV ist besonders bekannt für ihre Kfz-Versicherungen, bietet jedoch auch Hausrat-, Haftpflicht-, Wohngebäude-, Rechtsschutz- und Unfallversicherungen an. Mit einem Netzwerk aus Geschäftsstellen und Vertriebspartnern ist das Unternehmen bestrebt, persönliche Beratung mit modernen digitalen Services zu verbinden. Die Versicherung legt großen Wert auf regionale Verankerung und kundennahe Betreuung.
Trotz der langen Tradition und der soliden Marktposition kann es verschiedene Gründe geben, warum Versicherungsnehmer ihre Verträge bei der WGV kündigen möchten. Sei es ein Umzug, ein besseres Angebot bei einem anderen Versicherer, veränderte Lebensumstände oder Unzufriedenheit mit dem Service – die Kündigung einer Versicherung ist ein normaler Vorgang, der jedoch korrekt durchgeführt werden muss.
Versicherungsprodukte und Beitragsgestaltung
Hauptprodukte der WGV
Die WGV bietet ein umfassendes Portfolio an Versicherungsprodukten, die auf unterschiedliche Lebenssituationen und Bedürfnisse zugeschnitten sind. Die Beiträge variieren je nach Versicherungsart, Deckungsumfang, individuellen Risikofaktoren und gewählten Zusatzoptionen erheblich.
| Versicherungsart | Typische Beitragsspanne (jährlich) | Besonderheiten |
|---|---|---|
| Kfz-Haftpflicht | 300 - 1.200 € | Abhängig von Schadenfreiheitsklasse, Fahrzeugtyp, Regionalklasse |
| Kfz-Vollkasko | 600 - 2.500 € | Zusätzliche Faktoren: Selbstbeteiligung, Fahrzeugwert |
| Privathaftpflicht | 50 - 150 € | Deckungssummen bis 50 Millionen Euro möglich |
| Hausratversicherung | 80 - 300 € | Abhängig von Wohnfläche und Versicherungssumme |
| Rechtsschutz | 200 - 500 € | Je nach gewählten Rechtsgebieten |
| Wohngebäude | 300 - 1.000 € | Abhängig von Gebäudewert und Bauart |
Zahlungsmodalitäten
Bei der WGV können Versicherungsnehmer in der Regel zwischen verschiedenen Zahlungsweisen wählen. Die jährliche Zahlungsweise ist meist am günstigsten, da keine Ratenzuschläge anfallen. Bei halbjährlicher, vierteljährlicher oder monatlicher Zahlung werden üblicherweise Zuschläge zwischen 3 und 5 Prozent auf den Jahresbeitrag erhoben. Diese Flexibilität bei der Zahlungsweise ermöglicht es Kunden, ihre Versicherungsbeiträge an ihre finanzielle Situation anzupassen.
Kündigungsbedingungen bei der WGV
Rechtliche Grundlagen in Deutschland
Die Kündigung von Versicherungsverträgen in Deutschland unterliegt klaren gesetzlichen Regelungen, die im Versicherungsvertragsgesetz (VVG) festgelegt sind. Diese Bestimmungen schützen sowohl Versicherer als auch Versicherungsnehmer und sorgen für Rechtssicherheit bei Vertragskündigungen. Die WGV muss sich wie alle deutschen Versicherer an diese gesetzlichen Vorgaben halten.
Ordentliche Kündigung
Die ordentliche Kündigung erfolgt zum Ende der Vertragslaufzeit und ist die häufigste Form der Vertragsbeendigung. Bei der WGV gelten folgende Regelungen:
| Vertragsart | Kündigungsfrist | Kündigungszeitpunkt |
|---|---|---|
| Kfz-Versicherung | 1 Monat | Zum Ende des Versicherungsjahres (meist 31.12.) |
| Hausratversicherung | 3 Monate | Zum Ende des Versicherungsjahres |
| Privathaftpflicht | 3 Monate | Zum Ende des Versicherungsjahres |
| Rechtsschutz | 3 Monate | Zum Ende des Versicherungsjahres |
| Wohngebäude | 3 Monate | Zum Ende des Versicherungsjahres |
Wichtig zu beachten ist, dass das Versicherungsjahr nicht zwingend mit dem Kalenderjahr übereinstimmen muss. Der Beginn des Versicherungsjahres ist in den Vertragsunterlagen vermerkt und kann bei jedem Kunden unterschiedlich sein. Die Kündigungsfrist muss rechtzeitig eingehalten werden, damit die Kündigung zum gewünschten Zeitpunkt wirksam wird.
Außerordentliche Kündigung
In bestimmten Situationen ist eine außerordentliche Kündigung möglich, die nicht an die regulären Fristen gebunden ist. Diese Sonderkündigungsrechte umfassen:
- Kündigung nach Schadensfall: Nach der Regulierung eines Schadens haben beide Vertragsparteien ein Sonderkündigungsrecht innerhalb eines Monats nach Abschluss der Regulierung
- Kündigung nach Beitragserhöhung: Wenn die WGV die Beiträge erhöht, ohne dass sich der Leistungsumfang entsprechend verbessert, besteht ein Sonderkündigungsrecht innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe der Erhöhung
- Kündigung bei Risikoänderung: Bei Wegfall des versicherten Risikos (z.B. Verkauf des versicherten Fahrzeugs oder der Immobilie) kann der Vertrag vorzeitig beendet werden
- Kündigung bei Versichererwechsel des Vertragspartners: Bei Übernahme des Versicherers durch ein anderes Unternehmen
Besonderheiten bei Kfz-Versicherungen
Für Kfz-Versicherungen gelten spezielle Regelungen. Der Stichtag für Kündigungen ist in den meisten Fällen der 30. November, damit die Kündigung zum 31. Dezember wirksam wird. Bei unterjährigem Vertragsschluss verschiebt sich dieser Stichtag entsprechend. Zusätzlich besteht bei Fahrzeugwechsel ein Sonderkündigungsrecht, das innerhalb eines Monats nach Zulassung des neuen Fahrzeugs ausgeübt werden kann.
Wie man WGV per Post kündigt
Warum die postalische Kündigung am zuverlässigsten ist
Die Kündigung per Einschreiben mit Rückschein ist die rechtlich sicherste Methode, um einen Versicherungsvertrag bei der WGV zu beenden. Im Gegensatz zu anderen Kommunikationsformen bietet die postalische Kündigung entscheidende Vorteile: Sie erhalten einen rechtsgültigen Nachweis über den Versand und den Zugang des Kündigungsschreibens beim Versicherer. Dies ist besonders wichtig, wenn es später zu Unstimmigkeiten über den Kündigungszeitpunkt kommen sollte.
Während E-Mails verloren gehen oder im Spam-Ordner landen können und telefonische Kündigungen oft nicht ausreichen, dokumentiert ein Einschreiben mit Rückschein zweifelsfrei, dass und wann Ihre Kündigung bei der WGV eingegangen ist. In strittigen Fällen kann dieser Nachweis vor Gericht von entscheidender Bedeutung sein. Zudem erfüllt die schriftliche Kündigung per Post alle formalen Anforderungen des Versicherungsvertragsgesetzes.
Notwendige Informationen für das Kündigungsschreiben
Ein wirksames Kündigungsschreiben an die WGV sollte alle relevanten Informationen enthalten, um eine eindeutige Zuordnung und schnelle Bearbeitung zu ermöglichen. Folgende Angaben sind unerlässlich:
- Vollständiger Name und aktuelle Anschrift des Versicherungsnehmers
- Versicherungsnummer oder Vertragsnummer (zu finden auf den Vertragsunterlagen oder der Versicherungspolice)
- Genaue Bezeichnung der zu kündigenden Versicherung (z.B. Kfz-Haftpflichtversicherung, Hausratversicherung)
- Bei Kfz-Versicherungen: Kennzeichen des versicherten Fahrzeugs
- Gewünschter Kündigungstermin (zum nächstmöglichen Zeitpunkt oder zu einem bestimmten Datum)
- Bei außerordentlicher Kündigung: Begründung und Bezug auf das Sonderkündigungsrecht
- Datum und persönliche Unterschrift
Die korrekte Versandadresse
Für die Kündigung Ihrer WGV-Versicherung verwenden Sie bitte folgende Adresse:
- WGV Versicherung AG, Mackenrodtstraße 1, 70372 Stuttgart
Achten Sie darauf, die Adresse vollständig und korrekt auf dem Umschlag anzugeben. Senden Sie Ihr Kündigungsschreiben ausschließlich als Einschreiben mit Rückschein, um einen rechtssicheren Nachweis zu erhalten.
Der Versandprozess Schritt für Schritt
Um Ihre Kündigung korrekt bei der WGV einzureichen, folgen Sie diesen Schritten:
Erstellen Sie zunächst Ihr Kündigungsschreiben mit allen erforderlichen Angaben. Drucken Sie das Schreiben aus und unterschreiben Sie es handschriftlich. Eine digitale Unterschrift ist bei Versicherungskündigungen nicht ausreichend. Bewahren Sie eine Kopie des Kündigungsschreibens für Ihre Unterlagen auf.
Legen Sie das unterschriebene Kündigungsschreiben in einen Briefumschlag und adressieren Sie diesen an die oben genannte Anschrift der WGV. Gehen Sie zu einer Postfiliale und versenden Sie den Brief als Einschreiben mit Rückschein. Dies kostet zwar etwas mehr als ein normaler Brief, bietet Ihnen aber die notwendige Rechtssicherheit.
Die Post händigt Ihnen eine Quittung aus, auf der die Sendungsnummer vermerkt ist. Mit dieser Nummer können Sie online den Zustellstatus verfolgen. Nach erfolgreicher Zustellung erhalten Sie den unterschriebenen Rückschein zurück, der als Beweis dient, dass Ihre Kündigung bei der WGV eingegangen ist. Bewahren Sie sowohl die Quittung als auch den Rückschein zusammen mit der Kopie Ihres Kündigungsschreibens sorgfältig auf.
Moderne Alternative mit Postclic
Für diejenigen, die den Gang zur Post scheuen oder keine Zeit dafür haben, bietet der Service Postclic eine praktische Alternative. Postclic ermöglicht es Ihnen, Ihr Kündigungsschreiben digital zu erstellen und als nachverfolgten Brief versenden zu lassen, ohne selbst zur Postfiliale gehen zu müssen.
Der Service übernimmt den Druck, das Kuvertieren und den Versand Ihres Kündigungsschreibens als Einschreiben. Sie erhalten einen digitalen Nachweis über den Versand und die Zustellung, der rechtlich gleichwertig zum klassischen Rückschein ist. Dies spart nicht nur Zeit, sondern stellt auch sicher, dass Ihr Kündigungsschreiben professionell formatiert und fristgerecht versendet wird. Besonders bei knappen Fristen kann dies von Vorteil sein, da Sie nicht von den Öffnungszeiten der Postfilialen abhängig sind.
Bestätigung der Kündigung
Nach Eingang Ihrer Kündigung sollte die WGV Ihnen innerhalb von zwei bis drei Wochen eine schriftliche Kündigungsbestätigung zusenden. Diese Bestätigung sollte das Datum des Vertragsende und gegebenenfalls Informationen zur Rückerstattung von Beiträgen enthalten. Falls Sie nach vier Wochen noch keine Bestätigung erhalten haben, sollten Sie sich telefonisch oder schriftlich bei der WGV erkundigen.
Prüfen Sie die Kündigungsbestätigung sorgfältig auf Richtigkeit. Insbesondere das Datum der Vertragsbeendigung muss mit Ihrem gewünschten Kündigungstermin übereinstimmen. Bei Unstimmigkeiten sollten Sie umgehend Kontakt mit der WGV aufnehmen und auf Ihren Kündigungsnachweis verweisen.
Kundenbewertungen und praktische Tipps
Häufige Kündigungsgründe
Versicherungsnehmer entscheiden sich aus verschiedenen Gründen für eine Kündigung ihrer WGV-Verträge. Ein häufiger Grund sind Beitragserhöhungen, die nicht durch verbesserte Leistungen gerechtfertigt erscheinen. Viele Kunden vergleichen regelmäßig Versicherungsangebote und wechseln zu günstigeren Anbietern, wenn sie dort vergleichbare oder bessere Leistungen zu niedrigeren Prämien erhalten.
Auch veränderte Lebensumstände führen oft zu Kündigungen. Ein Umzug in eine andere Region, die Zusammenlegung von Haushalten bei Paaren oder der Verkauf eines Fahrzeugs oder einer Immobilie machen bestimmte Versicherungen überflüssig oder erfordern eine Neuausrichtung des Versicherungsschutzes. Manche Kunden sind auch mit dem Service oder der Schadensregulierung unzufrieden und suchen deshalb einen neuen Versicherer.
Erfahrungen mit der Kündigungsabwicklung
Die Erfahrungen von Kunden mit der Kündigungsabwicklung bei der WGV sind überwiegend positiv. Das Unternehmen bearbeitet Kündigungen in der Regel zügig und unkompliziert. Kündigungsbestätigungen werden meist innerhalb von zwei bis drei Wochen versendet, und die Rückerstattung eventuell zu viel gezahlter Beiträge erfolgt zeitnah.
Einige Kunden berichten allerdings, dass sie nach Einreichung ihrer Kündigung von der WGV kontaktiert wurden, um über alternative Tarife oder Rabatte zu sprechen. Dies ist eine übliche Praxis in der Versicherungsbranche und dient der Kundenbindung. Sie sind nicht verpflichtet, auf solche Angebote einzugehen, wenn Sie Ihre Entscheidung bereits getroffen haben.
Wichtige Tipps für eine erfolgreiche Kündigung
Beachten Sie bei der Kündigung Ihrer WGV-Versicherung folgende praktische Hinweise, um den Prozess reibungslos zu gestalten:
Kündigen Sie rechtzeitig und mit ausreichend Zeitpuffer vor Ablauf der Kündigungsfrist. Berücksichtigen Sie dabei Postlaufzeiten und mögliche Verzögerungen. Eine Kündigung, die zu spät bei der WGV eingeht, verlängert Ihren Vertrag automatisch um ein weiteres Jahr.
Prüfen Sie vor der Kündigung, ob Sie bereits einen neuen Versicherungsschutz haben, besonders bei Pflichtversicherungen wie der Kfz-Haftpflicht. Eine Versicherungslücke kann rechtliche und finanzielle Konsequenzen haben. Koordinieren Sie den Wechsel so, dass der neue Vertrag nahtlos an den alten anschließt.
Sammeln Sie alle relevanten Unterlagen vor der Kündigung: Versicherungspolice, Vertragsnummer, Zahlungsbelege und bisherige Korrespondenz mit der WGV. Diese Informationen helfen Ihnen, das Kündigungsschreiben korrekt auszufüllen und eventuelle Rückfragen schnell zu beantworten.
Wenn Sie eine außerordentliche Kündigung aufgrund eines Sonderkündigungsrechts vornehmen, fügen Sie relevante Nachweise bei. Bei einer Kündigung nach Schadensfall können dies Kopien der Schadenskorrespondenz sein, bei einer Beitragserhöhung die entsprechende Mitteilung der WGV.
Nach der Kündigung
Nach erfolgreicher Kündigung sollten Sie prüfen, ob alle Lastschrifteinzüge oder Daueraufträge für die WGV-Beiträge gestoppt wurden. Manchmal werden trotz Kündigung noch Beiträge abgebucht, die dann zurückgefordert werden müssen. Kontrollieren Sie Ihre Kontoauszüge in den Monaten nach der Vertragsbeendigung sorgfältig.
Bewahren Sie die Kündigungsbestätigung und alle zugehörigen Dokumente mindestens drei Jahre lang auf. Dies ist die gesetzliche Verjährungsfrist für Ansprüche aus Versicherungsverträgen. In dieser Zeit könnten noch Fragen oder Unstimmigkeiten auftauchen, für deren Klärung Sie die Unterlagen benötigen.
Falls Sie zu einem anderen Versicherer wechseln, informieren Sie diesen über Ihre bisherige Schadenfreiheitsklasse bei der WGV. Diese können Sie sich von der WGV bescheinigen lassen und beim neuen Versicherer einreichen, um von günstigeren Beiträgen zu profitieren. Die meisten Versicherer übernehmen die Schadenfreiheitsklasse des Vorversicherers.
Unterstützung bei Problemen
Sollten bei der Kündigung Probleme auftreten, etwa wenn die WGV die Kündigung nicht anerkennt oder das falsche Enddatum angibt, dokumentieren Sie alle Vorgänge sorgfältig. Verweisen Sie auf Ihren Einschreiben-Nachweis und bestehen Sie auf Ihren Rechten. In den meisten Fällen lassen sich Unstimmigkeiten durch klare Kommunikation und Vorlage der Nachweise klären.
Bei anhaltenden Schwierigkeiten können Sie sich an die Versicherungsombudsstelle wenden, eine unabhängige Schlichtungsstelle für Streitigkeiten zwischen Versicherungsnehmern und Versicherern. Dieses kostenlose Verfahren kann helfen, Konflikte außergerichtlich zu lösen. Die Kontaktdaten der Ombudsstelle finden Sie online oder in den Vertragsunterlagen der WGV.