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Kündigungsdienst Nr. 1 in Switzerland
Uploaded ist ein Cloud-Speicherdienst zum Hochladen, Speichern und Teilen von Dateien. Hinter dem Angebot steht laut den verfügbaren Angaben die Cyando AG in Wollerau im Kanton Schwyz, und für Fragen zur Premium-Mitgliedschaft wird auf Hilfeseiten wie uploadedpremium.de verwiesen.
Viele Nutzer merken erst bei der Kündigung, was sie eigentlich abgeschlossen haben. Genau dort beginnt oft der Frust: Es gibt Gratisfunktionen, aber der bezahlte Teil von Uploaded dreht sich um Premium-Zugänge mit fest gewählter Laufzeit von 1 Monat bis 2 Jahren, ohne kostenlose Testphase laut Hilfeseite von Uploaded.
Wer bei Uploaded zahlt, kauft vor allem schnellere Downloads und keine Wartezeiten. Diese zwei Punkte werden in den verfügbaren Preisangaben durchgehend genannt, etwa für CHF9.99 pro Monat oder CHF69.99 pro Jahr, was zeigt, dass es nicht um zusätzlichen Luxus geht, sondern um Tempo und Komfort.
Das Geschäftsmodell ist damit recht klar: freier Zugang mit Einschränkungen, dazu Premium gegen Vorauszahlung für eine bestimmte Dauer. Laut Hilfedaten verlängern sich Premium-Abonnements nicht automatisch, ausser wenn ausdrücklich eine spezielle Abo-Option gewählt wurde ("Premium-Abonnements verlängern sich nicht automatisch, es sei denn, Sie haben eine spezielle Abonnement-Option gewählt.") (uploadedpremium.de).
Für die Schweiz ist relevant, dass Preise in den vorliegenden Daten direkt in CHF angegeben sind. Das ist angenehm, weil man keine Umrechnung braucht: 1 Monat kostet CHF9.99, 3 Monate CHF24.99, 6 Monate CHF39.99, 1 Jahr CHF69.99 und 2 Jahre CHF99.99.
Weniger angenehm ist der Support-Alltag. Aus der Praxis kommen zwei Beschwerden immer wieder vor: Belastungen trotz Kündigung und telefonische Unterstützung nur auf Englisch. Gerade wer in der Schweiz auf Nummer sicher gehen will, sollte deshalb nicht nur kündigen, sondern den Nachweis sichern und den Kontoauszug mindestens 30 Tage weiter beobachten.
Viele Uploaded-Mitglieder haben Sorge, dass sie zu früh den Zugang verlieren oder später nicht beweisen können, dass sie rechtzeitig gekündigt haben. Machen Sie deshalb vor dem Klick auf die Kündigung einen Bildschirmfoto Ihres aktuellen Tarifs, notieren Sie das Ablaufdatum und speichern Sie wichtige Dateien lokal, weil Daten nach der Kündigung laut Hilfeseite nach 30 Tagen gelöscht werden können.
Prüfen Sie auch, wo Sie das Abo abgeschlossen haben. Bei Uploaded ist das entscheidend: direkt im Webkonto, über App Store oder über Google Play. Wer im falschen Kanal kündigt, erlebt später oft eine böse Überraschung auf dem Kartenbeleg.
Wenn Sie direkt bei Uploaded abgeschlossen haben, läuft der einfachste Weg über das Konto. Der Ablauf ist laut Hilfedaten: Einloggen, zu den Kontoeinstellungen gehen und dort die Option zum Kündigen des Kontos wählen (uploadedpremium.de).
Praktisch heisst das: Melden Sie sich im Uploaded-Konto an, öffnen Sie den Bereich für Konto oder Einstellungen, suchen Sie nach Abo, Premium oder Konto kündigen und bestätigen Sie den Vorgang bis zur Schlussseite. Achtung, da wird’s heikel: Es gibt Berichte über keinen klar gekennzeichneten Kündigungsbutton. Klicken Sie sich also konsequent bis zu einer Bestätigungsanzeige durch und machen Sie vom letzten Bildschirmfoto einen Nachweis.
Hilfeseiten finden Sie unter Uploaded Hilfe sowie unter Uploaded Support. Wenn nach dem Kündigen keine E-Mail kommt, ist das kein gutes Zeichen. Dann sollten Sie den Vorgang nochmals prüfen und den Support sofort anschreiben.
Falls Sie Uploaded über iPhone oder iPad bezahlt haben, kündigen Sie nicht im Uploaded-Konto, sondern in den iOS-Einstellungen. Gehen Sie zu Einstellungen, tippen Sie auf Ihr Profil, öffnen Sie die Abonnements und wählen Sie dort das Uploaded-Abonnement zur Kündigung aus (uploadedpremium.de).
Unter Android öffnen Sie Google Play, tippen auf Zahlungen und Abonnements oder direkt auf Abonnements und wählen anschliessend Uploaded aus. Dort finden Sie die Kündigungsfunktion, ebenfalls laut Hilfeseite von Uploaded. Gerade bei App-Käufen scheitern viele daran, dass sie nur die App löschen. Das beendet kein laufendes Abo.
Wenn die Kontoseite unklar bleibt oder Sie eine zusätzliche Spur wollen, können Sie den Support direkt kontaktieren. Die bekannten Angaben lauten: E-Mail [email protected], Telefon 0800 18 44 82 1, Hilfebereich uploaded.net/help. Konkrete Supportzeiten sind nicht veröffentlicht, erreichbar ist der Dienst laut Daten in der Regel während üblicher Geschäftszeiten.
Ein Brief ist nicht der schnellste Weg, aber manchmal nützlich, wenn es später Streit über den Zeitpunkt gibt. Neben klassischer eingeschriebener Post nutzen manche in der Schweiz digitale Zustelldienste wie Postclic, weil dort Versand, Empfang und Öffnung mit Zeitstempel dokumentiert werden. Das kann bei heiklen Fällen helfen, ist aber nur eine von mehreren Möglichkeiten.
Wenn Sie schriftlich kündigen, adressieren Sie den Brief an den Betreiber. Wichtig ist, dass Ihr Name, die bei Uploaded hinterlegte E-Mail-Adresse, das Kündigungsdatum und wenn möglich eine Zahlungsreferenz im Schreiben stehen. Sonst kann die Zuordnung unnötig lange dauern.
Formulieren Sie kurz und klar, etwa mit dem Wunsch, die Premium-Mitgliedschaft auf das nächstmögliche Datum zu beenden. Verlangen Sie zusätzlich eine schriftliche Bestätigung per E-Mail. Das lohnt sich besonders dann, wenn Sie schon einmal Probleme mit weiterlaufenden Abbuchungen hatten.
Viele Nutzer fürchten, dass sie nach dem Kündigen sofort ausgesperrt werden. Bei Uploaded deutet die verfügbare Praxis eher darauf hin, dass der Zugang bis zum Ende der bereits bezahlten Laufzeit weiterläuft, weil ungenutzte Zeit grundsätzlich nicht rückerstattet wird (uploadedpremium.de).
Wenn Ihr Abo etwa am 10. September endet und Sie am 2. September kündigen, ist der realistische Ablauf: Premium-Vorteile bleiben bis zum 10. September aktiv, danach endet der Zugang. Gerade deshalb sollten Sie Dateien und Belege vor dem letzten bezahlten Tag sichern.
Laut Hilfeseite verlängern sich Premium-Abonnements nicht automatisch, ausser bei einer speziellen Abo-Option (uploadedpremium.de). Das ist positiv, weil die klassische Abo-Falle damit kleiner wird als bei Diensten mit automatischer Standardverlängerung.
Trotzdem sollten Sie Ihren konkreten Buchungskanal anschauen. Bei Käufen über App Store oder Google Play gelten die dort hinterlegten Abo-Einstellungen. Wer dort eine laufende Verlängerung aktiviert hat, muss sie direkt im jeweiligen Store stoppen.
Nach der Kündigung wird das Benutzerkonto in der Regel deaktiviert, und Daten können nach 30 Tagen gelöscht werden ("Nach der Kündigung wird das Benutzerkonto in der Regel deaktiviert, und die Daten können nach 30 Tagen gelöscht werden.") (uploadedpremium.de). Warten Sie also nicht bis zum letzten Abend.
Am saubersten ist ein einfacher Exportplan: wichtige Dateien herunterladen, lokale Ordner prüfen und zusätzlich Bildschirmfotos von Tarif, Kündigungsstatus und letzter Rechnung speichern. Wenn später doch eine Abbuchung erscheint, haben Sie die Unterlagen sofort griffbereit.
Viele Uploaded-Mitglieder ärgern sich besonders dann, wenn nach der Kündigung noch Geld weg ist und keine Rückzahlung kommt. Die Ausgangslage ist leider streng: Für gekündigte Abonnements gibt es in der Regel keine Rückerstattung, ausser wenn dies ausdrücklich angegeben wird (uploadedpremium.de).
Auch für ungenutzte Restzeit ist laut Daten keine Rückzahlung vorgesehen. Das bedeutet konkret: Wenn Sie ein 6-Monate-Abo für CHF39.99 abgeschlossen und nach 2 Monaten genug haben, dürfen Sie normalerweise zwar kündigen, erhalten aber den Rest nicht anteilig zurück.
In der Schweiz gibt es kein allgemeines gesetzliches Widerrufsrecht für jeden Onlinevertrag. Anders als in der EU können Sie sich also nicht automatisch auf 14 Tage Rücktritt bei einem normalen online abgeschlossenen Uploaded-Abo berufen.
Ausnahmen gelten nur bei bestimmten Vertragstypen wie Haustürgeschäften über CHF100 nach Art. 40a ff. OR, Konsumkredit nach Art. 16 KKG oder gewissen Versicherungen. Ein gewöhnliches Uploaded-Premium-Abo fällt typischerweise nicht darunter. Wenn ein EU-Hinweis von 14 Tagen auftaucht, hilft das Schweizer Kundinnen und Kunden nicht automatisch.
Wenn ein Abrechnungsfehler vorliegt, sollten Sie den Support direkt kontaktieren. Senden Sie an [email protected] Ihre Kontodaten, das Belastungsdatum, den Betrag in CHF und einen Bildschirmfoto der Kündigungsbestätigung. Genau bei solchen Fehlern nennt Uploaded selbst den Support als ersten Weg zur Lösung (uploadedpremium.de).
Am besten schreiben Sie kurz und konkret: Kündigungsdatum, Belastungsdatum, Betrag, gewünschte Korrektur. Wenn innert 5 bis 10 Werktagen keine brauchbare Antwort kommt, legen Sie mit denselben Unterlagen nach und ergänzen einen Kontoauszug oder Kartenbeleg.
Wenn trotz Kündigung weiter belastet wurde, können Sie in der Schweiz bei Ihrer Bank eine Kartenrückbelastung oder Beanstandung einer Kartentransaktion prüfen lassen. Bei Abo-Zahlungen geht das oft innert 30 Tagen nach Erhalt des Kartenabschlusses, je nach Kartenherausgeber und Regeln von Visa oder Mastercard.
Bei PayPal kommt als letzte Option ein Konfliktfall über die Zahlung in Frage. Bei Käufen über App Store läuft eine allfällige Rückerstattung über Apple, bei Google Play über Google. Das ist oft erfolgreicher als endlos auf eine Antwort von Uploaded zu warten, wenn die Belastung klar nach der Kündigung erfolgt ist.
Für Konsumentinnen und Konsumenten sind fünf Punkte aus den verfügbaren Bedingungen zentral. Die Mindestlaufzeit entspricht in der Regel der gewählten Dauer, also etwa 1 Monat, 1 Jahr oder 2 Jahre. Eine kostenlose Testversion wird nicht angeboten (uploadedpremium.de).
Dazu kommt die Rechtswahl Schweiz. Das ist für Streitfälle relevant, weil laut Datensatz Schweizer Recht gilt und Konflikte gegebenenfalls vor den ordentlichen Gerichten landen. Das klingt trocken, heisst im Alltag aber vor allem: Belege sammeln und den Sachverhalt sauber dokumentieren.
Die Kombination aus fixer Laufzeit, fehlender Gratisprobe und meist keiner Rückerstattung macht eines klar: Der Zeitpunkt Ihrer Kündigung ist entscheidend. Wer einen längeren Tarif wie 2 Jahre für CHF99.99 bucht, spart pro Monat deutlich, bindet sich aber auch länger.
Positiv ist immerhin, dass keine vorzeitige Kündigungsgebühr gefunden wurde. Sie zahlen also nicht zusätzlich dafür, dass Sie kündigen. Das heisst aber nicht, dass bereits bezahlte Zeit zurückkommt.
Tarif | Preis in CHF | Abrechnungsperiode | Leistungen |
|---|---|---|---|
1 Monat Premium-Mitgliedschaft | CHF9.99 | Monatlich | Schnelle Downloads, keine Wartezeiten |
3 Monate Premium-Mitgliedschaft | CHF24.99 | Vierteljährlich | Schnelle Downloads, keine Wartezeiten |
6 Monate Premium-Mitgliedschaft | CHF39.99 | Halbjährlich | Schnelle Downloads, keine Wartezeiten |
1 Jahr Premium-Mitgliedschaft | CHF69.99 | Jährlich | Schnelle Downloads, keine Wartezeiten |
2 Jahre Premium-Mitgliedschaft | CHF99.99 | Zweijährlich | Schnelle Downloads, keine Wartezeiten |
Am teuersten pro Monat ist der 1-Monats-Tarif mit CHF9.99. Der 1-Jahres-Tarif entspricht rund CHF5.83 pro Monat, der 2-Jahres-Tarif rund CHF4.17 pro Monat. Gegenüber 12 einzelnen Monatskäufen sparen Sie mit dem Jahresabo ungefähr 41.6 Prozent.
Das Problem: Je länger der Tarif, desto grösser der Verlust, wenn Sie früh aussteigen wollen. Weil Rückerstattungen für ungenutzte Zeit nicht vorgesehen sind, lohnt sich ein langer Tarif nur dann, wenn Sie Uploaded wirklich über die ganze Laufzeit nutzen.
Für ein online abgeschlossenes Uploaded-Abo gibt es in der Schweiz kein allgemeines gesetzliches Widerrufsrecht. Massgeblich sind deshalb vor allem die AGB von Uploaded und die allgemeinen Regeln des Obligationenrechts. Kündigungsfristen ergeben sich hier nicht aus einer einheitlichen Schweizer Standardfrist, sondern aus dem konkret gewählten Modell.
Bei besonderen Situationen gelten Spezialregeln, etwa Art. 40a ff. OR für Haustürgeschäfte über CHF100 oder Art. 16 KKG für Konsumkredite. Für ein normales Uploaded-Premium-Abo helfen diese Bestimmungen meist nicht direkt weiter. Genau deshalb ist die Dokumentation Ihrer Kündigung so wichtig.
Wenn Uploaded trotz Kündigung weiter abbucht und auf E-Mails nicht reagiert, wenden Sie sich zuerst schriftlich an den Anbieter und setzen eine kurze Frist von 10 Tagen. Bleibt das ohne Wirkung, können Sie sich für eine Einschätzung an die Stiftung für Konsumentenschutz wenden oder bei Zahlungsproblemen Ihre Bank einschalten.
Bei allgemeinen Fragen zu Konsumthemen und Onlinegeschäften liefert auch das SECO nützliche Orientierung. Die in älteren Datensätzen erwähnte WEKO ist keine klassische Stelle für individuelle Rückerstattungsfälle. Für Ihr konkretes Geldproblem ist meist der direkte Anbieterweg plus Bank deutlich wirksamer.
Für eine erste Einordnung sind SKS und SECO praxisnaher als ein langes Juristenschreiben. Wenn es um Kartenbelastungen geht, ist Ihre kartenausgebende Bank die zentrale Anlaufstelle. Bei rechtlichen Schritten zählt Schweizer Recht, wie es auch in den Bedingungen von Uploaded genannt wird.
Das klare Bild aus den vorliegenden Bewertungen ist negativ: 0 positive und 5 negative Rückmeldungen. Die Kündigung von Uploaded wirkt in der Praxis also eher schwierig, vor allem wegen weiterlaufender Belastungen, schwacher Kommunikation und unklarer Kündigungsführung.
Ganz fair gesagt gibt es trotzdem einen sachlichen Pluspunkt: Die Preisstruktur ist übersichtlich, und laut Hilfedaten gibt es keine kostenlose Testphase und keine automatische Standardverlängerung für jedes Modell. Das mindert gewisse klassische Abo-Fallen, auch wenn die Kündigung selbst laut Erfahrungen unerquicklich sein kann.
Thema | Häufigkeit | Typisches Beispiel |
|---|---|---|
Belastung nach Kündigung | 2 von 5 | Erneute Abbuchung |
Schlechter Support | 1 von 5 | Keine Antwort |
Keine Rückerstattung | 1 von 5 | Geld bleibt weg |
Unklare Kündigung | 1 von 5 | Button schwer auffindbar |
Quelle | Bewertung | Anzahl Bewertungen |
|---|---|---|
TrustPilot | Negativ | 2 |
1 von 5 | 1 | |
Digital Eliteboard | Negativ | 1 |
Reclabox | Negativ | 1 |
Bevor Sie kündigen, sichern Sie vier Dinge: Bildschirmfoto des Tarifs, nächstes Belastungsdatum, letzte Rechnung und wichtige Dateien. Gerade weil Daten nach 30 Tagen gelöscht werden können, ist ein lokales Backup mehr als nur eine Vorsichtsmassnahme.
Wenn Sie eine falsche Belastung reklamieren, braucht der Support konkrete Nachweise. Am nützlichsten sind Kündigungsbestätigung, E-Mail-Verlauf, Transaktionsnummer, Betrag in CHF und ein Kontoauszug mit Buchungsdatum.
Der erste klassische Fehler ist die Kündigung im falschen Kanal. Wer über App Store oder Google Play abgeschlossen hat, aber nur im Uploaded-Konto klickt, stoppt das Store-Abo oft nicht. Ergebnis: neue Belastung trotz gutem Gefühl.
Ein zweiter Fehler ist das Vertrauen auf den ersten Bildschirm. Wenn der Kündigungsbutton schlecht auffindbar ist, brechen viele zu früh ab. Bei Uploaded sollten Sie erst dann aufatmen, wenn ein klarer Abschlussbildschirm oder eine Bestätigungsmail vorliegt.
Ein dritter Fehler ist die Erwartung einer anteiligen Rückerstattung. Laut verfügbaren Angaben sind Gebühren grundsätzlich nicht rückerstattbar. Wer ein Jahresabo nach 3 Monaten beendet, verliert den Rest normalerweise. Das lohnt sich kaum, wenn man den langen Tarif nur testweise gebucht hat.
Vierter Fehler: keine Belege sichern. Wenn später doch noch CHF9.99 oder mehr belastet werden, stehen Sie ohne Nachweis schlecht da. Speichern Sie deshalb immer Bildschirmfotos, E-Mails und den Kontoauszug vom Monat der Kündigung.
Fünfter Fehler: auf Retention oder Unklarheiten hereinfallen. Wenn eine Seite noch einmal umleiten, Rabatte anbieten oder den Abbruch erleichtern will, bleiben Sie sachlich und klicken bis zur echten Beendigung weiter. Gerade bei einem Dienst mit negativen Erfahrungsberichten ist saubere Dokumentation Ihre beste Absicherung.
Methode | Kündigungsfrist | Gebühr | Schwierigkeit |
|---|---|---|---|
Webkonto | Vor nächster Belastung | Keine Gebühr gefunden | Einfach |
App Store (iOS) | Vor nächster Belastung | Keine Gebühr gefunden | Mittel |
Google Play (Android) | Vor nächster Belastung | Keine Gebühr gefunden | Mittel |
Eingeschriebener Brief | 5 bis 10 Werktage | Keine Gebühr gefunden | Höher, bester Nachweis |
Am schnellsten ist meist das Webkonto, wenn Sie direkt bei Uploaded abgeschlossen haben. Am belastbarsten für den Nachweis ist ein schriftlicher Weg mit klarer Dokumentation. Für App-Abos gilt schlicht der Store als richtiger Ort.
Es gibt also nicht den einen perfekten Weg für alle. Entscheidend ist, dass der Kanal zu Ihrer ursprünglichen Buchung passt und dass Sie die Bestätigung sauber sichern.
Viele Leute sind nach dem letzten Klick erleichtert und schauen nie mehr hin. Genau dann passieren die mühsamen Fälle. Kontrollieren Sie sofort, ob eine Bestätigung angezeigt oder per E-Mail verschickt wurde, und setzen Sie sich eine Kalendererinnerung auf das nächste mögliche Belastungsdatum.
Prüfen Sie danach während mindestens 30 Tagen Ihre Kartenabrechnung oder Ihr Bankkonto. Erscheint trotz Kündigung eine weitere Belastung, melden Sie diese umgehend dem Anbieter und anschliessend Ihrer Bank als Beanstandung einer Kartentransaktion.
Wenn Sie nach der Kündigung einen Ersatz suchen, sind Mega, Google Drive und Dropbox die naheliegenden Optionen. Mega bietet starken Datenschutz und Preise von kostenlos bis CHF29.99 pro Monat. Google Drive reicht von kostenlos bis CHF24.99 pro Monat, Dropbox von kostenlos bis CHF19.99 pro Monat. OneDrive liegt bei kostenlos bis CHF10 pro Monat.
Wenn Sie Uploaded schriftlich kündigen wollen, verwenden Sie die bekannte Kundenservice-Adresse des Betreibers:
Schreiben Sie Ihren vollständigen Namen, die beim Konto verwendete E-Mail-Adresse, den gewünschten Kündigungstermin und die Bitte um schriftliche Bestätigung dazu. So vermeiden Sie Rückfragen und sparen im Streitfall Zeit.
Die Postadresse ist vor allem dann nützlich, wenn das Webkonto unklar ist, der Support nicht reagiert oder bereits einmal trotz Kündigung weiter belastet wurde. Für normale Fälle reicht oft die Kündigung im richtigen Buchungskanal, aber bei heiklen Situationen schafft ein zusätzlicher schriftlicher Nachweis mehr Ruhe.
Wenn Sie auf Nummer sicher gehen wollen, kombinieren Sie Webkündigung oder Storekündigung mit einer kurzen E-Mail an [email protected]. So haben Sie gleich mehrere Spuren, falls später etwas schiefläuft.
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