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Kündigungsdienst Nr. 1 in Switzerland
Viele Kundinnen und Kunden merken erst bei der Kündigung, was sie bei Every überhaupt abgeschlossen haben. Genau dort beginnt oft der Frust. Every verkauft kein starres Jahresabo, sondern ein flexibles Lebensmittel- und Gerichte-Abo, das laut eigenen Angaben jederzeit pausier- oder kündbar ist und über den Kundenaccount verwaltet wird. Grundlage dafür sind die Spielregeln und die Kündigungsseite von Every, die klar auf die Selbstverwaltung im Konto verweisen ("Du kannst dein Abonnement selbstständig in Deinem Kundenaccount kündigen." auf everyfoods.ch/cancellation).
Für die Schweiz relevant ist auch die lokale Verankerung. Als Kündigungsadresse wird EveryWare AG, Zurlindenstrasse 52a, CH-8003 Zürich genannt. Damit ist klar, dass sich das Angebot gezielt an Kundschaft in der Schweiz richtet, auch wenn in den Spielregeln deutsches Recht genannt wird. Eine offizielle Nutzerzahl oder ein Gründungsjahr ist in den verifizierten Quellen nicht ersichtlich.
Bezahlt wird bei Every nicht bloss für einzelne Gerichte, sondern für ein wiederkehrendes Bundle mit definierter Anzahl Mahlzeiten. Verifiziert sind etwa das Fresh Start Bundle mit 12, 16 oder 20 Gerichten pro Monat zu CHF 6.94 bis CHF 9.25 pro Gericht sowie das Bestseller Bundle mit 10 Gerichten alle 4 Wochen zu CHF 9.56 pro Gericht. Dazu kommen laut Angebotsseiten flexible Anpassung, Pausieren und Kündigen sowie bei einzelnen Bundles Aktionsrabatte (everyfoods.ch/fresh-start-bundle).
Wichtig für die Einordnung: Es gibt keine Mindestverpflichtung, und der Abovertrag wird laut Spielregeln auf unbestimmte Zeit geschlossen. Dazu kommt eine 30 Tage Geld-zurück-Garantie für neue Kund:innen, die aber nur für die erste Lieferung gilt (everyfoods.ch/spielregeln). Wer sich anmeldet, bucht also kein Probeabo mit späterer Überraschungslaufzeit, sondern ein laufendes, anpassbares Abo.
Für Schweizer Nutzerinnen und Nutzer ist vor allem der Support relevant. Eine Telefonnummer ist in den verifizierten Quellen nicht auffindbar, ein Live-Chat ebenfalls nicht. Als direkter Kontakt bleibt die E Mail [email protected] sowie die Hilfeseite Kündigungsseite von Every. Aus lokalen Erfahrungsberichten geht hervor, dass telefonische Unterstützung teils nur auf Englisch verfügbar sei. Das kann heikel werden, wenn es um Rückerstattungen oder Belastungen nach der Kündigung geht.
Wer nach der Kündigung zu einem anderen Anbieter wechseln will, findet ähnliche Modelle bei HelloFresh, Marley Spoon oder Juit. Die in den Recherchedaten genannten Vergleichspreise liegen bei €7.49 (CHF 7.03) bis €9.99 (CHF 9.38) pro Gericht. Rein preislich wirkt Every mit CHF 6.94 pro Gericht im günstigsten Bundle konkurrenzfähig. Das lohnt sich aber nur, wenn das Abo sauber steuerbar ist.
Viele Every-Mitglieder sorgen sich, dass sie zu früh den Zugang verlieren oder trotz Kündigung noch belastet werden. Auf Nummer sicher gehen Sie, wenn Sie vor dem Klick auf Kündigen drei Dinge festhalten: aktuelles Bundle, nächstes Belastungs- oder Lieferdatum und Zahlungsart. Machen Sie am besten einen Screenshot Ihrer Kontoübersicht und notieren Sie den letzten sichtbaren Liefertermin.
Da Every Rückerstattungen für bereits bezahlte, aber nicht ausgelieferte Bestellungen vorsieht, ist das Lieferdatum zentral ("Im Falle einer fristgemäßen Kündigung ... wird Ihnen der Betrag für eventuell bezahlte, aber nicht ausgelieferte Bestellungen zurückerstattet." auf everyfoods.ch/spielregeln). Wer diesen Zeitpunkt nicht dokumentiert, muss später oft unnötig diskutieren.
Der offizielle Weg läuft über den Webzugang. Every schreibt auf der eigenen Kündigungsseite, dass das Abonnement selbstständig im Kundenaccount gekündigt werden kann (everyfoods.ch/cancellation). Die verifizierten Quellen nennen keinen vollständigen Klickpfad mit Menübezeichnungen. Praktisch läuft es typischerweise über Konto, Abo oder Lieferplan und dann zur Option für Pausieren oder Kündigen. Sobald die Kündigungsbestätigung angezeigt wird, sollten Sie sofort einen Screenshot speichern.
Nutzen Sie dabei direkt die offizielle Hilfeseite Every Kündigung. Falls im Konto statt einer sofortigen Beendigung zuerst eine Pause oder ein Rabatt angeboten wird, lesen Sie genau, ob Sie wirklich den Kündigungsschritt abschliessen. Laut den Recherchedaten wurden keine gezielten dunklen Muster identifiziert, trotzdem berichten Nutzerinnen und Nutzer über weiterlaufende Belastungen nach angeblicher Kündigung.
Wenn Ihr Konto unklar reagiert oder keine Bestätigung erscheint, senden Sie zusätzlich eine kurze E Mail an [email protected]. Schreiben Sie Ihre bei Every hinterlegte E Mail, das gewünschte Kündigungsdatum und wenn möglich die letzte Bestellnummer hinein. Das ersetzt die Kontokündigung nicht zwingend, schafft aber eine klare Spur.
Als weitere Möglichkeit gibt es den Postweg an die Schweizer Adresse. Wer einen Zustellnachweis möchte, kann einen eingeschriebenen Brief nutzen. Als digitale Alternative zu einem klassischen Einschreiben gibt es auch Dienste wie Postclic, die Versand, Empfang und Öffnung mit Zeitstempel dokumentieren. Das ist nützlich, wenn es später Streit über den Zeitpunkt der Kündigung gibt.
Eine Telefonnummer oder feste Öffnungszeiten sind in den verifizierten Quellen nicht genannt. Verlassen Sie sich deshalb nicht auf einen Rückruf. In der Praxis ist bei Every das Konto plus schriftliche Absicherung der sauberste Weg.
Viele haben Angst, dass nach dem Klick sofort alles stoppt. Bei Every ist die Lage etwas günstiger. Bereits bezahlte, aber noch nicht ausgelieferte Bestellungen sollen bei fristgemässer Kündigung zurückerstattet werden, falls sie nicht mehr ausgeliefert werden (everyfoods.ch/spielregeln). Daraus folgt: Entscheidend ist, ob eine konkrete Bestellung schon verarbeitet oder noch offen ist.
Da Every keine starre Mindestlaufzeit nennt, endet das Abo grundsätzlich mit Ihrer Kündigung, ohne zusätzliche Bindung. Für die Praxis heisst das: Prüfen Sie nach dem Kündigen, ob im Konto noch ein nächster Liefertermin angezeigt wird. Wenn ja, vergleichen Sie ihn mit Ihrer Bestätigung und reklamieren Sie sofort schriftlich.
Ohne Kündigung läuft die Vertragsbeziehung auf unbestimmte Zeit weiter, weil der Abovertrag laut Spielregeln so abgeschlossen wird (everyfoods.ch/spielregeln). Zwar steht dort auch, dass er sich nicht automatisch verlängert. Gemeint ist praktisch, dass kein befristeter Vertrag in eine neue feste Laufzeit springt. Das Abo bleibt einfach aktiv, bis Sie es pausieren oder kündigen.
Zu gespeicherten Daten nach der Kündigung nennt Every in den verifizierten Quellen keine konkreten Fristen. Wenn Sie besondere Daten sichern möchten, speichern Sie vor der Kündigung Bestellhistorie, Rechnungen und Ihre aktuellen Produkteinstellungen. Gerade bei Rückerstattungen lohnt sich diese Vorsicht kaum zu unterschätzen.
Viele ärgern sich vor allem dann, wenn nach der Kündigung noch etwas verrechnet wird oder wenn offene Lieferungen nicht erstattet werden. Die klare Aussage in den Spielregeln lautet: Bei fristgemässer Kündigung wird der Betrag für eventuell bezahlte, aber nicht ausgelieferte Bestellungen zurückerstattet (everyfoods.ch/spielregeln). Das ist der wichtigste Satz für Rückforderungen.
Zusätzlich steht in der Widerrufsbelehrung, dass bei einem wirksamen Widerruf alle Zahlungen einschliesslich Lieferkosten unverzüglich zurückzuzahlen sind (everyfoods.ch/widerrufsbelehrung). Eine spezielle Regel zu Abrechnungsfehlern ist nicht separat beschrieben. In solchen Fällen müssen Sie sich auf die allgemeinen Rückerstattungsgrundlagen und Ihre Zahlungsnachweise stützen.
Every nennt ein Widerrufsrecht von 14 Tagen ab Erhalt der letzten Ware. Das ist für Bestellungen wichtig, die Sie noch rückgängig machen wollen. Daneben existiert eine 30 Tage Geld-zurück-Garantie für neue Kund:innen, die laut Spielregeln nur für die erste Lieferung gilt. Wer schon mehrere Lieferungen erhalten hat, kann sich darauf nicht mehr berufen.
Die Abo-Bedingungen sind insgesamt verbraucherfreundlich: keine Mindestverpflichtung, jederzeit pausier- oder kündbar und keine ausgewiesene Kündigungsgebühr (everyfoods.ch/spielregeln). Gleichzeitig steht dort, dass deutsches Recht gilt. Für Schweizer Kundschaft ist das ungewohnt. Im Alltag ist aber entscheidend, was konkret zugesichert wird, und das sind hier Flexibilität und fehlende Strafgebühren.
Am schnellsten funktioniert eine Rückforderung schriftlich per E Mail an [email protected] mit Betreff Rückerstattung nach Kündigung. Nennen Sie Bestellnummer, belasteten Betrag in CHF, Datum der Kündigung und legen Sie Screenshots von Kündigung und Kontoauszug bei. Wenn eine Bestellung nicht geliefert wurde, schreiben Sie den vorgesehenen Liefertermin dazu.
Reagiert Every nicht oder lehnt die Rückzahlung trotz klarer Nachweise ab, können Sie bei Kartenzahlung eine Beanstandung der Kartentransaktion bei Ihrer Bank einreichen. In der Schweiz geschieht das in der Regel innert 30 Tagen nach Erhalt des Kartenabschlusses. Zuständig ist Ihre kartenausgebende Bank nach den Regeln von Visa oder Mastercard, nicht eine staatliche Chargeback-Stelle. Heben Sie dafür die Kündigungsbestätigung und die E Mail an Every auf.
| Bundle | Preis in CHF | Abrechnungszeitraum | Hauptmerkmale |
|---|---|---|---|
| Fresh Start Bundle | CHF 6.94 bis CHF 9.25 | Monatlich | 12, 16 oder 20 Gerichte |
| Bestseller Bundle | CHF 9.56 | Alle 4 Wochen | 10 Gerichte, flexibel anpassbar |
Beim Fresh Start Bundle sind laut Quelle zusätzlich 2 Gratis Super Crunch Sachets enthalten sowie die Möglichkeit, jederzeit zu pausieren oder zu kündigen. Beim Bestseller Bundle werden 25 Prozent Rabatt auf die erste Bestellung und 15 Prozent Rabatt auf die nächsten zwei Bestellungen genannt, befristet vom 22.12.2025 bis 22.06.2026 für neue Abonnements (everyfoods.ch/fresh-start-bundle).
Am günstigsten ist nach den verifizierten Angaben das Fresh Start Bundle mit CHF 6.94 pro Gericht. Am teuersten ist das Bestseller Bundle mit CHF 9.56 pro Gericht. Rein rechnerisch ist der Preisunterschied pro Gericht CHF 2.62. Wenn Sie vor allem sparen wollen, ist das Fresh Start Bundle klar attraktiver.
Versteckte Kündigungsgebühren wurden in den Spielregeln nicht gefunden. Auch eine Mindestlaufzeit fehlt. Das ist positiv. Weniger klar ist, wie schnell Preisänderungen kommuniziert werden und ob Zusatzkosten bei Lieferpausen entstehen. Dazu geben die verifizierten Quellen keine Details. Deshalb lohnt sich vor jeder nächsten Lieferung ein kurzer Blick ins Konto.
Viele Every-Mitglieder fragen sich, ob sie in der Schweiz überhaupt etwas in der Hand haben, wenn nach der Kündigung weiter belastet wird. Ja. Aus den vorliegenden Rechtsdaten ergibt sich ein Widerrufsrecht von 14 Tagen ohne Angabe von Gründen, beginnend ab Erhalt der Ware. Genau dazu passt auch die Widerrufsbelehrung von Every mit 14 Tagen (everyfoods.ch/widerrufsbelehrung).
Für laufende Abos gilt in der Schweiz oft vor allem der Vertragstext. Bei Every ist dieser Punkt günstig, weil keine Mindestverpflichtung genannt wird und das Abo jederzeit pausier- oder kündbar sein soll (everyfoods.ch/spielregeln). Wenn Every also trotz rechtzeitiger Kündigung weiter abbucht, können Sie sich sowohl auf die eigenen Bedingungen von Every als auch auf allgemeine Konsumentenschutzgrundsätze stützen, wie sie auch von der Stiftung für Konsumentenschutz SKS erklärt werden.
Der pragmatische Weg ist dreistufig. Zuerst reklamieren Sie direkt bei Every schriftlich mit Datum, Betrag und Belegen. Danach setzen Sie eine kurze Frist von zum Beispiel 7 Kalendertagen für Antwort oder Rückzahlung. Wenn nichts passiert, melden Sie die Belastung Ihrer Bank als unberechtigte Kartentransaktion und legen Kündigungsnachweis, Rechnungen und E Mail Verlauf bei.
Für allgemeine Hilfe können Sie sich an die Stiftung für Konsumentenschutz SKS wenden. Auch das SECO ist in der Schweiz ein wichtiger Anlaufpunkt für Preis- und Konsumententhemen. Bei Every ist das besonders nützlich, wenn unklare Abo-Kommunikation oder eine typische Abo-Falle im Raum steht.
Nützliche Stellen:
Das klare Fazit fällt eher negativ aus. In den vorliegenden Bewertungen finden sich 0 positive und 4 negative Rückmeldungen bei 5 ausgewerteten Einzelstimmen. Das Kündigen bei Every wirkt auf dem Papier einfach, in der Praxis berichten mehrere Nutzerinnen und Nutzer von Belastungen nach der Kündigung, schleppendem Support und schwieriger Rückerstattung.
| Thema | Häufigkeit | Typisches Beispiel |
|---|---|---|
| Belastung nach Kündigung | 2 von 5 | Weiter abgebucht |
| Schwierige Kündigung | 1 von 5 | Mehrfach nachfragen |
| Schwacher Support | 1 von 5 | Keine Rückmeldung |
| Rückerstattung mühsam | 1 von 5 | Geld zurück erkämpfen |
| Quelle | Bewertung | Hauptthema | Stimmung |
|---|---|---|---|
| TrustPilot | Negativ | Belastung nach Kündigung | Negativ |
| Negativ | Kündigung schwierig | Negativ | |
| Forum | Negativ | Kundendienst | Negativ |
| TrustPilot | Negativ | Rückerstattung | Negativ |
| Neutral | Abzüge nach Kündigung | Neutral |
Positiv lässt sich immerhin sagen: Die offiziellen Bedingungen nennen keine Kündigungsgebühr und keine Mindestlaufzeit. Das ist besser als bei vielen härteren Abo-Modellen. Der Knackpunkt scheint eher die praktische Abwicklung zu sein.
Die häufigste Panne ist fehlende Dokumentation. Sichern Sie vor dem Kündigen einen Screenshot der Kontoseite mit Bundle, Preis in CHF und nächstem Lieferdatum. Speichern Sie zusätzlich die Bestellbestätigungen der letzten zwei Lieferungen. Diese Unterlagen helfen sofort, wenn Every später eine offene Bestellung anders darstellt.
Wenn Sie über den Webzugang kündigen, machen Sie nicht nur einen Screenshot der ersten Kündigungsseite, sondern auch der letzten Bestätigungsseite. Gerade bei Berichten über Belastungen nach der Kündigung ist dieser letzte Nachweis Gold wert.
Für eine Rückerstattung brauchen Sie den Betrag, das Belastungsdatum und wenn möglich eine Bestellnummer. Legen Sie dazu den Kontoauszug oder die Kartenabrechnung bereit. Bei einer Kartenbeanstandung in der Schweiz will die Bank meist genau diese Angaben sehen.
Nach der Kündigung sollten Sie die Bestätigungsmail, Screenshots und den nächsten Kontoauszug mindestens bis nach dem letzten möglichen Liefertermin aufbewahren. Realistisch sind 30 bis 60 Tage Beobachtungszeit. Dann sehen Sie, ob wirklich nichts mehr nachkommt.
Genau das ist laut Bewertungen einer der häufigsten Ärgernisse. Achtung, da wird’s heikel: Warten Sie nicht mehrere Wochen, wenn nach der Kündigung noch eine Belastung erscheint. Schreiben Sie am selben Tag an Every und markieren Sie die Buchung auf dem Kontoauszug.
Wenn innert kurzer Frist keine Reaktion kommt, melden Sie die Transaktion Ihrer Bank. In der Schweiz läuft das als Beanstandung oder Kartenrückbelastung. Das ist kein Eskalationsschritt für jeden kleinen Fehler, aber bei weiterlaufenden Abbuchungen nach klarer Kündigung oft der sauberste Weg.
| Methode | Kündigungsfrist | Gebühr | Schwierigkeit |
|---|---|---|---|
| Web oder Kundenkonto | Vor nächster Abrechnung | Gratis | Einfach |
| App Store | Vor nächster Abrechnung | Gratis | Mittel |
| Google Play | Vor nächster Abrechnung | Gratis | Mittel |
| Eingeschriebener Brief | 5 bis 10 Werktage | Gratis | Höher, besserer Nachweis |
Für Every ist der Webweg der offiziell bestätigte Kanal. App Store und Google Play sind in den verifizierten Quellen nicht als bestätigte Bezugswege für Every-Abos belegt. Nutzen Sie diese Wege also nur dann, wenn Ihre Zahlung tatsächlich über den jeweiligen Store lief. Sonst löschen Sie am falschen Ort und das Abo läuft weiter.
Der Briefweg ist langsamer, bietet aber einen klaren Nachweis. Das kann bei Streitfällen nützlich sein. Welcher Weg der richtige ist, hängt davon ab, wie Sie abgeschlossen haben und wie dringend Ihre Frist ist.
Nach der Kündigung sollten Sie drei Dinge sofort machen: Bestätigung prüfen, Screenshot sichern, Erinnerung im Kalender setzen. Tragen Sie das Datum der nächsten erwarteten Nicht-Belastung ein, zum Beispiel den bisherigen monatlichen Abbuchungstag. So merken Sie rasch, ob Every doch noch abbucht.
Kontrollieren Sie Ihren Kontoauszug danach mindestens bis zum nächsten Abrechnungszyklus. Taucht eine neue Belastung auf, reklamieren Sie diese umgehend bei Every und notfalls innert 30 Tagen nach Kartenabschluss bei Ihrer Bank als Beanstandung einer Kartentransaktion.
Wenn Sie Every kündigen, aber beim Modell Essens-Abo bleiben möchten, kommen als Alternativen etwa HelloFresh, Marley Spoon oder Juit in Frage. HelloFresh startet laut Recherchedaten bei €7.49 (CHF 7.03) pro Gericht, Marley Spoon bei €6.49 (CHF 6.09) und Juit bei €5.99 (CHF 5.62). Preislich sind diese Angebote nicht automatisch besser. Entscheidend ist, ob sie für Sie im Alltag einfacher steuerbar sind.
Wenn Sie Ihre Kündigung zusätzlich schriftlich absichern möchten, verwenden Sie diese Adresse:
Schreiben Sie Ihren Namen, die bei Every verwendete E Mail Adresse und das gewünschte Kündigungsdatum klar in den Brief. Legen Sie wenn möglich eine Bestellnummer oder einen Screenshot Ihrer Kontoübersicht bei.
Im Normalfall reicht die Kündigung im Kundenkonto, weil genau dieser Weg von Every selbst genannt wird (everyfoods.ch/cancellation). Die Postadresse ist vor allem dann sinnvoll, wenn Sie keinen Zugang mehr zum Konto haben oder wenn es nach einer Online-Kündigung Streit über den Zeitpunkt gibt.
Wer ganz sauber arbeiten will, kombiniert Konto-Kündigung, E Mail und bei heiklen Fällen einen Brief. Das ist etwas mehr Aufwand, spart aber oft Ärger mit späteren Belastungen. Genau bei solchen Abo-Fällen lohnt es sich, auf Nummer sicher zu gehen.
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