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Kündigungsdienst Nr. 1 in Switzerland
Chess.Com ist eine Online-Plattform für Schachpartien, Taktikaufgaben, Lektionen und Analysen. Das Angebot läuft als Freemium-Modell: gratis spielen ist möglich, für mehr Funktionen braucht es eine kostenpflichtige Mitgliedschaft. Laut den Nutzungsbedingungen gibt es monatliche und jährliche Abos ohne Mindestverpflichtung, die sich automatisch verlängern, wenn nicht vor dem nächsten Abrechnungsdatum gekündigt wird (chess.com).
Viele Nutzerinnen und Nutzer in der Schweiz merken erst bei der Belastung, dass Chess.Com als wiederkehrendes Abo eingerichtet ist. Genau dort beginnt oft der Frust: unklare Menüs, englische Hilfeseiten und die Sorge, nach der Kündigung trotzdem noch einmal belastet zu werden. Wenn Sie verstehen, wie das Modell funktioniert, vermeiden Sie die typische Abo-Falle.
Bezahlt wird bei Chess.Com vor allem für unbegrenzte Nutzung. Dazu gehören je nach Tarif unbegrenzte Taktikaufgaben, mehr Lektionen, tiefere Partieanalyse und zusätzliche Trainingswerkzeuge. Bei der Gold-Jahresmitgliedschaft sind laut Preisdaten etwa unbegrenzte Taktikaufgaben, Lektionen und Partieanalysen enthalten, bei Platin und Diamant kommen weitere Analyse- und Lernfunktionen dazu.
Neue Mitglieder können zudem ein Probeabo wählen. Die Bedingungen des Probeabos beschränken den Zugang, und wenn das Probeabo nicht rechtzeitig gestoppt wird, läuft danach das reguläre Abo weiter (chess.com). Wer sich nur für einzelne Lektionen angemeldet hat, zahlt daher schnell für ein volles Abo, das sich kaum lohnt.
Für die Schweiz gibt es keine bekannte lokale Niederlassung. Die Plattform wird von den USA aus betrieben, und die Bedingungen verweisen auf Utah als anwendbares Recht für die Vertragsbedingungen (chess.com). Für Schweizer Kundinnen und Kunden heisst das praktisch: Kündigungen laufen meist online über das Konto oder über den jeweiligen App-Shop, nicht über eine Schweizer Servicestelle.
Die Preise werden in der Praxis regional angezeigt und können schwanken. Verfügbare Vergleichsdaten nennen zum Beispiel 58.59 CHF pro Jahr für Gold, 99.61 CHF für Platin und 146.50 CHF für Diamant. In der Schweiz ist besonders lästig, dass laut Nutzerberichten weitere Informationen zur Kündigung teils nicht gut auf Deutsch verfügbar sind und Verlängerungsgebühren überraschend auftauchen.
Viele Mitglieder haben Angst, zu früh den Zugang zu verlieren oder nach der Kündigung keinen Beleg zu haben. Darum lohnt sich vor dem Klick eine kurze Kontrolle. Prüfen Sie in Ihrem Konto den aktuellen Tarif, das nächste Abrechnungsdatum und den Zahlungsweg. Gerade der Zahlungsweg ist entscheidend, weil über App Store oder Google Play abgeschlossene Abos nicht direkt im Web beendet werden.
Machen Sie vor der Kündigung Screenshots von der Kontoseite, vom aktiven Plan und vom nächsten Verlängerungsdatum. Speichern Sie auch wichtige Partien, Analysen oder Lernfortschritte, falls Sie später Ihr Konto zusätzlich schliessen möchten. Chess.Com schreibt, dass persönliche Informationen bei Kontoschliessung weiter gespeichert bleiben und reaktiviert werden können (chess.com).
Wenn Sie direkt bei Chess.Com bezahlt haben, ist das Webkonto der schnellste Weg. Gehen Sie auf die Startseite, melden Sie sich an und öffnen Sie den Kontobereich. Dort suchen Sie den Bereich für Mitgliedschaft, Abonnement oder Abrechnung und wählen die Option zur Beendigung der Mitgliedschaft. Chess.Com schreibt selbst, dass jedes Abonnement über den Kontobereich auf der Startseite oder über den Support gekündigt werden kann, um künftige Abrechnungen zu vermeiden (chess.com).
Weil einige Nutzer von unklaren Schritten berichten, sollten Sie auf mögliche Halteseiten achten. Solche Seiten zeigen oft ein günstigeres Angebot oder fragen mehrmals nach, ob Sie wirklich kündigen wollen. Klicken Sie in diesem Fall weiter bis zur endgültigen Bestätigung und verlassen Sie den Vorgang nicht nach der ersten Hinweisbox. Als Hilfe kann die Kontolöschungsseite nützlich sein, auch wenn sie nicht direkt die Abo-Kündigung ersetzt: Hilfeseite zur Kontoverwaltung.
Wenn das Abo über iPhone oder iPad abgeschlossen wurde, muss die Kündigung im App Store erfolgen. Öffnen Sie auf dem Gerät die Apple-Abonnements, wählen Sie Chess.Com und stoppen Sie die Verlängerung. Bei Android gilt dasselbe über Google Play. Chess.Com verweist ausdrücklich darauf, dass bei iOS die Anweisungen des App Store und bei Android die Anweisungen von Google Play befolgt werden müssen (chess.com).
Eine telefonische Kündigung ist nicht möglich, weil keine Telefonnummer veröffentlicht ist und kein Live-Chat angegeben wird. Als schriftliche Option bleibt die E-Mail an [email protected]. Wer auf Nummer sicher gehen will, kann zusätzlich postalisch schreiben. Eine moderne Alternative zur klassischen eingeschriebenen Sendung ist ein zertifizierter digitaler Briefdienst wie Postclic, der Versand und Zustellung protokolliert. Die Postadresse von Chess.Com finden Sie am Schluss dieses Leitfadens.
Die häufigste Sorge ist, dass nach dem Klick alles sofort weg ist. Bei laufenden Abos ist das normalerweise nicht der Fall. Wenn Sie Chess.Com vor dem nächsten Abrechnungsdatum kündigen, verhindern Sie die nächste Verlängerung, und der Zugang bleibt in der Regel bis zum Ende des bereits bezahlten Zeitraums bestehen. Das passt zur Klausel, wonach sich bezahlte Abonnements erst am Ende jedes Abrechnungszeitraums automatisch verlängern, sofern nicht vorher gekündigt wurde (chess.com).
Ein praktisches Beispiel: Läuft Ihr Monatsabo bis zum 30. September und Sie kündigen am 12. September, sollte Premium bis zum 30. September aktiv bleiben. Gerade deshalb lohnt sich ein Screenshot der Bestätigungsseite mit Datum. So können Sie später nachweisen, dass nur die Verlängerung gestoppt wurde und nicht der bereits bezahlte Zeitraum.
Wenn Sie nichts unternehmen, verlängert sich Chess.Com automatisch. Das gilt laut Bedingungen für alle bezahlten Abonnements, egal ob monatlich oder jährlich (chess.com). Es gibt keine Mindestverpflichtung, aber die automatische Verlängerung ist der Punkt, an dem viele unnötig weiterzahlen.
Bei einer reinen Abo-Kündigung bleibt Ihr Konto bestehen. Wenn Sie Ihr Konto zusätzlich schliessen, werden persönliche Informationen laut Bedingungen weiter gespeichert und können reaktiviert werden (chess.com). Wer dauerhaft weg will, sollte also zwischen Abo beenden und Konto schliessen unterscheiden und vorher eigene Daten sichern.
Viele sind frustriert, wenn nach der Kündigung keine Rückerstattung kommt. Bei Chess.Com ist die Regel recht klar: Alle erstmaligen Kreditkarten- und Android-Abonnements haben eine 30-tägige Geld-zurück-Garantie (chess.com). Für ungenutzte Restzeit gibt es sonst keine anteilige Rückerstattung, ausser innerhalb dieser 30 Tage für neue Mitglieder.
Das heisst konkret: Wer sein Jahresabo nach sechs Monaten stoppt, bekommt den Rest üblicherweise nicht zurück. Genau hier entstehen oft falsche Erwartungen. Eine Kündigung stoppt vor allem die nächste Belastung, sie wandelt ein laufendes Abo nicht automatisch in eine Rückzahlung um.
Für die Schweiz wird in den vorliegenden Daten ein 30-tägiger Rücktritt von den Nutzungsbedingungen genannt. Zusätzlich wird im Schweizer Rechtskontext oft mit 14 Tagen bei Fernabsatz gerechnet. In der Praxis bei Chess.Com ist für Ihr Gesuch entscheidend, dass Sie schnell handeln, idealerweise innerhalb von 14 Tagen und spätestens innerhalb von 30 Tagen, wenn Sie sich auf die genannte Rücktrittsfrist und die Geld-zurück-Garantie stützen wollen.
Schreiben Sie knapp und konkret an [email protected]. Nennen Sie Benutzername, Kaufdatum, Betrag in CHF, Zahlungsweg und den Hinweis, dass es sich um ein erstmaliges Kreditkarten- oder Android-Abo innerhalb von 30 Tagen handelt. Legen Sie Screenshots des Plans und des Kontoauszugs bei. Bei Käufen über App Store muss die Rückerstattung über Apple laufen, bei Google Play über Google Play.
Wenn trotz rechtzeitiger Kündigung nochmals belastet wird, sammeln Sie zuerst Belege und reklamieren schriftlich bei Chess.Com. Reagiert der Dienst nicht, können Sie in der Schweiz bei Ihrer Bank eine Kartenrückbelastung oder Beanstandung der Kartentransaktion verlangen. Bei Abo-Diensten ist das in der Regel innert 30 Tagen nach Erhalt des Kartenabschlusses möglich, je nach Regeln Ihrer Bank sowie Visa oder Mastercard.
Für PayPal gilt sinngemäss dasselbe über den Konfliktlösungsweg von PayPal. Das ist kein erster Schritt, sondern die Reserve für Fälle, in denen trotz Bestätigung nochmals Geld abgebucht wurde. Zuständig ist in der Schweiz die kartenausgebende Bank, nicht eine eigene staatliche Chargeback-Stelle.
Chess.Com hält in den Bedingungen fest, dass sich alle bezahlten Abonnements automatisch am Ende jedes Abrechnungszeitraums verlängern, wenn nicht vorher gekündigt wird (chess.com). Es gibt keine Mindestverpflichtung, was gut klingt, in der Praxis aber nur hilft, wenn Sie den Stichtag nicht verpassen.
Neue Mitglieder können ein kostenloses Probeabonnement wählen. Wird dieses nicht rechtzeitig beendet, läuft danach das reguläre Abo weiter. Für Ihr Portemonnaie ist genau diese Stelle heikel, weil Testphasen oft vergessen gehen und dann sofort eine Monats- oder Jahresbelastung folgt.
Die Bedingungen von Chess.Com unterliegen laut Text dem Recht des Bundesstaates Utah, USA, und Streitigkeiten werden dortigen Gerichten oder anderen Rechtsmitteln zugeordnet (chess.com). Für Schweizer Kundinnen und Kunden heisst das nicht, dass Sie schutzlos sind. Bei Zahlungsproblemen oder unlauteren Abläufen können Sie sich trotzdem an Schweizer Stellen wie SKS oder SECO orientieren.
Wichtig ist auch die Datenspeicherung nach Kontoschliessung. Chess.Com erklärt, dass persönliche Informationen weiterhin gespeichert bleiben und reaktiviert werden können (chess.com). Wer nur das Abo stoppt, löscht damit also nicht automatisch seine Kontodaten.
Plan | Preis in CHF | Periode | Hauptfunktionen |
|---|---|---|---|
Gold-Jahresmitgliedschaft | 58.59 CHF | Jährlich | Unbegrenzte Taktikaufgaben, Lektionen, Analysen |
Platin-Jahresmitgliedschaft | 99.61 CHF | Jährlich | Mehr Lektionen und Analysen |
Diamant-Jahresmitgliedschaft | 146.50 CHF | Jährlich | Alle Premium-Funktionen |
Gold-Monatsmitgliedschaft | 8.20 CHF | Monatlich | Basisfunktionen und Spiele |
Platin-Monatsmitgliedschaft | 12.88 CHF | Monatlich | Zusätzliche Funktionen und Lektionen |
Am günstigsten in den vorliegenden Daten ist Gold monatlich mit 8.20 CHF. Am teuersten ist Diamant jährlich mit 146.50 CHF. Wer Gold ein Jahr lang monatlich zahlen würde, käme auf 98.40 CHF. Gegenüber 58.59 CHF im Jahresabo spart das rund 39.81 CHF pro Jahr. Das ist deutlich.
Die Preise basieren auf zuletzt verfügbaren Daten und können wegen Wechselkursen oder regionalen Preisanpassungen abweichen. Genau deshalb sollten Sie vor der Kündigung Ihren effektiven Belastungsbetrag im Konto und auf dem Kartenbeleg prüfen. Frühere Preisänderungen wurden von Chess.Com kommuniziert, deshalb lohnt sich bei langjährigen Abos ein Blick auf alte Rechnungen.
Wenn Sie Chess.Com online abgeschlossen haben, gelten für Schweizer Konsumentinnen und Konsumenten die lokalen Schutzregeln beim Fernabsatz und beim Vertragsrücktritt. In den bereitgestellten Rechtsdaten wird ein allgemeines Widerrufsrecht von 14 Tagen genannt sowie Artikel 40 OR als Bezugspunkt für Rücktrittsfragen. Für Abo-Streitfälle wichtiger als abstrakte Paragrafen ist aber die Frist: Handeln Sie sofort, wenn Sie ein Probeabo oder eine unerwartete Verlängerung sehen.
Chess.Com nennt in seinen Bedingungen zusätzlich eine 30-tägige Frist zum Rücktritt von den Nutzungsbedingungen und eine 30-tägige Geld-zurück-Garantie für erstmalige Kreditkarten- und Android-Abos (chess.com). Für Sie in der Schweiz gilt praktisch: Je früher Sie reklamieren, desto besser stehen die Chancen.
Wenn Chess.Com nicht reagiert oder eine Belastung trotz Kündigung stehen bleibt, dokumentieren Sie zuerst alles: Kündigungsbestätigung, E-Mail-Verkehr, Kontoauszug, Datum der Verlängerung. Danach können Sie sich an die Stiftung für Konsumentenschutz wenden oder beim SECO die Grundlagen zum Verbraucherschutz nachlesen. Das hilft besonders bei wiederkehrenden Gebühren und unklaren Online-Prozessen.
Für eine Beschwerde schildern Sie den Ablauf in wenigen Sätzen mit Datum, Betrag und gewünschter Lösung. Fügen Sie den Nachweis bei, dass Sie vor dem Verlängerungsdatum gekündigt haben. Bei Kartenproblemen melden Sie sich parallel bei Ihrer Bank, weil dort die Fristen für die Beanstandung laufen.
Für allgemeine Orientierung eignet sich das SECO mit seinen Informationen zum Konsumentenschutz. Die Stiftung für Konsumentenschutz ist sinnvoll, wenn Sie eine Abo-Falle sauber einordnen oder Muster für Beschwerden suchen. Gerade bei ausländischen Anbietern lohnt sich dieser doppelte Weg.
Das Bild ist klar negativ. In den vorliegenden 5 von 5 ausgewerteten Einzelbewertungen überwiegen Probleme bei Kündigung, Rückerstattung und Kundendienst. Für die Schweiz passt dazu die Rückmeldung, dass Kündigungsinfos teils nicht gut auf Deutsch auffindbar sind und automatische Verlängerungen für Ärger sorgen.
Fairerweise gilt auch: Chess.Com bietet inhaltlich starke Schachfunktionen, viele Lernwerkzeuge und einen bekannten Namen. Die Kritik richtet sich hier nicht gegen das Schachangebot, sondern gegen die Hürden rund um Kündigung und Erstattung. Genau deshalb sollten Sie jeden Schritt dokumentieren.
Thema | Häufigkeit | Typisches Beispiel |
|---|---|---|
Kündigung schwierig | 2 von 5 | Option schwer auffindbar |
Belastung nach Kündigung | 1 von 5 | Nochmal abgebucht |
Kundendienst schwach | 1 von 5 | Lange keine Antwort |
Rückerstattung abgelehnt | 1 von 5 | Keine Zahlung zurück |
Quelle | Bewertung | Anzahl Bewertungen |
|---|---|---|
TrustPilot | 1 von 5 | 1 |
1 bis 2 von 5 | 2 | |
TrustPilot Forum | 1 von 5 | 1 |
Google Reviews | 1 von 5 | 1 |
Wenn Sie Ärger vermeiden wollen, sichern Sie vier Dinge noch vor dem ersten Klick. Das sind ein Screenshot des aktiven Plans, ein Screenshot mit dem nächsten Abrechnungsdatum, der Zahlungsbeleg und Ihr Benutzername. Bei Rückerstattungen brauchen Sie zusätzlich das Kaufdatum und den Betrag in CHF.
Besonders wichtig sind Transaktionsdaten von Kreditkarte, Google Play oder App Store. Ohne diese Angaben läuft die Anfrage an Chess.Com oft ins Leere. Wer ein Jahresabo kurz nach Abschluss widerrufen will, sollte auch festhalten, ob es sich um das erste Kreditkarten- oder Android-Abo handelt, weil genau dafür die 30-Tage-Garantie genannt wird.
Speichern Sie die Bestätigungsseite, eine Bestätigungs-E-Mail und wenn möglich einen Screenshot, auf dem kein aktives Premium mehr angezeigt wird. Kontrollieren Sie anschliessend den nächsten Kartenabschluss. So merken Sie sofort, falls doch noch eine Belastung erscheint.
Wenn Sie zusätzlich Ihr Konto schliessen, sichern Sie vorher auch Partien oder andere Inhalte, die Ihnen wichtig sind. Das Konto und die Datenfrage sind bei Chess.Com nicht dasselbe wie die Abo-Kündigung. Diese Verwechslung ist ein häufiger Stolperstein.
Prüfen Sie immer zuerst, wo das Abo abgeschlossen wurde. Dann kündigen Sie genau dort und gehen bis zur finalen Bestätigung. Tragen Sie das nächste Abrechnungsdatum sofort in den Kalender ein, am besten mit Erinnerung 3 Tage vorher. Das ist simpel und spart im Zweifel 58.59 CHF oder mehr.
Wenn trotz korrekter Kündigung nochmals abgebucht wird, reklamieren Sie mit allen Belegen zuerst schriftlich bei Chess.Com und danach bei Ihrer Bank. Achtung, da wird’s heikel: Für Kartenbeanstandungen laufen oft kurze Fristen. Wer erst nach zwei oder drei Abrechnungen reagiert, verschlechtert die eigene Position unnötig.
Methode | Kündigungsfrist | Gebühr | Schwierigkeit |
|---|---|---|---|
Webkonto | Vor nächster Abrechnung | Keine Gebühr gefunden | Einfach |
App Store (iOS) | Vor nächster Abrechnung | Keine Gebühr gefunden | Mittel |
Google Play (Android) | Vor nächster Abrechnung | Keine Gebühr gefunden | Mittel |
Eingeschriebener Brief | 5 bis 10 Arbeitstage vorher | Keine Gebühr gefunden | Höher, guter Nachweis |
Wenn Sie direkt bei Chess.Com bezahlt haben, ist das Webkonto meistens der schnellste Weg. Bei Käufen über Apple oder Google führt kein Weg am jeweiligen Shop vorbei. Der Brief ist eher die Reserve für strittige Fälle oder wenn Sie zusätzlichen Nachweis wollen.
Keine Methode ist in jedem Fall perfekt. Entscheidend ist, dass der Kanal zum ursprünglichen Kauf passt und Sie Belege sichern. Genau damit vermeiden Sie die häufigsten Missverständnisse.
Prüfen Sie sofort, ob eine Bestätigung erscheint oder per E-Mail eintrifft. Machen Sie einen Screenshot und setzen Sie sich eine Kalendererinnerung auf das frühere Verlängerungsdatum. Dann kontrollieren Sie am Tag danach nochmals den Kontostatus, ob Premium wirklich als beendet oder nicht verlängernd angezeigt wird.
Beobachten Sie den Karten- oder PayPal-Auszug mindestens bis zum nächsten üblichen Belastungstag. Taucht trotzdem eine Abbuchung auf, reklamieren Sie rasch. In der Schweiz kann eine Kartenbeanstandung oft innert 30 Tagen nach Erhalt des Abschlusses eingereicht werden.
Wenn Sie einfach günstiger weiterspielen wollen, sind Lichess, PlayMagnus oder FICS brauchbare Alternativen. Lichess ist gratis, werbefrei und quelloffen. PlayMagnus richtet sich stark auf Training aus. FICS ist älter, aber kostenlos und für einfache Online-Partien ausreichend.
Für die normale Kündigung brauchen Sie diese Adresse meist nicht, weil Chess.Com Kündigungen online oder über den App-Shop abwickelt. Für eine zusätzliche schriftliche Mitteilung oder bei Streitfällen kann die Postadresse dennoch nützlich sein:
Wenn Sie per Post schreiben, nennen Sie Benutzername, E-Mail-Adresse des Kontos, Kaufdatum und Ihren klaren Wunsch, die automatische Verlängerung zu stoppen. Warten Sie bei knappen Fristen nicht nur auf den Brief, sondern kündigen Sie parallel auch online.
In den meisten Fällen reicht die Kündigung im Konto oder im App-Shop. Das ist schneller und direkt mit Ihrem Zahlungsweg verknüpft. Ein zusätzlicher schriftlicher Nachweis lohnt sich vor allem dann, wenn bereits falsch abgebucht wurde oder der Support nicht reagiert.
Grüezi, kurz und ehrlich gesagt: Bei Chess.Com fährt man am besten mehrspurig. Online kündigen, Belege sichern, Kontoauszug prüfen. So gehen Sie in der Schweiz auf Nummer sicher und vermeiden unnötigen Aufwand.
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