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Kündigungsdienst Nr. 1 in Switzerland
Viele Nutzerinnen und Nutzer merken erst bei der Belastung, dass Breeze als Abo läuft. Genau dort beginnt oft der Frust. Breeze ist eine Gesundheits- und Wellness-App mit Fokus auf mentale Gesundheit, Selbstreflexion, Achtsamkeit und geführte Inhalte. Als offizielle Quellen erscheinen unter anderem die Hilfeseite und App-Einträge zu Breeze sowie AGB-Seiten für Abos und Rückerstattungen Hilfeseite.
Der Dienst wird als digitales Abo verkauft. Bezahlt wird also nicht für ein einzelnes Programm, sondern für fortlaufenden Zugang zu Inhalten und Funktionen. Laut den verfügbaren Bedingungen gilt schweizerisches Recht für die Vereinbarung, und Streitigkeiten sollen vor Gerichten in der Schweiz behandelt werden "Die Gesetze der Schweiz gelten" (breezesim.com).
Bezahlt wird vor allem für den Zugang zu den erweiterten Funktionen. Dazu gehören personalisierte Inhalte, Übungen für Wohlbefinden, geführte Formate und laufende Nutzung der App statt eines einmaligen Kaufs. Das Geschäftsmodell basiert laut Bedingungen auf automatischer Verlängerung, sofern nicht vorher gekündigt wird "Abos können sich automatisch verlängern" (breezesim.com).
Für Abo-Pläne nennt das recherchierte Material einen Mindestbindungszeitraum von einem Monat. Gleichzeitig gibt es Hinweise auf eine 7-tägige kostenlose Testversion beim Wochenplan, während in den AGB derzeit keine kostenlose Testphase erwähnt wird. Diese Unklarheit ist heikel, gerade wenn man eine Abo-Falle vermeiden will. In der Schweiz lohnt es sich deshalb, den bestätigten Plan direkt nach dem Kauf per Bildschirmfoto festzuhalten.
Für die Schweiz relevant ist, dass als lokale Anschrift eine Breeze GmbH in Elgg genannt wird. Beim Support sind eine E Mail Adresse, ein Chat auf der Webseite und eine Telefonnummer hinterlegt: [email protected], +443303202064, täglich von 09:00 bis 21:00 Uhr "Täglich von 09:00 bis 21:00" (breeze.social). Das hilft, wenn die Kündigung im Konto nicht sauber durchläuft.
Die Preise werden im Material in CHF genannt. Genannt werden CHF 8.49 wöchentlich, CHF 29.99 monatlich und CHF 59.99 jährlich. Dazu kommt der typische Schweizer Stolperstein bei digitalen Abos: automatische Verlängerung ohne Rückbestätigung. Wer nach der Kündigung lieber zu einem Reise Datenanbieter wechseln will, findet mit Airalo, Saily oder Holafly Alternativen, die allerdings inhaltlich nicht dasselbe wie Breeze abdecken.
Viele Breeze-Mitglieder sorgen sich, dass sie zu früh den Zugang verlieren oder trotz Kündigung nochmals belastet werden. Darum sollten Sie vor dem Klick auf Kündigen drei Dinge sichern: den aktuellen Plan, das nächste Belastungsdatum und einen Nachweis über die letzte Zahlung. Ein Bildschirmfoto der Kontoseite spart später viel Zeit.
Schauen Sie zudem, wo das Abo abgeschlossen wurde. Bei Breeze ist das entscheidend, denn ein im App Store oder bei Google Play gestartetes Abo muss in der Regel dort beendet werden. Wer nur die App löscht, kündigt nicht. Genau dieser Fehler taucht in Nutzerberichten mehrfach auf.
Der direkte Weg läuft über das Benutzerkonto. Laut Hilfedaten geht es so: bei Breeze einloggen, zur Aboverwaltung wechseln und dort den Kündigungsablauf bestätigen "Im Breeze-Konto anmelden, zur Aboverwaltung gehen und die Schritte zur Beendigung ausführen" (breezesim.com). Wenn Sie die passende Stelle nicht finden, öffnen Sie die Hilfe unter Breeze Hilfe.
Praktisch heisst das meist: Anmelden, Konto oder Einstellungen öffnen, Bereich Abo oder Abrechnung wählen, dann auf Kündigen oder Abo beenden tippen. Achtung, da wird’s heikel: Laut Recherche versteckt Breeze die Abmeldefunktion während des Bestellablaufs, und Zusatzkosten seien nicht immer klar ausgewiesen. Wenn eine Seite ein Sonderangebot oder einen Rabatt einblendet, klicken Sie weiter bis zur endgültigen Bestätigung und machen Sie am Schluss nochmals ein Bildschirmfoto.
Wenn Sie über iPhone bezahlt haben, läuft die Kündigung über die Apple Aboverwaltung. Der Klickpfad lautet laut Hilfedaten: Einstellungen, auf Ihren Namen tippen, Abonnements, Breeze auswählen, Abo kündigen "Einstellungen > Name > Abonnements > Breeze > Abo kündigen" (breezesim.com). Löschen der App genügt auch hier nicht.
Bei Android führt der Weg über Google Play: Google Play öffnen, Menü oder Profil, Zahlungen und Abos beziehungsweise Abos, Breeze auswählen, danach kündigen "Google Play Store > Menü > Abos > Breeze > Abo kündigen" (breezesim.com). Falls Breeze dort nicht erscheint, wurde das Abo vermutlich direkt über die Webseite abgeschlossen und muss im Konto beendet werden.
Wenn die Kontokündigung hakt, können Sie den Support direkt anschreiben. Die bekannten Kontaktdaten sind [email protected] und +443303202064, erreichbar täglich von 09:00 bis 21:00 Uhr "[email protected]" und "+443303202064" (breeze.social). Schreiben Sie kurz und konkret: Name, verwendete E Mail Adresse, Kaufdatum, Betrag und klare Formulierung, dass das Breeze-Abo per nächstem Termin enden soll.
Zusätzlich ist ein Brief an die Schweizer Anschrift möglich. Wer einen schriftlichen Versandnachweis möchte, kann einen eingeschriebenen Brief nutzen. Als digitale Variante gibt es auch Dienste wie Postclic, die einen zeitgestempelten Nachweis für Versand und Empfang bieten. Für Breeze ist der Brief nicht der schnellste, aber auf Nummer sicher gehen kann sinnvoll sein, wenn bereits strittige Belastungen vorliegen.
Viele haben Angst, direkt nach der Kündigung alles zu verlieren. Bei Abos mit automatischer Verlängerung ist es üblich, dass der Zugang bis zum Ende der bereits bezahlten Laufzeit bestehen bleibt. Für Breeze sprechen die Bedingungen von Kündigung jederzeit, aber nicht von einer sofortigen Rückzahlung ungenutzter Zeit "Nicht genutzte Guthaben werden nicht gutgeschrieben" (breezesim.com).
Praktisch bedeutet das: Wenn Ihr Monatsabo am 12. des Monats verlängert würde und Sie am 5. kündigen, sollte der Zugriff in der Regel bis zum 12. weiterlaufen. Kontrollieren Sie nach der Kündigung unbedingt, ob in Ihrem Konto ein Enddatum angezeigt wird. Fehlt dieses, fragen Sie den Support schriftlich nach.
Wenn Sie nicht rechtzeitig kündigen, kann Breeze das Abo automatisch erneuern "Abos können sich automatisch verlängern" (breezesim.com). Gerade bei Wochen- und Monatsplänen passiert die nächste Belastung schnell. Darum lohnt sich ein Kalendereintrag zwei Tage vor dem nächsten Rechnungsdatum.
Bei den Daten sagt Breeze, dass Nutzerdaten nach Vertragsende während einer angemessenen Zeit aufbewahrt werden können, falls der Dienst später wieder aufgenommen wird "Nutzerdaten können für eine angemessene Zeit gespeichert bleiben" (breezesim.com). Wenn Sie Inhalte, Notizen oder Resultate behalten möchten, sichern Sie diese vor der Kündigung durch Bildschirmfotos oder Exportfunktionen in der App, sofern vorhanden.
Viele sind nach der Kündigung frustriert, wenn trotzdem nichts rückerstattet wird. Die bekannte Rückerstattungsregel ist ziemlich eng. Eine volle Rückerstattung ist laut Richtlinie innerhalb von 14 Tagen ab Kauf möglich, wenn der Plan noch nicht aktiviert wurde "Volle Rückerstattung innerhalb von 14 Tagen, sofern der Plan nicht aktiviert wurde" (breeze.de).
Für ungenutzte Restzeit sieht es schlechter aus. Wenn ein Plan abgelaufen ist, bevor das enthaltene Datenvolumen genutzt wurde, gibt es laut Richtlinie keine Erstattung des ungenutzten Restes "Keine Rückerstattung für ungenutztes Guthaben" (breeze.de). Übertragen auf ein App-Abo heisst das praktisch: anteilige Rückzahlungen sind nicht der Normalfall. Bei Abrechnungsfehlern kann es aber eine anteilige Rückerstattung geben.
Am besten funktioniert eine schriftliche Anfrage per E Mail an [email protected] mit Kaufdatum, Zahlungsbetrag, letzter vierstelliger Kartenkennung, Kontoadresse und einer kurzen Begründung. Wenn möglich, hängen Sie den Zahlungsbeleg und das Bildschirmfoto der Kündigungsbestätigung an. Für allgemeine Hilfe können Sie zusätzlich die Breeze Hilfe nutzen.
Wurde über den App Store bezahlt, läuft die Rückerstattung oft über Apple. Bei Google Play gilt dasselbe Prinzip über die dortige Kaufverwaltung. Wurde per Karte bezahlt und taucht trotz Kündigung eine weitere Belastung auf, können Sie in der Schweiz innert 30 Tagen nach Erhalt des Kartenabschlusses bei Ihrer Bank eine Beanstandung der Kartentransaktion einreichen. Zuständig ist die kartenausgebende Bank, nicht eine staatliche Stelle. Das ist die letzte Eskalationsstufe, wenn Breeze auf E Mails nicht reagiert.
Die AGB enthalten mehrere Punkte, die für die Kündigung entscheidend sind. Dort steht, dass sich Breeze-Abos je nach gewähltem Plan automatisch verlängern können, wenn nicht vorher gekündigt wird "Breeze subscriptions may auto-renew" (breezesim.com). Zudem wird ein Mindestzeitraum von einem Monat genannt "There is a minimum commitment of one month" (breezesim.com).
Bei der Testphase gibt es eine Unschärfe. In den Preisdaten wird beim Wochenplan eine 7-tägige kostenlose Testversion genannt, in den AGB wird derzeit keine kostenlose Testphase erwähnt "Derzeit wird in den AGB keine kostenlose Testphase erwähnt" (breezesim.com). Genau solche Widersprüche sind typisch für spätere Streitfälle. Halten Sie deshalb jede Angebotsseite vor dem Kauf fest.
Für Nutzerinnen und Nutzer in der Schweiz ist relevant, dass laut Bedingungen schweizerisches Recht gilt und Gerichte in der Schweiz zuständig sind "The laws of Switzerland apply" und "courts in Switzerland" (breezesim.com). Das ist hilfreich, wenn es um Streit über eine weitere Belastung oder um Nachweise zur Kündigung geht.
Weiter steht in den Bedingungen, dass Daten nach Vertragsende für eine angemessene Zeit gespeichert bleiben können. Wer sensible Angaben in Breeze hinterlegt hat, sollte nach der Kündigung zusätzlich die Löschung verlangen und dies schriftlich dokumentieren. So haben Sie später einen klaren Nachweis über Ihr Begehren.
Plan | Preis in CHF | Abrechnungszeitraum | Hauptmerkmal |
|---|---|---|---|
Wöchentlich | CHF 8.49 | Wöchentlich | 7-tägige Testversion |
Monatlich | CHF 29.99 | Monatlich | Automatische Verlängerung |
Jährlich | CHF 59.99 | Jährlich | Automatische Verlängerung |
Rein pro Jahr gerechnet ist das Monatsabo am teuersten. Zwölf Monate zu CHF 29.99 ergeben CHF 359.88 pro Jahr. Das Jahresabo mit CHF 59.99 ist also massiv günstiger, sofern man Breeze wirklich länger nutzt. Der Wochenplan kann sich als teure Übergangslösung entpuppen, weil schon wenige Verlängerungen deutlich ins Geld gehen.
Eine eigentliche Kündigungsgebühr wurde in den Bedingungen nicht gefunden. Das ist gut. Weniger gut ist die automatische Verlängerung bei mehreren Plänen. Preise können laut Datensatz regional abweichen. Wer nur kurz testen will, sollte das nächste Belastungsdatum sofort notieren, sonst lohnt sich Breeze finanziell kaum.
Viele gehen davon aus, dass für jedes Online-Abo automatisch ein 14-tägiges Widerrufsrecht gilt. In der Schweiz stimmt das so nicht. Es gibt kein allgemeines gesetzliches Widerrufsrecht für alle online abgeschlossenen Verträge. Genau deshalb ist bei Breeze der Vertragstext und die Rückerstattungsregel des Anbieters besonders wichtig.
Wenn AGB keine klare Kündigungsfrist nennen, wird in der Praxis oft mit einem Monat auf Ende der Zahlungsperiode gearbeitet. Bei Breeze ist aber die automatische Verlängerung ausdrücklich erwähnt. Das heisst für Sie konkret: Kündigen Sie vor dem nächsten Belastungstag, nicht erst am selben Tag. Die Stiftung für Konsumentenschutz, kurz SKS, weist bei Digitalabos regelmässig auf solche Abo-Fallen hin.
Besondere 14-Tage-Rechte gibt es in der Schweiz etwa bei Haustürgeschäften über CHF 100, bei Konsumkrediten oder bei vielen Versicherungen. Für ein gewöhnliches online abgeschlossenes Breeze-Abo gilt dieses allgemeine Rücktrittsrecht gerade nicht. Wenn Breeze aber selbst in seiner Rückerstattungsregel 14 Tage bei nicht aktiviertem Plan zusagt, können Sie sich darauf berufen.
Wenn Breeze auf Ihre Beschwerde nicht reagiert, reichen Sie zuerst eine schriftliche Reklamation beim Anbieter ein. Danach können Sie sich für Orientierung an die SKS und für allgemeine Infos zu Konsumentenfragen an das SECO wenden. Für eine Kartenbeanstandung bleibt Ihre Bank die richtige Stelle. So trennen Sie Vertragsstreit, Konsumentenberatung und Zahlungsreklamation sauber.
Das Bild ist deutlich: 0 positive und 7 negative ausgewertete Rückmeldungen. Die Kündigung wirkt bei Breeze nach diesen Stimmen eher schwierig als einfach. Besonders oft genannt werden Belastungen nach vermeintlicher Kündigung, unklare Abläufe und schwacher Support. Das deckt sich mit den lokalen Problemen aus der Recherche: automatische Verlängerung ohne Rückbestätigung und Kundenservice, der oft nur auf Englisch erreichbar sei.
Thema | Häufigkeit | Typisches Beispiel |
|---|---|---|
Belastung nach Kündigung | Mehrfach | App gelöscht, Abo lief weiter |
Unklare Kündigung | Mehrfach | Abo nicht auffindbar |
Rückerstattung schwierig | Mehrfach | Keine Antwort per E Mail |
Quelle | Bewertung | Anzahl Bewertungen |
|---|---|---|
JustUseApp | Negativ | 7 |
"Ich habe die App gelöscht und mir nichts dabei gedacht. Eine Woche später wurde mir 29,99 $ [ca. CHF 24.60] für ein Abonnement abgebucht, das ich nie abgeschlossen hatte." (JustUseApp)
"Ich habe 1 £ [ca. CHF 1.08] für Testergebnisse bezahlt, aber plötzlich wurden mir fast 60 £ [ca. CHF 64.80] abgebucht. Ich habe versucht zu kündigen, aber es war sehr verwirrend." (JustUseApp)
"Es gibt keinen klaren Weg, das Abonnement zu kündigen. Ich kann die App nicht einmal in meinen Abonnements sehen." (JustUseApp)
"Ich habe zweimal eine E-Mail geschickt, um meine Rückerstattung zu beantragen, aber sie haben nicht mehr geantwortet." (JustUseApp)
Positive Einzelbewertungen zur Kündigung liegen in diesem Datensatz nicht vor. Fairerweise kann man dennoch sagen: Wer den richtigen Buchungskanal findet und die Bestätigung speichert, kann das Abo meist beenden. Das Problem ist weniger die Existenz einer Kündigungsmöglichkeit als deren Auffindbarkeit.
Wenn Sie Ärger vermeiden wollen, sichern Sie vor dem Kündigen vier Dinge. Machen Sie ein Bildschirmfoto der Planseite, notieren Sie das nächste Belastungsdatum, speichern Sie die Bestellbestätigung und halten Sie den gewählten Zahlweg fest. Gerade bei Breeze ist dieser Nachweis zentral, wenn unklar bleibt, ob das Abo über Webseite, App Store oder Google Play lief.
Falls die App Testergebnisse, Protokolle oder persönliche Einträge zeigt, sichern Sie diese ebenfalls. Nach Vertragsende können Inhalte verschwinden oder der Zugriff eingeschränkt werden. Wer sensible Angaben erfasst hat, sollte zusätzlich das Löschbegehren vorbereiten.
Für eine Rückerstattung brauchen Sie möglichst konkrete Belege. Dazu gehören Transaktionsnummer, Kaufdatum, Betrag in CHF, E Mail Adresse des Kontos und ein Nachweis, dass der Plan noch nicht aktiviert wurde, falls Sie sich auf die 14-Tage-Regel berufen.
Nach der Kündigung speichern Sie die Bestätigungsseite, die Bestätigungs E Mail und später den Kontoauszug. Kontrollieren Sie während mindestens einer weiteren Abrechnungsperiode, ob keine neue Belastung erscheint. Das ist der schnellste Weg, um Unstimmigkeiten früh zu entdecken.
Die App löschen statt das Abo kündigen. Genau das schildern mehrere Bewertungen. Lösung: Immer in der Aboverwaltung kündigen, nie nur deinstallieren.
Den falschen Kanal verwenden. Wenn das Abo über Apple oder Google lief, bringt eine Kündigung auf der Webseite oft nichts. Lösung: zuerst den Zahlweg prüfen und dann im richtigen System beenden.
Mit anteiliger Rückzahlung rechnen. Bei Breeze ist das laut Richtlinie nicht der Normalfall. Lösung: Rückerstattung nur bei den genannten Fällen verlangen, besonders innert 14 Tagen ohne Aktivierung oder bei Abrechnungsfehlern.
Keine Beweise sichern. Ohne Bildschirmfoto wird es bei einer späteren Belastung mühsam. Lösung: Bestätigungsseite, Datum und E Mail sofort speichern.
Auf Rabattseiten hängen bleiben. Laut Recherche kann Breeze die Abmeldefunktion verstecken. Lösung: bis zur letzten Bestätigungsseite weiterklicken und nicht bei einem Gegenangebot abbrechen.
Besonders heikel wird es rund um die automatische Verlängerung. Wer am letzten Tag kündigen will, riskiert eine neue Belastung, wenn die Verarbeitung nicht mehr rechtzeitig durchgeht. In der Praxis kündigen viele sichere Nutzerinnen und Nutzer 48 Stunden vor dem Termin. Das ist kein Gesetz, aber eine vernünftige Reserve.
Ein weiterer Fehler ist zu langes Warten mit der Reklamation. Bei einer unberechtigten Kartenbelastung sollten Sie rasch handeln und innert 30 Tagen nach dem Kartenabschluss bei Ihrer Bank beanstanden. Sonst sinken die Chancen auf eine erfolgreiche Rückbelastung.
Methode | Kündigungsfrist | Gebühr | Schwierigkeit |
|---|---|---|---|
Webkonto | Vor nächster Belastung | Gratis | Einfach |
App Store | Vor nächster Belastung | Gratis | Mittel |
Google Play | Vor nächster Belastung | Gratis | Mittel |
Eingeschriebener Brief | 5 bis 10 Werktage | Gratis | Höher, guter Nachweis |
Jeder Weg hat seine Logik. Das Webkonto ist meist am schnellsten, wenn das Abo direkt bei Breeze abgeschlossen wurde. App Store und Google Play sind zwingend, wenn dort bezahlt wurde. Der Brief ist langsamer, kann aber bei Streit über eine bereits erklärte Kündigung hilfreich sein.
Eine Kündigungsgebühr wurde in den Bedingungen nicht gefunden. Entscheidend ist nicht der Preis der Kündigung, sondern der korrekte Kanal. Genau dort passieren bei Breeze die meisten Fehler.
Prüfen Sie unmittelbar nach der Kündigung, ob eine Bestätigungsseite oder E Mail eingetroffen ist. Machen Sie davon ein Bildschirmfoto und setzen Sie eine Erinnerung auf das nächste Belastungsdatum. Kontrollieren Sie dann Ihren Karten- oder Bankauszug noch mindestens einen weiteren Abrechnungszyklus.
Erscheint trotzdem eine neue Belastung, reklamieren Sie zuerst bei Breeze schriftlich mit allen Belegen. Wenn keine saubere Lösung kommt, können Sie bei Ihrer Bank eine Beanstandung der Kartentransaktion einreichen. In der Schweiz läuft das über den Kartenherausgeber nach dessen Regeln sowie den Systemen von Visa oder Mastercard.
Wenn Sie Breeze nicht weiter nutzen wollen, können Sie andere Dienste anschauen. Airalo bietet Datenpakete für über 200 Länder ab €3.50 (CHF 3.29) für 1 GB während 7 Tagen. Saily startet ab $3.99 (CHF 3.20) für 1 GB während 7 Tagen, Holafly ist meist teurer, setzt aber auf unlimitierte Daten. Inhaltlich sind das eher Alternativen aus dem Reisebereich des recherchierten Materials, nicht zwingend direkte Ersatzangebote für mentale Gesundheit.
Wenn Sie Breeze schriftlich kündigen oder eine Reklamation per Post einreichen möchten, nutzen Sie die bekannte Schweizer Anschrift:
Schreiben Sie im Brief Ihren Namen, die Konto E Mail, Kaufdatum, Betrag und das gewünschte Enddatum hinein. Legen Sie wenn möglich Kopien der Zahlungsbelege bei und behalten Sie das Original bei sich.
Für die normale Kündigung ist der digitale Weg meist schneller. Die Postadresse ist vor allem sinnvoll, wenn bereits eine weitere Belastung erfolgt ist, wenn Sie keine Antwort auf E Mails erhalten oder wenn Sie einen zusätzlichen Nachweis neben dem Kontoauszug möchten.
Auf Nummer sicher gehen heisst bei Breeze: Kündigung im richtigen Kanal auslösen, Bestätigung sichern und den Auszug kontrollieren. So vermeiden Sie die typischen Abo-Fallen, die in den Bewertungen immer wieder auftauchen.
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