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Kündigungsdienst Nr. 1 in Switzerland
Dofasting ist eine App rund um Intervallfasten, Gewichtsreduktion und Ernährungsbegleitung. Laut Angebotsbeschreibung bietet der Dienst Fasten-Tracker, Rezepte und persönliche Unterstützung, also genau die Funktionen, für die Nutzerinnen und Nutzer ein Abo lösen. Die bekannten Tarifangaben liegen bei CHF 30.99 für 3 Monate, CHF 59.99 für 6 Monate und CHF 65.99 für 12 Monate, je nach Aktion auch abweichend.
Viele merken erst nach der Anmeldung, dass Dofasting kein einmaliger Kauf ist, sondern auf automatische Verlängerung setzt. Genau dort beginnt oft der Frust: Wer die Frist verpasst, rutscht in die nächste Zahlungsperiode. Laut Bedingungen verlängert sich das Abo automatisch, wenn nicht mindestens 48 Stunden vor Laufzeitende gekündigt wird ("automatically renews ... unless the Client cancels at least 48 hours before the end of the current term" auf dofasting.com).
Bezahlt wird bei Dofasting nicht einfach nur eine einzelne App-Funktion, sondern ein Paket aus Fastenplan, Rezepten und begleitenden Inhalten. Der praktische Nutzen hängt stark davon ab, ob Sie die App regelmässig verwenden. Wer nach wenigen Tagen aufhört, zahlt unter Umständen für einen Zeitraum weiter, den er gar nicht mehr nutzt, denn ungenutzte Restzeit wird laut Richtlinie nicht zurückerstattet.
Ein kostenloser Test kann laut AGB in ein zahlungspflichtiges Abo übergehen, wenn nicht vor Ende der Testphase gekündigt wird. Das ist ein klassischer Punkt, an dem eine Abo-Falle entstehen kann. Auf Nummer sicher gehen heisst hier: direkt nach der Anmeldung die nächste Belastung im Kalender eintragen und einen Beleg mit Datum sichern.
Für die Schweiz ist wichtig: Eine lokale Schweizer Adresse oder Telefonnummer ist in den verfügbaren Quellen nicht ersichtlich. Als Kontakt ist vor allem die E-Mail [email protected] genannt, dazu das Hilfezentrum auf Deutsch unter dem Hilfezentrum von Dofasting. Ein Live-Chat ist nicht verfügbar, und Öffnungszeiten werden nicht konkret genannt.
Die Preisangaben liegen bereits in CHF vor, was für Schweizer Kundinnen und Kunden immerhin transparent ist. Weniger praktisch ist, dass laut Berichten der Kundendienst teils nur auf Englisch reagiert. Wer in der Schweiz kündigen will, sollte deshalb kurze, klare Nachrichten mit Abo-Datum, Zahlungsbetrag und der verwendeten E-Mail-Adresse senden.
Viele Dofasting-Mitglieder sind genervt, wenn nach der Kündigung trotzdem noch etwas verrechnet wird. Darum lohnt sich vor dem Klick eine Mini-Kontrolle: Prüfen Sie die nächste Abbuchung, sichern Sie einen Bildschirmfoto Ihres aktuellen Plans und notieren Sie die E-Mail-Adresse, mit der Sie sich registriert haben. Gerade bei mehreren Mailadressen ist das ein häufiger Stolperstein.
Die wichtigste Frist steht in den Bedingungen: Kündigen Sie mindestens 48 Stunden vor Ende der laufenden Periode, sonst verlängert sich Dofasting automatisch (dofasting.com). Wenn Ihr Abo zum Beispiel am 30. Juni endet, sollten Sie spätestens am 28. Juni kündigen. Wer erst am letzten Abend reagiert, ist oft zu spät.
Der direkte Standardweg führt über das Benutzerkonto auf der Webseite. Dofasting schreibt selbst, dass Kundinnen und Kunden das Abo durch Anmeldung im Benutzerkonto auf der Firmenwebseite kündigen können oder den Support per [email protected] kontaktieren dürfen (dofasting.com). Ein genauer deutschsprachiger Klickpfad wird in den Quellen nicht vollständig ausgeschrieben, praktisch läuft es aber über Anmeldung, Kontobereich und Abo-Verwaltung.
Gehen Sie am besten so vor: Melden Sie sich bei Dofasting mit derselben E-Mail an, mit der das Abo abgeschlossen wurde. Suchen Sie im Kontobereich nach Punkten wie Konto, Abonnement, Plan oder Abrechnung. Wählen Sie dort die Funktion zum Beenden der Verlängerung und sichern Sie sofort einen Bildschirmfoto der Bestätigung. Wenn keine Bestätigung erscheint, brechen Sie nicht einfach ab, sondern senden Sie noch am selben Tag eine E-Mail an [email protected].
Das deutschsprachige Hilfezentrum finden Sie hier: Hilfezentrum Dofasting. Falls eine Seite nicht lädt oder der Kündigungslink nicht funktioniert, dokumentieren Sie genau diese Fehlermeldung. Solche Nachweise sind später sehr nützlich, falls Sie eine Belastung beanstanden müssen.
Wenn Sie frustriert sind, weil die Schritte im Konto unklar wirken, ist E-Mail oft der schnellste Zusatzweg. Schreiben Sie an [email protected] und verlangen Sie ausdrücklich die Kündigung der automatischen Verlängerung von Dofasting. Geben Sie Ihren Namen, die Registrierungsadresse, das ungefähre Abschlussdatum und die letzten vier Ziffern der belasteten Karte nur dann an, wenn das nötig ist und Sie sich dabei wohlfühlen.
Formulieren Sie kurz und konkret. Nennen Sie den gewünschten Endpunkt, zum Beispiel: Kündigung per sofort für die nächste Verlängerung, Zugang bis Ende der bezahlten Laufzeit. Verlangen Sie eine schriftliche Bestätigung mit Datum. Da keine Telefonhotline bekannt ist und kein Live-Chat angeboten wird, ist E-Mail der wichtigste belegbare Kontaktweg neben dem Webkonto.
Bei Dofasting ist ein Punkt besonders heikel: Ein auf der Webseite gekauftes Abo lässt sich laut Anbieter nicht über App Store oder Google Play verwalten. Wer also im Apple- oder Android-Menü nach dem Abo sucht und dort nichts findet, macht nicht zwingend etwas falsch. In diesem Fall müssen Sie über das Dofasting-Konto oder per E-Mail kündigen.
Ein Postweg ist als zusätzliche Option möglich, wenn Sie einen schriftlichen Nachweis möchten. Für traditionelle eingeschriebene Sendungen aus der Schweiz entstehen je nach Aufgabe Gebühren bei der Post. Wer lieber digital arbeitet, kann als moderne Alternative auch einen zertifizierten digitalen Briefdienst wie Postclic nutzen, der Versand und Empfang protokolliert. Das ist nicht zwingend nötig, aber für heikle Fälle eine zusätzliche Spur.
Als bekannte Anschrift ist folgende Adresse genannt:
Weil Dofasting in den Quellen keine Schweizer Kündigungsadresse nennt, ist der Onlineweg meist schneller. Der Postweg lohnt sich vor allem dann, wenn Sie schon einmal ohne Reaktion geschrieben haben und auf Nummer sicher gehen wollen.
Viele befürchten, dass sie nach der Kündigung sofort aus Dofasting herausfallen. Nach dem üblichen Abo-Modell endet aber in der Regel nur die automatische Verlängerung, nicht der bereits bezahlte Restzeitraum. Wenn Ihr Jahresabo also bis zum 15. Oktober bezahlt ist, sollten Sie den Zugang grundsätzlich bis zu diesem Datum behalten.
Anders kann es aussehen, wenn Dofasting ausnahmsweise eine Rückerstattung gewährt. In den Bedingungen steht, dass bei einer Rückerstattung der Zugang zu den Diensten endet und die Datenbearbeitung gemäss Firmenpolitik erfolgt (dofasting.com). Wer noch Rezepte, Fortschritte oder Fastendaten sichern will, sollte das vor einer Rückerstattungsanfrage erledigen.
Wenn Sie nichts unternehmen, verlängert sich Dofasting automatisch um die nächste Periode. Das ist bei diesem Dienst der wichtigste Mechanismus, den viele übersehen. Gerade bei Testphasen wird es schnell teuer, weil aus einem kostenlosen Einstieg ohne weiteren Klick ein zahlungspflichtiges Abo werden kann.
Darum sollten Sie nach der Kündigung nicht einfach auf gut Glück warten. Prüfen Sie, ob Sie eine Bestätigung per E-Mail erhalten haben, und kontrollieren Sie das Belastungsdatum im Konto oder auf dem Kartenbeleg. Fehlt eine Bestätigung, ist die Sache nicht sauber abgeschlossen.
Viele Dofasting-Nutzerinnen und Nutzer hoffen nach einer späten Kündigung auf eine anteilige Rückzahlung. Die Bedingungen sind hier streng: Preise und Gebühren für digitale Inhalte und Dienstleistungen sind nicht rückerstattbar, sobald die digitalen Inhalte bereitgestellt wurden (dofasting.com). Auch für ungenutzte Restzeit wird laut Richtlinie keine Rückerstattung angeboten.
In der Praxis heisst das: Wenn Dofasting den Zugang schon freigeschaltet hat, sind die Erfolgschancen für eine normale Rückforderung eher tief. Das lohnt sich kaum, wenn Sie bloss vergessen haben, rechtzeitig zu kündigen. Sinnvoller ist eine Rückerstattungsanfrage vor allem bei einer Doppelbelastung oder einem klaren Abrechnungsfehler.
Bei einem vermuteten Abrechnungsfehler verlangt Dofasting, dass der Support innert 14 Tagen kontaktiert wird, um eine Lösung zu suchen (dofasting.com). Schreiben Sie an [email protected] und legen Sie Datum, Betrag in CHF, Zahlungsmittel und einen Bildschirmfoto der Abbuchung bei. Je präziser Sie sind, desto weniger Rückfragen kommen zurück.
Wenn Sie über die Webseite bezahlt haben, ist Dofasting selbst Ihr erster Ansprechpartner. Haben Sie mit Kreditkarte bezahlt und wird trotz dokumentierter Kündigung nochmals abgebucht, können Sie in der Schweiz bei Ihrer Kartenbank eine Beanstandung einer Kartentransaktion verlangen. Das geschieht oft innert 30 Tagen nach Erhalt des Kartenabschlusses, je nach Visa-, Mastercard- oder Bankregel.
In der Schweiz gibt es kein allgemeines Widerrufsrecht für Onlineverträge. Das unterscheidet sich von vielen Erwartungen aus dem Ausland. Die oft erwähnte 14-Tage-Frist gilt hier nicht pauschal für jedes online abgeschlossene Abo, sondern nur in bestimmten Sonderfällen wie Haustürgeschäften nach Art. 40a ff. OR oder bei Konsumkrediten.
Für digitale Inhalte kommt dazu, dass Dofasting selbst festhält, ein Rücktrittsrecht greife nicht mehr, sobald die Bereitstellung digitaler Inhalte begonnen hat. Für ein normales, online gebuchtes Dofasting-Abo in der Schweiz bedeutet das leider meist: Sobald der Zugang aktiv ist, ist eine Rückerstattung rechtlich und praktisch deutlich schwieriger.
Die AGB von Dofasting enthalten drei Punkte, die für die Kündigung zentral sind. Erstens die automatische Verlängerung mindestens 48 Stunden vor Periodenende. Zweitens die Bindung an die gewählte Laufzeit, also etwa 3 Monate, 6 Monate oder 12 Monate. Drittens die Testphase, die in ein zahlungspflichtiges Abo übergehen kann, wenn nicht rechtzeitig beendet wird (dofasting.com).
Genau diese Kombination sorgt oft für Ärger. Wer einen Test startet und sich nicht sofort eine Erinnerung setzt, läuft in die erste Belastung. Wer danach zuwartet, hängt unter Umständen bis zum Ende der gewählten Periode im Vertrag.
Für den Alltag heisst das: Dofasting ist kein flexibles Tagesabo, sondern ein klassisches Verlängerungsmodell. Es gibt in den verfügbaren Bedingungen keinen Hinweis auf eine Kündigungsgebühr und auch keine besondere Strafe für eine vorzeitige Beendigung. Sie stoppen vor allem die nächste Verlängerung, nicht zwingend den Zugang per sofort.
Wenn Dofasting ausnahmsweise eine Rückerstattung bewilligt, kann der Zugang gemäss AGB enden. Wer Daten behalten will, sollte darum vorab Bildschirmfotos von Fortschritten, Fastenzeiten oder Ernährungsplänen machen. Das ist simpel und erspart später Diskussionen.
| Plan | Preis in CHF | Abrechnungsperiode | Leistungen |
|---|---|---|---|
| 3-Monats-Abo | CHF 30.99 | Vierteljährlich | Tracker, Rezepte, Unterstützung |
| 6-Monats-Abo | CHF 59.99 | Halbjährlich | Tracker, Rezepte, Unterstützung |
| Jahresabo | CHF 65.99 | Jährlich | Tracker, Rezepte, Unterstützung |
Die Preise stammen aus dem Hilfebereich von Dofasting und können laut Anbieter je nach saisonalen Rabatten abweichen. Für Schweizer Kundschaft ist auffällig, dass das Jahresabo nur CHF 6.00 mehr kostet als das 6-Monats-Abo. Wer länger bleibt, zahlt also fast denselben Betrag für doppelt so viel Laufzeit.
Am teuersten pro Monat ist das 3-Monats-Abo mit rund CHF 10.33 pro Monat. Das 6-Monats-Abo liegt bei rund CHF 10.00 pro Monat. Das Jahresabo ist mit rund CHF 5.50 pro Monat klar am günstigsten. Gegenüber dem 3-Monats-Abo sparen Sie mit dem Jahresabo pro Monat ungefähr 47 Prozent.
Genau hier steckt aber auch die Falle: Der günstigste Monatspreis bringt wenig, wenn Sie Dofasting nur kurz testen wollten. Wer unsicher ist, fährt oft besser mit der kürzeren Laufzeit, auch wenn der Monatswert höher ist. Sonst bezahlen Sie einen Rabatt, den Sie am Ende gar nicht nutzen.
Viele hoffen bei Dofasting auf ein allgemeines 14-Tage-Widerrufsrecht. Das gibt es in der Schweiz für normale Onlineabos gerade nicht. Relevant sind vor allem die vertraglichen Bedingungen und das Obligationenrecht. Ein spezielles Widerrufsrecht besteht nur in bestimmten Fällen, etwa bei Haustürgeschäften nach Art. 40a ff. OR, und das passt auf ein übliches Onlineabo meist nicht.
Für Abo-Fristen gibt es in der Schweiz keine starre Standardregel für alle digitalen Dienste. Entscheidend sind die AGB von Dofasting, hier also die 48-Stunden-Frist vor Laufzeitende. Wenn eine Belastung trotz fristgerechter Kündigung erfolgt, geht es weniger um Widerruf als um Nachweis und Beanstandung der Zahlung.
Wenn Dofasting nicht reagiert, können Sie sich für eine erste Einschätzung an die Stiftung für Konsumentenschutz wenden. Für Preis- und Marktfragen ist auch das SECO eine sinnvolle Orientierung, auch wenn es nicht Ihre einzelne Rückbuchung erledigt. Bei Kartenbelastungen ist aber zuerst immer Ihre Bank oder Ihr Kartenherausgeber zuständig.
Nützliche Stellen in der Schweiz sind die SKS und das SECO. Bei einer Kartenbeanstandung sollten Sie zusätzlich den Kartenabschluss, die Kündigungsbestätigung und die E-Mail-Korrespondenz beilegen. Ohne Unterlagen wird es heikel.
Das Bild ist klar negativ: 0 positive und 6 negative Bewertungen zur Kündigung oder Abrechnung. Der Hauptvorwurf betrifft weiterlaufende Belastungen nach einer angeblichen Kündigung und einen schwer erreichbaren Kundendienst. Für die Schweiz passt dazu auch die Rückmeldung, dass der Support teils nur auf Englisch verfügbar sei.
| Thema | Häufigkeit | Typisches Beispiel |
|---|---|---|
| Weiterbelastung | Sehr häufig | Trotz Kündigung belastet |
| Rückerstattung | Häufig | Anfrage ignoriert |
| Kundendienst | Häufig | Kaum Antwort |
| Quelle | Bewertung | Anzahl Bewertungen |
|---|---|---|
| TrustPilot | Negativ | 2 |
| Negativ | 1 | |
| MWM | Negativ | 1 |
| Forum | Negativ | 1 |
Positiv lässt sich immerhin sagen: Dofasting nennt eine E-Mail-Adresse und ein deutschsprachiges Hilfezentrum. Das ist besser als gar kein Kontaktweg. Die Nutzerrückmeldungen zeigen aber, dass Sie Beweise sammeln und nicht allein auf einen einzelnen Klick vertrauen sollten.
Wenn Sie bei Dofasting keinen Ärger wollen, sichern Sie vor dem Kündigen vier Dinge: Bildschirmfoto des aktuellen Plans, Datum der nächsten Belastung, verwendete E-Mail-Adresse und den letzten Zahlungsbeleg. Gerade bei Testphasen ist das entscheidend, weil die erste Belastung schnell übersehen wird.
Wenn Sie bei Dofasting eine Rückerstattung oder eine Kartenbeanstandung prüfen lassen wollen, brauchen Sie belastbare Unterlagen. Am nützlichsten sind Transaktionsdatum, Betrag in CHF, Kartenabrechnung, Kündigungsbestätigung und die gesendete E-Mail an [email protected]. Legen Sie alles in einem Ordner ab und benennen Sie die Dateien mit Datum.
Nach der Kündigung sollten Sie nochmals einen Bildschirmfoto der Bestätigung machen und den Kontostand Ihrer Karte mindestens bis zum nächsten erwarteten Abbuchungstermin kontrollieren. Das wirkt banal, spart aber im Streitfall viel Zeit.
Ein klassischer Fehler ist die Kündigung über den falschen Kanal. Wenn das Dofasting-Abo auf der Webseite abgeschlossen wurde, bringt die Suche in App Store oder Google Play nichts. Ergebnis: Man glaubt, es gebe gar kein Abo mehr, und die nächste Belastung kommt trotzdem.
Der zweite Fehler ist die verpasste 48-Stunden-Frist. Wer erst am letzten Tag kündigt, landet schnell in der automatischen Verlängerung. Der dritte Fehler ist die Erwartung einer anteiligen Rückzahlung für ungenutzte Tage, obwohl Dofasting diese laut Richtlinie grundsätzlich nicht vorsieht.
Achtung, da wird's heikel, wenn ein Link nicht funktioniert und Sie dann einfach aufgeben. In so einem Fall sofort zusätzlich per E-Mail kündigen und den Fehler dokumentieren. Genau solche Situationen tauchen in den negativen Erfahrungsberichten wieder auf.
| Methode | Kündigungsfrist | Gebühr | Schwierigkeit |
|---|---|---|---|
| Webkonto | Vor nächster Abbuchung | Keine bekannt | Einfach |
| App Store (iOS) | Vor nächster Abbuchung | Keine bekannt | Mittel |
| Google Play | Vor nächster Abbuchung | Keine bekannt | Mittel |
| Eingeschriebener Brief | 5 bis 10 Werktage | Keine bekannt | Höher, mehr Beweis |
Für Dofasting ist das Webkonto der naheliegende Weg, weil der Anbieter ihn selber nennt. App Store und Google Play sind nur dann sinnvoll, wenn das Abo dort wirklich abgeschlossen wurde. Bei einem Webseitenkauf helfen diese Menüs laut Dofasting nicht weiter.
Der Briefweg ist langsamer, kann aber bei Streit über den Zugang oder fehlende Antworten hilfreich sein. Eine einzige Methode passt nicht für alle. Entscheidend ist, dass der Weg zu Ihrem ursprünglichen Kaufkanal passt und Sie am Ende einen klaren Nachweis haben.
Viele Dofasting-Mitglieder sorgen sich, dass sie zu früh den Zugang verlieren oder später doch nochmals zahlen. Machen Sie direkt nach der Kündigung einen Bildschirmfoto der Bestätigung, speichern Sie die Antwortmail und setzen Sie eine Erinnerung auf den nächsten Abbuchungstermin. Danach melden Sie sich ein weiteres Mal im Konto an und prüfen, ob die Verlängerung wirklich deaktiviert ist.
Wenn nach der Kündigung trotzdem eine neue Belastung erscheint, reklamieren Sie zuerst bei Dofasting mit allen Belegen. Bleibt das ohne Lösung, können Sie in der Schweiz bei Ihrer Kartenbank innert rund 30 Tagen nach Kartenabschluss eine Beanstandung der Kartentransaktion verlangen. Zuständig ist die Bank oder der Kartenherausgeber, nicht eine besondere staatliche Chargeback-Stelle.
Wenn Sie nach Dofasting etwas Einfacheres suchen, sind Yazio, Lifesum und MyFitnessPal naheliegende Alternativen. Yazio kostet laut vorliegenden Angaben kostenlos bis €24.99 (CHF 23.50) pro Jahr, Lifesum kostenlos bis €29.99 (CHF 28.20) pro Jahr und MyFitnessPal kostenlos bis €9.99 (CHF 9.40) pro Monat. Wer vor allem Kalorien und Mahlzeiten tracken will, fährt mit diesen Diensten oft klarer als mit einem reinen Fastenabo.
Eine Schweizer Adresse für Dofasting ist in den verfügbaren Quellen nicht ersichtlich. Wenn Sie schriftlich kündigen oder Unterlagen nachreichen möchten, ist folgende Anschrift bekannt:
Für die meisten Fälle genügt der Onlineweg über das Benutzerkonto oder die E-Mail an [email protected]. Der Postweg ist eher ein Zusatzinstrument, wenn Sie bereits Probleme mit fehlenden Antworten oder wiederholten Belastungen hatten.
Dofasting zu kündigen ist machbar, aber nicht so selbsterklärend, wie man es sich bei einer App wünschen würde. Die heiklen Punkte sind die 48-Stunden-Frist, die automatische Verlängerung und die knappe Rückerstattungspolitik. Wer sauber dokumentiert, den richtigen Kaufkanal verwendet und den Kontoauszug kontrolliert, hat die besten Chancen, ohne weitere Abbuchung aus dem Abo zu kommen.
Grüezi gesagt: Nicht warten, nicht vertrauen, sondern belegen. Genau das ist bei Dofasting die halbe Miete.
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