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Kündigungsdienst Nr. 1 in Switzerland
Yoga Go ist eine digitale Fitness-App für Yoga, Pilates und ähnliche Trainingsprogramme. Das Angebot läuft als Abo und wird über die Website sowie über App-Plattformen vermarktet, mit Hilfezentrum auf yogago.welltech.com und rechtlichen Angaben auf yoga-go.io.
Viele Nutzerinnen und Nutzer merken erst nach dem Kauf, dass Yoga Go auf automatische Verlängerung setzt. Genau dort beginnt oft der Frust: Wer die Abrechnung nicht prüft, rutscht schnell in eine Abo-Falle, besonders wenn ein vergünstigter Einstieg später in ein teureres Abo übergeht.
Bezahlt wird bei Yoga Go für den Zugang zu Yoga- und Pilates-Workouts, teils mit personalisierten Programmen und beim Premium Abo zusätzlich mit Coaching-Inhalten. Laut App-Store-Daten gibt es wiederkehrende Monats-, Quartals- und Jahresabos sowie ein Premium Abo mit monatlicher Verlängerung.
Wichtig für die Praxis in der Schweiz: Es gibt laut den verfügbaren Angaben keinen telefonischen Support und keinen Live-Chat. Erreichbar ist Yoga Go vor allem über das Hilfezentrum und per E-Mail an [email protected], was bei Streit über Abbuchungen mühsam werden kann.
Für die Schweiz gilt bei Yoga Go laut den rechtlichen Angaben Schweizer Recht. Preise stammen aus dem App Store und können rabattiert sein, deshalb sollten Sie vor der Kündigung unbedingt im Konto oder im Store den exakten Tarif und das nächste Belastungsdatum als Bildschirmfoto sichern.
Das Geschäftsmodell ist einfach: keine ausgewiesene Mindestbindung, aber automatische Verlängerung am Ende jedes Abrechnungszeitraums. Wenn beim Erstkauf eine 30-tägige Geld-zurück-Garantie mitgeteilt wurde, kann das hilfreich sein, aber sie gilt nicht automatisch für jeden Kauf.
Viele Mitglieder sind genervt, wenn nach der Kündigung trotzdem noch etwas verrechnet wird. Darum lohnt sich vor jedem Klick eine kurze Kontrolle: Öffnen Sie Ihr Profil, prüfen Sie den aktuellen Plan, notieren Sie das nächste Rechnungsdatum und machen Sie ein Bildschirmfoto vom Abo-Bereich.
Wenn Sie Yoga Go über die Website gekauft haben, müssen Sie im Web kündigen. Wenn die Belastung über App Store oder Google Play läuft, bringt eine Kündigung auf der Website oft nichts, weil die Abrechnung dann über Apple oder Google gesteuert wird.
Wenn Ihr Abo direkt bei Yoga Go läuft, ist der schnellste Weg das Webkonto. Laut offizieller Anleitung melden Sie sich über die Kündigungsseite von Yoga Go an, gehen zum Bereich Abo, prüfen den aktuellen Plan und wählen dann «Abo kündigen».
Gerade hier berichten Nutzer, dass die Kündigung nicht immer gut sichtbar ist. Achtung, da wird’s heikel: Wenn eine Zwischenseite mit Angebot, Rabatt oder Halteversuch erscheint, klicken Sie konsequent weiter bis zur finalen Bestätigung und verlassen Sie die Seite nicht zu früh.
Wenn Sie über iPhone oder iPad abgeschlossen haben, öffnen Sie die Einstellungen-App, tippen ganz oben auf Ihren Namen, dann auf «Abonnements», suchen Yoga Go und wählen «Abo kündigen». Diese Schritte nennt Yoga Go selbst im Hilfezentrum auf yogago.welltech.com.
Bei Android öffnen Sie den Google Play Store, tippen oben rechts auf das Profilsymbol, dann auf «Zahlungen und Abos», danach auf «Abonnements», wählen Yoga Go und tippen auf «Abo kündigen». Prüfen Sie nachher, ob das Enddatum angezeigt wird, denn nur dann ist die Verlängerung tatsächlich gestoppt.
Wenn die Schaltfläche nicht funktioniert oder Sie keine Bestätigung erhalten, schreiben Sie zusätzlich an [email protected]. Geben Sie Ihre Konto-E-Mail, das Kaufdatum, den Betrag, den Zahlungsweg und wenn möglich die Bestellnummer an, damit der Support Ihren Fall schneller findet.
Telefonischen Support gibt es nicht, Support-Zeiten sind ebenfalls nicht angegeben. Wer auf Nummer sicher gehen will, kann ergänzend schriftlich an die bekannte Schweizer Adresse senden; statt klassischer eingeschriebener Post nutzen manche dafür auch digitale Zustelldienste wie Postclic mit Zeitstempel und Zustellnachweis.
Viele sorgen sich, dass sie nach dem Kündigen sofort keinen Zugriff mehr haben. Bei Yoga Go endet in der Regel die automatische Verlängerung, während der Zugang bis zum Ende des bereits bezahlten Abrechnungszeitraums bestehen bleibt, etwa bis zum Monats- oder Jahresende Ihres Plans.
Praktisch heisst das: Kündigen Sie am 12. September und Ihr nächster Abrechnungstag wäre der 25. September, dann sollten Sie den Zugang normalerweise bis zum 25. September behalten. Eine anteilige Rückzahlung für ungenutzte Resttage ist laut Rückerstattungsregeln nicht vorgesehen.
Wenn Sie nichts unternehmen, verlängert sich das Abo laut Bedingungen automatisch am Ende jedes Abrechnungszeitraums. Das betrifft Monats- und Jahrespläne gleichermassen und ist einer der häufigsten Gründe für unerwartete Belastungen.
Zu den Daten sagt Yoga Go nur knapp, dass sie gemäss Datenschutzrichtlinie behandelt werden. Wer Trainingsverlauf, E-Mails oder Rechnungsbelege behalten will, sollte diese vor der Kündigung lokal sichern, denn ein ausdrücklicher Exportweg wird in den verfügbaren Quellen nicht beschrieben.
Viele Mitglieder hoffen nach einer schnellen Kündigung auf eine Gutschrift. Genau hier ist Yoga Go klar: «Alle Käufe, einschließlich Abonnementgebühren, sind endgültig und nicht rückerstattbar, es sei denn, das Gesetz schreibt etwas anderes vor.» (yoga-go.io)
Auch Verlängerungsgebühren sind laut Richtlinie nicht erstattungsfähig. Das heisst in der Praxis: Wenn sich das Abo erneuert hat, ist eine Rückzahlung meist schwierig, ausser es liegt ein Abrechnungsfehler vor oder eine beim Erstkauf mitgeteilte 30-tägige Geld-zurück-Garantie greift.
In der Schweiz gibt es kein allgemeines Widerrufsrecht für digitale Inhalte nach dem Kauf. Für ein App-Abo wie Yoga Go können Sie sich also normalerweise nicht einfach innert 14 Tagen ohne besonderen Grund lösen, wie das manche aus dem Ausland erwarten.
Darum ist der Zeitpunkt entscheidend: Kündigen Sie immer vor der nächsten Belastung. Wenn Sie wegen einer irreführenden Darstellung oder einer unklaren Verlängerung reklamieren, stützen Sie sich besser auf konkrete Nachweise wie Preisangabe, Buchungsdatum und Bestätigungsmail.
Der sinnvollste Weg ist zuerst der Support per E-Mail an [email protected] oder über das Hilfezentrum. Beschreiben Sie den Fall knapp und präzis: Datum der Belastung, Betrag, letzter Kündigungsversuch und warum Sie die Abbuchung für falsch halten, etwa Doppelbelastung oder fortgesetzte Verrechnung nach Kündigung.
Wenn der Kauf über Apple lief, stellen Sie die Anfrage zusätzlich über Apple. Bei Google Play gilt dasselbe Prinzip über Google. Wer per Kreditkarte bezahlt hat und trotz Kündigung weiter belastet wird, kann in der Schweiz innert 30 Tagen nach Erhalt des Kartenabschlusses bei der kartenausgebenden Bank eine Beanstandung der Kartentransaktion einreichen.
Yoga Go schreibt in den Bedingungen, dass sich das Abonnement «automatisch am Ende jedes Abrechnungszeitraums» verlängert (yoga-go.io). Eine feste Mindestbindung ist nicht genannt; stattdessen verlängert sich der Plan monatlich oder jährlich, je nach gewähltem Modell.
Für Konsumentinnen und Konsumenten ist das der wichtigste Punkt überhaupt. Wer einen günstigen Einstieg anklickt und das Enddatum nicht im Kalender markiert, zahlt unter Umständen einfach weiter, obwohl das Training gar nicht mehr genutzt wird.
Laut Bedingungen kann eine 30-tägige Geld-zurück-Garantie gelten, wenn sie beim Erstkauf ausdrücklich mitgeteilt wurde. Das ist keine pauschale Zusage für alle Abos, deshalb sollten Sie die Kaufseite oder Bestellbestätigung sichern, falls dort diese Garantie erwähnt wurde.
Als anwendbares Recht nennt Yoga Go Schweizer Recht. Streitigkeiten sollen nach den geltenden Schweizer Gesetzen behandelt werden, was für Nutzer in der Schweiz wenigstens klarstellt, dass nicht auf ausländische Rechtsordnungen verwiesen wird.
Plan | Preis | Abrechnung | Leistung |
|---|---|---|---|
1 Monat Abonnement | €14.49 (CHF 13,62) | monatlich | Yoga, Pilates |
3 Monate Abonnement | €49.99 (CHF 46,99) | vierteljährlich | Yoga, Pilates |
12 Monate Abonnement | €51.99 (CHF 48,87) | jährlich | Yoga, Pilates |
Premium Abonnement | €38.99 (CHF 36,65) | monatlich | Coaching, Zusatzinhalte |
Am günstigsten wirkt das normale Monatsabo mit €14.49 (CHF 13,62), am teuersten ist das Premium Abonnement mit €38.99 (CHF 36,65) pro Monat. Auffällig ist, dass das Jahresabo mit €51.99 (CHF 48,87) nur wenig mehr kostet als das Quartalsabo mit €49.99 (CHF 46,99), was stark nach Lockpreislogik aussieht.
Die Preise basieren auf aktuellen App-Store-Informationen, Rabatte können verfügbar sein. Das lohnt sich kaum blind zu verlängern: Prüfen Sie vor jeder Erneuerung, ob Sie wirklich den Tarif nutzen, den Sie ursprünglich wollten, denn Nutzerberichte erwähnen versteckte oder missverstandene Kosten.
Für digitale Abos wie Yoga Go gibt es in der Schweiz kein allgemeines gesetzliches Standard-Widerrufsrecht. Das heisst: Anders als bei gewissen Haustürgeschäften nach Art. 40a ff. OR oder bei Konsumkrediten nach Art. 16 KKG können Sie ein gewöhnliches App-Abo nicht einfach pauschal innert 14 Tagen zurückgeben.
Entscheidend sind deshalb die AGB von Yoga Go und die konkrete Abrechnung. Bei wiederkehrenden Leistungen helfen in der Praxis vor allem saubere Nachweise, klare Kündigung vor der nächsten Belastung und bei Fehlbelastung die rasche Reklamation bei Anbieter und Kartenherausgeber.
Wenn Yoga Go auf eine begründete Reklamation nicht reagiert, können Sie sich an die Stiftung für Konsumentenschutz (SKS) wenden. Bei allgemeinen Konsumententhemen und Marktinformationen ist auch das SECO eine nützliche Referenzstelle, besonders wenn es um Transparenz bei Preisen und Vertragsmodellen geht.
Für eine Beschwerde sammeln Sie Kündigungsbestätigung, Kontoauszug, E-Mail-Verlauf und Bildschirmfotos der Abo-Seite. Reichen Sie dann eine kurze Chronologie ein: Kaufdatum, Kündigungsdatum, Belastungsdatum und verlangte Lösung, zum Beispiel Stopp der weiteren Abbuchung oder Rückzahlung einer Fehlbelastung.
Das Bild ist klar: Von 6 ausgewerteten Rückmeldungen sind 1 positiv und 5 negativ. Die Kündigung von Yoga Go wirkt damit insgesamt eher schwierig, vor allem wegen Berichten über weitere Abbuchungen nach der Kündigung und schleppenden Support.
Zu den lokalen Problemen passen zwei Punkte besonders gut: Nutzer berichten über Belastungen trotz Kündigung, und es gibt keinen telefonischen Support in deutscher Sprache. Das verschärft den Frust, wenn ein Fall nicht sofort gelöst wird.
Thema | Häufigkeit | Typisches Beispiel |
|---|---|---|
Belastung trotz Kündigung | 2 von 6 | weitere Abbuchungen |
Rückerstattung schwierig | 2 von 6 | Geld kam nicht zurück |
Support schwach | 1 von 6 | langsame Antwort |
Kündigung einfach | 1 von 6 | Button in App |
Quelle | Bewertung | Hauptthema | Stimmung |
|---|---|---|---|
TrustPilot | 5/5 | Kündigung | positiv |
TrustPilot | 2/5 | versteckte Kosten | negativ |
ohne Note | Belastung | negativ | |
App Store | ohne Note | Support | negativ |
Wenn Sie schon genervt sind, weil die Kündigung unklar wirkt, helfen saubere Belege enorm. Sichern Sie vorab ein Bildschirmfoto der Seite mit Planname, Preis, Laufzeit und nächstem Belastungsdatum sowie einen Beleg der letzten Zahlung.
Speichern Sie die Kündigungsbestätigung sofort als PDF oder Bildschirmfoto. Wenn keine Bestätigung kommt, sichern Sie wenigstens die letzte Seite mit Datum und Uhrzeit sowie die E-Mail an den Support.
Für Rückerstattungsanfragen sind Transaktions-ID, Betrag, Kaufdatum und Zahlungsweg entscheidend. Ohne diese Angaben dauert die Bearbeitung meist länger, besonders weil kein Telefonsupport verfügbar ist.
Ein häufiger Fehler ist die Kündigung im falschen Kanal. Wer über App Store oder Google Play abgeschlossen hat, muss dort kündigen; eine E-Mail an Yoga Go allein stoppt die Store-Abrechnung oft nicht rechtzeitig.
Ebenso häufig ist die verpasste Frist kurz vor dem nächsten Belastungstag. Wenn Ihre Verlängerung am 20. des Monats fällig ist, kündigen Sie nicht erst am 20. abends, sondern einige Tage früher und prüfen Sie direkt, ob ein Enddatum angezeigt wird.
Viele verlassen sich auf den letzten Klick und speichern nichts. Wenn dann doch weiter belastet wird, fehlt der Beweis. Genau deshalb sollten Sie immer Bildschirmfotos, E-Mails und Kontoauszüge sammeln, besonders bei Diensten mit Berichten über schwer auffindbare Kündigungswege.
Ein weiterer Fehler ist die Erwartung einer automatischen Rückerstattung nach sofortiger Kündigung. Bei Yoga Go sind Käufe und Verlängerungsgebühren laut Richtlinie grundsätzlich nicht rückerstattbar, ausser das Gesetz oder eine ausdrücklich angebotene Garantie greift.
Methode | Kündigungsfrist | Gebühr | Schwierigkeit |
|---|---|---|---|
Webkonto | vor nächster Abrechnung | keine bekannt | einfach |
App Store | vor nächster Abrechnung | keine bekannt | mittel |
Google Play | vor nächster Abrechnung | keine bekannt | mittel |
Eingeschriebene Post | 5 bis 10 Arbeitstage | keine bekannt | höher, starker Nachweis |
Der passende Weg hängt nicht von Vorlieben ab, sondern davon, wo Sie abgeschlossen haben. Für Web-Abos ist das Konto der direkteste Weg, für iPhone und Android sind App Store oder Google Play zwingend, wenn dort die Abrechnung läuft.
Post ist eher eine Ergänzung für heikle Fälle mit fehlender Bestätigung oder Streit über weitere Abbuchungen. Eine eigentliche Kündigungsgebühr wurde in den Bedingungen nicht gefunden, ebenso keine Gebühr für vorzeitige Beendigung.
Prüfen Sie sofort, ob eine Bestätigungsmail eingegangen ist oder im Konto ein Enddatum angezeigt wird. Setzen Sie zusätzlich einen Kalendereintrag auf den nächsten Belastungstag plus 2 Tage, damit Sie den Kontoauszug gezielt kontrollieren können.
Wenn trotzdem eine neue Abbuchung erscheint, reklamieren Sie sofort beim Support und parallel bei Apple, Google oder Ihrer Bank, je nach Zahlungsweg. Bei Kreditkarten gilt in der Schweiz oft eine Frist von 30 Tagen nach Erhalt des Kartenabschlusses für die Beanstandung einer unberechtigten Belastung.
Wenn Sie nach der Kündigung eine weniger heikle Lösung suchen, sind Yogaia ab 19,99 CHF pro Monat, Down Dog ab 9,99 CHF pro Monat und Gymondo für 9,99 bis 12,99 CHF pro Monat bekannte Alternativen. Diese Dienste decken je nach Fokus Live-Kurse, frei konfigurierbare Sessions oder breitere Fitnessprogramme ab.
Wenn Sie zusätzlich schriftlich dokumentieren möchten, nutzen Sie diese bekannte Anschrift:
Für die eigentliche Kündigung ist bei Yoga Go meistens der Online-Weg schneller. Die Postadresse ist vor allem dann nützlich, wenn Sie einen Streitfall dokumentieren oder nach fehlender Reaktion des Supports einen zusätzlichen Nachweis brauchen.
Für normale Kündigungen über Webkonto, App Store oder Google Play ist ein Brief meist unnötig. Sinnvoll wird er erst, wenn trotz Kündigung weiter belastet wird, keine Antwort auf E-Mails kommt oder Sie für Bank, SKS oder SECO einen vollständigen Nachweis Ihrer Schritte brauchen.
Grüezi gesagt ist schnell, aber Belege zählen mehr als Höflichkeit. Senden Sie daher nie nur eine knappe Mitteilung, sondern immer mit Name, Konto-E-Mail, Kaufdatum, Betrag und einer klaren Forderung wie «Abo beenden» oder «Fehlbelastung zurückerstatten».
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