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Kündigungsdienst Nr. 1 in Switzerland
Viele möchten Die Zeit kündigen und sind zuerst unsicher, welches Produkt sie überhaupt abgeschlossen haben. Genau dort beginnt oft der Ärger, vor allem wenn nach der Kündigung noch eine Belastung auftaucht oder der Zugang früher endet als gedacht. Die Zeit ist eine bekannte deutschsprachige Wochenzeitung mit Sitz in Hamburg und gehört zum Zeitverlag Gerd Bucerius.
Für Kündigungen in der Schweiz ist wichtig: Sie schliessen meist kein Schweizer Medienabo ab, sondern ein Angebot eines deutschen Verlags. In den AGB steht ausdrücklich, dass deutsches Recht gilt und dass Abonnements automatisch weiterlaufen, wenn nicht rechtzeitig gekündigt wird, sofern nichts anderes vereinbart ist "Die Abonnements erneuern sich automatisch" (zeit.de).
Bezahlt wird je nach Modell für die gedruckte Wochenzeitung, für die digitale Ausgabe oder für beides. Die digitale Ausgabe umfasst laut Angebotsbeschreibung den Zugriff auf alle Artikel, das E-Paper und die App, aktuell ab CHF 6.10 pro Monat bei den erfassten Angeboten aus dem Schweizer Marktumfeld (abo-direkt.ch).
Bei Printabos zahlen viele wegen der Hauszustellung und wegen des Preisvorteils gegenüber dem Kiosk. Ein Jahresabo ist mit CHF 566.50 für 55 Ausgaben aufgeführt, ein Halbjahresabo mit CHF 322.90 für 27 Ausgaben. Wer nur ein Probeabo abgeschlossen hat, sollte besonders genau auf die 4 Wochen Probezeit achten, denn danach läuft das Abo zum regulären Preis weiter, wenn keine Kündigung erfolgt "Probeabo für 4 Wochen, danach Fortsetzung" (zeit.de).
Für Leserinnen und Leser in der Schweiz gibt es deutschsprachige Angebote und Preise in CHF über Schweizer Vertriebspartner wie abo-direkt.ch, aboandmore.ch oder leserservice.ch. Das hilft beim Bezahlen, ändert aber nicht immer den Kündigungsweg. Je nach Abschlusskanal muss die Kündigung direkt bei Die Zeit, beim App Store, bei Google Play oder beim jeweiligen Vertriebspartner erfolgen.
Genau hier tappt man schnell in eine Abo-Falle. Wer im App Store abgeschlossen hat, kann nicht einfach per E-Mail an [email protected] kündigen. Wer über die Webseite abgeschlossen hat, sollte wiederum nicht nur die App löschen, weil das Abo sonst weiterläuft. Das lohnt sich kaum als Experiment, denn eine unnötige Monatsbelastung ist rasch passiert.
Viele Die Zeit-Abonnenten sind frustriert, wenn der Ablauf unklar bleibt oder später eine weitere Rechnung kommt. Gehen Sie deshalb vor dem Absenden drei Punkte durch: aktuelles Paket notieren, nächstes Belastungsdatum prüfen und einen Bildschirmfoto Ihres Kontos machen. Gerade bei Probeabos ist das Datum entscheidend.
Wenn Sie direkt bei Die Zeit abgeschlossen haben, ist dies meist der schnellste Weg. Laut den Hilfeangaben kann die Kündigung über das Kundenkonto oder schriftlich per E-Mail erfolgen (zeit.de). Als direkter Einstieg dient die Hilfeseite Die Zeit Abo kündigen.
Praktisch funktioniert es so: im Kundenkonto anmelden, den Bereich für Ihr Abo öffnen, den aktiven Tarif auswählen und die Kündigungsfunktion auslösen. Falls eine Bestätigungsseite erscheint, machen Sie sofort einen Bildschirmfoto und warten Sie auf die Bestätigung per E-Mail. Ohne Bestätigung sollten Sie am gleichen Tag nachfassen.
Wenn das Konto hakt oder Sie keine klare Schaltfläche finden, funktioniert auch die schriftliche Kündigung per E-Mail an [email protected]. Schreiben Sie Ihre Kundennummer, Ihren Namen, die beim Abo hinterlegte E-Mail-Adresse und den gewünschten Kündigungstermin dazu. Verlangen Sie ausdrücklich eine schriftliche Bestätigung.
Telefonisch erreichen Sie den Service unter 040 42 23 70 04, von Montag bis Freitag von 7.30 Uhr bis 20.00 Uhr und am Samstag von 9.00 Uhr bis 14.00 Uhr (zeit.de). Ein Anruf ist gut für Rückfragen, aber für den Nachweis sollten Sie zusätzlich E-Mail oder Konto verwenden. Falls Sie einen Brief schicken möchten, gibt es auch digitale Einschreibelösungen wie Postclic, bei denen Versand, Zustellung und Öffnung mit Zeitstempel dokumentiert werden.
Für die postalische Kündigung nutzen Sie diese Anschrift:
Planen Sie für einen Brief aus der Schweiz vernünftig 5 bis 10 Arbeitstage ein. Wer auf Nummer sicher gehen will, sendet Brief und E-Mail am selben Tag.
Wenn Sie das Abo in der App abgeschlossen haben, zählt ausschliesslich der jeweilige Plattformweg. Die Zeit weist selbst darauf hin, dass iOS-Abos in den Einstellungen des Geräts über iTunes- oder App Store-Abonnements verwaltet werden und Android-Abos in Google Play unter Konto und Abonnements kündbar sind (zeit.de).
Viele sorgen sich, dass sie nach der Kündigung sofort alles verlieren. Bei Abos ist es in der Regel so, dass der Zugang bis zum Ende des bereits bezahlten Zeitraums weiterläuft. Für nicht genutzte Restzeiten nach einer normalen Kündigung gibt es laut den Angaben keine Erstattung (zeit.de).
Das heisst praktisch: Kündigen Sie heute ein Monatsabo, endet der Zugriff normalerweise erst zum nächsten Abrechnungsdatum. Bei einem Printabo erhalten Sie die bezahlten Ausgaben bis zum Ende der Laufzeit weiter. Prüfen Sie die Bestätigung genau, dort sollte das Enddatum stehen.
Wenn Sie nicht kündigen, verlängert sich das Abo automatisch. In den AGB steht ein unbefristetes Abonnement, sofern nichts anderes vereinbart ist, kombiniert mit automatischer Erneuerung (zeit.de). Gerade beim Probeabo ist das heikel, weil nach 4 Wochen der reguläre Preis greifen kann.
Zu den Daten nennt Die Zeit keine Löschfrist im Detail, sondern verweist darauf, dass Benutzerdaten gemäss Datenschutzbestimmungen behandelt werden (zeit.de). Speichern Sie deshalb vor der Kündigung Rechnungen, Bestätigungsmails und falls relevant Ihre Artikellisten oder Zahlungsbelege lokal ab.
Hier gibt es oft die grösste Enttäuschung. Laut den verfügbaren Angaben werden bereits geleistete Zahlungen innerhalb von 14 Tagen nach einem Widerruf zurückerstattet. Nach einer normalen Kündigung gibt es dagegen keine Erstattung für nicht genutzte Abonnementzeiträume (zeit.de).
Das bedeutet konkret: Wenn Sie fristgerecht widerrufen, haben Sie bessere Chancen auf Geld zurück. Wenn Sie einfach mitten im laufenden Abo kündigen, endet zwar die Verlängerung, aber der bereits bezahlte Zeitraum wird normalerweise nicht anteilig vergütet. Bei einem Rechnungsfehler soll die Zahlung korrigiert werden (zeit.de).
Hier braucht es Klartext: In der Schweiz gibt es kein allgemeines gesetzliches Widerrufsrecht für jeden Onlinevertrag. Das ist anders als viele erwarten. Ein 14-tägiges Widerrufsrecht besteht nur in bestimmten Fällen, etwa bei Haustürgeschäften nach Art. 40a ff. OR, bei Konsumkreditverträgen, gewissen Versicherungsverträgen oder Partnerschaftsvermittlungen.
Wenn Die Zeit selbst ein 14-tägiges Widerrufsrecht ab Vertragsschluss einräumt, können Sie sich auf diese vertragliche Zusage stützen. Für Schweizer Kundinnen und Kunden ist das hilfreich, auch wenn das Widerrufsrecht hier nicht automatisch aus jedem Onlineabschluss folgt. Die SKS weist seit Jahren darauf hin, dass man AGB und Probeabo-Bedingungen genau lesen sollte, weil gerade dort die Abo-Falle sitzt.
Am besten handeln Sie schriftlich und konkret. Senden Sie an [email protected] eine kurze Nachricht mit Kundennummer, Bestelldatum, Zahlungsdatum, Betrag in CHF und Ihrem Begehren, etwa Widerruf innert 14 Tagen oder Korrektur einer fehlerhaften Abbuchung. Legen Sie einen Bildschirmfoto oder PDF-Beleg bei.
Wenn trotz Kündigung weiter belastet wird und der Support nicht reagiert, kommt in der Schweiz als letzter Schritt die Beanstandung einer Kartentransaktion in Frage. Häufig gilt dafür eine Frist von 30 Tagen nach Erhalt des Kartenabschlusses bei der kartenausgebenden Bank. Zuständig ist Ihre Bank oder der Kartenherausgeber, nicht eine staatliche Chargeback-Stelle.
Bei Apple-Abos läuft eine Rückerstattung über Apple, bei Google-Abos über Google Play. Wenn Apple oder Google auf dem Beleg steht, reklamieren Sie dort zuerst. Nur wenn eine Belastung eindeutig unberechtigt ist oder trotz wirksamer Kündigung fortgesetzt wurde, lohnt sich die Beanstandung bei Visa oder Mastercard über Ihre Schweizer Bank.
Die AGB sind hier klar und für Kündigungen sehr relevant. Die Abonnements erneuern sich automatisch, wenn nicht rechtzeitig gekündigt wird, und sie gelten als unbefristet, sofern nichts anderes vereinbart ist (zeit.de). Das erklärt, warum ein vergessenes Probeabo später als reguläres Abo weiterlaufen kann.
Besonders wichtig ist die Probephase: 4 Wochen Probeabo, danach Fortsetzung zum regulären Preis (zeit.de). Wer nur testen wollte, sollte spätestens einige Tage vor Ende der Probe kündigen und die Bestätigung sichern. Genau an diesem Punkt berichten Nutzer besonders häufig über unerwartete Belastungen.
In den AGB steht, dass das Recht der Bundesrepublik Deutschland gilt und keine Verpflichtung zur Teilnahme an einem Schlichtungsverfahren besteht (zeit.de). Für Schweizer Kundinnen und Kunden heisst das vor allem: Reklamationen zuerst direkt mit Die Zeit klären und parallel die eigenen Belege sauber dokumentieren.
Zur Datennutzung nach der Kündigung bleibt es allgemein. Die Benutzerdaten werden gemäss Datenschutzbestimmungen behandelt (zeit.de). Für die Praxis ist deshalb wichtiger, was Sie selbst sichern: Rechnungen, Mailbestätigungen, App-Belege und die letzte Statusseite nach der Kündigung.
Abo | Preis in CHF | Abrechnungszeitraum | Leistungen |
|---|---|---|---|
Jahresabo | CHF 566.50 | jährlich | 55 Ausgaben, Hauslieferung |
Halbjahresabo | CHF 322.90 | halbjährlich | 27 Ausgaben, Preisvorteil |
Digitale Ausgabe | CHF 6.10 | monatlich | Artikel, E-Paper, App |
Am günstigsten wirkt auf den ersten Blick die digitale Ausgabe mit CHF 6.10 pro Monat. Das teuerste Paket in absoluten Zahlen ist das Jahresabo mit CHF 566.50. Dafür nennt das Angebot 55 Ausgaben und einen Rabatt von 43 Prozent gegenüber dem Kioskpreis (abo-direkt.ch).
Wer selten liest, zahlt mit Print schnell zu viel. Wer jede Woche liest, kann mit dem Jahresabo besser fahren als mit kürzeren Modellen. Prüfen Sie vor der Kündigung also ehrlich, ob Sie den Umfang noch nutzen oder ob ein schlankeres Digitalabo genügt.
Bei Die Zeit wird auf moderate Preiserhöhungen wegen gestiegener Kosten hingewiesen. Gerade bei automatisch verlängerten Abos fällt das oft erst spät auf. Das SECO empfiehlt bei wiederkehrenden Zahlungen, Kontoauszüge regelmässig zu kontrollieren und Preisänderungen nicht einfach durchrutschen zu lassen.
Jährliche Abrechnung ist bequem, aber heikel für Vergesserinnen und Vergesser. Wenn sich ein Abo automatisch erneuert, ist die Summe auf einen Schlag hoch. Bei CHF 566.50 ist das deutlich spürbarer als bei einer kleinen Monatszahlung.
Viele gehen davon aus, dass jedes Onlineabo in der Schweiz innert 14 Tagen widerrufen werden kann. Das stimmt so nicht. Ein allgemeines gesetzliches Widerrufsrecht für alle online oder telefonisch geschlossenen Verträge gibt es in der Schweiz nicht. Relevant sind vor allem Art. 40a ff. OR für Haustürgeschäfte über CHF 100 in Überrumpelungssituationen.
Für Die Zeit heisst das: Bei einem normalen Onlineabschluss stützen Sie sich in erster Linie auf die AGB und das freiwillig eingeräumte Widerrufsrecht von 14 Tagen, nicht auf ein allgemeines Schweizer Fernabsatzrecht. Genau diese Unterscheidung ist im Alltag wichtig, wenn Sie Geld zurückfordern.
Wenn nach Ihrer Kündigung weiter belastet wird oder keine Antwort kommt, schreiben Sie zuerst nochmals kurz und sachlich an [email protected] und setzen Sie eine Frist von 7 Tagen. Hängen Sie die erste Kündigung, Bildschirmfotos und den Zahlungsbeleg an. Das ist meist wirksamer als lange Erklärungen.
Bleibt die Reaktion aus, können Sie sich in der Schweiz bei der Stiftung für Konsumentenschutz informieren und parallel Ihre Bank wegen einer Beanstandung der Kartenzahlung kontaktieren. Bei Preis- und Vertragsfragen bietet auch das SECO nützliche Grundlagen, selbst wenn es Ihren Einzelfall nicht direkt entscheidet.
Für praktische Hilfe sind in der Schweiz vor allem die SKS und das SECO relevant. Die SKS ist keine Behörde, aber für viele Abo-Probleme die erste Anlaufstelle. Das SECO bietet Informationen zu Konsumthemen und Marktfragen.
Gesamturteil: Die Kündigung von Die Zeit wirkt nach den vorliegenden Bewertungen eher schwierig. Die Stimmung ist klar negativ: 1 positiv und 7 negativ aus 8 ausgewerteten Rückmeldungen. Häufige Themen sind verspätete Antworten, Belastungen nach Probephasen und unklare Prozesse.
Das passt auch zu lokalen Problemen aus der Schweiz: unzureichender Kundenservice bei Kündigungsfragen und teilweise fehlende deutschsprachige Unterstützung am Telefon. Achtung, da wird’s heikel, wenn Sie nur mündlich kündigen und keine Bestätigung sichern.
Thema | Häufigkeit | Typisches Beispiel |
|---|---|---|
Kündigung schwierig | 4 von 8 | Keine Antwort, Verzögerung |
Belastung danach | 1 von 8 | Probeabo läuft weiter |
Rückerstattung klappt | 1 von 8 | Schneller Anruf half |
Quelle | Bewertung | Anzahl Bewertungen |
|---|---|---|
TrustPilot | gemischt, eher negativ | 5 |
Reclabox | negativ | 2 |
Gesamtbild | 1 positiv, 7 negativ | 8 |
Wenn Sie frustriert sind und einfach nur weg wollen, wird die Dokumentation gern vergessen. Genau das rächt sich später. Sichern Sie vor der Kündigung einen Bildschirmfoto Ihres Tarifs, das Belastungsdatum und die Kundennummer. Bei App-Abos zusätzlich den Apple- oder Google-Beleg speichern.
Nach dem Absenden brauchen Sie den Nachweis, nicht das gute Gefühl. Heben Sie die Kündigungsbestätigung per E-Mail, den Bildschirmfoto der Bestätigungsseite und bei Briefen den Versandbeleg auf. Kontrollieren Sie danach mindestens einen weiteren Abrechnungszyklus.
Wenn eine Rückerstattung verlangt wird, braucht es fast immer Datum, Betrag und den verwendeten Zahlungskanal. Ohne diese drei Angaben verzögert sich die Bearbeitung oft unnötig.
Ein klassischer Fehler ist die Kündigung am falschen Ort. Wer über App Store oder Google Play abgeschlossen hat, muss dort kündigen. Eine Mail an Die Zeit reicht dann oft nicht. Ein weiterer Fehler ist das Warten bis zum letzten Tag des Probeabos. Wenn die Kündigung erst nach Ablauf verarbeitet wird, wird schnell der reguläre Preis fällig.
Ein Nutzer berichtete, dass trotz sofortiger Kündigung am Abschlusstag keine Antwort kam (Reclabox). In so einem Fall zählt der schriftliche Nachweis mit Datum. Eine andere Bewertung schildert eine drohende Abbuchung von 150 Euro [ca. CHF 141] nach Ende der Testphase (TrustPilot). Das zeigt, wie wichtig ein sauber dokumentierter Probeabo-Ausstieg ist.
Auch bei familiären Fällen wird es schnell belastend. Eine Rückmeldung beschreibt wiederholte, erfolglose Kündigungsversuche für die schwer erkrankte Mutter (TrustPilot). Wenn Sie für jemand anderen handeln, schicken Sie Vollmacht, Kundennummer und Kopie der letzten Rechnung gleich mit.
Methode | Kündigungsfrist | Gebühr | Schwierigkeit |
|---|---|---|---|
Web oder Konto | vor nächster Belastung | keine gefunden | einfach |
App Store (iOS) | vor nächster Belastung | keine gefunden | mittel |
Google Play (Android) | vor nächster Belastung | keine gefunden | mittel |
Eingeschriebener Brief | 5 bis 10 Arbeitstage | keine gefunden | höher, guter Nachweis |
Wer direkt bei Die Zeit abgeschlossen hat, fährt mit Konto oder E-Mail meist am effizientesten. Plattformabos gehören dagegen zu Apple oder Google. Der Brief ist langsamer, aber für strittige Fälle nützlich, wenn Sie einen klaren Zustellnachweis möchten.
Es gibt keine festgestellten Kündigungsgebühren in den AGB von Die Zeit. Eine vorzeitige Kündigung ist jedoch nicht vorgesehen. Entscheidend ist also weniger die Gebühr als der richtige Kanal und der rechtzeitige Termin.
Prüfen Sie direkt nach der Kündigung, ob eine Bestätigung eingegangen ist und welches Enddatum genannt wird. Speichern Sie diese Nachricht und setzen Sie eine Kalendererinnerung auf den Tag nach der letzten geplanten Nutzung. Dann kontrollieren Sie Ihr Konto und den Bankauszug nochmals.
Falls danach trotzdem eine Belastung erscheint, reklamieren Sie zuerst bei Die Zeit mit allen Belegen. Wenn es eine Kartenzahlung war, können Sie in der Schweiz innert rund 30 Tagen nach Erhalt des Kartenabschlusses bei Ihrer Bank eine Beanstandung der Kartentransaktion einreichen. Zuständig ist Ihre Bank unter den Regeln von Visa oder Mastercard und unter Aufsicht des schweizerischen Finanzmarktrechts sowie der FINMA.
Wenn Sie nach der Kündigung Ersatz suchen, sind in der Schweiz NZZ mit etwa CHF 10 bis CHF 25 pro Monat, Tages-Anzeiger mit etwa CHF 10 bis CHF 20 pro Monat oder 20 Minuten für CHF 0 sinnvolle Alternativen. Wer starke Schweiz-Berichterstattung will, schaut meist zuerst auf NZZ oder Der Bund. Wer nur kurze News möchte, fährt mit 20 Minuten günstiger.
Wenn Sie Die Zeit nicht online oder per E-Mail kündigen möchten, können Sie die Kündigung auch per Brief an den Verlag senden. Für Schweizer Kundinnen und Kunden ist dies vor allem bei Streitfällen oder bei Vertretungen für Angehörige hilfreich.
Verwenden Sie diese Anschrift:
Schreiben Sie Kundennummer, vollständigen Namen, hinterlegte E-Mail-Adresse und den gewünschten Kündigungstermin dazu.
Für normale Fälle ist das Kundenkonto oder die E-Mail meist schneller. Die Adresse ist vor allem dann nützlich, wenn Sie einen besonders sauberen Nachweis brauchen oder wenn digitale Wege nicht funktionieren. Rechnen Sie aus der Schweiz mit 5 bis 10 Arbeitstagen Laufzeit für den Brief.
Wenn Sie über App Store oder Google Play abgeschlossen haben, nützt auch die beste Briefadresse nichts für die eigentliche Deaktivierung. Dann muss die Kündigung zwingend in der jeweiligen Plattformverwaltung erfolgen.
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