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Kündigungsdienst Nr. 1 in Switzerland
Readly ist ein digitales Zeitschriften- und Zeitungsabo mit unbegrenztem Zugriff auf über 8'000 Titel. Das Angebot läuft als fortlaufendes Monatsabo und verlängert sich automatisch, wenn Sie nicht kündigen. Genau das übersehen viele bei einem Probeabo oder bei Aktionen mit 90 Gratis-Tagen.
Für die Schweiz nennt Readly ein Monatsabo zu CHF 19.90 sowie Probeangebote ab CHF 0.95 für 1 Monat, dazu kommen zeitlich begrenzte Aktionen mit anschliessender Umwandlung ins normale Abo. Laut Bedingungen gilt Schweizer Recht, und es gibt keine Mindestlaufzeit, das Abo ist also jederzeit auf Ende des laufenden Abrechnungsmonats kündbar Bedingungen für die Schweiz.
Bezahlt wird vor allem für die Flatrate. Sie erhalten unbegrenzten Zugriff auf Magazine, können Inhalte offline lesen und bis zu 5 Profile in einem Haushalt nutzen. Wer viel liest, kann den Preis von CHF 19.90 pro Monat rechtfertigen, wer nur 2 oder 3 Titel pro Monat öffnet, für den lohnt es sich kaum.
Das Geschäftsmodell ist simpel: Einstieg über Testphase oder Aktionspreis, danach automatische Verlängerung zum regulären Monatspreis. Genau hier entsteht oft die Abo-Falle, weil der günstige Startpreis im Kopf bleibt, aber später der volle Betrag belastet wird.
Readly ist in der Schweiz mit lokaler Preisangabe in CHF präsent, und die Bedingungen sind für die Schweiz separat veröffentlicht. Deutschsprachige Hilfe ist vorhanden, unter anderem über das Support-Center mit einer Kündigungsanleitung und per E-Mail an [email protected].
Eine Telefonnummer nennt Readly für den Support nicht, und ein Live-Chat ist ebenfalls nicht angegeben. Das ist im Alltag relevant, weil Reklamationen bei Fehlbelastungen dadurch oft nur per E-Mail laufen und sich die Klärung ziehen kann.
Viele ärgern sich, wenn nach der Kündigung noch einmal CHF 19.90 abgebucht werden oder wenn unklar bleibt, bis wann der Zugang läuft. Prüfen Sie deshalb vor dem Klick zuerst das Rechnungsdatum, den gebuchten Kanal und den aktuellen Tarif im Konto. Machen Sie zusätzlich einen Bildschirmfoto von Ihrem Abo-Status.
Wichtig ist vor allem der Buchungskanal. Wer direkt auf der Webseite abgeschlossen hat, kündigt im Readly-Konto. Wer über App Store oder Google Play bezahlt, muss genau dort kündigen. Das ist einer der häufigsten Fehler bei digitalen Abos.
Wenn Ihr Abo direkt bei Readly läuft, können Sie laut Anbieter jederzeit über die Internetseite in Mein Konto zum Ende des laufenden Vertragsmonats kündigen. Der übliche Pfad ist: Anmelden, Mein Konto öffnen, zum Abo oder zur Mitgliedschaft wechseln und dort die Kündigungsoption auswählen. Die offizielle Hilfeseite erklärt die Kündigung ebenfalls Schritt für Schritt.
Der konkrete Nutzen dieser Methode ist klar: Sie beenden die automatische Verlängerung, behalten aber den Zugang bis zum Ende des bereits bezahlten Monats. Wenn Ihr Abrechnungsdatum zum Beispiel auf den 18. fällt und Sie am 10. kündigen, läuft der Zugriff in der Regel bis zum 18. weiter. Hilfe finden Sie hier: Kündigung im Support-Center.
Wenn Sie Ihr Abo in der iPhone- oder iPad-App abgeschlossen haben, muss die Kündigung direkt im App Store erfolgen. Öffnen Sie dazu auf dem Gerät Ihre Abonnements, wählen Sie Readly aus und beenden Sie das Abo dort. Auf der App-Seite ist Readly im Schweizer App Store auffindbar: Readly im App Store.
Bei Android gilt dasselbe Prinzip über Google Play. Öffnen Sie Ihre Zahlungen oder Abos, wählen Sie Readly und kündigen Sie vor dem nächsten Belastungstag. Achtung, da wird’s heikel: Wenn Sie nur die App löschen, läuft das Abo weiter. Eine Deinstallation ersetzt nie die Kündigung.
Readly nennt keinen Telefon-Support und keine Supportzeiten. Praktisch bleibt deshalb vor allem die E-Mail an [email protected], etwa wenn die Kündigung im Konto fehlschlägt oder wenn Sie eine Bestätigung nachfordern müssen. Schreiben Sie Ihre registrierte E-Mail-Adresse, das Belastungsdatum und den gewünschten Kündigungstermin direkt in die Nachricht.
Wer auf Nummer sicher gehen will, kann zusätzlich schriftlich an die Firmenadresse in Stockholm kündigen. Ein eingeschriebener Brief ist in der Schweiz eine saubere Beweisform, auch wenn die Online-Kündigung meist schneller ist. Als digitale Variante nutzen manche statt eines klassischen Einschreibens Dienste wie Postclic, bei denen Versand, Empfang und Öffnung technisch protokolliert werden.
Es wurden keine klaren dunklen Muster festgestellt, aber der Kündigungsweg ist umständlich und umfasst mehrere Schritte. Genau darum sollten Sie bis zur Bestätigungsseite klicken und nicht beim ersten Hinweis auf ein Sonderangebot abbrechen.
Aus Nutzerberichten ist bekannt, dass beim ersten Kündigungsversuch vereinzelt Fehler auftreten. Wenn die Seite hängen bleibt, versuchen Sie es noch einmal in einem anderen Browser und speichern Sie jeden Schritt mit Uhrzeit. So vermeiden Sie Diskussionen, falls später doch noch belastet wird.
Viele kündigen aus Angst zu spät und befürchten dann, dass der Zugriff sofort verschwindet. Bei Readly bleibt der Zugang nach der Kündigung bis zum Ende des bereits bezahlten Monats erhalten. Das steht in den Bedingungen für die Schweiz Readly Bedingungen Schweiz.
Praktisch bedeutet das: Kündigen Sie am 5. eines Monats, endet der Zugriff nicht am selben Tag, sondern zum nächsten Abrechnungsende. Das ist fair, aber nur solange die Kündigung wirklich erfasst wurde. Genau deshalb ist der Bestätigungsnachweis so wichtig.
Readly verlängert das Abo automatisch. Es gibt keine Mindestlaufzeit, aber ohne aktive Kündigung läuft die Mitgliedschaft Monat für Monat weiter und der nächste Betrag wird erneut belastet. Für Probeangebote gilt dasselbe Prinzip: Nach dem Gratis- oder Aktionszeitraum wird daraus automatisch ein kostenpflichtiges Abo.
Viele Reklamationen entstehen genau an diesem Punkt. Wer 90 Gratis-Tage oder ein Probeabo zu CHF 0.95 nutzt, sollte sich den letzten Kündigungstag sofort im Kalender eintragen. Sonst folgt die erste reguläre Belastung von CHF 19.90 sehr schnell.
Wer nach der Kündigung noch eine Rückzahlung erwartet, ist oft frustriert. Readly sagt klar, dass für den ungenutzten Rest eines bereits bezahlten Zeitraums nach der Kündigung keine Rückerstattung erfolgt. Das heisst: Kündigen Sie mitten im Monat, endet zwar die Verlängerung, aber der bereits bezahlte Monat wird in der Regel nicht anteilig zurückgezahlt.
Anders ist es beim Widerruf, sofern Readly ihn vertraglich einräumt. Laut den Angaben erstattet Readly bei einem wirksamen Widerruf alle erhaltenen Zahlungen. Dieser Punkt ist aber nur für die frühe Phase nach Vertragsabschluss relevant, nicht für eine normale spätere Kündigung.
Hier gibt es eine wichtige Schweizer Besonderheit: Anders als in der EU gibt es in der Schweiz kein allgemeines gesetzliches Widerrufsrecht für jeden online abgeschlossenen Vertrag. Das 14-Tage-Recht gilt nur in bestimmten Sonderfällen wie Haustürgeschäften oder speziellen Konsumkrediten. Wenn Readly von 14 Tagen spricht, ist das deshalb als vertragliche Regel oder als allgemein formulierte Information zu lesen, nicht als automatisches Schweizer Standardrecht für jedes Online-Abo.
Für Readly heisst das konkret: Verlassen Sie sich nicht blind auf ein allgemeines Rücktrittsrecht, sondern prüfen Sie die Bedingungen und handeln Sie sofort nach dem Abschluss, wenn Sie das Abo doch nicht wollen. Die Stiftung für Konsumentenschutz und das SECO weisen seit Jahren darauf hin, dass bei Online-Abos in der Schweiz vor allem die vertraglichen Regeln zählen.
Wenn eine Fehlbelastung vorliegt, senden Sie eine E-Mail an [email protected] mit Datum, Betrag, Zahlungsmethode und einem Bildschirmfoto Ihrer Kündigungsbestätigung. Beschreiben Sie knapp, ob es um eine Doppelbelastung, eine Belastung trotz Kündigung oder um einen Irrtum beim Probeabo geht. Das erhöht die Chance auf eine saubere Antwort.
Wenn die Abbuchung technisch fehlschlägt, versucht Readly laut eigenen Angaben innerhalb von 10 Tagen erneut abzubuchen. Sehen Sie also eine offene Belastung, beobachten Sie Ihre Karte oder Ihr Konto in dieser Frist besonders genau. Bleibt der Support unklar, dokumentieren Sie alle Mails vollständig.
Wenn trotz klarer Kündigung erneut belastet wird und Readly nicht reagiert, können Sie bei Ihrer Bank eine Beanstandung der Kartentransaktion verlangen. In der Schweiz geschieht das meist innert 30 Tagen nach Erhalt des Kartenabschlusses, je nach Regeln von Visa, Mastercard und Ihrer kartenausgebenden Bank.
Das ist kein Schritt für normale Unzufriedenheit, sondern für unberechtigte Belastungen. Reichen Sie dafür die Kündigungsbestätigung, die Supportkorrespondenz und den Kontoauszug ein. Zuständig ist Ihre Bank, nicht eine eigene staatliche Chargeback-Stelle.
Die wichtigsten Klauseln sind klar formuliert: Das Abo verlängert sich automatisch, wenn es nicht gekündigt wird, es gibt keine Mindestlaufzeit und nach der Kündigung bleibt der Zugang bis zum Ende des bezahlten Monats erhalten Quelle Bedingungen Schweiz.
Für Konsumentinnen und Konsumenten ist vor allem die automatische Verlängerung entscheidend. Wenn Sie den Testzeitraum vergessen, rutschen Sie ohne weiteren Schritt ins zahlungspflichtige Abo. Genau das ist die klassische Abo-Falle bei digitalen Diensten.
Readly bietet Probephasen und Aktionsangebote an, etwa zu CHF 0.95 oder mit 90 Gratis-Tagen bei einzelnen Kampagnen. Danach gilt laut Preisangaben das normale Monatsabo zu CHF 19.90. Wer den Übergang vermeiden will, muss vor dem nächsten Abrechnungsdatum kündigen.
In den Bedingungen steht zudem, dass Schweizer Recht anwendbar ist. Für Streitfälle ist noch relevant, dass Readly nicht verpflichtet ist, an einem Verfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen. Bei Konflikten sind deshalb eine saubere Dokumentation und eine frühe schriftliche Reklamation besonders wichtig.
| Plan | Preis in CHF | Abrechnungszeitraum | Hauptfunktionen |
|---|---|---|---|
| Readly Monatsabo | CHF 19.90 | Monatlich | 8'000 Titel, 5 Profile, Offline lesen |
| Readly Probeabo | CHF 0.95 | 1 Monat | Testzugang für Neukunden |
Das reguläre Readly Monatsabo kostet in der Schweiz CHF 19.90. Das Probeabo ist zwar günstig, aber nur dann attraktiv, wenn Sie den Folgemonat im Blick haben. Sonst wird aus CHF 0.95 rasch ein laufendes Vollpreisabo.
Am teuersten ist klar das normale Monatsabo mit CHF 19.90. Das Probeabo ist nur der günstigste Einstieg, nicht der günstigste Dauerpreis. Ein Jahresrabatt mit fest publiziertem Standardpreis wurde in den vorliegenden Schweizer Quellen nicht klar ausgewiesen.
Wenn Sie Readly nur selten nutzen, zahlen Sie schnell zu viel. Zum Vergleich liegen einige Alternativen tiefer, etwa Nextory bei CHF 14,90 pro Monat oder Scribd bei CHF 9,99 pro Monat, während PressReader mit CHF 34,99 pro Monat darüber liegt. Wer primär Magazine will, sollte den effektiven Monatsnutzen ehrlich gegen CHF 19.90 halten.
Viele hoffen bei Readly auf ein automatisches 14-Tage-Widerrufsrecht wie in der EU. In der Schweiz gibt es dieses allgemeine Recht für online abgeschlossene Verträge aber gerade nicht. Ein gesetzlicher Widerruf besteht nur in besonderen Fällen, etwa bei Haustürgeschäften nach Art. 40a ff. OR oder bei bestimmten Konsumkreditverträgen.
Für ein normal online abgeschlossenes Readly Abo ist deshalb in erster Linie entscheidend, was in den Vertragsbedingungen steht. Wenn Readly eine Rückabwicklung oder einen Widerruf zulässt, können Sie sich darauf berufen. Wenn nicht, bleibt bei einer normalen Kündigung meist nur das Ende auf den nächsten Abrechnungszeitpunkt.
Wenn Readly nach Ihrer Kündigung weiter abbucht oder auf eine Reklamation nicht klar antwortet, reklamieren Sie zuerst direkt beim Anbieter per E-Mail und sammeln Sie Belege. Bleibt der Fall offen, können Sie sich an die Stiftung für Konsumentenschutz wenden oder beim SECO Informationen zu Konsumententhemen nachlesen. Beide Stellen helfen bei der Einordnung, auch wenn sie Ihnen nicht jede Einzelforderung direkt eintreiben.
Für eine Beschwerde brauchen Sie das Abschlussdatum, den Preis wie CHF 19.90, den Kündigungsnachweis und den Kontoauszug mit der Belastung. Bei Kartenproblemen ist zusätzlich Ihre Bank zuständig. Das ist in der Praxis oft der schnellere Weg als wochenlang auf E-Mail-Antworten zu warten.
Für allgemeine Orientierung zu Abo-Fallen, Preisfragen und Reklamationen sind in der Schweiz vor allem SKS und SECO relevant. Da in den geprüften Readly-Quellen keine lokale Schlichtungsstelle genannt wird, sollten Sie parallel auch Ihre Bank einschalten, sobald eine unberechtigte Kartenbelastung auftaucht.
Das Urteil fällt nüchtern aus: Die Kündigung bei Readly ist eher mühsam als bequem. In den vorliegenden 5 von 5 ausgewerteten Einzelbewertungen ist die Tendenz negativ. Wiederkehrende Themen sind Fehler beim Kündigen, Belastungen trotz Kündigung und langsamer E-Mail-Support.
Das deckt sich mit typischen Meldungen aus der Schweiz: Weiterbelastungen nach der Kündigung sowie ein Support, der per E-Mail langsam und nicht immer hilfreich reagiert. Positiv ist immerhin, dass die Kündigung grundsätzlich online möglich ist und es keine Mindestlaufzeit gibt.
| Thema | Häufigkeit | Typisches Beispiel |
|---|---|---|
| Kündigungsfehler | Häufig | Erster Versuch scheitert |
| Weiterbelastung | Häufig | Trotz Kündigung belastet |
| Support | Häufig | Unklare E-Mails |
| Quelle | Bewertung | Anzahl Bewertungen |
|---|---|---|
| MyDealz | Negativ | 3 |
| TrustPilot | Negativ | 2 |
Bevor Sie kündigen, sichern Sie drei Dinge: Bildschirmfoto des aktuellen Abos, Datum der nächsten Belastung und den gebuchten Kanal. Wenn Sie über eine Aktion mit 90 Gratis-Tagen oder über ein Probeabo zu CHF 0.95 eingestiegen sind, speichern Sie auch das ursprüngliche Angebot. Das hilft bei späteren Preis- oder Fristdiskussionen.
Wenn Sie Inhalte offline gespeichert haben, nutzen Sie diese rechtzeitig vor dem Laufzeitende. Nach Ablauf des bezahlten Monats ist der Zugriff weg, auch wenn die App noch auf dem Gerät bleibt.
Bei einer Beanstandung brauchen Sie den Belastungsbeleg mit Betrag wie CHF 19.90, das Belastungsdatum, die letzten 4 Ziffern der Karte oder die verwendete Zahlungsmethode und die Kündigungsbestätigung. Ohne diese Unterlagen zieht sich der E-Mail-Verkehr oft unnötig in die Länge.
Nach der Kündigung speichern Sie die Bestätigungsmail und einen letzten Bildschirmfoto der Kontoseite. Kontrollieren Sie danach mindestens einen weiteren Karten- oder Kontoabschluss. Gerade bei digitalen Abos ist dieser Nachcheck Gold wert.
Der erste Fehler ist der falsche Kündigungskanal. Wer im App Store abgeschlossen hat, kann nicht wirksam nur im Readly-Konto kündigen. Der zweite Fehler ist das Verlassen der Kündigungsseite ohne Bestätigung, etwa wenn ein Fehler erscheint oder ein Sonderangebot eingeblendet wird.
Der dritte Fehler ist die Erwartung einer anteiligen Rückerstattung. Readly sieht für den ungenutzten Rest nach einer normalen Kündigung grundsätzlich keine Rückzahlung vor. Der vierte Fehler ist das blosse Löschen der App, obwohl das Abo dadurch weiterläuft.
Prüfen Sie immer zuerst, wo Sie bezahlt haben. Speichern Sie danach jede Bestätigungsseite sofort lokal ab. Wenn der erste Kündigungsversuch scheitert, wiederholen Sie ihn direkt und wechseln Sie wenn nötig den Browser. Das passt auch zu den Berichten, wonach der zweite Versuch teilweise erfolgreich war.
Wenn danach trotzdem noch CHF 19.90 oder ein anderer Betrag auftaucht, reklamieren Sie sofort schriftlich und melden Sie die Transaktion nötigenfalls Ihrer Bank. Warten Sie nicht mehrere Abrechnungszyklen ab. Je frischer der Fall ist, desto besser sind Ihre Chancen.
| Methode | Kündigungsfrist | Gebühr | Schwierigkeit |
|---|---|---|---|
| Webkonto | Vor nächster Belastung | Gratis | Einfach |
| App Store (iOS) | Vor nächster Belastung | Gratis | Mittel |
| Google Play (Android) | Vor nächster Belastung | Gratis | Mittel |
| Eingeschriebener Brief | 5 bis 10 Arbeitstage | Gratis | Höher, guter Beweis |
Am schnellsten ist meist die Kündigung im selben Kanal, in dem Sie abgeschlossen haben. Das Webkonto eignet sich für direkt gebuchte Abos, App Store und Google Play für Käufe über die jeweilige Plattform. Der eingeschriebene Brief ist langsamer, aber als zusätzliche Beweislinie sinnvoll, wenn online etwas hakt.
Eine Kündigungsgebühr wurde in den Bedingungen nicht gefunden. Früh kündigen lohnt sich trotzdem, weil Sie so Stress mit der nächsten Belastung vermeiden und den bezahlten Zugang bis zum Monatsende behalten.
Viele fühlen sich erst dann sicher, wenn keine weitere Belastung mehr erscheint. Kontrollieren Sie sofort nach der Kündigung, ob im Konto wirklich kein aktives Abo mehr angezeigt wird oder ob ein Enddatum genannt ist. Machen Sie einen Kalender-Eintrag auf den letzten Nutzungstag und einen zweiten 2 bis 3 Tage vor der nächsten möglichen Belastung.
Prüfen Sie danach mindestens einen weiteren Konto- oder Kartenabschluss. Wenn trotz Kündigung eine neue Belastung auftaucht, reklamieren Sie innert 30 Tagen nach Erhalt des Kartenabschlusses bei Ihrer Bank. In der Schweiz läuft das als Beanstandung oder Kartenrückbelastung.
Wenn Sie nach der Kündigung eine günstigere oder passendere Alternative suchen, kommen etwa Nextory mit CHF 14,90 pro Monat, Scribd mit CHF 9,99 pro Monat oder PressReader mit CHF 34,99 pro Monat infrage. BookBeat liegt je nach Modell zwischen CHF 14,90 und CHF 24,90 pro Monat, fokussiert aber auf Hörbücher statt Magazine.
Die Kündigung läuft bei Readly primär online über das Konto oder über den Zahlungsanbieter. Wenn Sie zusätzlich schriftlich dokumentieren möchten, können Sie an die bekannte Firmenadresse schreiben:
Vermerken Sie Ihre bei Readly registrierte E-Mail-Adresse, das Belastungsdatum und den klaren Satz, dass Sie das Abo auf den nächstmöglichen Termin kündigen. So lässt sich Ihr Fall intern besser zuordnen.
Ein Brief ist vor allem dann hilfreich, wenn die Online-Kündigung fehlschlägt, wenn Sie keine Bestätigung erhalten oder wenn es bereits Streit über eine Belastung gibt. Für den normalen Fall ist die Kündigung im Webkonto oder über den jeweiligen Store meist schneller.
Wenn Sie schriftlich vorgehen, bewahren Sie Einlieferungsbeleg, Briefkopie und später den Kontoauszug zusammen auf. Diese drei Belege sind in der Praxis oft entscheidend, falls Sie Ihre Bank einschalten müssen.
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