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Kündigungsdienst Nr. 1 in Switzerland
Viele Nutzerinnen und Nutzer wollen Myevo kündigen, wissen aber zuerst gar nicht mehr genau, über welchen Kanal sie abgeschlossen haben. Genau dort beginnt oft die Verwirrung. Myevo wird in den vorliegenden Angaben als SaaS-Lösung für Fitnessstudios und Wellnesszentren beschrieben, also als Software für Mitgliederverwaltung, Terminplanung und Zahlungsabwicklung.
Für die Schweiz ist zusätzlich eine lokale Website vorhanden, nämlich Myevo Schweiz. Als Anschrift wurde Piazza Santa Lucia, 9, 6900 Massagno, Ticino, Switzerland gefunden. Ein Gründungsjahr, eine Muttergesellschaft oder offizielle Nutzerzahlen sind in den verifizierten Quellen nicht klar ausgewiesen.
Bezahlt wird bei Myevo nach den Recherchedaten vor allem für den laufenden Zugang zur Plattform oder für digitale Inhalte. Genannt wird ausserdem MyEvo LEARN mit einem Einführungskurs für CHF 369.00 als Einmalzahlung, also nicht als klassisches Monatsabo. Gleichzeitig sprechen die Mitgliedschaftsbedingungen von automatischer Verlängerung und einer kostenlosen Testphase, was auf wiederkehrende Modelle in Teilen des Angebots hindeutet.
Praktisch heisst das: Wer Myevo kündigen will, sollte nicht nur auf den Produktnamen schauen, sondern auf die konkrete Buchung. Entscheidend ist, ob Sie eine Mitgliedschaft direkt im Konto, über App Store oder über Google Play abgeschlossen haben. Genau davon hängt der richtige Kündigungsweg ab.
Für die Schweiz relevant ist, dass der Kundendienst per E Mail unter [email protected] erreichbar ist und eine Hilfe-Seite auf Deutsch bereitsteht: Mitgliedschaftsbedingungen sowie offizielle Bedingungen. Eine Telefonnummer oder feste Supportzeiten sind in den recherchierten Angaben nicht genannt.
Besonders heikel ist die automatische Verlängerung. Laut Bedingungen verlängert sich die Mitgliedschaft automatisch, wenn sie nicht rechtzeitig gekündigt wird. Dazu kommt eine kostenlose Testphase, die nach der Registrierung beginnt und automatisch endet, wenn nicht vorher gekündigt wird. Genau solche Modelle führen in der Schweiz oft zu Abo-Fallen, wenn das nächste Belastungsdatum nicht sauber notiert wird.
Viele Mitglieder sind frustriert, wenn nach der Kündigung noch etwas verrechnet wird. Auf Nummer sicher gehen Sie, wenn Sie vor dem Klick auf Kündigen zuerst das nächste Belastungsdatum prüfen, den aktuellen Tarif als Bildschirmfoto sichern und allfällige Rechnungen herunterladen. Gerade bei einem Testzugang zählt oft ein einziger Tag.
Schauen Sie ausserdem nach, über welchen Kanal das Abo gestartet wurde. Wer direkt auf der Website abgeschlossen hat, muss im Myevo Konto kündigen. Wer über App Store oder Google Play bezahlt, muss dort kündigen. Der falsche Kanal ist einer der häufigsten Fehler und führt dazu, dass das Abo weiterläuft.
Wenn Ihre Mitgliedschaft direkt bei Myevo läuft, erfolgt die Kündigung laut Recherche durch Anmeldung im Konto und dem dortigen Kündigungsprozess. Die offizielle Angabe lautet sinngemäss: einloggen und dem Kündigungsprozess folgen. Eine vollständig dokumentierte Klickfolge wie Menüname oder Schaltflächenbezeichnung wird in den Quellen nicht genauer erklärt, was die Sache unnötig mühsam macht.
Praktisch sollten Sie nach dem Einloggen in Bereichen wie Konto, Mitgliedschaft, Abonnement oder Zahlung suchen. Wenn eine Bestätigungsseite erscheint, machen Sie sofort ein Bildschirmfoto. Falls eine Bestätigungs E Mail kommt, archivieren Sie diese direkt. Bei Unsicherheit hilft die FAQ Seite: Myevo Bedingungen und Hilfe.
Die Kündigung sollte vor dem nächsten Belastungstermin abgeschlossen sein. Wer bis am letzten Tag wartet, riskiert je nach System eine weitere Abbuchung. Da Nutzer mehrfach von weiteren Belastungen nach der Kündigung berichtet haben, lohnt sich ein zusätzlicher Kontrollblick ins Konto am gleichen Tag.
Wenn Sie Myevo als In App Abo abgeschlossen haben, läuft die Kündigung nicht über das Myevo Konto. Bei iPhone oder iPad gehen Sie in die Einstellungen, tippen auf Ihren Namen, dann auf Abonnements und wählen dort Myevo aus. Anschliessend tippen Sie auf Abo kündigen. Diese Methode wird ausdrücklich als offizieller Weg genannt.
Bei Android öffnen Sie Google Play, tippen auf Ihr Profil, dann auf Zahlungen und Abonnements, danach auf Abonnements und wählen Myevo aus. Anschliessend kündigen Sie dort das Abo. Auch hier gilt: Bildschirmfoto der letzten Bestätigungsseite sichern. Ohne Nachweis wird es später mühsam, wenn doch nochmals belastet wird.
Wer keine klare Bestätigung im Konto sieht, kann zusätzlich an [email protected] schreiben. Nennen Sie dabei Ihren Namen, die beim Konto verwendete E Mail, das Kündigungsdatum und wenn möglich die letzte Belastung. Für Zahlungsprobleme verlangt der Anbieter laut Recherche Belege an [email protected]. Das ist wichtig, wenn trotz Kündigung nochmals Geld abgebucht wurde.
Eine Telefonnummer ist nicht veröffentlicht. Falls Sie schriftlich per Post nachfassen möchten, können Sie an die bekannte Schweizer Adresse schreiben. Neben dem klassischen Einschreiben nutzen manche in der Schweiz auch digitale eingeschriebene Briefe wie Postclic, weil Versand, Empfang und Öffnung zeitgestempelt dokumentiert werden. Als Hauptweg taugt bei Myevo aber weiterhin die Kündigung im Konto oder im Store.
Achtung, da wird’s heikel: Die Kündigung erfolgt ausschliesslich über Myevo oder den jeweiligen Store. Es wurden zwar keine versteckten Kündigungsknöpfe oder Pflichtanrufe gefunden, aber gerade diese Beschränkung macht den Prozess anfällig für Unsicherheit.
Viele sorgen sich, dass sie zu früh den Zugang verlieren. Nach den vorliegenden Angaben gibt es keine gegenteilige Regel, daher ist der naheliegende Ablauf: Ihr Zugang bleibt bis zum Ende der bereits bezahlten Periode aktiv. Eine Rückerstattung für ungenutzte Restzeit ist laut offizieller Politik nicht vorgesehen.
Ein Beispiel: Wenn Ihre nächste Belastung am 30. April wäre und Sie am 20. April kündigen, sollten Sie den Zugang in der Regel bis zum 30. April behalten. Prüfen Sie den Status aber direkt im Konto. Wenn dort sofort ein Enddatum angezeigt wird, sichern Sie dieses als Nachweis.
Laut den Mitgliedschaftsbedingungen verlängert sich die Mitgliedschaft automatisch, wenn sie nicht rechtzeitig gekündigt wird. Das betrifft auch die kostenlose Testphase, die nach der Registrierung beginnt und automatisch endet, wenn Sie nicht vorher kündigen. Genau hier tappen viele in die klassische Abo-Falle.
Die Mindestverpflichtung hängt laut Bedingungen von der gewählten Mitgliedschaft ab. Ein einheitlicher Zeitraum wie 1 Monat oder 12 Monate wird in den Quellen nicht für alle Angebote festgelegt. Wenn Ihr Plan im Konto nicht klar bezeichnet ist, sollten Sie den Tarifnamen und das nächste Rechnungsdatum sichern, bevor Sie den Zugang verlieren.
Die Daten werden laut Bedingungen nach den Datenschutzrichtlinien behandelt. Das ist knapp formuliert und sagt nicht genau, wann was gelöscht wird. Deshalb sollten Sie vor der Kündigung alle wichtigen Rechnungen, Kursnachweise oder Kontoinformationen selbst herunterladen.
Wenn Sie Myevo geschäftlich oder für Studioprozesse genutzt haben, exportieren Sie Mitgliederdaten, Buchungslisten oder Zahlungsübersichten vor dem Kündigungstag. Sobald der Zugang endet, kommen Sie an diese Unterlagen möglicherweise nicht mehr ohne Supportanfrage heran.
Viele ärgern sich, wenn sie kurz nach der Zahlung kündigen und dann kein Geld zurückerhalten. Die offizielle Aussage ist klar: Nach der Kündigung gibt es keine Rückerstattung für nicht genutzte Zeit. Diese Regel wird in den Recherchedaten zweimal bestätigt und passt zu vielen digitalen Mitgliedschaften.
In der Praxis heisst das: Wenn Sie am Anfang einer neuen Aboperiode kündigen, läuft der Zugang meist bis zum Ende der Periode weiter, aber der bereits belastete Betrag bleibt beim Anbieter. Wer auf eine anteilige Auszahlung hofft, wird bei Myevo nach heutigem Stand eher enttäuscht.
Hier ist Vorsicht nötig, weil viele aus dem Ausland andere Regeln kennen. In der Schweiz gibt es kein allgemeines Widerrufsrecht für alle online abgeschlossenen Verträge. Ein 14 tägiges Recht besteht nur in bestimmten Fällen, etwa bei Haustürgeschäften über CHF 100 nach Art. 40a ff. OR, bei Konsumkreditverträgen oder bei vielen Privatversicherungen seit dem 1. Januar 2022.
Wenn Myevo freiwillig ein Rückgabe- oder Widerrufsrecht einräumt, müsste das in den Bedingungen stehen. Die recherchierten Angaben nennen zwar ein 14 tägiges Widerrufsrecht, diese Aussage passt aber nicht zum allgemeinen Schweizer Standard. Deshalb sollten Sie sich in der Schweiz nicht darauf verlassen, ausser Ihr konkreter Myevo Vertrag nennt es ausdrücklich.
Wenn eine Belastung falsch war, zählt Tempo. Schreiben Sie an [email protected] und bei Zahlungsproblemen zusätzlich an [email protected]. Legen Sie Kontobeleg, Datum, Betrag in CHF und wenn möglich die Kündigungsbestätigung bei. Ohne Belege verläuft die Sache oft im Kreis.
Der erfolgversprechendste Fall ist nicht die normale Kündigung, sondern ein klarer Abrechnungsfehler. Dazu gehören doppelte Belastungen oder eine Abbuchung nach einer nachweisbaren Kündigung. Erfahrungsberichte zeigen, dass Nutzer teils mehrere E Mails brauchten, bis eine Antwort kam. Das lohnt sich kaum ohne saubere Dokumentation.
Wenn Myevo trotz nachweisbarer Kündigung weiter abbucht und auf Ihre Meldung nicht reagiert, können Sie bei Ihrer Bank eine Beanstandung der Kartentransaktion einreichen. In der Schweiz geschieht das meist innert 30 Tagen nach Erhalt des Kartenabschlusses. Zuständig ist Ihre kartenausgebende Bank, nicht eine staatliche Stelle.
Massgeblich sind die Regeln Ihres Kartenherausgebers sowie von Visa oder Mastercard. Legen Sie die Kündigungsbestätigung, Bildschirmfotos und den Kartenbeleg bei. Haben Sie über App Store bezahlt, läuft ein allfälliger Rückerstattungsantrag in erster Linie über Apple. Bei Google Play entsprechend über Google.
Die Mitgliedschaft verlängert sich automatisch, wenn sie nicht rechtzeitig gekündigt wird, und die Mindestverpflichtung hängt von der gewählten Mitgliedschaft ab. Dazu kommt eine kostenlose Testphase, die nach der Registrierung beginnt und ohne Kündigung automatisch endet. Diese Punkte stammen aus den Mitgliedschaftsbedingungen von Myevo.
Für Sie als Kundin oder Kunde ist vor allem die Kombination heikel: Testphase plus automatische Verlängerung. Wenn Sie den Kündigungstermin verpassen, wird aus dem Test sehr schnell ein kostenpflichtiger Zugang. Darum sollten Sie am Tag der Registrierung gleich einen Kalendereintrag zwei bis drei Tage vor Ablauf setzen.
Als anwendbares Recht nennen die Bedingungen Schweizer Recht. Streitigkeiten werden gemäss den gesetzlichen Bestimmungen behandelt. Das ist für Schweizer Kundinnen und Kunden immerhin klarer als bei vielen internationalen SaaS Angeboten, bei denen ausländisches Recht gilt.
Zur Datenbehandlung nach der Kündigung bleibt die Formulierung allgemein. Wenn Ihnen Unterlagen oder Nachweise wichtig sind, exportieren Sie diese vor dem Vertragsende. Die relevante Quelle ist die Myevo Mitgliedschaftsbedingungen.
Bei den öffentlich greifbaren Preisangaben ist die Lage dünn. Verifiziert wurde ein Produkt mit Einmalzahlung, nicht ein klassisches Monatsabo. Das passt nur teilweise zu den Mitgliedschaftsbedingungen, die von automatischer Verlängerung sprechen. Wer bereits zahlt, sollte deshalb im Konto den exakten Tarifnamen prüfen.
| Plan | Preis in CHF | Abrechnungszeitraum | Hauptleistung |
|---|---|---|---|
| MyEvo LEARN - Einführungskurs | CHF 369.00 | Einmalzahlung | Einführungskurs |
Da nur ein Kurs mit CHF 369.00 klar beziffert ist, lässt sich keine saubere Monats oder Jahresvergleichsrechnung erstellen. Für ein Einmalprodukt ist das ein relativ hoher Betrag, wenn Sie bloss testen wollten. Für ein Fachprogramm oder einen spezialisierten Kurs kann es dagegen plausibel sein.
Versteckte Stornogebühren wurden in den Bedingungen nicht gefunden. Auch eine vorzeitige Kündigungsgebühr ist nicht ausgewiesen. Falls Ihnen zusätzlich Kosten aufgefallen sind, prüfen Sie, ob es sich um eine reguläre Folgeabbuchung wegen automatischer Verlängerung handelt und nicht um eine separate Gebühr.
Für Myevo zählt in der Schweiz vor allem das Obligationenrecht. Bei überraschend abgeschlossenen Haustürgeschäften über CHF 100 gilt ein 14 tägiges Widerrufsrecht nach Art. 40a ff. OR. Für normale Online Abos gibt es dagegen kein allgemeines 14 tägiges Widerrufsrecht. Das ist der Punkt, den viele falsch einschätzen.
Bei laufenden Abos richten sich Kündigungsfristen in der Praxis nach den AGB. Für periodische Verträge wird oft mit einer Frist bis zum Ende der Zahlungsperiode gearbeitet. Wenn Myevo im Vertrag eine automatische Verlängerung vorsieht, müssen Sie diese Frist einhalten, sonst wird erneut belastet.
Wenn Myevo Ihre Kündigung oder Beanstandung ignoriert, schicken Sie zuerst eine kurze, sachliche E Mail mit Belegen und einer klaren Frist von zum Beispiel 10 Kalendertagen. Bleibt eine Antwort aus, dokumentieren Sie den Fall für eine Beschwerde bei einer Konsumentenstelle oder für Ihre Bank bei einer Kartenbeanstandung.
In der Schweiz helfen häufig die Stiftung für Konsumentenschutz und das SECO mit Informationen zu Konsumentenproblemen. Die SKS ist besonders nützlich, wenn Sie wissen wollen, wie Sie AGB, Fristen oder unklare Vertragsklauseln einordnen. Das SECO bietet Grundlagen zu Problemen nach dem Kauf und zu freiwilligen Rückgaberechten.
Für Myevo gibt es keine besondere staatliche Kündigungsstelle. Relevant sind allgemeine Konsumenteninformationen der Stiftung für Konsumentenschutz sowie des Staatssekretariats für Wirtschaft. Bei Kartenproblemen bleibt Ihre Bank die erste Adresse.
Das Urteil fällt klar negativ aus: 0 positive und 5 negative Rückmeldungen zur Kündigung. Die wiederkehrenden Themen sind komplizierte Abläufe, weitere Belastungen nach der Kündigung, fehlende Erstattungen und ein schwacher Kundendienst. Das deckt sich mit den lokalen Problemen aus der Recherche.
| Thema | Häufigkeit | Typisches Beispiel |
|---|---|---|
| Komplizierte Kündigung | 2 von 5 | Mehrere Anläufe nötig |
| Belastung danach | 1 von 5 | Weiter abgebucht |
| Keine Erstattung | 1 von 5 | Vorauszahlung verloren |
| Schwacher Support | 1 von 5 | Lange Wartezeit |
| Quelle | Bewertung | Hauptthema | Stimmung |
|---|---|---|---|
| TrustPilot | Negativ | Kündigung | Negativ |
| Negativ | Belastung | Negativ | |
| Forum | Negativ | Support | Negativ |
| Google Reviews | Negativ | Gebühren | Negativ |
Positive Kündigungsberichte liegen in den vorliegenden Daten keine vor. Fairerweise heisst das nicht automatisch, dass jeder Fall schlecht läuft. Es zeigt aber, dass Sie bei Myevo besser jeden Schritt dokumentieren sollten.
Wer sich schon jetzt über unklare Schritte nervt, spart mit guter Dokumentation oft am meisten Zeit. Sichern Sie vor der Kündigung mindestens ein Bildschirmfoto Ihres Tarifs, das nächste Belastungsdatum und die im Konto hinterlegte E Mail Adresse. Diese drei Angaben sind bei Rückfragen fast immer entscheidend.
Bei einer falschen Abbuchung brauchen Sie den genauen Betrag in CHF, das Buchungsdatum und idealerweise die Transaktionsnummer. Wenn die Zahlung über App Store oder Google Play lief, speichern Sie auch den Kaufbeleg aus dem jeweiligen Konto. Ohne diese Daten wird der Support oft sehr langsam.
Nach der Kündigung sollten Sie die Bestätigungsseite, die Bestätigungs E Mail und mindestens einen Kontoauszug aufheben. Behalten Sie die Unterlagen mindestens bis zum nächsten Abrechnungszyklus.
Der häufigste Fehler ist die Kündigung über den falschen Kanal. Wer über App Store abgeschlossen hat, aber nur im Myevo Konto sucht, kündigt das Abo unter Umständen gar nicht. Dasselbe gilt für Google Play. Prüfen Sie deshalb immer zuerst den Zahlungsweg.
Der zweite Fehler ist eine zu späte Kündigung kurz vor dem Belastungstag. Da die Mitgliedschaft automatisch verlängert wird, genügt schon ein verpasster Termin für eine weitere Abbuchung. Legen Sie den Kalendereintrag zwei bis drei Tage früher, nicht erst am Stichtag.
Der dritte Fehler ist die Erwartung einer anteiligen Rückerstattung. Laut offizieller Politik gibt es nach der Kündigung keine Rückerstattung für ungenutzte Zeit. Wenn Sie also mitten in einer Periode kündigen, bleibt der Zugang meist bestehen, das Geld aber weg.
Der vierte Fehler ist fehlende Dokumentation. Gerade weil Nutzer von weiteren Belastungen und schleppendem Support berichten, brauchen Sie Bestätigungsbilder, E Mails und Zahlungsbelege. Ohne Nachweis ist eine Reklamation bei Myevo oder bei der Bank viel schwieriger.
Ein zusätzlicher Stolperstein ist die ausschliessliche Kündigung über Myevo oder den jeweiligen Store. Das ist keine versteckte Falle im engeren Sinn, aber es macht den Ablauf fehleranfällig. Wenn eine Seite unklar formuliert ist, brechen manche zu früh ab und glauben, die Kündigung sei schon erledigt.
Brechen Sie den Vorgang deshalb nie ohne letzte Bestätigung ab. Wenn am Ende keine Bestätigungsseite oder E Mail erscheint, gilt die Kündigung für Sie noch nicht als sauber gesichert. Genau an diesem Punkt entstehen später die meisten Diskussionen.
| Methode | Kündigungsfrist | Gebühr | Schwierigkeit |
|---|---|---|---|
| Webkonto | Vor nächster Belastung | Keine Gebühr gefunden | Einfach |
| App Store (iOS) | Vor nächster Belastung | Keine Gebühr gefunden | Mittel |
| Google Play (Android) | Vor nächster Belastung | Keine Gebühr gefunden | Mittel |
| Eingeschriebener Brief | 5 bis 10 Arbeitstage | Keine Gebühr gefunden | Höher, guter Nachweis |
Wenn Ihr Abo direkt bei Myevo läuft, passt der Weg über das Webkonto. Bei In App Abschlüssen ist der jeweilige Store zuständig. Der schriftliche Weg ist eher für Nachfassaktionen nützlich, wenn Sie bereits online gekündigt haben und zusätzlich einen klaren Nachweis wollen.
Keine Methode ist für alle gleich gut. Entscheidend ist, wo die Zahlung ausgelöst wurde und wie schnell Sie einen belastbaren Nachweis sichern können.
Viele haben nach der Kündigung ein ungutes Gefühl, weil unklar bleibt, ob wirklich alles gestoppt wurde. Prüfen Sie sofort, ob im Konto ein Enddatum steht oder ob eine Bestätigungs E Mail eingetroffen ist. Machen Sie zusätzlich ein Bildschirmfoto und setzen Sie eine Erinnerung auf den Tag nach der nächsten eigentlich fälligen Belastung.
Kontrollieren Sie Ihren Karten oder Bankauszug mindestens einen weiteren Abrechnungszyklus lang. Taucht trotzdem eine Belastung auf, melden Sie diese umgehend an Myevo und falls nötig an Ihre Bank als Beanstandung der Kartentransaktion. In der Schweiz geschieht das meist innert 30 Tagen nach Erhalt des Kartenabschlusses.
Wenn Sie nach der Kündigung eine Alternative suchen, sind in der Schweiz je nach Bedarf etwa McFIT mit CHF 24.90 bis CHF 39.90 pro Monat, Fitnesspark mit CHF 50 bis CHF 90 pro Monat oder Flexx Fitness mit CHF 49 bis CHF 89 pro Monat interessante Vergleichswerte. Wer nur einen teuren Zugang loswerden will, spart mit einem günstigeren Monatsmodell oft sofort.
Eine ausdrückliche Kündigungsadresse wurde in den Quellen nicht separat genannt. Gefunden wurde jedoch eine Schweizer Adresse von Myevo. Wenn Sie schriftlich nachfassen möchten, können Sie diese verwenden:
Wichtig bleibt trotzdem: Die eigentliche Kündigung soll laut Recherche über das Myevo Konto oder über den jeweiligen Store erfolgen. Ein Brief ist eher eine zusätzliche Absicherung, nicht der zentrale Standardweg.
Die Adresse ist vor allem dann nützlich, wenn Sie trotz Online Kündigung nochmals belastet wurden oder wenn auf E Mails keine Reaktion kommt. Legen Sie dem Schreiben Ihren Namen, die Konto E Mail, den Kündigungszeitpunkt und Kopien Ihrer Belege bei. So erhöhen Sie die Chance, dass Ihr Fall intern rascher gefunden wird.
Wenn Sie auf Nummer sicher gehen wollen, kombinieren Sie den schriftlichen Nachweis mit der bereits erfolgten Kündigung im Konto. Bei Myevo zählt am Ende nicht, wie oft Sie sich gemeldet haben, sondern ob Sie den richtigen Kanal und klare Belege vorweisen können.
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