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Kündigungsdienst Nr. 1 in Switzerland
Viele, die Etepetete kündigen wollen, merken erst dann genau, was sie eigentlich abgeschlossen haben. Etepetete ist ein Lieferdienst für gerettetes Bio-Obst und Bio-Gemüse im Abo. Der Dienst wirbt damit, krummes oder optisch unperfektes Gemüse zu retten und regelmässig als Box nach Hause zu liefern.
Für die Schweiz ist wichtig: Eine eigene Schweizer Kündigungsadresse wurde nicht gefunden, als verlässliche Postadresse gilt Lazarettstraße 4, 80636 München. In den AGB steht ausserdem, dass das Vertragsverhältnis deutschem Recht unterliegt, während Sie als Kundin oder Kunde in der Schweiz dennoch die hiesigen Konsumentenschutzregeln für Reklamationen und Zahlungsbeanstandungen nutzen können (etepetete-bio.de).
Bezahlt wird nicht für eine einzelne Bestellung, sondern für ein fortlaufendes Abo mit automatischer Verlängerung. Laut den verfügbaren Angaben gibt es keine Mindestlaufzeit, die Belieferung läuft also weiter, bis Sie aktiv kündigen. Genau das ist der Punkt, an dem viele in eine Abo-Falle tappen, wenn sie nur eine Box testen wollten.
Die Hauptleistung ist die regelmässige Lieferung saisonaler Bio-Produkte. Genannt werden eine Classic-Box für 1 bis 2 Personen zu CHF 23.00 pro Monat und eine Family-Box für 3 bis 4 Personen zu CHF 36.00 pro Monat, jeweils mit wöchentlicher oder zweiwöchentlicher Lieferung und flexibler Kündigung. Ein Rabatt von 10 Prozent auf die erste Box kann möglich sein.
Wer aus der Schweiz bestellt, sollte vor der Kündigung die Sprach- und Supportlage prüfen. Aus dem Recherchematerial geht hervor, dass es Beschwerden über Unterstützung nur auf Englisch gibt, obwohl die Hilfeseite zur Kündigung auf Deutsch verfügbar ist. Das kann im Streitfall mühsam werden, wenn Sie eine klare schriftliche Bestätigung brauchen.
Praktisch relevant sind die bekannten Kontaktwege: E-Mail an [email protected], Telefon +49 89 120 895 986 und Chat über die Website. Konkrete Supportzeiten wurden nicht veröffentlicht. Wenn Sie nach der Kündigung noch Abbuchungen befürchten, lohnt es sich kaum, nur telefonisch zu kündigen. Schriftliche Spuren sind hier deutlich besser.
Viele Etepetete-Mitglieder sind frustriert, wenn nach der Kündigung trotzdem noch eine Box ausgelöst wird. Darum sollten Sie vor dem Klick auf die Kündigung zuerst das aktuelle Abo, den nächsten Liefertermin und die letzte Belastung prüfen. Machen Sie einen Bildschirmfoto von Ihrem Konto und notieren Sie das Datum.
Schauen Sie auch auf dem Kontoauszug nach, wann Etepetete zuletzt belastet hat. Laut den Produktangaben läuft das Abo automatisch weiter, wenn keine Kündigung erfolgt. Wenn eine Lieferung bereits ausgelöst wurde, kann sie durch die Kündigung nicht mehr gestoppt werden (etepetete-bio.de).
Der klarste offizielle Weg läuft über das Webkonto. Laut Hilfeseite lautet der Klickpfad: einloggen, auf «Mein Konto» gehen, dann «Abos» öffnen, das gewünschte Abo auswählen und auf «Abo beenden» klicken (etepetetesupport.zendesk.com). Genau dort sollten Sie auch den letzten Bildschirmfoto machen, sobald die Kündigung abgeschickt ist.
Wenn Sie unsicher sind, ob der Vorgang abgeschlossen wurde, öffnen Sie die Hilfe direkt über die offizielle Kündigungshilfe von Etepetete. Entscheidend ist, dass nach dem Klick nicht nur die Seite geschlossen wird, sondern dass im Konto der Status sichtbar geändert ist oder eine Bestätigung per E-Mail kommt.
Wenn das Konto nicht zugänglich ist oder die Webkündigung hakt, können Sie zusätzlich schriftlich nachfassen. Dafür eignen sich die E-Mail [email protected] und der Chat auf der Website. Beim Telefon unter +49 89 120 895 986 fehlt eine publizierte Servicezeit, deshalb ist der Anruf eher für Rückfragen als für den alleinigen Nachweis geeignet.
Für die Nachricht sollten Sie Namen, verwendete E-Mail-Adresse, Lieferadresse und den klaren Satz «Ich kündige mein Etepetete-Abo zum nächstmöglichen Termin» verwenden. Verlangen Sie ausdrücklich eine schriftliche Bestätigung. Wenn Sie auf Nummer sicher gehen wollen, ist auch ein eingeschriebener Brief möglich. Als digitale Alternative zum klassischen Einschreiben nutzen manche Konsumentinnen und Konsumenten Dienste wie Postclic, die den Versand und den Empfang mit Zeitstempel dokumentieren.
Bei Etepetete wurde keine verlässliche Quelle gefunden, die ein Abo direkt über App Store oder Google Play dokumentiert. Genau deshalb sollten Sie die Verwaltung über das Webkonto bevorzugen. Wenn Sie lediglich die App verwendet haben, heisst das noch nicht, dass das Abo über Apple oder Google läuft.
Achtung, da wird’s heikel: Viele kündigen vorsorglich im App Store und wundern sich später über weitere Belastungen. Für Etepetete ist laut Recherche der Webweg der massgebliche Kanal. Prüfen Sie im Zweifel Ihre Apple- oder Google-Aboliste, aber verlassen Sie sich bei Etepetete nicht nur darauf.
Viele sorgen sich, dass sie nach dem Kündigen sofort alles verlieren oder umgekehrt noch eine ungewollte Box erhalten. Bei Etepetete ist der entscheidende Punkt der nächste Liefertermin. Wenn eine Lieferung bereits ausgelöst wurde, bleibt sie bestehen und kann durch die Kündigung nicht mehr gestoppt werden (etepetete-bio.de).
In der Praxis heisst das: Kündigen Sie nicht erst am Tag, an dem die nächste Box schon verarbeitet wird. Wer am Montag kündigt, aber die Lieferung bereits am Wochenende ausgelöst wurde, wird diese Box in der Regel noch erhalten und bezahlen müssen. Das ist keine Zusatzgebühr, sondern die noch laufende Belieferung.
Wenn Sie nichts unternehmen, verlängert sich das Etepetete-Abo automatisch. Diese automatische Verlängerung ist in den Bedingungen ausdrücklich erwähnt. Weil keine Mindestlaufzeit genannt wird, ist die Hürde zum Einstieg zwar tief, aber das Abo endet eben auch nicht von selbst.
Gerade bei saisonalen Boxen passiert oft derselbe Fehler: Man pausiert im Kopf, aber nicht im Konto. Wer nur eine erste Rabattbox wollte, sollte nach der ersten Lieferung sofort im Bereich «Abos» kontrollieren, ob noch ein aktives Abo vorhanden ist. So vermeiden Sie die typische Überraschung beim nächsten Kontoauszug.
Zur Datenaufbewahrung nach der Kündigung gibt es in den verfügbaren Quellen keine konkrete Frist. Etepetete erklärt also nicht klar, wann Kontodaten, Lieferhistorie oder Zahlungsinformationen gelöscht werden. Wenn Ihnen diese Daten wichtig sind, sichern Sie vor der Kündigung Ihre Bestellübersicht und allfällige Rechnungen.
Besonders sinnvoll sind Bildschirmfotos von Abo-Status, Lieferintervall und Kundendaten. Falls später eine Belastung auftaucht, haben Sie damit einen direkten Nachweis. Ohne diese Unterlagen wird eine Reklamation oft unnötig zäh.
Viele ärgern sich am meisten dann, wenn nach der Kündigung noch etwas verrechnet wird und unklar bleibt, ob eine Rückerstattung möglich ist. Bei Etepetete ist die Regel relativ streng: Ein Widerruf ist nur möglich, wenn noch keine Lieferung erfolgt ist. Bei verderblichen Lebensmitteln besteht nach dem Versand kein Widerrufsrecht (etepetete-bio.de).
Das bedeutet praktisch: Für bereits verschickte Obst- und Gemüseboxen sind anteilige Rückzahlungen normalerweise nicht zu erwarten. Auch eine Kündigung stoppt keine Box mehr, die schon ausgelöst wurde. Aus den Quellen ergibt sich kein Hinweis auf grosszügige Teilrückerstattungen für ungenutzte Zeiträume.
In der Schweiz gibt es kein allgemeines 14-tägiges Widerrufsrecht wie in der EU. Bei Etepetete kommt hinzu, dass verderbliche Waren ohnehin besonders behandelt werden. Für bereits erhaltene oder versandte frische Lebensmittel können Sie sich in der Regel nicht einfach auf einen Standardwiderruf berufen.
Anders sieht es bei einer mangelhaften Lieferung aus. Wenn Ware verdorben ankommt oder die Lieferung erheblich vom Angebot abweicht, können Sie nach den Regeln des Obligationenrechts reklamieren. Dann geht es nicht um einen bequemen Rücktritt, sondern um einen Mangel an der konkreten Lieferung.
Wenn Sie trotzdem eine Rückerstattung verlangen möchten, gehen Sie kurz und sauber vor. Schreiben Sie an [email protected], nennen Sie Bestelldatum, Belastungsdatum, Betrag in CHF und den genauen Grund. Legen Sie Bildschirmfotos vom Konto, der Kündigung und dem Kontoauszug bei.
Bei falschen Belastungen sollten Sie eine Frist von 7 Kalendertagen für die Antwort setzen. Wenn keine Lösung kommt und die Zahlung mit Kreditkarte lief, können Sie in der Schweiz bei Ihrer Bank eine Beanstandung einer Kartentransaktion einreichen. Das geschieht meist innert 30 Tagen nach Erhalt des Kartenabschlusses und läuft über den Kartenherausgeber nach den Regeln von Visa oder Mastercard.
Die AGB sind für die Kündigung wichtiger als viele denken. Daraus ergibt sich erstens, dass sich das Abo automatisch verlängert, wenn keine Kündigung erfolgt. Zweitens wird keine Mindestlaufzeit genannt, was die Kündigung grundsätzlich flexibel macht. Drittens liegt keine gesicherte Information zu einem kostenlosen Testangebot vor.
Relevant für Schweizer Kundinnen und Kunden ist auch der Rechtsrahmen: In den verfügbaren Bedingungen wird deutsches Recht als anwendbar genannt. Für Zahlungsreklamationen in der Schweiz ändert das aber nichts daran, dass Sie Ihre Bank, die SKS oder bei Lauterkeitsfragen die zuständigen Schweizer Stellen einschalten können.
Abo | Preis in CHF | Abrechnung | Hauptmerkmale |
|---|---|---|---|
Classic-Box für 1-2 Personen | CHF 23.00 | Monatlich | Bio, saisonal, flexibel |
Family-Box für 3-4 Personen | CHF 36.00 | Monatlich | Bio, saisonal, flexibel |
Die günstigere Option ist die Classic-Box zu CHF 23.00 pro Monat, die teurere die Family-Box zu CHF 36.00 pro Monat. Rein preislich ist der Unterschied CHF 13.00 pro Monat. Wer allein wohnt oder selten kocht, zahlt mit der Family-Box schnell für Mengen, die nicht vollständig genutzt werden.
Wenn Sie gerade wegen Überversorgung kündigen möchten, ist das ein klares Signal. Das lohnt sich kaum, wenn regelmässig Gemüse übrig bleibt. Vor einer Kündigung können Sie noch prüfen, ob ein Wechsel des Lieferintervalls von wöchentlich auf zweiwöchentlich genügt.
Bekannt ist ein möglicher Rabatt von 10 Prozent auf die erste Box. Nicht gefunden wurden Hinweise auf eine Kündigungsgebühr oder Strafkosten bei vorzeitiger Beendigung. Das ist positiv, denn laut Recherche verursacht eine vorzeitige Kündigung keine zusätzlichen Gebühren.
Nicht klar ausgewiesen sind in den Quellen historische Preissteigerungen oder feste Bearbeitungsgebühren. Für Sie heisst das: Der eigentliche Kostenpunkt ist vor allem die nächste Box, wenn Sie die Frist verpassen oder die Lieferung schon ausgelöst wurde.
Viele sind verunsichert, weil in den Etepetete-Bedingungen deutsches Recht genannt wird. Für Sie in der Schweiz bleiben trotzdem die praktischen Konsumentenrechte wichtig. Das Obligationenrecht regelt unter anderem Mängel an gelieferten Waren. Für Haustür- und Telefonverträge gibt es zudem das Widerrufsrecht nach Art. 40a ff. OR, falls ein Vertrag unter diese Form fällt.
Für Online-Abos wie Etepetete gibt es in der Schweiz aber kein allgemeines 14-Tage-Rücktrittsrecht. Genau deshalb sind die AGB und der Lieferstatus entscheidend. Dazu kommt Art. 3 UWG, der klare Angaben zur Identität des Anbieters verlangt. Wenn Informationen irreführend sind, kann das bei einer Beschwerde relevant werden.
Wenn Etepetete trotz Kündigung weiter abbucht, reklamieren Sie zuerst direkt beim Support mit Datum, Betrag und Nachweisen. Wenn innert 7 Tagen keine saubere Antwort kommt, melden Sie den Fall Ihrer Bank oder Ihrem Kartenherausgeber. Bei einer Kartenbelastung läuft das als Beanstandung einer Kartentransaktion.
Für allgemeine Unterstützung können Sie sich an die Stiftung für Konsumentenschutz wenden. Auch das SECO bietet grundlegende Informationen zu Konsumententhemen. Bei irreführender Werbung oder unklaren Vertragsangaben kann zusätzlich die Lauterkeitskommission ein Anlaufpunkt sein.
Gerade wenn Sie sich nach mehreren Mails im Kreis drehen, hilft eine externe Stelle. Die SKS ist in der Schweiz die bekannteste Adresse für alltagsnahe Hilfe bei Abo-Problemen. Das SECO ist wichtig, wenn Sie offizielle Informationen zu Konsumentenschutz und Marktverhalten suchen.
Das Bild aus den ausgewerteten Kündigungsberichten ist klar: 0 positive und 5 negative Erfahrungsberichte. Die Kündigung wirkt bei Etepetete auf dem Papier einfach, in der Praxis berichten Nutzerinnen und Nutzer aber über fehlende Bestätigungen, weitere Abbuchungen und zähen Support. Für die Schweiz passt dazu die lokale Beschwerdelage mit wiederholten Abbuchungen trotz Kündigung und teils englischem Support.
Thema | Häufigkeit | Typisches Beispiel |
|---|---|---|
Abbuchung nach Kündigung | 2 von 5 | Belastung läuft weiter |
Schwierige Kündigung | 2 von 5 | Keine Bestätigung |
Schlechter Support | 1 von 5 | Patzige Antworten |
Quelle | Bewertung | Anzahl Bewertungen |
|---|---|---|
TrustPilot | Negativ | 3 |
ErfahrungenScout Forum | Negativ | 1 |
Negativ | 1 |
Positive Kündigungsberichte liegen in den vorliegenden Daten keine vor. Fairerweise gesagt: Das Grundmodell mit fehlender Mindestlaufzeit und Webkündigung ist eigentlich kundenfreundlich. Die Probleme scheinen eher bei Ausführung, Bestätigung und Kommunikation zu liegen.
Wenn Sie frustriert sind und am liebsten sofort kündigen wollen, fehlt später oft genau der Beweis. Speichern Sie vorab den aktuellen Abo-Status, das Lieferintervall und das Datum der nächsten Box. Ein einzelner Bildschirmfoto spart im Streitfall viel Zeit.
Für eine Rückforderung brauchen Sie mehr als nur den Satz «Ich habe gekündigt». Sammeln Sie Bestellnummer, Zahlungsnachweis, Datum der Kündigung und den Wortlaut Ihrer Nachricht. Gerade bei verderblichen Waren zählt die zeitliche Abfolge sehr stark.
Viele Etepetete-Mitglieder fühlen sich erst dann richtig sicher, wenn sie die häufigsten Fehler kennen. Der erste Fehler ist die Kündigung zu spät vor der nächsten Auslösung. Dann kommt die Box trotzdem noch. Der zweite Fehler ist die Annahme, dass eine Kündigung automatisch eine Rückerstattung auslöst. Bei bereits versandter Frischware stimmt das gerade nicht.
Der dritte Fehler ist das Kündigen ohne Nachweis. Wer nur telefoniert, hat später oft nichts in der Hand. Der vierte Fehler ist das Vertrauen auf den App Store oder Google Play, obwohl das Etepetete-Abo laut Quellen über das Web verwaltet werden soll. Der fünfte Fehler ist das Warten auf eine Bestätigung, ohne selbst nachzuhaken, wenn innert 24 Stunden nichts eintrifft.
Ein typischer Fall ist die fortgesetzte Belastung trotz Kündigung. Dann senden Sie die frühere Kündigung nochmals mit Anhang und setzen eine klare Frist. Ein anderer Fall ist die fehlende Kundennummer, wie in einer Reddit-Erfahrung beschrieben. Dann helfen E-Mail-Adresse, Lieferadresse und Zahlungsdatum meist als Zuordnung.
Wenn der Support ausweichend antwortet, bleiben Sie sachlich und bündeln Sie alles in einer einzigen Nachricht. Das wirkt deutlich stärker als fünf einzelne Mails. Wenn danach weiterhin belastet wird, ist die Beanstandung bei der Bank in der Schweiz der nächste logische Schritt.
Methode | Kündigungsfrist | Gebühr | Schwierigkeit |
|---|---|---|---|
Webkonto | Vor nächster Abrechnung | Gratis | Einfach |
App Store (iOS) | Vor nächster Abrechnung | Gratis | Mittel, unklar belegt |
Google Play (Android) | Vor nächster Abrechnung | Gratis | Mittel, unklar belegt |
Eingeschriebener Brief | 5 bis 10 Arbeitstage | Gratis | Höher, guter Nachweis |
Am schnellsten ist das Webkonto, weil es der offiziell beschriebene Weg ist. Für Menschen mit Konto-Problemen oder bereits eskalierten Fällen kann ein zusätzlicher schriftlicher Kanal sinnvoll sein. Der Brief ist langsamer, dafür bei Streit um Fristen oft gut dokumentierbar.
Es gibt bei Etepetete keinen erkennbaren Trick mit versteckten Retentionsseiten oder Zusatzgebühren. Das Problem liegt eher darin, dass Nutzerinnen und Nutzer die Bestätigung nicht immer zuverlässig wahrnehmen oder erhalten. Darum zählt hier jeder Nachweis.
Viele haben nach der Kündigung noch ein mulmiges Gefühl, weil sie weitere Abbuchungen befürchten. Genau deshalb sollten Sie sofort die Bestätigungsseite sichern, die Bestätigungs-E-Mail speichern und einen Kalendereintrag 3 Tage vor dem nächsten erwarteten Liefertermin setzen. So merken Sie früh, ob im Konto doch noch etwas aktiv ist.
Kontrollieren Sie anschliessend während mindestens 1 bis 2 Abrechnungszyklen Ihren Kontoauszug. Taucht nochmals eine Belastung auf, reklamieren Sie zuerst bei Etepetete und danach, falls nötig, bei Ihrer Bank. In der Schweiz läuft das als Beanstandung einer Kartentransaktion, häufig innert 30 Tagen nach Kartenabschluss.
Wer Etepetete aus Preis-, Mengen- oder Servicegründen kündigt, sucht oft rasch eine Alternative. Querfeld setzt ebenfalls auf gerettetes Bio-Obst und Bio-Gemüse. SirPlus ist breiter auf Lebensmittelrettung ausgerichtet. Tischline wirkt interessant, wenn Sie regionale Bio-Zutaten aus Hofpartnerschaften bevorzugen.
Wenn Sie eher eine Kochbox mit Rezeptfokus möchten, sind Wyldr und Marley Spoon näher an diesem Bedarf. Wyldr liegt laut Daten ungefähr bei CHF 69 bis CHF 79 pro Box, Marley Spoon startet ungefähr ab CHF 50 pro Box. Wer vor allem Food Waste vermeiden will, bleibt mit Querfeld oder SirPlus näher bei der ursprünglichen Idee von Etepetete.
Wenn Sie Etepetete nicht nur online, sondern zusätzlich schriftlich kündigen möchten, nutzen Sie die verlässlichste bekannte Firmenadresse. Eine Schweizer Adresse wurde in den verfügbaren Quellen nicht gefunden.
Für die schriftliche Kündigung gilt diese Adresse:
Schreiben Sie Ihren Namen, Ihre E-Mail-Adresse, die Lieferadresse und den gewünschten Kündigungstermin dazu. Am schnellsten bleibt die Kündigung im Webkonto, doch bei Streitfällen kann eine zusätzliche schriftliche Mitteilung sehr hilfreich sein.
Die Postadresse ist vor allem dann nützlich, wenn Sie keinen Zugang mehr zum Konto haben oder wenn nach einer Webkündigung keine Bestätigung erscheint. Für normale Fälle ist der Onlineweg meist schneller. Für heikle Fälle mit wiederholten Abbuchungen ist eine zweite schriftliche Spur oft Gold wert.
Wenn Sie auf Nummer sicher gehen wollen, kombinieren Sie Webkündigung, E-Mail und gesicherten Nachweis am selben Tag. Das ist zwar etwas mehr Aufwand, spart aber oft genau jene Nerven, die bei einer Abo-Falle sonst verloren gehen.
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