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Kündigungsdienst Nr. 1 in Switzerland
Femia ist eine digitale Gesundheitsplattform mit Abo-Modell. Angeboten werden persönliche Inhalte rund um Zyklus, Fruchtbarkeit, Schwangerschaft und Gesundheitsanalysen, dazu Beratung und laufende Begleitung über App und Web. Die offizielle Schweizer Website ist femia.ch.
Für die Schweiz relevant ist vor allem: Femia arbeitet mit wiederkehrenden Zahlungen und automatischer Verlängerung. In den AGB steht, dass sich das Abonnement am Ende jeder Abrechnungsperiode automatisch erneuert, wenn Sie nicht rechtzeitig kündigen. Genau das ist der Punkt, an dem viele Nutzerinnen in eine Abo-Falle geraten, wenn sie den Ablauf nicht sauber dokumentieren.
Bezahlt wird laut Preisübersicht für den Zugang zu Premium-Funktionen. Genannt werden ein Monatsabo für CHF 14.99, ein Drei-Monate-Abo für CHF 39.99 und ein Jahresabo für CHF 59.99. Alle drei Pläne versprechen vollen Zugang zu den Premium-Funktionen, das Jahresabo mit Preisvorteil gegenüber kürzeren Laufzeiten.
Eine kostenlose Testversion ist in den vorliegenden AGB nicht vorgesehen. Das ist wichtig, weil viele bei Apps automatisch von einer Probephase ausgehen. Bei Femia sollten Sie deshalb von Beginn an prüfen, ab welchem Datum die erste Belastung lief und wann die nächste Erneuerung ansteht.
Für die Schweiz sind feste Preise in CHF genannt, was für Leserinnen und Leser hierzulande hilfreich ist. Gleichzeitig sind Preisänderungen möglich. Wer bereits ein laufendes Abo hat, sollte deshalb im Konto und in den Zahlungsbelegen nachsehen, welcher Betrag tatsächlich belastet wurde.
Der Support läuft nach den recherchierten Angaben nicht per Telefon und nicht per Chat, sondern hauptsächlich über Hilfeseiten und E-Mail an [email protected]. Wenn es bei der Kündigung hakt, müssen Sie also meist schriftlich vorgehen. Das kann mehrere Tage dauern, was bei knappen Fristen schnell heikel wird.
Viele sind frustriert, wenn nach der Kündigung trotzdem noch etwas verrechnet wird. Bevor Sie bei Femia auf Kündigen tippen, sichern Sie deshalb drei Dinge: einen Bildschirmfoto Ihres aktuellen Plans, das Datum der nächsten Belastung und falls vorhanden die letzte Zahlungsbestätigung. So gehen Sie auf Nummer sicher, falls später eine Abbuchung bestritten werden muss.
Schauen Sie ausserdem, wo das Abo abgeschlossen wurde. Bei Femia ist das entscheidend. Ein direkt über die Website abgeschlossenes Abo kündigen Sie im Konto. Ein über Apple abgeschlossenes Abo müssen Sie im Apple-Bereich für Abonnements stoppen. Genau dieser Kanalfehler taucht bei App-Abos sehr oft auf.
Wenn Ihr Abo direkt bei Femia läuft, ist der offizielle Weg klar beschrieben: Öffnen Sie die Femia-Website, gehen Sie zu «Kontoeinstellungen», dann zu «Abonnement» und klicken Sie auf «Abonnement kündigen» (support-app.femia.health). Der Hilfebeitrag dazu ist hier erreichbar: Hilfe zur Kündigung.
Bleiben Sie nach dem Klick nicht bei der ersten Bestätigungsseite stehen. Bei Diensten mit dunklen Mustern werden Kündigungsoptionen teils versteckt oder über mehrere Seiten verteilt. Wenn Femia eine Zwischenseite mit Angebotsvorteilen oder einem Hinweis zum Behalten des Abos zeigt, klicken Sie konsequent bis zur endgültigen Bestätigung weiter und speichern Sie den letzten Bildschirm mit Datum.
Falls Ihr Abo in der Femia-App verwaltet wird, lautet der offizielle Pfad: «Ich» zu «Mein Profil» zu «Abonnement verwalten» zu «Abonnement kündigen» (support-app.femia.health). Gerade weil Nutzerinnen von verwirrenden Menüs berichten, lohnt es sich, jeden Schritt mit Bildschirmfotos festzuhalten.
Wenn Sie den Menüpunkt «Abonnement verwalten» nicht sehen, ist das oft ein Hinweis, dass das Abo nicht direkt in der App, sondern über Apple läuft. In diesem Fall bringt weiteres Suchen in Femia meist nichts. Wechseln Sie sofort in die Abo-Verwaltung Ihres Geräts, damit die Frist vor der nächsten Belastung nicht verstreicht.
Für iPhone und iPad nennt Femia folgenden Weg: Öffnen Sie «Einstellungen», tippen Sie auf Ihren Namen, dann auf «Abonnements», wählen Sie Femia aus und tippen Sie auf «Abonnement kündigen» (support-app.femia.health). Das ist der richtige Weg, wenn die Zahlung über Apple läuft.
Viele sorgen sich, dass sie nach dem Kündigen sofort den Zugang verlieren. Bei Abos wie diesem bleibt der Zugang normalerweise bis zum Ende der bereits bezahlten Periode aktiv. Prüfen Sie nach dem Kündigen deshalb in Apple, ob ein Ablaufdatum angezeigt wird. Genau dieses Datum sollten Sie als Nachweis speichern.
Falls die Oberfläche nicht funktioniert oder Sie trotz Klicks keine Bestätigung erhalten, schreiben Sie zusätzlich an [email protected]. Nennen Sie Ihre beim Abo verwendete E-Mail-Adresse, das Belastungsdatum, den Betrag in CHF und den Satz, dass Sie das Femia-Abonnement auf den nächsten Termin beenden wollen. So erhält der Support einen klaren Auftrag.
Eine Postadresse ist ebenfalls bekannt. Für heikle Fälle können Sie den Kündigungswunsch per eingeschriebenem Brief senden oder einen digitalen Zustelldienst mit Zeitstempel und Versandnachweis wie Postclic nutzen. Das lohnt sich vor allem dann, wenn Femia nicht reagiert und Sie später belegen müssen, dass die Kündigung rechtzeitig abgeschickt wurde.
Viele haben Angst, zu früh den Zugriff zu verlieren. Bei Femia ist nach den vorliegenden Angaben keine Stornierungsgebühr erwähnt, und die Kündigung stoppt in der Regel die nächste automatische Verlängerung. Das bedeutet praktisch: Sie behalten den Zugang bis zum Ende der bereits bezahlten Abrechnungsperiode.
Ein Beispiel: Wenn sich Ihr Femia-Abo jeweils am 20. des Monats erneuert und Sie am 12. kündigen, sollte der Zugriff normalerweise bis zum 20. bestehen. Entscheidend ist nicht das Kündigungsdatum allein, sondern der nächste Abrechnungstermin im Konto oder bei Apple.
In den AGB steht klar, dass sich das Abonnement automatisch verlängert, wenn es nicht rechtzeitig beendet wird (femia.ch). Gerade bei Monatsabos kann deshalb schon ein verpasster Tag eine weitere Belastung von CHF 14.99 auslösen, beim Jahresabo entsprechend CHF 59.99.
Wenn Sie gar nichts unternehmen, läuft Femia also weiter und wird erneut verrechnet. Weil mehrere Nutzerinnen von Belastungen nach vermeintlicher Kündigung berichten, sollten Sie nach dem Stoppen immer kontrollieren, ob irgendwo noch «aktiv» oder ein neues Erneuerungsdatum angezeigt wird.
Viele ärgern sich, wenn nach der Kündigung kein Geld zurückkommt. Die Femia-Hilfe ist hier ziemlich direkt: Rückerstattungen sind nur unter bestimmten Bedingungen möglich, und für nicht genutzte Zeiträume nach der Kündigung gibt es keine Rückerstattung (support.femia.health). Wer mitten im bezahlten Monat kündigt, sollte also nicht mit einer anteiligen Auszahlung rechnen.
Wenn ein Abrechnungsfehler vorliegt, verweist Femia auf den Support für mögliche Rückerstattungsoptionen (support.femia.health). In der Praxis heisst das: Erfolg ist eher bei Doppelbelastungen, falschen Beträgen oder einer nachweislich trotz Kündigung erfolgten Abbuchung denkbar als bei einer blossen Meinungsänderung.
In der Schweiz gibt es kein allgemeines gesetzliches Widerrufsrecht für online abgeschlossene Abos. Die Stiftung für Konsumentenschutz weist darauf hin, dass Kundinnen und Kunden grundsätzlich an den Vertrag gebunden sind. Für Femia heisst das ganz konkret: Ein Abo lässt sich kündigen, aber nicht einfach innert 14 Tagen ohne Grund rückgängig machen.
Ausnahmen wie Haustürgeschäfte oder bestimmte Versicherungs- und Kreditverträge passen auf ein normales Online-Abo wie Femia in der Regel nicht. Wer abgeschlossen hat, muss sich deshalb primär an die Kündigungsfunktion und an die konkreten AGB halten.
Schreiben Sie an [email protected] und legen Sie alles in einer Nachricht bei: Konto-E-Mail, Belastungsdatum, Betrag in CHF, Zahlungsweg, Bildschirmfoto der Kündigungsbestätigung und eine kurze Begründung. Wenn es um eine Abbuchung trotz Kündigung geht, nennen Sie beide Daten, also den Kündigungstag und den Tag der Belastung. Das spart Zeit.
Wenn die Zahlung über Apple lief, sollten Sie zusätzlich den dortigen Weg für Problemfälle nutzen. Apple bearbeitet Rückerstattungen getrennt vom App-Anbieter. Bei direkt bezahlten Femia-Abos bleibt der E-Mail-Support der wichtigste Kanal.
Wenn Femia nachweislich trotz Kündigung belastet und nicht reagiert, können Sie in der Schweiz bei Ihrer Bank eine Beanstandung der Kartentransaktion verlangen. Bei Abo-Diensten ist das oft innert 30 Tagen nach Erhalt des Kartenabschlusses möglich. Zuständig ist nicht eine staatliche Stelle, sondern die kartenausgebende Bank nach den Regeln von Visa oder Mastercard.
Reichen Sie dafür Kündigungsnachweis, Kontoauszug und Ihre Korrespondenz mit Femia ein. Dieser Schritt ist sinnvoll als letzte Option, nicht als erster. Wenn die Belastung über Apple lief, sollten Sie zuerst den Plattformweg ausschöpfen.
Die AGB sagen, dass sich das Abonnement automatisch am Ende jedes Abrechnungszeitraums verlängert, sofern nicht rechtzeitig gekündigt wird (femia.ch). Genau diese Klausel ist für die Praxis zentral, weil sie erklärt, warum eine verpasste Frist sofort eine neue Periode auslöst.
Eine Mindestlaufzeit wird in den vorliegenden Angaben nicht speziell festgelegt, gleichzeitig wird das Abo als monatlich beschrieben. Eine kostenlose Testversion ist nicht vorgesehen. Damit fällt die typische Probeabo-Falle weg, die automatische Erneuerung bleibt aber trotzdem das Hauptrisiko.
Als anwendbares Recht wird Schweizer Recht genannt, und Streitigkeiten sollen am ordentlichen Gerichtsstand in der Schweiz geregelt werden (femia.ch). Das ist für hiesige Nutzerinnen zumindest besser greifbar als ein ausländischer Gerichtsstand.
Zu den Daten steht, dass personenbezogene Daten nach der Kündigung gemäss Datenschutzrichtlinie behandelt werden. Wenn Sie Gesundheitsdaten oder persönliche Einträge gespeichert haben, sichern Sie diese vor der Kündigung lokal. Femia erklärt in den vorliegenden Quellen keinen gesonderten Exportablauf.
Plan | Preis in CHF | Abrechnungsperiode | Leistungen |
|---|---|---|---|
1 Monat Premium | CHF 14.99 | Monatlich | Voller Premium-Zugang |
3 Monate Premium | CHF 39.99 | Vierteljährlich | Voller Premium-Zugang |
1 Jahr Premium | CHF 59.99 | Jährlich | Voller Premium-Zugang |
Das teuerste Modell pro Jahr ist klar das Monatsabo. Zwölf Monate zu je CHF 14.99 ergeben CHF 179.88. Das Jahresabo kostet dagegen CHF 59.99. Wer Femia länger nutzen will, spart mit dem Jahresplan also rund 66.7 Prozent gegenüber zwölf Einzelmonaten.
Auch das Drei-Monate-Abo ist deutlich günstiger als das Monatsabo. Drei Einzelmonate kosten CHF 44.97, das Quartalsabo CHF 39.99. Die Ersparnis liegt damit bei CHF 4.98 pro Quartal. Das lohnt sich nur, wenn Sie sicher sind, dass Sie Femia über mehrere Monate aktiv nutzen.
Versteckte Kündigungsgebühren sind in den vorliegenden AGB nicht genannt. Preise können sich laut Anbieter ändern. Prüfen Sie bei jeder Verlängerung den effektiv belasteten Betrag auf Ihrer Karte oder im Apple-Konto.
Bei Femia gilt nicht automatisch ein 14-tägiges Widerrufsrecht wie in manchen Nachbarländern. In der Schweiz gibt es für gewöhnliche Online-Abos kein allgemeines gesetzliches Rücktrittsrecht. Massgeblich sind deshalb in erster Linie die AGB von Femia und die allgemeinen Regeln des Obligationenrechts.
Für spezielle Fälle gibt es Ausnahmen, etwa bei Haustürgeschäften über CHF 100 in einer Überrumpelungssituation. Ein normal online abgeschlossenes Femia-Abo fällt üblicherweise nicht darunter. Die Stiftung für Konsumentenschutz erklärt diese Unterschiede gut verständlich.
Wenn Femia trotz Kündigung weiter abbucht, reklamieren Sie zuerst direkt beim Support und legen Nachweise bei. Wenn innert vernünftiger Frist keine Lösung kommt, können Sie sich für eine Einschätzung an die Stiftung für Konsumentenschutz wenden. Bei Preis- und Lauterkeitsfragen ist auch das SECO als Orientierungspunkt sinnvoll.
Praktisch läuft es so: Kündigungsbeweis sammeln, Belastung markieren, Femia schriftlich kontaktieren und danach die Bank einschalten, wenn die Zahlung unberechtigt erscheint. Das ist realistischer als lange abstrakte Rechtsdiskussionen, und genau so lösen viele Konsumentinnen solche Fälle am schnellsten.
Für Femia-Probleme sind in der Schweiz vor allem zwei Anlaufstellen relevant: die Stiftung für Konsumentenschutz und das SECO. Beide helfen nicht dabei, für Sie direkt zu kündigen, aber sie geben Orientierung bei Abo-Fallen, irreführenden Abläufen und unklaren Forderungen.
Die Website der Stiftung für Konsumentenschutz finden Sie hier: Stiftung für Konsumentenschutz. Informationen des Bundes zu Konsumententhemen finden Sie hier: SECO.
Das Bild ist klar negativ: 0 positive und 6 negative Bewertungen in den vorliegenden Angaben. Die Kündigung von Femia wirkt damit aus Nutzersicht eher schwierig als bequem. Besonders oft genannt werden unklare Wege, weitere Belastungen nach der Kündigung und langsame Antworten des Supports.
Auch lokal passt das zu den typischen Beschwerden: weiterlaufende Abbuchungen, Kundenservice mit mehreren Tagen Verzögerung und Probleme, rechtzeitig vor der nächsten Zahlung zu kündigen. Positiv lässt sich immerhin sagen, dass Femia offizielle Klickpfade für Web, App und Apple nennt. Das schafft eine gewisse Klarheit, wenn man den richtigen Kanal kennt.
Thema | Häufigkeit | Typisches Beispiel |
|---|---|---|
Kündigung unklar | Häufig | Menü nicht gefunden |
Belastung danach | Häufig | Trotz Kündigung verrechnet |
Support langsam | Mittel | Antwort erst nach Tagen |
Quelle | Bewertung | Anzahl Bewertungen |
|---|---|---|
JustUseApp | Negativ | 1 |
TrustPilot | Negativ | 4 |
Weitere Quelle | Negativ | 1 |
Speichern Sie vor der Kündigung einen Bildschirmfoto des aktuellen Femia-Plans, das sichtbare Erneuerungsdatum und wenn möglich die Seite «Abonnement verwalten». Gerade bei Apps mit unübersichtlicher Oberfläche ist das Gold wert. Dazu kommt die letzte Abbuchung mit Datum und Betrag, etwa CHF 14.99 oder CHF 59.99.
Wenn Sie persönliche Gesundheitsdaten oder Einträge in Femia haben, sichern Sie diese vorab. Die AGB sagen nur allgemein, dass Daten nach der Kündigung gemäss Datenschutzrichtlinie behandelt werden. Wer etwas behalten will, sollte nicht darauf warten, dass ein Export später noch einfach abrufbar ist.
Für einen Rückerstattungsantrag brauchen Sie möglichst konkrete Belege: Zahlungsreferenz, Datum, Betrag, verwendete E-Mail-Adresse und den Nachweis der Kündigung. Wenn Femia per E-Mail bestätigt, archivieren Sie diese Nachricht lokal und nicht nur im Posteingang.
Nach der Kündigung sollten Sie zusätzlich einen Bildschirmfoto des finalen Status sichern, etwa «läuft ab am ...» oder «gekündigt». Kontrollieren Sie danach mindestens bis zum nächsten Kartenabschluss, ob wirklich keine neue Belastung mehr auftaucht.
Der häufigste Fehler ist der falsche Kündigungskanal. Wer das Abo über Apple abgeschlossen hat, kann in Femia selbst oft nicht alles beenden. Das reale Ergebnis sieht man in Bewertungen: Die Nutzerin sucht in der App, findet nichts und die Verlängerung läuft weiter. Lösung: immer zuerst prüfen, wo die Zahlung ursprünglich ausgelöst wurde.
Der zweite Fehler ist zu spätes Handeln. Weil sich Femia automatisch verlängert, reicht ein Warten bis zum letzten Tag oft nicht. Wenn der Support mehrere Tage braucht, kann das teuer werden. Sinnvoll ist eine Kündigung mindestens einige Tage vor dem nächsten Belastungstermin und sofort mit Beweis.
Viele erwarten eine anteilige Rückerstattung für ungenutzte Tage. Bei Femia ist laut Hilfeseiten gerade das ausgeschlossen. Wer am 2. Tag nach einer Verlängerung kündigt, behält in der Regel nur den Zugang bis Periodenende, bekommt aber kein Geld für den Rest zurück. Das sollte man vorab wissen.
Ein weiterer Fehler ist, sich von unklaren Oberflächen oder Halteangeboten irritieren zu lassen. Es gibt Hinweise auf versteckte Kündigungsoptionen und Verwirrung in der Benutzeroberfläche. Achtung, da wird’s heikel: Brechen Sie nicht nach dem ersten Hinweisfenster ab, sondern gehen Sie bis zur eindeutigen Endbestätigung.
Methode | Kündigungsfrist | Gebühr | Schwierigkeit |
|---|---|---|---|
Webkonto | Vor nächster Belastung | Gratis | Einfach |
App | Vor nächster Belastung | Gratis | Mittel |
App Store | Vor nächster Belastung | Gratis | Mittel |
Eingeschriebener Brief | 5 bis 10 Werktage | Gratis | Höher, starker Nachweis |
Jeder Weg hat seinen Platz. Das Webkonto ist schnell, die App ist praktisch, Apple ist zwingend bei dort abgeschlossenen Abos, und ein Brief schafft Beweiskraft bei Streit. Entscheidend ist nicht die schönste Methode, sondern die passende zum Zahlungsweg.
Wenn Sie wenig Zeit haben, zählt vor allem Tempo plus Nachweis. Kündigen Sie im richtigen System und sichern Sie sofort den Beleg. Wenn Femia zickt oder keine Bestätigung kommt, ergänzen Sie die Online-Kündigung noch am selben Tag per E-Mail.
Wer schon einmal schlechte Erfahrungen mit Abo-Diensten gemacht hat, sollte parallel Kalendererinnerungen setzen und den Kartenabschluss im Folgemonat kontrollieren. Das dauert zwei Minuten und spart viel Ärger.
Direkt nach der Kündigung sollten Sie drei Dinge erledigen: Bestätigung speichern, Ablaufdatum notieren und in 30 Tagen nochmals den Zahlungsweg prüfen. Wenn auf Ihrer Karte oder in Apple doch noch eine Belastung erscheint, handeln Sie sofort und verweisen Sie auf Ihren Nachweis.
In der Schweiz können Sie eine unberechtigte Kartenzahlung meist innert 30 Tagen nach Erhalt des Kartenabschlusses bei der Bank beanstanden. Für solche Fälle brauchen Sie den Bildschirmfoto der Kündigung und idealerweise auch die Nachricht an [email protected].
Wenn Sie nach der Kündigung eine andere App suchen, sind Clue, Flo und Pregnancy+ naheliegende Alternativen. Clue bietet eine kostenlose Grundversion, Premium ab etwa €10 pro Jahr (ca. CHF 9.40). Flo startet bei etwa €34.99 pro Jahr (ca. CHF 32.90). Pregnancy+ hat eine kostenlose Version mit zusätzlichen Premium-Angeboten.
Wenn Sie zusätzlich zur Online-Kündigung schriftlich vorgehen möchten, verwenden Sie diese Adresse:
Schicken Sie im Brief nur das Nötigste mit: Name, Konto-E-Mail, Kündigungswunsch, Datum und wenn vorhanden den Bezug zur letzten Zahlung. Für die Praxis ist die Kombination aus Kontokündigung, E-Mail an [email protected] und gesichertem Nachweis meist am stärksten.
Die Postadresse ist vor allem dann nützlich, wenn Femia online keine klare Bestätigung liefert oder wenn es bereits Streit über eine weitere Belastung gibt. In normalen Fällen ist die Kündigung im Konto oder bei Apple schneller. Bei Unsicherheit lohnt sich der schriftliche Zusatzweg als Absicherung.
Grüezi gesagt ist am Ende nur eines wichtig: Nicht darauf vertrauen, dass ein Klick ohne Beleg genügt. Wer sauber dokumentiert und den richtigen Kanal nutzt, kommt bei Femia deutlich stressfreier aus dem Abo.
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