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Kündigungsdienst Nr. 1 in Switzerland
Investing Pro ist ein kostenpflichtiger Börsen- und Analyse-Dienst von Investing.com. Das Angebot richtet sich an Anlegerinnen und Anleger, die mehr wollen als einfache Kurslisten, nämlich Bewertungsmodelle, Screening und Auswahlhilfen für Aktien. Auf den offiziellen Preis- und Produktseiten wird Investing Pro als Premium-Erweiterung der bekannten Finanzplattform beschrieben (de.investing.com).
Viele Nutzerinnen und Nutzer in der Schweiz ärgern sich erst bei der Kündigung, weil sie vorher nicht genau gesehen haben, dass es sich oft um ein Jahresabo mit monatlich ausgewiesenem Preis handelt. Genau dort beginnt die typische Abo-Falle: Der Monatsbetrag von 8,95 CHF oder 21,95 CHF wirkt klein, abgerechnet wird laut Preisstruktur aber jährlich (de.investing.com).
Im Tarif InvestingPro erhalten Sie laut Preisübersicht unter anderem einen Aktienscreener, einen Fair-Value-Rechner, ProPicks und WarrenAI mit 50 Anfragen pro Monat. Im Tarif InvestingPro+ kommen Profi-Screener, 10 Jahre Finanzdaten und WarrenAI mit 500 Anfragen pro Monat dazu (de.investing.com).
Für viele ist das nur dann sinnvoll, wenn sie diese Werkzeuge tatsächlich regelmässig nutzen. Wer bloss gelegentlich Kennzahlen nachschaut, fährt mit kostenlosen Angeboten oft günstiger. Als Alternativen nach einer Kündigung kommen etwa TradingView, Finviz oder Yahoo Finance in Frage, je nach Fokus auf Charttechnik, Screener oder Nachrichten.
Für die Schweiz relevant sind die auf Deutsch verfügbaren Preis- und Hilfeseiten sowie eine kostenlose Telefonnummer mit Schweizer Bezug: 0800 222 22 73, erreichbar Montag bis Freitag von 9:00 bis 18:00 Uhr. Der Hilfebereich ist über de.investing.com/pro/support erreichbar, zusätzlich gibt es E-Mail an [email protected] und einen Chat im Hilfecenter.
Weniger erfreulich ist laut Nutzerberichten, dass die Telefonunterstützung teils nur auf Englisch verfügbar ist und die Kündigungsoberfläche unübersichtlich sein kann. Wenn Sie in der Schweiz auf Nummer sicher gehen wollen, dokumentieren Sie jeden Schritt mit Bildschirmfotos und notieren Sie Ihr Belastungsdatum sofort nach dem Login.
Viele Investing Pro-Mitglieder haben Angst, zu früh den Zugang zu verlieren oder trotz Kündigung weiter belastet zu werden. Diese Sorge ist berechtigt, weil mehrere Berichte genau dieses Muster schildern. Prüfen Sie deshalb vor dem Klick auf Kündigen den aktuellen Tarif, das nächste Abrechnungsdatum und den Zahlungsweg.
Machen Sie ein Bildschirmfoto von Ihrer Konto- oder Abo-Seite, auf der Tarifname und Laufzeit sichtbar sind. Sichern Sie zusätzlich Belege wie Kreditkartenabbuchung, Rechnungs-E-Mail und allfällige Kaufbestätigung. Wenn Sie Daten aus Screenern, Watchlists oder Notizen brauchen, exportieren oder kopieren Sie diese vorher manuell.
Der direkt bestätigte Weg über das Webkonto ist laut den verfügbaren Angaben der wichtigste Kanal. Die offizielle Schrittfolge lautet: Klicken Sie auf «Einstellungen» und danach auf «Abo kündigen» (de.investing.com). Wenn die Schaltfläche nicht sofort sichtbar ist, suchen Sie in Ihrem Profilbereich nach Abo, Mitgliedschaft oder Abrechnung.
Gerade hier berichten Nutzerinnen und Nutzer, dass die Kündigungsoption schwer zu finden sei. Lassen Sie sich nicht von Rabattangeboten oder Rückhaltefenstern bremsen, falls eine Sonderaktion eingeblendet wird. Entscheidend ist, dass am Ende eine klare Bestätigung erscheint und idealerweise zusätzlich eine E-Mail eingeht.
Wenn der Kontoweg hängen bleibt, öffnen Sie den Hilfebereich unter dem Supportbereich von Investing Pro. Dort können Sie den Chat starten oder Ihr Anliegen schriftlich einreichen. Notieren Sie die Uhrzeit, den Namen des Chats und die Fallnummer, falls eine vergeben wird.
Wenn die Oberfläche unklar bleibt, können Sie Investing Pro zusätzlich per E-Mail an [email protected] kontaktieren. Schreiben Sie kurz und konkret: Name, Konto-E-Mail, Tarif, Kündigungswunsch und gewünschtes Enddatum zum nächsten Abrechnungstermin. Bitten Sie ausdrücklich um eine schriftliche Bestätigung.
Telefonisch erreichen Sie den Support unter 0800 222 22 73, kostenlos in der Schweiz, Montag bis Freitag von 9:00 bis 18:00 Uhr. Rechnen Sie damit, dass die Unterstützung nicht immer auf Deutsch erfolgt. Halten Sie deshalb Ihr Login, die letzte Belastung und den genauen Tarifnamen bereit.
Ein Brief ist eine zusätzliche Möglichkeit, auch wenn keine spezifische Kündigungsadresse klar ausgewiesen ist. Falls Sie schriftlich kündigen möchten, verlangen Sie zuerst per Support die zuständige Postadresse. Wer eine nachweisbare digitale Versandlösung statt klassischer Einschreiben sucht, kann auch einen zertifizierten digitalen Briefdienst wie Postclic in Betracht ziehen, sofern die Empfängeradresse vorliegt.
Falls Sie Investing Pro nicht direkt auf der Webseite, sondern über einen mobilen Store abgeschlossen haben, müssen Sie genau dort kündigen. Im App Store gehen Sie in die Einstellungen Ihres Apple-Accounts, wählen «Abonnements» und kündigen das gewünschte Abo. Im Google Play Store öffnen Sie die App, tippen auf das Menü, wählen «Abonnements» und kündigen dort.
Der häufigste Fehler ist hier der falsche Kanal. Wer über Apple oder Google bezahlt, kann im Webkonto oft nicht wirksam stoppen. Prüfen Sie deshalb Ihre Rechnung: Steht dort Apple oder Google, kündigen Sie nicht nur im Investing Pro-Konto, sondern direkt im jeweiligen Store.
Viele haben Angst, nach dem Kündigen sofort ausgesperrt zu werden. Bei Investing Pro ist nach den verfügbaren Angaben entscheidend, dass die Kündigung die automatische Verlängerung stoppt. Der Zugang bleibt im Regelfall bis zum Ende der bereits bezahlten Periode bestehen, eine Rückerstattung für ungenutzte Zeit ist laut Richtlinie nicht vorgesehen (de.investing.com).
Praktisch heisst das: Wenn Ihr Abo am 20. des Monats oder am Ende des Jahreszyklus erneuert würde und Sie vorher kündigen, sollten Sie die Funktionen bis zu diesem Datum weiter nutzen können. Machen Sie trotzdem ein Bildschirmfoto der Bestätigungsseite mit Datum, damit es später keine Diskussion über das Enddatum gibt.
Laut Bedingungen verlängert sich die Mitgliedschaft automatisch, wenn sie nicht rechtzeitig gekündigt wird. Bei Jahresabos bedeutet das eine neue Belastung für die nächste Laufzeit. Genau deshalb sind Missverständnisse rund um den scheinbar kleinen Monatsbetrag besonders heikel (de.investing.com).
Wenn Sie nicht sicher sind, ob die Kündigung gespeichert wurde, kontrollieren Sie in Ihrem Konto, ob statt «Abo kündigen» nun ein Hinweis auf das Kündigungsdatum oder das Laufzeitende erscheint. Fehlt ein solcher Vermerk, ist die Sache noch nicht sauber erledigt.
Nach den vorliegenden Angaben werden Nutzerdaten nach der Kündigung nicht weiter gespeichert. Wer Watchlists, Notizen oder individuell zusammengestellte Auswertungen benötigt, sollte daher vor dem Vertragsende alles sichern, was später noch relevant sein könnte (de.investing.com).
Wenn Investing Pro für Ihre persönliche Analysehistorie wichtig war, speichern Sie Bildschirmfotos, exportierte Listen und Rechnungen lokal ab. Das lohnt sich vor allem dann, wenn Sie später eine Fehlbelastung beanstanden oder einen Wechsel zu einem anderen Dienst planen.
Viele Mitglieder kündigen in der Hoffnung, wenigstens den Rest der Laufzeit zurückzubekommen. Genau hier folgt oft die Enttäuschung: Laut den verfügbaren Richtlinien gibt es nach der Kündigung keine Rückerstattung und auch für nicht genutzte Perioden keine Erstattung (de.investing.com).
Frühzeitige Kündigung ist also möglich, finanziell bringt sie meist nur den Stopp der nächsten Verlängerung. Eine eigentliche Kündigungsgebühr wurde in den Bedingungen nicht gefunden. Das ist positiv, ersetzt aber keine anteilige Rückzahlung.
In der Schweiz gibt es für normale online abgeschlossene Abos kein allgemeines gesetzliches Widerrufsrecht wie in vielen EU-Ländern. Das ist für Investing Pro zentral: Ein pauschales 14-Tage-Rücktrittsrecht für jeden Onlinekauf können Sie hierzulande in der Regel nicht einfach voraussetzen. SECO weist darauf hin, dass Rückgaberechte oft freiwillig in den AGB geregelt sind.
Bei Investing Pro ist laut Produktangaben keine kostenlose Testversion vorhanden, aber eine 14 Tage Geld-zurück-Garantie wird erwähnt (de.investing.com). Das ist kein automatischer Schweizer Gesetzesanspruch, sondern ein freiwilliges Leistungsversprechen des Anbieters. Wer diese Frist nutzen will, sollte sofort schriftlich handeln und den Kaufbeleg mitschicken.
Wenn ein Abrechnungsfehler vorliegt, soll eine Rückerstattung innert 14 Tagen bearbeitet werden (de.investing.com). Schreiben Sie an [email protected] mit Betreff «Rückerstattung wegen Abrechnungsfehler», nennen Sie Kaufdatum, Betrag, Zahlungsmittel und legen Sie Bildschirmfotos der Belastung bei. Parallel können Sie den Chat über das Hilfecenter nutzen.
Wenn über App Store oder Google Play bezahlt wurde, verlangen Sie die Rückerstattung zusätzlich direkt dort. Gerade bei mobilen Käufen ist dieser Weg oft wirksamer als eine rein interne Anfrage beim Dienst selbst. Erwarten Sie jedoch keine Erfolgsquote bei normaler Meinungsänderung nach Ablauf der freiwilligen Frist.
Wenn trotz bestätigter Kündigung weiter belastet wird, können Sie bei Ihrer Bank eine Beanstandung einer Kartentransaktion einreichen. In der Schweiz läuft das meist über den Kartenherausgeber, also etwa Visa oder Mastercard über Ihre Bank. Üblich ist eine Reklamation innert 30 Tagen nach Erhalt des Kartenabschlusses.
Schicken Sie der Bank die Kündigungsbestätigung, Bildschirmfotos, die Abo-Seite und den Kartenbeleg. Zuständig ist nicht eine spezielle staatliche Stelle, sondern Ihre kartenausgebende Bank, im Rahmen der Kartenregeln und unter Aufsicht des schweizerischen Finanzmarktrechts und der FINMA.
Die Bedingungen nennen mehrere Punkte, die bei der Kündigung direkt relevant sind. Die Mitgliedschaft verlängert sich automatisch, wenn sie nicht rechtzeitig gekündigt wird. Bei Jahresabonnements besteht eine minimale Vertragslaufzeit über die gebuchte Jahresperiode, und eine kostenlose Testversion ist nicht vorhanden, stattdessen wird eine 14 Tage Geld-zurück-Garantie erwähnt (de.investing.com).
Für die Praxis heisst das: Wer ein Jahresabo bucht, kann zwar vorzeitig kündigen, stoppt damit aber in erster Linie die nächste Verlängerung. Geld für bereits bezahlte Restzeit ist nach der allgemeinen Richtlinie nicht vorgesehen. Genau dieser Punkt wird von vielen erst nach der Belastung realisiert.
Als anwendbares Recht wird Schweizer Recht genannt. Zudem sollen Streitigkeiten durch ein Schiedsverfahren gelöst werden, und nach der Kündigung sollen Nutzerdaten nicht weiter gespeichert werden (de.investing.com).
Für Sie ist vor allem wichtig, dass Sie alle Belege vor Ende des Abos sichern. Wenn später ein Konflikt entsteht, zählen konkrete Nachweise wie Rechnungen, Kündigungsbestätigung und Bildschirmfotos mehr als eine blosse Erinnerung daran, dass Sie «irgendwann gekündigt» haben.
Tarif | Preis in CHF | Abrechnungsperiode | Hauptfunktionen |
|---|---|---|---|
InvestingPro | 8,95 CHF | monatlich bei Jahresvertrag | Screener, Fair Value, ProPicks, WarrenAI 50 |
InvestingPro+ | 21,95 CHF | monatlich bei Jahresvertrag | Profi-Screener, 10 Jahre Daten, WarrenAI 500 |
Die Preise können je nach Rabattaktion schwanken. Laut Preisangaben sind diese Beträge derzeit bei jährlicher Abrechnung gültig (de.investing.com). Das günstigere Paket ist InvestingPro mit 8,95 CHF pro Monat, das teurere InvestingPro+ mit 21,95 CHF pro Monat.
Die grösste Stolperfalle ist nicht eine sichtbare Zusatzgebühr, sondern die Darstellung des Monatspreises bei jährlicher Bindung. Wer schnell klickt, kann meinen, es handle sich um ein frei monatlich kündbares Modell. Laut Nutzerberichten kam es genau wegen dieses Punkts zu Frust über eine überraschende Jahresbelastung.
Eine separate Kündigungsgebühr wurde in den Bedingungen nicht gefunden. Trotzdem lohnt es sich kaum, ein teures Plus-Abo weiterlaufen zu lassen, wenn Sie nur den Standardscreener und gelegentliche Bewertungen nutzen. Dann ist eine rechtzeitige Kündigung oft die vernünftigste Sparmassnahme.
Viele hoffen auf ein automatisches 14-Tage-Widerrufsrecht. In der Schweiz gilt das für gewöhnliche online abgeschlossene Abos aber gerade nicht allgemein. Ausnahmen betreffen etwa Haustürgeschäfte in Überrumpelungssituationen, gewisse Telefonverträge über 100 CHF, Konsumkredite oder viele Privatversicherungen. Für ein normales digitales Analyse-Abo wie Investing Pro ist daher primär entscheidend, was in den AGB und im Angebot selbst steht.
Das bedeutet konkret: Wenn Investing Pro eine 14 Tage Geld-zurück-Garantie anbietet, stützen Sie sich auf dieses Versprechen des Anbieters und nicht auf ein generelles Schweizer Online-Widerrufsrecht. Bei Preis- und Vertragsfragen verweisen SKS und SECO regelmässig darauf, dass freiwillige Rückgabe- und Kündigungsregeln in den AGB genau geprüft werden sollten.
Wenn nach der Kündigung weiter abgebucht wird, reklamieren Sie zuerst direkt bei Investing Pro mit klarer Frist von zum Beispiel 7 Kalendertagen. Legen Sie Kündigungsnachweis, Rechnungsdatum und Betrag bei. Reagiert der Anbieter nicht, wenden Sie sich an Ihre Bank wegen Kartenbeanstandung und holen Sie parallel Informationen bei SKS oder über die Konsumthemen des SECO ein.
Für allgemeine Konsumenteninformationen können Sie die Stiftung für Konsumentenschutz konsultieren. Beim Bund hilft die Informationsseite des SECO zu Problemen nach dem Kauf weiter. Da in den Bedingungen Schweizer Recht genannt wird, ist es sinnvoll, Ihre Unterlagen geordnet bereitzuhalten und den Fall sachlich anhand von Daten und Belegen vorzutragen.
Wenn Sie externe Orientierung brauchen, sind SKS und SECO die naheliegenden Anlaufstellen. Sie ersetzen keinen individuellen Entscheid des Anbieters, helfen aber dabei, Abo-Fallen, Rückgaberechte und das richtige Vorgehen besser einzuordnen.
Das Bild aus den vorliegenden Bewertungen ist klar negativ: 0 positive und 5 negative Rückmeldungen. Die Kündigung wirkt nach diesen Erfahrungsberichten eher schwierig, vor allem wegen unklarer Abläufe, weiterer Belastungen und schleppendem Support. Positiv lässt sich immerhin sagen, dass ein Webweg zur Kündigung vorhanden ist und eine Schweizer Gratisnummer existiert.
Thema | Häufigkeit | Typisches Beispiel |
|---|---|---|
Weiterbelastung | 2 von 5 | Kündigt, trotzdem abbucht |
Unklare Abrechnung | 1 von 5 | Monat erwartet, Jahr belastet |
Schwacher Support | 1 von 5 | Antworten dauern Wochen |
Keine Rückerstattung | 1 von 5 | Kurz nach Kauf abgelehnt |
Quelle | Bewertung | Hauptthema | Stimmung |
|---|---|---|---|
Xolvie | negativ | Kündigung | negativ |
Xolvie | negativ | Weiterbelastung | negativ |
TrustPilot | negativ | Rückerstattung | negativ |
Xolvie | negativ | Support | negativ |
Xolvie | negativ | Abrechnung | negativ |
"Ich habe versucht, mein Abo zu kündigen, aber es scheint, als ob das System meine Anfrage nicht registriert hat und ich wurde weiterhin abgebucht." (Xolvie)
"Ich habe gleich nach dem Kauf versucht zu kündigen, aber der Kundenservice hat nicht geantwortet und mir wurde gesagt, dass sie keine Rückerstattung anbieten können." (TrustPilot)
"Die Abrechnung wurde nicht klar kommuniziert. Ich dachte, ich hätte für einen Monat bezahlt, aber sie haben mir einen Jahresbetrag in Rechnung gestellt." (Xolvie)
Wenn Sie frustriert sind, weil die Schritte unklar sind, hilft saubere Dokumentation mehr als langes Diskutieren. Speichern Sie vor der Kündigung ein Bildschirmfoto der Abo-Seite, den Tarifnamen, das nächste Belastungsdatum und die verwendete Zahlungsart. Bei Jahresabos ist gerade das Datum entscheidend.
Bildschirmfoto von Konto, Tarif und Laufzeit
Kaufbestätigung oder Rechnungs-E-Mail
Letzte Karten- oder Kontobelastung
Eigene Notizen zu Watchlists oder Auswertungen
Wenn Sie wegen einer Fehlabbuchung Geld zurückverlangen, brauchen Sie Transaktionsdatum, Betrag und einen klaren Nachweis Ihrer Kündigung. Nach dem Absenden der Kündigung speichern Sie die Bestätigungsseite und jede Antwort des Supports als PDF oder Bildschirmfoto.
Transaktionsnummer oder Kartenreferenz
Datum der Kündigung mit Uhrzeit
Bestätigungs-E-Mail oder Chatverlauf
Kontoauszug der nächsten 30 bis 60 Tage
Ein häufiger Fehler ist die Kündigung über den falschen Kanal. Wer über App Store oder Google Play bezahlt, stoppt das Abo nicht zwingend im Webkonto. Prüfen Sie immer zuerst, wo die Abbuchung herkommt.
Der zweite Fehler ist das Vertrauen auf eine blosse Klickhandlung ohne Nachweis. Gerade weil Berichte von nicht registrierten Kündigungen existieren, sollten Sie nie ohne Bildschirmfoto und Bestätigung aufhören. Sonst wird es bei einer späteren Beanstandung heikel.
Drittens erwarten viele eine anteilige Rückerstattung für die Restlaufzeit. Laut Richtlinie gibt es diese bei Investing Pro grundsätzlich nicht. Wer kurz nach der Buchung unzufrieden ist, sollte sofort die freiwillige 14 Tage Geld-zurück-Garantie ansprechen, statt erst Monate später eine Teilrückzahlung zu verlangen.
Viertens tappen manche in die Preisfalle des ausgewiesenen Monatspreises bei Jahresvertrag. Das reale Risiko zeigt sich in der Nutzerstimme zur überraschenden Jahresbelastung. Lesen Sie vor dem Bezahlen die Periode ganz genau, besonders bei Rabattaktionen.
Ein weiterer Fehler ist, auf einer Rabatt- oder Angebotsseite hängen zu bleiben und zu meinen, die Kündigung sei damit schon erfolgt. Wenn Investing Pro eine Halteofferte oder einen alternativen Tarif anzeigt, verlassen Sie die Seite erst, wenn ausdrücklich das Ende der Verlängerung bestätigt wird.
Kontrollieren Sie zudem in den folgenden Tagen Ihr Konto erneut. Wenn weiterhin nur die normale aktive Mitgliedschaft ohne Enddatum erscheint, wiederholen Sie den Vorgang über Support, E-Mail oder den jeweiligen Store. Genau diese zusätzliche Kontrolle spart oft die nächste unnötige Belastung.
Methode | Kündigungsfrist | Gebühr | Schwierigkeit |
|---|---|---|---|
Webkonto | vor nächster Abrechnung | keine Gebühr gefunden | einfach |
App Store | vor nächster Abrechnung | keine Gebühr gefunden | mittel |
Google Play | vor nächster Abrechnung | keine Gebühr gefunden | mittel |
Eingeschriebener Brief | 5 bis 10 Arbeitstage | keine Gebühr gefunden | höher, aber guter Nachweis |
Kein Weg ist für alle gleich gut. Wer schnell handeln will, nimmt das Webkonto oder den Store. Wer bereits Ärger mit fehlender Bestätigung hatte, ergänzt schriftlich per E-Mail oder Brief. Entscheidend ist nicht der schönste Weg, sondern der beste Nachweis für Ihren konkreten Fall.
Wenn Sie kurz vor dem Abrechnungsdatum stehen, handeln Sie noch am selben Tag und dokumentieren alles doppelt. Auf Nummer sicher gehen lohnt sich hier mehr als späteres Reklamieren.
Viele fühlen sich erst dann wirklich sicher, wenn sie eine Bestätigung sehen. Genau das ist richtig. Prüfen Sie noch am selben Tag, ob eine E-Mail eingegangen ist, speichern Sie die Bestätigungsseite und setzen Sie einen Kalendereintrag 3 Tage vor dem nächsten Belastungsdatum.
Öffnen Sie Ihr Konto nach 24 Stunden nochmals und schauen Sie, ob ein Enddatum oder ein Hinweis auf die beendete Verlängerung sichtbar ist. Fehlt das, reklamieren Sie sofort mit Verweis auf den ersten Kündigungsversuch.
Kontrollieren Sie Ihren Karten- oder Bankauszug mindestens 30 bis 60 Tage lang. Achten Sie auf jede neue Belastung von Investing Pro oder Investing.com. Wenn trotz Kündigung nochmals abgebucht wird, reichen Sie bei Ihrer Bank innert 30 Tagen nach dem Kartenabschluss eine Beanstandung ein.
Für die Bank brauchen Sie Datum der Kündigung, den Betrag, die bestätigte Laufzeit und den Belastungsbeleg. In der Schweiz läuft das über den Kartenherausgeber, nicht über eine eigene staatliche Chargeback-Stelle.
Wenn Sie Investing Pro kündigen, aber weiterhin Analysen wollen, sind TradingView für Charts, Finviz für Screener und Yahoo Finance für Daten und Nachrichten naheliegende Alternativen. TradingView kostet kostenlos oder ab $14.95 (CHF 12,71) pro Monat, Finviz kostenlos oder $39.50 (CHF 33,58) pro Jahr, Yahoo Finance kostenlos oder $29.99 (CHF 25,49) pro Monat. Die CHF-Werte sind ungefähre Umrechnungen.
Eine physische Kündigungsadresse für Investing Pro wurde in den vorliegenden Angaben nicht klar gefunden. Darum läuft die Kündigung in der Praxis vor allem online über «Einstellungen» und «Abo kündigen» sowie ergänzend über Support, E-Mail oder den jeweiligen mobilen Store.
Wenn Sie trotzdem einen Brief senden möchten, verlangen Sie zuerst über den Support die zuständige Postadresse. Ohne korrekte Empfängeradresse bringt ein Einschreiben nichts, auch wenn Sie damit grundsätzlich einen guten Versandnachweis hätten.
Der pragmatische Weg ist eine doppelte Absicherung: Kündigung im Konto und sofortige E-Mail an [email protected] mit denselben Angaben. So haben Sie neben dem Klickpfad einen zweiten dokumentierten Kanal.
Wenn Investing Pro danach nicht reagiert oder weiter abbucht, bündeln Sie alle Belege und gehen zur Bank für die Beanstandung der Kartentransaktion. In der Schweiz ist das oft der schnellste Weg, um eine unberechtigte Nachbelastung wirksam anzugehen.
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