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Kündigungsdienst Nr. 1 in Switzerland
Viele Nutzerinnen und Nutzer merken erst bei der Belastung, was sie bei Mimic überhaupt abgeschlossen haben. Genau dort beginnt oft der Ärger. Mimic ist eine App für KI-gestützte Foto- und Gesichtsanimationen, die im App-Umfeld als «Mimic AI - Photo Face Animator» geführt wird und Inhalte auf Abobasis anbietet.
Zum Unternehmen selbst sind nur begrenzte Angaben öffentlich greifbar. In den Bedingungen wird auf Schweizer Recht verwiesen und als mögliche Postadresse ist Elias-Canetti-Strasse 7, 8050 Zürich genannt; die Vertragsregeln finden sich unter den Bedingungen von Mimic. Eine klare offizielle Angabe zu Gründungsjahr, Nutzerzahl oder einer Schweizer Hotline ist nicht ersichtlich.
Bezahlt wird bei Mimic vor allem für den Zugriff auf alle Funktionen, also für erweiterte Animationen, unbegrenztere Nutzung und den Wegfall gewisser Einschränkungen. Laut Preisdaten gibt es ein Wochenabo für CHF 4.49, ein weiteres Wochenangebot für CHF 4.99 sowie ein Jahresabo für CHF 34.99. Daneben existiert auch ein Einmalkauf für lebenslangen Zugriff, der aber kein Abo ist.
Wichtig für die Einordnung: Das Geschäftsmodell wirkt wie ein typisches App-Abo mit automatischer Verlängerung über den gewählten Zahlungskanal. Zusätzlich wird eine kostenlose Testphase von 14 Tagen erwähnt, allerdings mit Nutzungs- und Funktionsgrenzen, was bei vergessener Kündigung schnell zur Abo-Falle werden kann "14-day free trial available with limitations" (mimicapp.co).
Für die Schweiz ist Mimic grundsätzlich nutzbar, und die Preise liegen bereits in CHF vor, was für hiesige Nutzer praktisch ist. Weniger praktisch ist der Support: Eine Telefonnummer fehlt, ein Live-Chat existiert nicht, und der Support läuft hauptsächlich per E-Mail an [email protected]. Schweizer Konsumentinnen und Konsumenten berichten zudem, dass der Kundendienst oft nur auf Englisch erreichbar ist.
Wenn Sie Mimic in der Schweiz abgeschlossen haben, lohnt sich ein Blick auf den genauen Kaufkanal. Bei App-Käufen über App Store oder Google Play läuft die Verwaltung meist dort, nicht direkt in der App. Das ist einer der häufigsten Gründe, warum Leute löschen, aber trotzdem weiter zahlen.
Viele Mimic-Mitglieder sind frustriert, wenn nach der Kündigung trotzdem noch etwas verrechnet wird. Bevor Sie etwas löschen, prüfen Sie deshalb das nächste Belastungsdatum, den gewählten Tarif und den Kaufkanal. Machen Sie ein Bildschirmfoto von Ihrem aktiven Plan und notieren Sie den Betrag, etwa CHF 4.49 oder CHF 34.99.
Sichern Sie auch Inhalte, auf die Sie später noch zugreifen möchten. In den Bedingungen steht, dass Nutzerdaten bei Vertragsende gelöscht werden müssen "User data must be deleted upon termination" (mimicapp.co). Wer eigene Bilder, Projekte oder Kontoinformationen noch braucht, sollte sie vor der Kündigung lokal sichern.
Der ungewöhnlichste Punkt bei Mimic ist zugleich der wichtigste. Laut Bedingungen können Sie den Vertrag beenden, indem Sie die App und alle Kopien davon von Ihrem Computer löschen "You may terminate the agreement by deleting the app and all copies thereof from your computer" (mimicapp.co). Das ist die offizielle Formulierung, auch wenn sie für mobile Geräte nicht besonders nutzerfreundlich erklärt ist.
Praktisch heisst das: Öffnen Sie Mimic, prüfen Sie zuerst, ob ein Abo über einen Store aktiv ist, und löschen Sie danach die App vom Gerät. Wenn Sie Mimic auf mehreren Geräten genutzt haben, entfernen Sie die App überall. Weil diese Lösung wenig Beweiswert hat, sollten Sie zusätzlich ein Bildschirmfoto der Löschung, Ihrer Abo-Seite und Ihres letzten Zahlungsbelegs speichern.
Wenn Ihr Abo über iPhone oder iPad abgeschlossen wurde, läuft die Kündigung üblicherweise über den App Store. Öffnen Sie auf iOS die Einstellungen, tippen Sie auf Ihre Apple-ID, dann auf Abonnements und wählen Sie Mimic aus. Dort beenden Sie das laufende Abo vor dem nächsten Belastungstag, sonst erneuert es sich nochmals für die nächste Woche oder das nächste Jahr.
Auf Android läuft derselbe Grundsatz über Google Play. Öffnen Sie Google Play, tippen Sie auf Ihr Profil, dann auf Zahlungen und Abonnements, anschliessend auf Abonnements, wählen Sie Mimic und beenden Sie das Abo. Gerade bei Testphasen ist Timing entscheidend, weil eine zu späte Kündigung sofort die nächste Belastung auslösen kann.
Wenn die Schritte unklar sind oder Sie schon belastet wurden, können Sie den Support direkt anschreiben. Die bekannte Adresse lautet [email protected], eine Telefonnummer wurde nicht gefunden, und Betriebszeiten sind nicht angegeben. Die Hilfe-Seite finden Sie unter Mimic Hilfe.
Schreiben Sie in die Betreffzeile klar «Kündigung Mimic Abo» und nennen Sie Datum, Betrag und Kaufkanal. Fügen Sie Bildschirmfotos Ihrer Abo-Seite und der Belastung bei. Das beschleunigt die Bearbeitung deutlich und verhindert Rückfragen, die sonst mehrere Tage kosten.
Falls Sie auf Nummer sicher gehen wollen, können Sie eine schriftliche Kündigung auch per Post an die bekannte Schweizer Adresse senden. Das ist nicht zwingend der Hauptweg, aber bei Streit über eine weitere Belastung kann ein datierter Nachweis sehr hilfreich sein. Neben klassischer eingeschriebener Post gibt es heute auch digitale Zustelllösungen wie Postclic mit nachweisbarem Versand und Zeitstempel.
Achtung, da wird’s heikel: Es ist nicht offiziell bestätigt, dass diese Zürcher Adresse jede Abo-Kündigung für den App-Dienst verarbeitet. Nutzen Sie den Postweg deshalb ergänzend zur Kündigung im richtigen Zahlungskanal und vermerken Sie Ihre E-Mail-Adresse für eine Bestätigung.
Viele haben Angst, zu früh den Zugang zu verlieren. Bei App-Abos ist der übliche Ablauf so, dass die bezahlten Funktionen bis zum Ende des bereits verrechneten Zeitraums aktiv bleiben. Wenn Ihr Wochenabo also am 12. des Monats erneuert wurde und Sie am 14. kündigen, bleibt der Zugang meist bis zum Ende dieser Woche erhalten.
Mimic beschreibt diesen Punkt nicht im Detail, aber es gibt keine Angabe zu einer Strafgebühr für vorzeitige Beendigung. Das spricht dafür, dass Sie bis zur nächsten Fälligkeit nutzen können und danach keine neue Periode mehr startet, sofern rechtzeitig gekündigt wurde.
Wer nicht kündigt, riskiert die nächste Abbuchung automatisch. In den Bedingungen findet sich zwar keine sauber ausformulierte Verlängerungsklausel, doch die vorhandenen Abo-Preise und der Zahlungsablauf sprechen für eine stillschweigende Verlängerung je nach gewähltem Plan "subscriptions may implicitly renew based on payment" (mimicapp.co).
Besonders heikel sind Wochenabos wie CHF 4.49 oder CHF 4.99. Solche Beträge wirken klein, summieren sich aber schnell. Vier Wochen zu CHF 4.49 ergeben bereits CHF 17.96, also fast die Hälfte des Jahrespreises von CHF 34.99.
Wenn Sie befürchten, nach der Kündigung Bilder oder Kontodaten zu verlieren, ist diese Sorge berechtigt. Laut Bedingungen müssen Nutzerdaten nach Vertragsende gelöscht werden "User data must be deleted upon termination" (mimicapp.co). Genau deshalb sollten Sie vor dem letzten Nutzungstag alles sichern, was Sie behalten möchten.
Eine offizielle Exportfunktion wird in den verfügbaren Angaben nicht beschrieben. Verlassen Sie sich daher nicht darauf, dass Projekte später wiederhergestellt werden können. Wer auf Nummer sicher gehen will, speichert wichtige Dateien lokal auf dem Gerät.
Viele Mimic-Mitglieder ärgern sich besonders dann, wenn nach der Kündigung noch etwas verrechnet wird und danach keine Rückerstattung erfolgt. Die Bedingungen sind hier knapp und eher streng: Bezahlte Gebühren sind grundsätzlich nicht rückerstattbar, ausser es ist ausdrücklich anders festgelegt "The fees paid for services are non-refundable unless otherwise specified" (mimic.com).
Für ungenutzte Restlaufzeiten nennt Mimic keine eigene Regel. Ebenfalls fehlen konkrete Angaben dazu, wie mit Verrechnungsfehlern umgegangen wird. In der Praxis bedeutet das: Eine anteilige Rückzahlung für verbleibende Tage ist eher unwahrscheinlich.
In der Schweiz gibt es kein allgemeines gesetzliches Widerrufsrecht für jeden Onlinevertrag. Ein 14-tägiges Rücktrittsrecht gilt nur bei bestimmten Vertragstypen, etwa Haustürgeschäften nach Art. 40a ff. OR, bestimmten Konsumkreditverträgen oder je nach Versicherung. Für ein normales App-Abo wie Mimic besteht dieses Recht nicht automatisch.
Es gibt zwar in den Recherchedaten einen Hinweis auf 14 Tage für gewisse Konsumentinnen und Konsumenten, doch für ein reguläres digitales Abo in der Schweiz sollten Sie sich nicht darauf verlassen. Entscheidend sind hier vor allem die Bedingungen von Mimic und der Kaufkanal über App Store oder Google Play.
Wenn Sie direkt bei Mimic bezahlt haben, senden Sie Ihre Anfrage an [email protected]. Nennen Sie den Betrag in CHF, das Belastungsdatum, die E-Mail-Adresse Ihres Kontos und den Grund, etwa doppelte Belastung oder Belastung trotz Kündigung. Hängen Sie wenn möglich den Zahlungsbeleg an.
Wenn der Kauf über den App Store lief, müssen Rückerstattungen über Apple beantragt werden; Mimic schreibt ausdrücklich, dass solche Anfragen nicht direkt in der App gestellt werden können (mimicapp.co). Dasselbe gilt für Google Play. Wer über einen Store bezahlt hat, spart Zeit, wenn er den Antrag dort sofort einreicht statt zuerst tagelang auf eine Antwort von Mimic zu warten.
Falls trotz Kündigung weiter belastet wird und weder Mimic noch der Store reagieren, können Sie in der Schweiz eine Kartenrückbelastung oder Beanstandung der Kartentransaktion prüfen. Das läuft nicht über eine staatliche Stelle, sondern über Ihre Bank oder den Kartenherausgeber, gestützt auf die Regeln von Visa oder Mastercard und unter Aufsicht des schweizerischen Finanzmarktrechts und der FINMA.
Bei Abo-Diensten sollte die Reklamation in der Regel innert 30 Tagen nach Erhalt des Kartenabschlusses eingereicht werden. Legen Sie dafür die Kündigungsbestätigung, Bildschirmfotos und den Kontoauszug bei. Das ist kein schneller Standardweg, aber bei unberechtigten Folgebelastungen oft die wirksamste Reserve.
In den Bedingungen von Mimic wird eine 14-tägige Testphase erwähnt, allerdings mit Einschränkungen bei Nutzung und Funktionen "14-day free trial available with limitations on use and features" (mimicapp.co). Eine ausdrückliche Mindestlaufzeit für die Nutzung ist nicht genannt. Das ist positiv, weil kein fester Bindungsblock von mehreren Monaten erkennbar ist.
Weniger klar ist die Verlängerung. Eine präzise automatische Verlängerungsklausel wurde nicht gefunden, dennoch deuten die vorhandenen Abo-Preise auf einen wiederkehrenden Zahlungsablauf hin. Bei Testphasen ist das die klassische Stolperfalle: Wer den Endtermin nicht im Kalender setzt, zahlt schnell die erste volle Periode.
Für Schweizer Nutzer ist relevant, dass in den Bedingungen Schweizer Recht als anwendbar genannt wird "Swiss law governs the contract" (mimicapp.co). Streitigkeiten sollen nach den schweizerischen Rechtsvorschriften behandelt werden. Das ist immerhin klarer als bei vielen App-Diensten mit ausschliesslich ausländischem Gerichtsstand.
Zusätzlich steht in den Bedingungen, dass Daten bei Beendigung gelöscht werden müssen. Das kann für Datenschutz positiv sein, ist aber für Nutzerinnen und Nutzer nur dann angenehm, wenn vorher alles gespeichert wurde. Wer noch Inhalte benötigt, sollte nie erst nach der Kündigung damit beginnen.
Plan | Preis in CHF | Abrechnungszeitraum | Hauptfunktionen |
|---|---|---|---|
Mimic PRO Weekly | CHF 4.49 | Wöchentlich | Alle Funktionen, Verlängerung |
1 Week Photo Animator Trial | CHF 4.99 | Wöchentlich | Testzugang, Abo-Optionen |
1 Year Photo Animator Subs | CHF 34.99 | Jährlich | Unbegrenzte Funktionen |
Am teuersten ist auf Jahresbasis das Wochenmodell. Ein ganzes Jahr zu CHF 4.49 pro Woche ergibt rund CHF 233.48. Das Jahresabo zu CHF 34.99 ist damit massiv günstiger, wenn Sie Mimic wirklich länger nutzen.
Das Wochenangebot zu CHF 4.99 lohnt sich kaum, wenn Sie nicht nur kurz testen möchten. Preisänderungen sind möglich, deshalb sollten Sie den Betrag vor jeder Verlängerung auf Ihrer Store-Seite kontrollieren. Eine ausdrückliche Kündigungsgebühr wurde in den Bedingungen nicht gefunden.
Wenn es bei Mimic Streit um Kündigung oder Belastung gibt, gilt nicht einfach irgendein internationales App-Recht. Die Recherchedaten nennen Schweizer Recht als anwendbar, und für Konsumentinnen und Konsumenten in der Schweiz sind vor allem das Obligationenrecht und die konkreten AGB des Anbieters entscheidend. Bei Haustürgeschäften sind Art. 40a ff. OR relevant, für ein übliches App-Abo aber meist nicht direkt.
Wichtig ist vor allem dieser praktische Punkt: Es gibt in der Schweiz keine allgemeine gesetzliche Standardfrist, mit der jedes Abo automatisch jederzeit innert 14 Tagen widerrufen werden kann. Fehlt in den AGB eine klare Frist, muss man auf den tatsächlichen Zahlungsrhythmus und den vereinbarten Kanal achten.
Für eine erste Einschätzung lohnt sich die Stiftung für Konsumentenschutz, kurz SKS. Auch das SECO ist bei Preis- und Konsumententhemen eine wichtige Orientierung in der Schweiz. Wenn Mimic trotz Kündigung weiter abbucht, sammeln Sie zuerst Belege, reklamieren beim Anbieter und wenden sich danach an Ihre Bank oder an eine Beratungsstelle.
Konkrete Beschwerdeschritte sind simpel: Kündigungsnachweis sichern, Belastung belegen, Support anschreiben, Frist zur Stellungnahme setzen und danach den Kartenherausgeber einschalten. Da keine spezielle staatliche Chargeback-Behörde existiert, ist Ihre Bank bei Kartenproblemen der zentrale Ansprechpartner.
Gesamturteil: Die Kündigung von Mimic wirkt nach den vorliegenden Bewertungen eher schwierig. Von 5 ausgewerteten Einzelbewertungen waren 0 positiv und 5 negativ. Besonders oft genannt werden Belastungen trotz Kündigung, fehlende Rückerstattungen und ein schwacher Kundendienst.
Auch die lokalen Beschwerden passen dazu: Nutzer berichten in der Schweiz von weiteren Abbuchungen nach der Kündigung, und der Support ist häufig nur auf Englisch verfügbar. Positiv ist immerhin, dass keine ausdrückliche Kündigungsgebühr gefunden wurde und eine Beendigung laut Bedingungen jederzeit möglich sein soll.
Thema | Häufigkeit | Typisches Beispiel |
|---|---|---|
Belastung nach Kündigung | 2 von 5 | Weiter verrechnet |
Rückerstattung | 2 von 5 | Keine Antwort |
Kündigungsaufwand | 1 von 5 | Unklare Schritte |
Quelle | Bewertung | Hauptthema | Stimmung |
|---|---|---|---|
Negativ | Belastung | Negativ | |
TrustPilot | Negativ | Kündigung | Negativ |
Forum über Apps | Negativ | Testphase | Negativ |
App Store Reviews | Negativ | Kundendienst | Negativ |
TrustPilot | Negativ | Gebühren | Negativ |
Wer bei Mimic sauber dokumentiert, spart später viel Zeit. Speichern Sie ein Bildschirmfoto Ihres aktiven Plans, notieren Sie das nächste Belastungsdatum und sichern Sie Ihre Inhalte vorab. Besonders bei Wochenabos zählt oft ein einziger Tag.
Für eine Rückerstattungsanfrage brauchen Sie den Zahlungsbeleg, den Betrag in CHF, das Datum und den genauen Kaufkanal. Wenn Sie über Apple oder Google bezahlt haben, speichern Sie zusätzlich die Bestellnummer aus dem Store-Konto.
Heben Sie jede Bestätigung auf, egal ob E-Mail, Bildschirmfoto oder Kontoansicht. Gerade weil Nutzer von Folgebelastungen berichten, ist ein sauberer Nachweis Gold wert. Kontrollieren Sie auch den nächsten Kartenabschluss und markieren Sie die letzte reguläre Mimic-Belastung.
Wenn keine Bestätigung kommt, machen Sie selbst ein Bildschirmfoto vom Status im Store oder auf dem Gerät. Das ersetzt keine offizielle Antwort, hilft aber bei einer Reklamation bei der Bank.
Falscher Kanal: Viele löschen nur die App, obwohl das Abo über App Store oder Google Play weiterläuft. Lösung: immer zuerst den Zahlungskanal prüfen und dort kündigen.
Zu spät in der Testphase: Bei einer 14-tägigen Testphase reicht ein verpasster Tag für die nächste Belastung. Lösung: Erinnerung mindestens 3 Tage vor Ablauf setzen.
Rückerstattung erwartet: Mimic erklärt Gebühren grundsätzlich als nicht rückerstattbar. Lösung: nur bei Fehlbelastung oder Store-Regeln aktiv eine Rückzahlung verlangen.
Kein Beweis gesichert: Ohne Bildschirmfoto oder Bestätigung wird es bei einer Reklamation mühsam. Lösung: Planseite, Kündigung und Belastung immer dokumentieren.
Von unklarer Navigation verwirren lassen: Ein direktes Dark Pattern ist nicht belegt, aber die Navigation wirkt nicht besonders klar. Lösung: nicht abbrechen, sondern systematisch Konto, Store und Hilfe-Seite prüfen.
Methode | Kündigungsfrist | Gebühr | Schwierigkeit |
|---|---|---|---|
Web oder Konto | Vor nächster Belastung | Keine gefunden | Einfach |
App Store | Vor nächster Belastung | Keine gefunden | Mittel |
Google Play | Vor nächster Belastung | Keine gefunden | Mittel |
Eingeschriebener Brief | 5 bis 10 Arbeitstage | Keine gefunden | Höher, guter Nachweis |
Welcher Weg passt, hängt vor allem vom Kaufkanal ab. Wer über Apple oder Google bezahlt hat, sollte dort ansetzen. Wer direkt gekündigt und zusätzlich einen Nachweis sichern will, kann den Postweg ergänzend nutzen.
Entscheidend ist weniger die Methode als die Reihenfolge: Kaufkanal prüfen, rechtzeitig kündigen, Belege sichern. Damit vermeiden Sie die meisten Abo-Probleme mit Mimic.
Viele sorgen sich, dass sie nach der Kündigung zu früh den Zugang verlieren oder später doch noch belastet werden. Prüfen Sie deshalb sofort, ob Ihr Konto oder Store-Abo den Status geändert hat, und setzen Sie eine Kalendererinnerung auf den Tag nach der nächsten erwarteten Fälligkeit. Dann sehen Sie schnell, ob nochmals CHF 4.49, CHF 4.99 oder ein anderer Betrag abgebucht wird.
Überwachen Sie den Kartenabschluss mindestens bis zur nächsten regulären Abrechnungsperiode. Taucht trotz Kündigung eine neue Belastung auf, reklamieren Sie innert 30 Tagen nach Erhalt des Kartenabschlusses bei Ihrer Bank als Beanstandung einer Kartentransaktion.
Wenn Sie Mimic nicht weiter nutzen möchten, können Alternativen je nach Zweck sinnvoll sein. Coursera bietet Kurse von Hochschulen, Udemy einzelne bezahlte Kurse und Skillshare eher kreative Lerninhalte. Preislich liegen sie bei "$39-$79 pro Monat (CHF 31-63)" für gewisse Coursera-Zertifikate, "$10-$200 pro Kurs (CHF 8-159)" bei Udemy und etwa "$19 pro Monat (CHF 15)" bei Skillshare.
Wenn Sie Mimic zusätzlich schriftlich kontaktieren möchten, können Sie die bekannte Zürcher Adresse verwenden:
Da nicht ausdrücklich bestätigt ist, dass diese Adresse jede Abo-Kündigung des App-Dienstes bearbeitet, sollten Sie parallel auch den passenden digitalen Kündigungsweg nutzen. So gehen Sie bei Mimic am ehesten auf Nummer sicher.
Die Adresse ist vor allem dann nützlich, wenn bereits Streit über eine weitere Belastung besteht oder wenn Sie zu Ihrer E-Mail noch einen datierten Nachweis möchten. Für eine normale fristgerechte Kündigung ist der richtige Kaufkanal meist schneller, also direkt über App Store, Google Play oder gemäss den Bedingungen durch Löschen der App.
Wenn Sie per Post schreiben, nennen Sie unbedingt Ihre Kontaktdaten, den Betrag, das Belastungsdatum und Ihre Bitte um schriftliche Bestätigung. Je konkreter Ihr Schreiben ist, desto kleiner ist die Chance auf unnötiges Hin und Her.
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