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Kündigungsdienst Nr. 1 in Switzerland
Viele Mitglieder fragen sich bei einer Kündigung zuerst, was sie überhaupt abgeschlossen haben. Das ist verständlich, denn bei Solidar Suisse geht es nicht um ein klassisches Streaming-Abo, sondern um eine Mitgliedschaft bei einer Schweizer Hilfsorganisation mit Sitz an der Quellenstrasse 31 in 8005 Zürich. Die offizielle Website läuft über solidar.ch.
Solidar Suisse engagiert sich laut Eigendarstellung für soziale Gerechtigkeit und die Rechte benachteiligter Menschen in der Schweiz und weltweit. Informationen zur Organisation, zu Projekten und zur Struktur finden sich auf der Seite Über uns sowie in den Jahres- und Finanzberichten von Solidar Suisse auf solidar.ch.
Wer bei Solidar Suisse Mitglied wird, bezahlt keine reine Spende ohne Gegenleistung, sondern eine jährliche Mitgliedschaft mit klar benannten Leistungen. Laut Mitgliederseite gehören dazu die Mitbestimmung an der Generalversammlung und vier Ausgaben pro Jahr der Zeitschrift «Solidarität» (solidar.ch).
Genau dieser Punkt ist für die Kündigung wichtig. Wenn Sie austreten wollen, geht es meist nicht um den Stopp einzelner Projektspenden, sondern um das Ende einer jährlich verrechneten Mitgliedschaft von CHF 70.00, CHF 100.00, CHF 250.00 oder CHF 1000.00 je nach Kategorie (solidar.ch).
Viele ärgern sich, wenn nach dem Beitritt unklar bleibt, über welchen Kanal man wieder rauskommt. Bei Solidar Suisse gibt es in den öffentlich zugänglichen Quellen keine sauber beschriebene Online-Kündigungsstrecke im Benutzerkonto. Auch zu App-Abos über App Store oder Google Play wurden auf solidar.ch keine konkreten Angaben gefunden.
Für die Schweiz relevant sind aber die Kontaktangaben: Telefon +41 44 444 19 19, E-Mail [email protected], Erreichbarkeit Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr gemäss Datenschutzseite von Solidar Suisse. Wer auf Nummer sicher gehen will, arbeitet deshalb mit dokumentierten Kontakten statt nur mit einer mündlichen Anfrage.
Viele Mitglieder sind frustriert, wenn nach der Kündigung doch noch ein Jahresbeitrag fällig wird. Bevor Sie Solidar Suisse kündigen, notieren Sie deshalb das Datum der letzten Zahlung, den genauen Mitgliedschaftstyp und den belasteten Betrag in CHF. Machen Sie auch einen Bildschirmfoto der aktuellen Mitgliedschaftsseite oder des letzten Zahlungsbelegs.
Da Solidar Suisse keine klar publizierte Kündigungsfrist auf der Website nennt, sollten Sie die Kündigung mindestens 5 bis 10 Arbeitstage vor der nächsten erwarteten Belastung absenden. Das ist keine offizielle Frist aus den Bedingungen, sondern die praktisch sinnvolle Reserve, damit Sie bei Rückfragen noch reagieren können.
Hier beginnt oft die Unsicherheit: Auf solidar.ch wurde keine klar dokumentierte Klickfolge für eine Kündigung im Konto gefunden. Wenn Sie ein persönliches Konto bei Solidar Suisse haben, suchen Sie nach Bereichen wie «Mein Konto», «Mitgliedschaft», «Spenden», «Zahlungen» oder «Kontakt». Fehlt dort eine sichtbare Austrittsfunktion, sichern Sie einen Bildschirmfoto davon.
Die hilfreichste offizielle Kontaktseite ist derzeit die Datenschutzseite von Solidar Suisse unter solidar.ch/de/datenschutz/. Auch wenn diese Seite nicht speziell für Kündigungen gedacht ist, finden Sie dort die verifizierten Kontaktangaben. In der Praxis ist das oft der schnellste Ausgangspunkt, wenn eine direkte Schaltfläche zur Kündigung fehlt.
Wenn Ihnen unklare Schritte Sorgen machen, ist der direkte Kontakt meist der effizienteste Weg. Rufen Sie Solidar Suisse unter +41 44 444 19 19 an, idealerweise werktags zwischen 8 und 18 Uhr. Bitten Sie ausdrücklich um Beendigung Ihrer Mitgliedschaft zum nächstmöglichen Termin und verlangen Sie eine schriftliche Bestätigung per E-Mail.
Per E-Mail an [email protected] sollten Sie kurz und eindeutig schreiben: Name, Adresse, falls vorhanden Mitgliedsnummer, Datum der letzten Zahlung und der Satz, dass Sie Ihre Mitgliedschaft bei Solidar Suisse kündigen. Verlangen Sie zusätzlich die Bestätigung des Enddatums. Ein nüchterner, klarer Text funktioniert hier besser als lange Erklärungen.
Wer nach negativen Erfahrungen ganz sauber dokumentieren will, kann die Kündigung zusätzlich per Post senden. Das lohnt sich besonders, wenn Sie schon einmal keine Antwort erhalten haben oder wenn trotz Kündigung weiter abgebucht wurde. In der Schweiz wird oft ein Einschreiben genutzt, weil Versand und Zustellung belegbar sind.
Falls Sie keinen Papierbrief versenden möchten, gibt es mit Postclic auch eine digitale Variante für einen nachweisbaren Briefversand mit Zeitstempel und Sendungsnachweisen. Das ersetzt nicht den Inhalt Ihrer Kündigung, kann aber bei heiklen Fällen die Beweislage verbessern.
Viele befürchten, dass sie nach der Kündigung sofort alle Leistungen verlieren. Für Solidar Suisse wurde öffentlich kein exakt beschriebener Endzeitpunkt gefunden. Praktisch ist deshalb davon auszugehen, dass Ihre Mitgliedschaft bis zum Ende der bereits bezahlten Periode weiterläuft, sofern Solidar Suisse nichts anderes schriftlich bestätigt.
Wenn Sie zum Beispiel im Januar CHF 70.00 für eine Einzelmitgliedschaft bezahlt haben und im Juli kündigen, ist ein Ende auf das nächste Abrechnungsdatum die naheliegende Erwartung. Genau deshalb sollten Sie sich das konkrete Enddatum immer schriftlich nennen lassen.
Wer nichts unternimmt, riskiert die nächste Jahresbelastung, weil auf solidar.ch keine klar veröffentlichte Regel zur automatischen Verlängerung zu finden ist. Fehlen klare Klauseln, ist das für Mitglieder mühsam, denn man weiss nicht, ob die Organisation stillschweigend von einer Fortsetzung ausgeht oder ob jedes Jahr neu fakturiert wird.
Auf Nummer sicher gehen Sie, wenn Sie nicht nur kündigen, sondern auch die Antwort mit Enddatum archivieren. Prüfen Sie danach den nächsten Kontoauszug oder Kartenbeleg genau. Gerade bei Jahresmitgliedschaften merkt man eine erneute Belastung oft erst Monate später.
Viele sorgen sich, dass nach der Kündigung persönliche Daten unnötig lange gespeichert bleiben. Für Solidar Suisse wurde keine konkrete öffentliche Angabe zur Datenaufbewahrung nach Kündigung gefunden. Die verifizierte Anlaufstelle für solche Fragen ist die Datenschutzseite von Solidar Suisse mit der E-Mail [email protected].
Wenn Ihnen das wichtig ist, trennen Sie zwei Anliegen sauber voneinander: Kündigung der Mitgliedschaft und Auskunft zu gespeicherten Daten. So vermeiden Sie Missverständnisse und bekommen eher eine klare Antwort zu beiden Punkten.
Viele Mitglieder ärgern sich besonders dann, wenn sie nach der Kündigung keine anteilige Rückzahlung erhalten. Bei Solidar Suisse wurde in den öffentlich zugänglichen Quellen keine allgemeine Rückerstattungsregel gefunden. Es gibt auch keine veröffentlichte Aussage dazu, ob ungenutzte Zeit einer Jahresmitgliedschaft anteilig zurückbezahlt wird.
Ebenso wurde keine offizielle Angabe zu Bearbeitungsfristen bei Rückforderungen gefunden. Die ehrliche Einschätzung lautet deshalb: Bei einer normalen Kündigung sollten Sie nicht fest mit einer pro rata Rückerstattung rechnen, solange Solidar Suisse dies nicht schriftlich zusagt.
In der Schweiz gibt es kein generelles gesetzliches Widerrufsrecht für jeden online oder telefonisch geschlossenen Vertrag. Ein 14-tägiges Rücktrittsrecht gilt nur in bestimmten Sonderfällen, etwa bei Haustürgeschäften über CHF 100 in einer Überrumpelungssituation. Für eine regulär online oder freiwillig abgeschlossene Mitgliedschaft bei Solidar Suisse hilft diese Regel oft nicht automatisch.
Wenn Sie den Beitritt aber an der Haustür, am Arbeitsplatz oder in einer vergleichbaren Drucksituation abgeschlossen haben, kann das anders aussehen. In solchen Fällen lohnt sich ein Blick auf die Informationen der Stiftung für Konsumentenschutz und des SECO zu Vertragsabschlüssen in der Schweiz.
Wenn eine Belastung fehlerhaft war, schreiben Sie Solidar Suisse per E-Mail mit Datum, Betrag, Zahlungsart und Beleg. Formulieren Sie klar, ob es um eine Doppelbelastung, eine Belastung nach Kündigung oder eine andere falsche Verrechnung geht. Hängen Sie einen Kontoauszug oder Kartenbeleg mit der Buchung in CHF an.
Bleibt die Antwort aus, fassen Sie telefonisch unter +41 44 444 19 19 nach und notieren Sie Datum, Uhrzeit und Namen der Ansprechperson. Das klingt kleinlich, hilft aber enorm, wenn später bestritten wird, dass Sie reklamiert haben.
Wird nach Ihrer Kündigung trotzdem weiter belastet, können Sie in der Schweiz bei Ihrer Bank eine Beanstandung der Kartentransaktion einreichen. Bei Abo-Zahlungen ist das meist innert 30 Tagen nach Erhalt des Kartenabschlusses sinnvoll. Zuständig ist nicht eine spezielle Behörde, sondern Ihre kartenausgebende Bank nach den Regeln von Visa oder Mastercard und unter dem Rahmen des schweizerischen Finanzmarktrechts sowie der FINMA.
Nutzen Sie diesen Weg erst, wenn Sie Solidar Suisse vorher direkt kontaktiert haben und Belege vorlegen können. Für Lastschrift, Debitkarte oder Kreditkarte gelten je nach Herausgeber unterschiedliche Abläufe. Fragen Sie Ihre Bank ausdrücklich nach dem Formular für eine Beanstandung oder Kartenrückbelastung.
Mitgliedschaft | Preis in CHF | Abrechnung | Leistungen |
|---|---|---|---|
Einzelmitgliedschaft | CHF 70.00 | Jährlich | Generalversammlung, Zeitschrift |
Paar- und Familienmitgliedschaft | CHF 100.00 | Jährlich | Generalversammlung, Zeitschrift |
Lokale und regionale Kollektiv-Mitgliedschaft | CHF 250.00 | Jährlich | Generalversammlung, Zeitschrift |
Nationale Kollektiv-Mitgliedschaft | CHF 1000.00 | Jährlich | Generalversammlung, Zeitschrift |
Die günstigste veröffentlichte Mitgliedschaft bei Solidar Suisse ist die Einzelmitgliedschaft für CHF 70.00 pro Jahr. Am teuersten ist die nationale Kollektiv-Mitgliedschaft mit CHF 1000.00 pro Jahr. Dazwischen liegen die Paar- und Familienmitgliedschaft mit CHF 100.00 sowie die lokale oder regionale Kollektiv-Mitgliedschaft mit CHF 250.00.
Da alle veröffentlichten Modelle jährlich verrechnet werden, gibt es keinen ausgewiesenen Monatsplan zum direkten Vergleich. Wer nur unterstützen will, ohne Mitbestimmung und Mitgliedschaftsrechte zu brauchen, sollte prüfen, ob eine einfache Spende besser passt als ein laufendes Mitgliedschaftsmodell.
Auf der Grundlage der verifizierten Quellen wurden keine Kündigungsgebühren gefunden. Auch konkrete versteckte Zusatzkosten sind in den offiziellen Angaben nicht beschrieben. Trotzdem gibt es einzelne Nutzerberichte über Gebühren oder Belastungen nach der Kündigung, weshalb Sie jede Abbuchung nach dem Austritt kontrollieren sollten.
Beim Nutzen ist Solidar Suisse relativ klar: Die Mitgliedschaft richtet sich eher an Personen oder Gruppen, die bewusst mitbestimmen möchten. Wenn Sie die Generalversammlung nie nutzen und die Zeitschrift nicht lesen, lohnt sich die Mitgliedschaft finanziell oft kaum.
Viele hoffen auf ein automatisches 14-Tage-Rücktrittsrecht wie in anderen Ländern. In der Schweiz gibt es das so nicht für alle Verträge. Für eine Mitgliedschaft bei Solidar Suisse gilt daher grundsätzlich: Was Sie abgeschlossen haben, ist verbindlich, ausser es greift ein besonderer gesetzlicher Ausnahmefall oder Solidar Suisse bietet freiwillig Kulanz an.
Relevant sind bei Überrumpelungssituationen die Regeln zu Haustürgeschäften mit 14 Tagen Rücktritt bei Verträgen über CHF 100. Wenn Ihr Beitritt zu Solidar Suisse etwa direkt an der Wohnungstür oder am Arbeitsplatz zustande kam, kann dieser Punkt wichtig werden.
Da Solidar Suisse auf solidar.ch keine klaren Klauseln zu Widerruf, Mindestlaufzeit oder automatischer Verlängerung veröffentlicht, sollten Sie nicht auf stillschweigende Rechte bauen. Kündigen Sie schriftlich und frühzeitig. Bei Streit zählt in der Praxis, was Sie belegen können: Datum des Beitritts, Zahlungsbeleg und Kündigungsnachweis.
Wenn Sie den Eindruck haben, in eine Abo-Falle geraten zu sein oder in einer Drucksituation unterschrieben zu haben, holen Sie rasch Rat bei der Stiftung für Konsumentenschutz. Auch das SECO bietet in der Schweiz allgemeine Informationen zu Konsumententhemen und Vertragsfragen.
Wenn Solidar Suisse auf Ihre Kündigung oder Rückforderung nicht reagiert, starten Sie mit einer sauberen Reklamation per E-Mail und Brief. Setzen Sie eine kurze Frist von 10 Kalendertagen für eine schriftliche Antwort. Legen Sie Kopien von Zahlungsbelegen und der Kündigung bei.
Bleibt die Sache offen, wenden Sie sich an die Stiftung für Konsumentenschutz mit Ihren Unterlagen und schildern Sie den Ablauf knapp und chronologisch. Für allgemeine Markt- und Konsumententhemen ist auch das SECO eine nützliche Referenzstelle, besonders wenn Sie wissen wollen, welche Regeln in der Schweiz überhaupt gelten.
Das Gesamtbild ist eher kritisch. Von 6 ausgewerteten Rückmeldungen waren 1 positiv, 4 negativ und 1 neutral. Die Tendenz lautet damit klar: Die Kündigung von Solidar Suisse wird von vielen nicht als reibungslos erlebt, vor allem wegen fehlender Bestätigungen, nachlaufender Belastungen und zähem Kundendienst.
Zu den wiederkehrenden lokalen Problemen zählen Schwierigkeiten beim Abbestellen des Newsletters, fehlende Unterstützung in deutscher Sprache am Telefon und Berichte über hohe Hürden beim Rücktritt von Mitgliedschaften. Das passt zum Eindruck, dass der Austritt machbar ist, aber sauber dokumentiert werden sollte.
Thema | Häufigkeit | Typisches Beispiel |
|---|---|---|
Bestätigung fehlt | Häufig | Keine Antwort nach Kündigung |
Weiter belastet | Häufig | Abbuchung trotz Austritt |
Telefon klappt | Selten | Schnelle telefonische Kündigung |
Quelle | Bewertung | Anzahl Bewertungen |
|---|---|---|
Gemischt | 2 | |
TrustPilot | Eher negativ | 3 |
Forum | Negativ | 1 |
Viele Probleme lassen sich mit drei Unterlagen vermeiden. Speichern Sie den letzten Zahlungsbeleg, machen Sie einen Bildschirmfoto Ihrer Mitgliedschaft oder der letzten Rechnung und notieren Sie das vermutete nächste Belastungsdatum. Bei Solidar Suisse ist das besonders wichtig, weil die öffentliche Kündigungsstrecke nicht klar beschrieben ist.
Wenn Sie per Telefon kündigen, schreiben Sie während des Gesprächs Uhrzeit, Datum und Namen der Ansprechperson auf. Ohne solche Notizen wird es später mühsam zu beweisen, was vereinbart wurde.
Bei einer Rückforderung brauchen Sie den genauen Betrag in CHF, das Belastungsdatum und nach Möglichkeit die Transaktionsnummer. Nach der Kündigung sichern Sie die Bestätigungs-E-Mail oder einen Bildschirmfoto der gesendeten Nachricht. Prüfen Sie danach mindestens den nächsten Kartenabschluss oder Kontoauszug.
Falls weiter belastet wird, haben Sie mit diesen Unterlagen sofort eine saubere Grundlage für die Reklamation bei Solidar Suisse oder bei Ihrer Bank. Genau daran scheitern viele Fälle unnötig.
Ein häufiger Fehler ist die Kündigung nur mündlich am Telefon, ohne schriftliche Bestätigung. Das wirkt bequem, wird aber heikel, wenn später eine Belastung auftaucht. Lösung: Nach jedem Anruf sofort eine E-Mail an Solidar Suisse senden und auf das Gespräch vom selben Datum verweisen.
Der zweite Klassiker ist eine zu späte Kündigung kurz vor der nächsten Jahresrechnung. Da keine klare öffentliche Frist genannt wird, ist das riskant. Lösung: Mindestens 5 bis 10 Arbeitstage Reserve einplanen und den Versand dokumentieren.
Viele gehen davon aus, dass bei einer Jahresmitgliedschaft der Restbetrag automatisch zurückkommt. Für Solidar Suisse ist dazu öffentlich nichts festgehalten. Lösung: Kündigung und Rückforderung immer getrennt formulieren. So weiss die Organisation genau, dass Sie nicht nur austreten, sondern zusätzlich Geld zurückverlangen.
Ein weiterer Fehler betrifft den Newsletter. Einige Beschwerden drehen sich darum, dass zwar die Mitgliedschaft endet, aber E-Mails weiterlaufen. Lösung: Kündigung der Mitgliedschaft und Abmeldung vom Newsletter separat verlangen, damit beides nicht durcheinandergerät.
Methode | Kündigungsfrist | Gebühr | Schwierigkeit |
|---|---|---|---|
Web oder Konto | Vor nächster Belastung | Keine gefunden | Einfach |
App Store | Vor nächster Belastung | Keine gefunden | Mittel |
Google Play | Vor nächster Belastung | Keine gefunden | Mittel |
Eingeschriebener Brief | 5 bis 10 Arbeitstage | Keine gefunden | Höher, guter Nachweis |
Wenn es schnell gehen soll, sind Telefon und E-Mail bei Solidar Suisse meist die praktikabelsten Wege, weil die Kontaktdaten verifiziert vorliegen. Wenn Sie schon Probleme hatten oder eine Belastung bestreiten, ist ein zusätzlicher Brief sinnvoll, weil der Nachweis stärker ist.
Zu App Store und Google Play wurden bei Solidar Suisse keine konkreten Abo-Angaben gefunden. Nutzen Sie diese Wege also nur, wenn Ihre Zahlung tatsächlich über den jeweiligen Store lief und Sie dort eine aktive Buchung sehen.
Viele lehnen sich nach dem Absenden der Kündigung zu früh zurück. Warten Sie nicht einfach ab. Prüfen Sie innert 3 bis 5 Arbeitstagen, ob eine Bestätigung von Solidar Suisse eingegangen ist. Fehlt sie, haken Sie telefonisch nach und schicken Sie die ursprüngliche Nachricht erneut.
Setzen Sie sich zudem einen Kalendereintrag auf das erwartete Enddatum und einen weiteren 2 bis 3 Tage nach dem nächsten möglichen Belastungstermin. So merken Sie sofort, ob die Kündigung wirklich verarbeitet wurde.
Kontrollieren Sie mindestens einen weiteren Kartenabschluss oder Kontoauszug. Taucht eine unberechtigte Belastung auf, reklamieren Sie sie sofort bei Solidar Suisse und danach wenn nötig bei Ihrer Bank als Beanstandung einer Kartentransaktion innert 30 Tagen nach Erhalt des Kartenabschlusses.
Wenn Sie weiterhin sozial oder humanitär unterstützen möchten, aber mit Solidar Suisse unzufrieden sind, kommen etwa Ärzte ohne Grenzen ab CHF 10 monatlich, Caritas Schweiz ab CHF 5 monatlich oder das Schweizerische Rote Kreuz ab CHF 20 monatlich infrage. So vermeiden Sie, dass Frust über die Kündigung Ihr eigentliches Engagement ganz stoppt.
Wenn Sie die Kündigung per Brief senden möchten, nutzen Sie diese Adresse:
Schreiben Sie Ihren vollständigen Namen, Ihre Adresse, den Mitgliedschaftstyp und das gewünschte Enddatum in den Brief. Eine Kopie des letzten Zahlungsbelegs hilft, damit Ihre Kündigung intern schneller zugeordnet werden kann.
Der Postweg ist vor allem dann hilfreich, wenn E-Mails unbeantwortet bleiben oder wenn Sie eine Belastung nach bereits erklärter Kündigung bestreiten. In normalen Fällen reicht oft schon E-Mail plus telefonische Bestätigung. Bei heiklen Fällen ist der zusätzliche Brief aber die ruhigere Lösung.
Gerade bei Berichten über fehlende Bestätigungen oder hohe Hürden beim Austritt lohnt es sich, die Kündigung von Solidar Suisse nicht nur abzusenden, sondern auch lückenlos zu dokumentieren. Das spart am Ende Zeit, Nerven und im schlimmsten Fall nochmals CHF 70.00 oder mehr.
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