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Kündigungsdienst Nr. 1 in Switzerland
Viele Mitglieder sind frustriert, weil bei Solidarmed nicht auf den ersten Blick klar ist, ob es um eine Spende, eine Mitgliedschaft oder ein klassisches Abo geht. Für die Kündigung ist genau das entscheidend: Laut den verfügbaren Angaben handelt es sich um eine Mitgliedschaft mit automatischer Verlängerung, die jederzeit beendet werden kann, sofern sie vor der nächsten Verrechnung gekündigt wird. "Das Abonnement wird automatisch verlängert, es sei denn, es wird vorher gekündigt" (solidarmed.ch).
Solidarmed ist eine Schweizer Organisation mit Angeboten rund um Gesundheit, medizinische Unterstützung und Themenarbeit. Auf den Archivseiten sind Mitgliedschaften dokumentiert, und die Statuten belegen die vereinsähnliche Struktur mit Stimm- und Wahlrecht für Mitglieder (solidarmed.ch). Eine gesicherte Angabe zur Zahl der Mitglieder wurde in den vorliegenden Quellen nicht veröffentlicht.
Wer bei Solidarmed bezahlt, finanziert nicht einfach einen digitalen Zugang, sondern eine Mitgliedschaft mit konkreten Vorteilen. Genannt werden Stimm- und Wahlrecht, das Magazin Fokus viermal pro Jahr und Zugang zu exklusiven Veranstaltungen. Die Preise liegen bei CHF 50.00 pro Jahr für Einzelpersonen, CHF 80.00 für Familien und CHF 100.00 für Firmen.
Das erklärt auch, warum die Kündigung anders funktioniert als bei einem Streamingdienst. Es gibt keine bekannte kostenlose Testphase und keine Mindestbindung. "Es gibt keine Mindestbindung, das Abonnement kann jederzeit gekündigt werden" (solidarmed.ch). Das ist positiv, aber wegen der automatischen Verlängerung sollten Sie die nächste Jahresverrechnung im Auge behalten.
Solidarmed ist klar auf die Schweiz ausgerichtet. Die Preise werden in CHF ausgewiesen, die Telefonnummer beginnt mit +41 41 310 66 60, und der Kundendienst ist von Montag bis Freitag von 08:00 bis 17:00 erreichbar. Kontakt ist per E Mail an [email protected] möglich, ein Livechat ist nicht vorhanden.
Heikel ist für einige Mitglieder der Kundendienst. Unter den häufigen Problemen in der Schweiz taucht auf, dass Unterstützung teils nur in Englisch angeboten werde. Wenn Sie auf Nummer sicher gehen wollen, kündigen Sie deshalb nicht nur mündlich, sondern sichern Ihre Belege mit Bildschirmfotos oder einer Bestätigung per E Mail.
Viele Ärgernisse entstehen nicht bei der Kündigung selbst, sondern kurz davor. Prüfen Sie als Erstes das nächste Belastungsdatum Ihrer Mitgliedschaft. Da Solidarmed automatisch verlängert, zählt der Zeitpunkt vor der nächsten Verrechnung.
Machen Sie danach ein Bildschirmfoto Ihres aktuellen Tarifs, notieren Sie den Jahresbeitrag und speichern Sie, falls sichtbar, Ihre Kontoseite. Wenn später doch noch etwas verrechnet wird, haben Sie Datum, Tarif und Kontostatus schwarz auf weiss. Gerade bei Beschwerden über wiederholte Belastungen nach der Kündigung ist das oft der entscheidende Beleg.
Wenn die Schritte im Konto unklar sind, ist der Frust verständlich. Der offizielle Weg läuft laut Solidarmed über die Webseite und das Benutzerkonto. Melden Sie sich an, öffnen Sie die Kontoeinstellungen und suchen Sie dort den Bereich zur Mitgliedschaft oder zum Abonnement. Der dokumentierte Pfad lautet sinngemäss: Webseite öffnen > einloggen > Kontoeinstellungen > Kündigungsoption wählen (solidarmed.ch).
Falls die Kündigungsschaltfläche nicht sofort sichtbar ist, prüfen Sie Menüpunkte wie Konto, Mitgliedschaft, Zahlungen oder Abonnement. Machen Sie vor dem letzten Klick ein Bildschirmfoto der Seite und nach dem Absenden gleich nochmals eines. Wenn eine Bestätigungsseite erscheint, speichern Sie diese sofort als PDF. Für Hilfe können Sie die Kontaktseite von Solidarmed nutzen: Solidarmed.
Wenn Sie nach der Online-Kündigung keine Bestätigung erhalten, warten Sie nicht tagelang ab. Schreiben Sie noch am selben Tag an [email protected] und nennen Sie Ihren Namen, die beim Konto verwendete E Mail Adresse, das Kündigungsdatum und den gewünschten Beendigungszeitpunkt. So schaffen Sie eine zusätzliche Spur.
Telefonisch erreichen Sie Solidarmed unter +41 41 310 66 60 von Montag bis Freitag zwischen 08:00 und 17:00. Am Telefon sollten Sie nicht nur fragen, ob die Kündigung eingegangen ist, sondern sich auch bestätigen lassen, zu welchem Datum die Mitgliedschaft endet und ob noch eine weitere Belastung vorgesehen ist.
Ein häufiger Fehler ist der falsche Kündigungskanal. Wenn Sie Solidarmed über den App Store abgeschlossen haben, müssen Sie auch dort kündigen. Gehen Sie in die Einstellungen Ihres Apple Kontos, öffnen Sie den Abo Bereich, suchen Sie Solidarmed und wählen Sie Kündigen. Laut Solidarmed ist genau dieser Weg für iOS vorgesehen (solidarmed.ch).
Bei Android läuft es über Google Play: Profilbild > Zahlungen und Abonnements > Abonnements > Solidarmed > Kündigen. Dieser Weg gilt nur, wenn die Zahlung tatsächlich über Google Play läuft. Wer direkt auf der Solidarmed Webseite abgeschlossen hat, beendet die Mitgliedschaft nicht im Store. Genau diese Verwechslung sorgt oft für unnötige Zusatzmonate.
Eine postalische Kündigungsadresse wurde in den vorliegenden Quellen nicht sauber veröffentlicht. Wenn Sie dennoch per Brief nachfassen möchten, fragen Sie zuerst per E Mail nach der zuständigen Postadresse und senden Sie den Brief früh genug ab, idealerweise 5 bis 10 Arbeitstage vor der nächsten Belastung.
Wer lieber digital arbeitet, kann statt klassischer eingeschriebener Post auch einen zertifizierten digitalen Briefdienst wie Postclic in Betracht ziehen. Solche Lösungen dokumentieren Versand, Zustellung und Öffnung mit Zeitstempel und sind vor allem dann nützlich, wenn Sie einen klaren Nachweis brauchen.
Viele Mitglieder sorgen sich, dass sie zu früh den Zugang verlieren oder dass direkt alles gesperrt wird. Nach den verfügbaren Angaben können Sie jederzeit kündigen, aber die Mitgliedschaft endet in der Regel zum Ende der bereits bezahlten Periode. Das heisst praktisch: Wenn Ihr Jahr bis zum 30. November bezahlt ist und Sie am 10. August kündigen, läuft der Zugang voraussichtlich bis zum 30. November weiter.
Weil Solidarmed keine Rückerstattung für ungenutzte Zeit vorsieht, lohnt sich eine sehr frühe Kündigung innerhalb der laufenden Periode kaum, ausser Sie wollen die automatische Verlängerung sicher stoppen. Entscheidend ist die schriftliche Bestätigung mit dem exakten Enddatum.
Wenn Sie nichts unternehmen, verlängert sich die Mitgliedschaft automatisch. Diese Klausel ist für Mitglieder der wichtigste Punkt in den Bedingungen, weil eine verpasste Frist direkt zur nächsten Jahresbelastung führen kann. Eine vorzeitige Kündigungsgebühr wurde in den Bedingungen nicht gefunden.
Zu den Daten sagt Solidarmed nur knapp, dass sie nach der Kündigung gemäss Datenschutzrichtlinien behandelt werden (solidarmed.ch). Wenn Sie noch Unterlagen, Kontoangaben oder Bestätigungen brauchen, speichern Sie alles vor der Kündigung lokal ab. Gerade bei späteren Rückfragen zur Verrechnung spart das Zeit.
Viele Mitglieder kündigen und erwarten danach automatisch Geld zurück. Genau hier gibt es oft Enttäuschungen. Laut Solidarmed gibt es nach der Stornierung des Abonnements keine Rückerstattung, und auch unbenutzte Zeit wird nicht erstattet (solidarmed.ch).
Das bedeutet konkret: Wenn Ihre Jahresmitgliedschaft gestern erneuert wurde und Sie heute kündigen, läuft sie zwar bis zum Ende der bezahlten Periode weiter, aber anteiliges Geld zurück ist nach der veröffentlichten Regel nicht vorgesehen. Die Chancen auf eine freiwillige Kulanzrückzahlung wirken deshalb eher gering.
Hier ist Vorsicht nötig, weil im Netz oft pauschal von 14 Tagen Widerrufsrecht die Rede ist. In der Schweiz gibt es aber kein allgemeines Widerrufsrecht für Online- oder Telefonverträge. Solche 14 Tage gelten nur in bestimmten Ausnahmefällen, etwa bei Haustürgeschäften nach Art. 40a ff. OR, bei Konsumkrediten oder bei vielen Privatversicherungen.
Für eine normale online abgeschlossene Solidarmed Mitgliedschaft ist ein automatischer Widerruf innert 14 Tagen nach Schweizer Standard also nicht selbstverständlich. Wenn Solidarmed Ihnen individuell ein solches Recht eingeräumt hat, lassen Sie sich das schriftlich bestätigen. Für allgemeine Konsumententhemen sind SKS und das SECO in der Schweiz die naheliegenden Anlaufstellen.
Eine Rückerstattung kommt laut Solidarmed vor allem bei einem Abrechnungsfehler in Frage. Schreiben Sie an [email protected] mit Ihrem Namen, dem Belastungsdatum, dem Betrag in CHF, einem Beleg aus dem Kontoauszug und einer kurzen Erklärung, warum die Zahlung fehlerhaft war. Formulieren Sie klar, ob es um eine Doppelbelastung, eine Belastung nach Kündigung oder einen falschen Betrag geht.
Wenn über App Store oder Google Play bezahlt wurde, stellen Sie die Anfrage zusätzlich dort, weil der Zahlungsfluss über den jeweiligen Store läuft. Bei einer Kreditkarte können Sie als letzten Schritt eine Beanstandung der Kartentransaktion bei Ihrer Bank einreichen. In der Schweiz erfolgt das meist innert 30 Tagen nach Erhalt des Kartenabschlusses, je nach Kartenherausgeber und Regeln von Visa oder Mastercard.
Für die Praxis zählen bei Solidarmed fünf Punkte. Erstens verlängert sich die Mitgliedschaft automatisch. Zweitens gibt es keine Mindestbindung. Drittens wurden keine Angaben zu einer kostenlosen Testversion gefunden. Viertens gilt Schweizer Recht. Fünftens werden Daten nach der Kündigung gemäss Datenschutzrichtlinien behandelt (solidarmed.ch).
Das ist insgesamt fairer als bei vielen Abo-Fallen, weil keine Mindestlaufzeit genannt wird und keine Kündigungsgebühr veröffentlicht ist. Der Haken bleibt die automatische Verlängerung. Wer das Kündigungsdatum verpasst, bleibt schnell wieder für eine volle Periode dabei.
Wenn Sie bei Solidarmed beitreten, stimmen Sie also keinem starren Mehrjahresvertrag zu, sondern einer laufenden Mitgliedschaft mit Erneuerung. Praktisch heisst das: Kündigen können Sie flexibel, aber nicht rückwirkend. Eine Kündigung stoppt die nächste Verlängerung, nicht automatisch die laufende Periode.
Gerade deshalb sollten Sie nach der Kündigung immer prüfen, ob wirklich die Erneuerung deaktiviert wurde. Ein fehlendes Bestätigungsmail oder eine weiter sichtbare aktive Mitgliedschaft im Konto sind Warnzeichen. Dann sollten Sie noch am gleichen Tag nachfassen.
| Plan | Preis in CHF | Periode | Leistungen |
|---|---|---|---|
| Mitgliedschaft Einzelperson | CHF 50.00 | Jährlich | Stimmrecht, Fokus, Anlässe |
| Mitgliedschaft Familie | CHF 80.00 | Jährlich | Stimmrecht, Fokus, Anlässe |
| Mitgliedschaft Firma | CHF 100.00 | Jährlich | Stimmrecht, Fokus, Anlässe |
Die Mitgliedsbeiträge sind im Vergleich zu 2024 stabil geblieben. Das ist positiv, weil keine kurzfristige Preisrunde ersichtlich ist. Alle bekannten Modelle werden jährlich verrechnet, ein monatlicher Tarif ist in den geprüften Quellen nicht genannt.
Am günstigsten ist die Einzelmitgliedschaft mit CHF 50.00 pro Jahr, am teuersten die Firmenmitgliedschaft mit CHF 100.00. Die Familienmitgliedschaft liegt mit CHF 80.00 dazwischen. Wenn in Ihrem Haushalt mehrere Personen beteiligt sind, kann der Familientarif sinnvoller sein als mehrere Einzelmitgliedschaften.
Wenn Sie die Leistungen kaum nutzen, lohnt sich eine nüchterne Rechnung. Vier Ausgaben von Fokus, Stimmrecht und Veranstaltungen sind für engagierte Mitglieder attraktiv, für rein praktische Nutzer aber eventuell zu wenig. Dann ist eine Kündigung oft naheliegender als ein Tarifwechsel.
Bei Solidarmed gilt Schweizer Recht. Anders als viele erwarten, gibt es in der Schweiz keine allgemeine gesetzliche Standardfrist für die Kündigung von Online-Abos und auch kein pauschales Widerrufsrecht für jede Internetbestellung. Deshalb sind bei Solidarmed vor allem die eigenen Bedingungen zur automatischen Verlängerung und zur jederzeit möglichen Kündigung massgeblich.
Wenn der Vertrag jedoch in einer besonderen Verkaufssituation zustande kam, können Ausnahmen greifen. Bei Haustürgeschäften über CHF 100 gilt ein 14 tägiges Widerrufsrecht nach Art. 40a ff. OR. Für eine normale online abgeschlossene Solidarmed Mitgliedschaft ist diese Ausnahme meist nicht einschlägig.
Wenn nach Ihrer Kündigung weiter belastet wird, reklamieren Sie zuerst direkt bei Solidarmed mit Kopie der Kündigungsbestätigung, Datum der Abbuchung und Kontoauszug. Setzen Sie eine kurze Frist zur Klärung, etwa 7 Kalendertage. Diese Unterlagen brauchen Sie später auch für Ihre Bank.
Bleibt die Antwort aus oder ist sie ungenügend, können Sie sich an die Stiftung für Konsumentenschutz SKS wenden. Für allgemeine Informationen zu Konsumentenfragen und Haustürgeschäften ist auch das SECO relevant. Bei Kartenbelastungen ist aber zuerst Ihre kartenausgebende Bank zuständig, nicht eine staatliche Chargeback Stelle.
Für Solidarmed selbst gelten die publizierten Kontaktangaben:
Für allgemeine Unterstützung in der Schweiz helfen SKS und SECO mit Informationen zu Konsumententhemen. Wenn es um eine Kartenrückbelastung geht, wenden Sie sich direkt an Ihre Bank und reichen Sie die Beanstandung möglichst innert 30 Tagen nach dem Kartenabschluss ein.
Das Bild ist klar negativ: 0 positive und 5 negative Bewertungen zur Kündigungserfahrung. Der Tenor lautet nicht, dass die Kündigung unmöglich sei, aber sie wirkt für viele unnötig mühsam. Besonders häufig genannt werden schlechter Kundendienst, Belastungen nach der Kündigung und Frust über fehlende Rückerstattungen.
| Thema | Häufigkeit | Typisches Beispiel |
|---|---|---|
| Belastung nach Kündigung | 2 | Weiter verrechnet |
| Kundendienst schwer erreichbar | 2 | Keine klare Hilfe |
| Rückerstattung enttäuschend | 1 | Kein Geld zurück |
| Quelle | Bewertung | Anzahl Bewertungen |
|---|---|---|
| Negativ | 2 | |
| TrustPilot | Negativ | 2 |
| Kundenforum | Negativ | 1 |
Positives Material zur Kündigung liegt in diesen Bewertungen nicht vor. Für die Balance kann man dennoch festhalten: Es gibt keine bekannte Mindestbindung, keine erkennbare Kündigungsgebühr und keine identifizierten Dark Patterns. Das Verfahren ist also grundsätzlich machbar, aber offenbar nicht immer sauber begleitet.
Wenn Sie frustriert sind, weil die Schritte unklar sind, hilft eine kleine Dokumentationsroutine enorm. Sichern Sie vor dem Absenden ein Bildschirmfoto des Tarifs, des nächsten Belastungsdatums und der Kontoseite. Halten Sie auch die E Mail Adresse fest, mit der das Konto geführt wird.
Bei einer Kündigung über die Webseite speichern Sie zusätzlich die Bestätigungsseite oder das Bestätigungsmail als PDF. Wer per Telefon kündigt oder nachfasst, notiert Datum, Uhrzeit und Namen der Kontaktperson. Diese einfachen Belege sparen später oft Stunden.
Für eine Rückerstattungsanfrage brauchen Sie den Betrag in CHF, das Belastungsdatum, einen Kontoauszug und die Begründung, warum die Belastung falsch war. Bei Zahlungen über App Store oder Google Play sollten Sie auch die Bestellnummer des Stores sichern.
Nach der Kündigung kontrollieren Sie den nächsten Kontoauszug nochmals. Gerade bei den lokal gemeldeten Problemen mit wiederholten Belastungen ist dieser Schritt Pflicht. Ein Bildschirmfoto des Kontoauszugs mit markierter Buchung reicht oft schon als klarer Beleg.
Der häufigste Fehler ist die Kündigung im falschen Kanal. Wer über App Store oder Google Play abgeschlossen hat, beendet die Zahlung nicht im Webkonto. Beispiel: Eine Person löscht nur die App, das Abo läuft aber im Store weiter und wird erneut belastet.
Der zweite Fehler ist das verpasste Verrechnungsdatum. Da sich Solidarmed automatisch verlängert, kann eine zu späte Kündigung die nächste Jahresgebühr auslösen. Tragen Sie den Stichtag am besten sofort im Kalender ein und kündigen Sie einige Tage vorher.
Ein weiterer klassischer Fehler ist die fehlende Bestätigung. Beispiel: Jemand klickt auf Kündigen, erhält aber kein E Mail und prüft auch das Konto nicht mehr. Einen Monat später erscheint erneut eine Belastung, doch es fehlen Nachweise. Genau dann wird es mühsam.
Ebenso verbreitet ist die falsche Erwartung einer anteiligen Rückzahlung. Bei Solidarmed ist die Regel ausdrücklich streng: keine Rückerstattung nach Kündigung, auch nicht für unbenutzte Zeit. Wer nur wegen einer kaum genutzten Mitgliedschaft kündigt, sollte deshalb eher die nächste Verlängerung stoppen als mit Geld zurück rechnen.
| Methode | Kündigungsfrist | Gebühr | Schwierigkeit |
|---|---|---|---|
| Webkonto | Vor nächster Verrechnung | Keine gefunden | Einfach |
| App Store (iOS) | Vor nächster Verrechnung | Keine gefunden | Mittel |
| Google Play (Android) | Vor nächster Verrechnung | Keine gefunden | Mittel |
| Eingeschriebener Brief | 5-10 Arbeitstage vorher | Keine gefunden | Höher, bester Nachweis |
Am schnellsten ist meist die Kündigung direkt im Webkonto, sofern die Mitgliedschaft dort abgeschlossen wurde. Bei Store Zahlungen führt kein Weg am jeweiligen Store vorbei. Der Brief ist langsamer, kann aber in Streitfällen als zusätzlicher Nachweis nützlich sein.
Kein Weg ist per se perfekt. Entscheidend ist, dass der Kanal zum ursprünglichen Abschluss passt und dass Sie den Abschluss dokumentieren. Dann sinkt das Risiko einer Abo-Falle deutlich.
Viele haben Angst, dass nach der Kündigung doch noch etwas verrechnet wird. Prüfen Sie deshalb sofort, ob eine Bestätigung eingetroffen ist und ob im Konto keine automatische Verlängerung mehr angezeigt wird. Machen Sie ein letztes Bildschirmfoto mit Datum.
Setzen Sie zusätzlich eine Kalendererinnerung 7 Tage vor dem nächsten mutmasslichen Belastungsdatum und nochmals am Tag des Karten- oder Kontoeingangs. So merken Sie sofort, falls doch noch eine Buchung auftaucht.
Kontrollieren Sie Ihr Konto mindestens bis zum nächsten Abrechnungszeitpunkt. Falls trotz Kündigung eine Belastung erscheint, reklamieren Sie zuerst bei Solidarmed und danach gegebenenfalls bei Ihrer Bank als Beanstandung einer Kartentransaktion. In der Schweiz läuft das in der Regel über den Kartenherausgeber und sollte möglichst innert 30 Tagen nach dem Kartenabschluss erfolgen.
Wenn Sie nach dem Austritt eine Alternative suchen, kommen je nach Bedarf andere Modelle infrage. MedicAid richtet sich eher an medizinische Hilfeleistungen im Ausland und kostet etwa CHF 20 bis CHF 50 monatlich. Die Helena Frey Stiftung und Ärzte ohne Grenzen arbeiten auf Spendenbasis, oft ab CHF 10 monatlich.
Eine eindeutige physische Kündigungsadresse für Solidarmed wurde in den vorliegenden Quellen nicht sauber veröffentlicht. Für die normale Kündigung ist das auch nicht zwingend nötig, weil Solidarmed den Weg über Webseite, Konto, App Store oder Google Play selbst beschreibt.
Wenn Sie zusätzlich per Post kündigen möchten, verlangen Sie zuerst die korrekte Postadresse über [email protected] oder telefonisch unter +41 41 310 66 60. So vermeiden Sie, dass ein Brief an die falsche Stelle geht und die Frist trotzdem verpasst wird.
Die sicherste Praxis ist einfach: im richtigen Kanal kündigen, Bestätigung sichern, Kontoauszug prüfen. Gerade weil Bewertungen von schwieriger Erreichbarkeit und weiterlaufenden Belastungen berichten, sollten Sie bei Solidarmed sauber dokumentieren und im Zweifel rasch nachfassen.
Wenn Sie diese drei Schritte einhalten, ist die Kündigung von Solidarmed in der Schweiz gut beherrschbar. Das spart Nerven, verhindert unnötige Jahresbeiträge und schützt vor spätem Streit um Rückerstattungen.
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