
Kündigungsdienst Nr. 1 in Germany

Vertragsnummer:
An:
Kündigungsabteilung – Tele Columbus
Hermann-Beit-Straße 1
10707 Berlin
Betreff: Vertragskündigung – Benachrichtigung per zertifizierter E-Mail
Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit kündige ich den Vertrag Nummer bezüglich des Dienstes Tele Columbus. Diese Benachrichtigung stellt eine feste, klare und eindeutige Absicht dar, den Vertrag zum frühestmöglichen Zeitpunkt oder gemäß der anwendbaren vertraglichen Kündigungsfrist zu beenden.
Ich bitte Sie, alle erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen, um:
– alle Abrechnungen ab dem wirksamen Kündigungsdatum einzustellen;
– den ordnungsgemäßen Eingang dieser Anfrage schriftlich zu bestätigen;
– und gegebenenfalls die Schlussabrechnung oder Saldenbestätigung zu übermitteln.
Diese Kündigung wird Ihnen per zertifizierter E-Mail zugesandt. Der Versand, die Zeitstempelung und die Integrität des Inhalts sind festgestellt, wodurch es einen gleichwertigen Nachweis darstellt, der den Anforderungen an elektronische Beweise entspricht. Sie verfügen daher über alle notwendigen Elemente, um diese Kündigung ordnungsgemäß zu bearbeiten, in Übereinstimmung mit den geltenden Grundsätzen der schriftlichen Benachrichtigung und der Vertragsfreiheit.
Gemäß BGB § 355 (Widerrufsrecht) und den Datenschutzbestimmungen bitte ich Sie außerdem:
– alle meine personenbezogenen Daten zu löschen, die nicht für Ihre gesetzlichen oder buchhalterischen Verpflichtungen erforderlich sind;
– alle zugehörigen persönlichen Konten zu schließen;
– und mir die wirksame Löschung der Daten gemäß den geltenden Rechten zum Schutz der Privatsphäre zu bestätigen.
Ich behalte eine vollständige Kopie dieser Benachrichtigung sowie den Versandnachweis.
Mit freundlichen Grüßen,
12/01/2026
So beenden Sie Ihr Tele Columbus-Abonnement mühelos
Über Tele Columbus
Tele Columbus ist einer der führenden Kabelnetzbetreiber in Deutschland und versorgt mehrere Millionen Haushalte mit Breitband-Internet, Fernsehen und Telefonie. Das Unternehmen betreibt eines der größten Glasfaser- und Kabelnetze in Deutschland und konzentriert sich dabei hauptsächlich auf ostdeutsche Bundesländer sowie ausgewählte Regionen in Westdeutschland. Mit seiner Marke PΫR bietet Tele Columbus verschiedene Tarife für Internet, TV und Telefon an, die sich an unterschiedliche Kundenbedürfnisse richten.
Die Geschichte von Tele Columbus reicht bis in die 1990er Jahre zurück, als das Unternehmen nach der Wiedervereinigung damit begann, Kabelnetze in den neuen Bundesländern aufzubauen. Heute gehört Tele Columbus zur größeren Unternehmensgruppe und versorgt sowohl Privatkunden als auch Geschäftskunden mit Telekommunikationsdienstleistungen. Der Hauptsitz des Unternehmens befindet sich in Berlin, und von dort aus werden auch sämtliche Kundenanfragen und Kündigungen bearbeitet.
Als Kabelnetzbetreiber ist Tele Columbus besonders in Mehrfamilienhäusern präsent, wo das Unternehmen häufig als Hausanbieter fungiert. Dies bedeutet, dass Mieter in vielen Fällen automatisch Zugang zum Tele Columbus Netz haben, was sowohl Vorteile als auch Herausforderungen mit sich bringen kann. Die Verfügbarkeit der Dienste ist stark von der regionalen Infrastruktur abhängig, weshalb nicht alle Tarife an allen Standorten verfügbar sind.
Das Unternehmen hat in den letzten Jahren verstärkt in den Ausbau seiner Glasfaser-Infrastruktur investiert, um seinen Kunden höhere Geschwindigkeiten und stabilere Verbindungen anbieten zu können. Dennoch gibt es wie bei jedem Telekommunikationsanbieter verschiedene Gründe, warum Kunden eine Kündigung in Betracht ziehen, sei es aufgrund eines Umzugs, unzureichender Servicequalität oder attraktiverer Angebote bei der Konkurrenz.
Abonnementpläne und Preise
Tele Columbus bietet unter seiner Marke PΫR verschiedene Tarifoptionen an, die sich in Geschwindigkeit, Leistungsumfang und Preis unterscheiden. Die Produktpalette umfasst reine Internet-Tarife sowie Kombi-Pakete, die Internet, Fernsehen und Telefonie bündeln. Die Preisgestaltung orientiert sich dabei an der gewünschten Bandbreite und den zusätzlich gebuchten Diensten.
Internet-Tarife
Die Internet-Tarife von Tele Columbus variieren in der Download-Geschwindigkeit von grundlegenden Einstiegsangeboten bis hin zu Highspeed-Verbindungen. Die Bandbreiten reichen typischerweise von 20 Mbit/s bis zu 1000 Mbit/s, abhängig von der verfügbaren Infrastruktur am jeweiligen Standort. Kunden sollten beachten, dass die tatsächlich verfügbaren Geschwindigkeiten von der technischen Ausstattung des Wohngebäudes abhängen.
| Tarifbezeichnung | Download-Geschwindigkeit | Upload-Geschwindigkeit | Monatlicher Preis (ca.) |
|---|---|---|---|
| Basis-Tarif | 20-50 Mbit/s | 5-10 Mbit/s | 19,99-29,99 € |
| Standard-Tarif | 100-200 Mbit/s | 10-20 Mbit/s | 34,99-44,99 € |
| Premium-Tarif | 400-1000 Mbit/s | 25-50 Mbit/s | 49,99-69,99 € |
Kombi-Pakete und Zusatzoptionen
Neben reinen Internet-Tarifen bietet Tele Columbus auch Kombi-Pakete an, die Internet mit Fernsehen und Telefonie kombinieren. Diese Pakete können für Kunden attraktiv sein, die alle Dienste aus einer Hand beziehen möchten. Die TV-Optionen umfassen verschiedene Senderpakete, darunter auch HD-Kanäle und Premium-Inhalte gegen Aufpreis.
Zusätzlich können Kunden verschiedene Optionen hinzubuchen, wie beispielsweise zusätzliche TV-Sender, Video-on-Demand-Dienste oder eine höhere Upload-Geschwindigkeit. Auch Hardware wie Router, TV-Receiver oder WLAN-Verstärker können gemietet oder gekauft werden. Bei der Kündigung ist es wichtig, auch diese Zusatzoptionen zu berücksichtigen und gegebenenfalls separat zu kündigen oder die gemietete Hardware zurückzusenden.
Vertragslaufzeiten und Aktionsangebote
Die meisten Tele Columbus Tarife haben eine Mindestvertragslaufzeit von 24 Monaten. Während dieser Zeit profitieren Neukunden häufig von vergünstigten Einstiegspreisen, die nach Ablauf einer bestimmten Frist auf den regulären Preis angehoben werden. Diese Preiserhöhungen nach der Aktionsphase sind ein häufiger Grund für Kündigungen, da Kunden dann nach günstigeren Alternativen suchen.
Es ist wichtig zu beachten, dass sich Verträge nach Ablauf der Mindestlaufzeit in der Regel automatisch verlängern, wenn sie nicht fristgerecht gekündigt werden. Die Kündigungsfrist beträgt dabei üblicherweise drei Monate zum Vertragsende. Wer diese Frist verpasst, bindet sich automatisch für ein weiteres Jahr an den Anbieter.
Kündigungsbedingungen
Rechtliche Grundlagen in Deutschland
Die Kündigung eines Telekommunikationsvertrags in Deutschland unterliegt klaren gesetzlichen Regelungen, die im Telekommunikationsgesetz (TKG) festgelegt sind. Diese Regelungen sollen Verbraucher schützen und faire Bedingungen für beide Vertragsparteien schaffen. Bei Tele Columbus gelten die allgemeinen rechtlichen Vorgaben sowie die spezifischen Bedingungen, die in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) des Unternehmens festgelegt sind.
Seit der TKG-Novelle von 2021 haben sich einige wichtige Änderungen ergeben, die für Kunden vorteilhaft sind. So dürfen Telekommunikationsverträge nach Ablauf der Mindestvertragslaufzeit nur noch mit einer Kündigungsfrist von einem Monat verlängert werden, nicht mehr wie früher üblich für ein ganzes Jahr. Dies gibt Kunden mehr Flexibilität und erleichtert den Anbieterwechsel.
Ordentliche Kündigung
Die ordentliche Kündigung erfolgt unter Einhaltung der vertraglich vereinbarten Kündigungsfrist zum Ende der Vertragslaufzeit. Bei Tele Columbus beträgt diese Frist in der Regel drei Monate vor Ablauf der Mindestvertragslaufzeit. Das bedeutet, dass ein Vertrag, der beispielsweise am 31. Dezember endet, spätestens am 30. September gekündigt werden muss, damit die Kündigung wirksam wird.
Nach Ablauf der Mindestvertragslaufzeit von 24 Monaten verlängert sich der Vertrag automatisch um jeweils ein weiteres Jahr, sofern nicht gekündigt wird. Allerdings gilt nach der ersten Verlängerung die neue gesetzliche Regelung, wonach die Kündigungsfrist auf einen Monat verkürzt wird. Kunden sollten dennoch die Kündigungsbestätigung sorgfältig prüfen, um sicherzustellen, dass die Kündigung zum gewünschten Zeitpunkt wirksam wird.
| Vertragsphase | Kündigungsfrist | Verlängerung bei Nicht-Kündigung |
|---|---|---|
| Während Mindestlaufzeit (24 Monate) | 3 Monate zum Vertragsende | 12 Monate |
| Nach Mindestlaufzeit (ab Monat 25) | 1 Monat | Monatlich |
Außerordentliche Kündigung
In bestimmten Situationen haben Kunden das Recht auf eine außerordentliche Kündigung, auch Sonderkündigung genannt. Diese ermöglicht es, den Vertrag vorzeitig zu beenden, ohne die reguläre Kündigungsfrist einhalten zu müssen. Wichtige Gründe für eine außerordentliche Kündigung sind erhebliche Leistungsstörungen, nicht genehmigte Preiserhöhungen oder ein Umzug an einen Ort, an dem Tele Columbus keine Dienste anbietet.
Bei Leistungsstörungen muss der Kunde dem Anbieter zunächst eine angemessene Frist zur Behebung des Problems setzen. Erst wenn Tele Columbus das Problem nicht innerhalb dieser Frist löst, kann eine außerordentliche Kündigung geltend gemacht werden. Es ist ratsam, alle Kommunikation mit dem Anbieter zu dokumentieren und Beweise für die Störungen zu sammeln, beispielsweise durch Geschwindigkeitsmessungen oder Protokolle von Ausfallzeiten.
Im Falle eines Umzugs muss nachgewiesen werden, dass am neuen Wohnort keine Versorgung durch Tele Columbus möglich ist. Dies kann durch eine Verfügbarkeitsabfrage oder eine schriftliche Bestätigung des Anbieters erfolgen. Bei einem Umzug innerhalb des Versorgungsgebiets ist hingegen keine Kündigung möglich, stattdessen kann der Vertrag an die neue Adresse mitgenommen werden.
Kündigungsfristen und wichtige Termine
Die Einhaltung der Kündigungsfristen ist entscheidend für eine erfolgreiche Vertragsbeendigung. Kunden sollten sich frühzeitig über ihr Vertragsende informieren und die Kündigung rechtzeitig einreichen. Das Datum des Vertragsbeginns findet sich in den Vertragsunterlagen oder kann beim Kundenservice erfragt werden. Von diesem Datum aus werden die 24 Monate Mindestlaufzeit berechnet.
Um auf der sicheren Seite zu sein, empfiehlt es sich, die Kündigung mindestens eine Woche vor Ablauf der Kündigungsfrist abzusenden. Bei Versand per Post sollte zusätzlich die Postlaufzeit berücksichtigt werden. Der Poststempel gilt als Nachweis für den rechtzeitigen Versand, dennoch ist es sicherer, wenn das Kündigungsschreiben tatsächlich vor Fristablauf beim Empfänger eingeht.
Wie man Tele Columbus per Post kündigt
Warum die postalische Kündigung die sicherste Methode ist
Die Kündigung per Post, insbesondere per Einschreiben mit Rückschein, gilt als die rechtssicherste Methode zur Beendigung eines Vertrags mit Tele Columbus. Im Gegensatz zu anderen Kündigungswegen bietet die postalische Kündigung einen rechtlich anerkannten Nachweis darüber, dass das Kündigungsschreiben tatsächlich beim Empfänger angekommen ist. Dies ist besonders wichtig, wenn es später zu Unstimmigkeiten über den Kündigungszeitpunkt kommt.
Während telefonische Kündigungen oft nicht akzeptiert werden und bei E-Mail-Kündigungen die Gefahr besteht, dass sie im Spam-Ordner landen oder technische Probleme auftreten, bietet der Postweg eine verlässliche und nachvollziehbare Lösung. Der Rückschein eines Einschreibens dient als Beweis, dass Tele Columbus das Kündigungsschreiben erhalten hat, was im Streitfall von unschätzbarem Wert sein kann.
Ein weiterer Vorteil der postalischen Kündigung ist, dass sie den formalen Anforderungen entspricht, die viele Unternehmen in ihren AGB festlegen. Tele Columbus verlangt für Kündigungen die Schriftform, was bedeutet, dass eine eigenhändige Unterschrift erforderlich ist. Diese Anforderung kann nur durch einen Brief oder ein Fax erfüllt werden, nicht jedoch durch eine einfache E-Mail.
Vorbereitung des Kündigungsschreibens
Ein wirksames Kündigungsschreiben muss bestimmte Informationen enthalten, um eindeutig identifiziert und bearbeitet werden zu können. Zunächst sollten die vollständigen persönlichen Daten des Kunden angegeben werden, einschließlich Name, Adresse und Geburtsdatum. Besonders wichtig ist die Angabe der Kundennummer oder Vertragsnummer, die eine schnelle Zuordnung ermöglicht und Verwechslungen ausschließt.
Das Kündigungsschreiben sollte eine klare und unmissverständliche Kündigungserklärung enthalten. Es genügt, den Vertrag eindeutig zu bezeichnen und die Kündigung zu erklären. Der gewünschte Kündigungstermin sollte genannt werden, idealerweise mit dem Zusatz "oder zum nächstmöglichen Zeitpunkt", falls die Frist nicht eingehalten werden kann. Dies stellt sicher, dass die Kündigung auch dann wirksam wird, wenn ein Fehler bei der Berechnung des Kündigungstermins unterlaufen ist.
Wichtige Bestandteile eines Kündigungsschreibens sind:
- Vollständiger Name und Adresse des Absenders
- Kundennummer oder Vertragsnummer
- Geburtsdatum zur eindeutigen Identifikation
- Eindeutige Kündigungserklärung
- Gewünschter Kündigungstermin
- Bitte um schriftliche Kündigungsbestätigung
- Datum und eigenhändige Unterschrift
Die richtige Adresse für die Kündigung
Für die Kündigung muss das Schreiben an die offizielle Kündigungsadresse von Tele Columbus gesendet werden. Es ist wichtig, die korrekte Adresse zu verwenden, da Kündigungen, die an falsche Abteilungen oder Standorte gesendet werden, möglicherweise nicht rechtzeitig bearbeitet werden. Die offizielle Kündigungsadresse lautet:
- Tele Columbus GmbH, Kundenbetreuung / Kündigungen, Hermann-Beit-Straße 1, 10707 Berlin
Diese Adresse sollte exakt so auf dem Briefumschlag angegeben werden. Es empfiehlt sich, die Adresse noch einmal zu überprüfen, bevor der Brief zur Post gebracht wird. Eine falsche oder unvollständige Adresse kann dazu führen, dass der Brief verspätet oder gar nicht ankommt, was die Einhaltung der Kündigungsfrist gefährden würde.
Versand per Einschreiben mit Rückschein
Der Versand per Einschreiben mit Rückschein ist die empfohlene Versandart für Kündigungsschreiben. Diese Versandoption kostet zwar etwas mehr als ein normaler Brief, bietet aber maximale Sicherheit. Das Einschreiben wird vom Postboten persönlich übergeben, und der Empfänger muss den Erhalt mit seiner Unterschrift bestätigen. Diese Unterschrift wird auf dem Rückschein dokumentiert, der dann an den Absender zurückgeschickt wird.
Der Rückschein dient als rechtsgültiger Nachweis dafür, dass das Kündigungsschreiben bei Tele Columbus eingegangen ist. Dieser Nachweis sollte sorgfältig aufbewahrt werden, am besten zusammen mit einer Kopie des Kündigungsschreibens. Im Falle von Unstimmigkeiten oder wenn Tele Columbus behauptet, die Kündigung nicht erhalten zu haben, kann der Rückschein als Beweis vorgelegt werden.
Alternativ zum klassischen Einschreiben mit Rückschein gibt es auch die Möglichkeit, ein Einschreiben Einwurf zu versenden. Diese Variante ist günstiger, bietet aber etwas weniger Sicherheit, da nur der Einwurf in den Briefkasten dokumentiert wird, nicht aber die persönliche Übergabe. Für wichtige Kündigungen wird dennoch das Einschreiben mit Rückschein empfohlen.
Moderne Lösungen für den Briefversand
Der traditionelle Gang zur Post kann zeitaufwendig sein, besonders für Menschen mit einem vollen Terminkalender. Moderne digitale Dienste bieten hier eine praktische Alternative. Plattformen wie Postclic ermöglichen es, Kündigungsschreiben online zu erstellen und als echten, nachverfolgbaren Brief versenden zu lassen, ohne das Haus verlassen zu müssen.
Der Vorteil solcher Dienste liegt in der Zeitersparnis und der professionellen Abwicklung. Das Kündigungsschreiben wird digital erstellt, automatisch korrekt formatiert und dann physisch gedruckt, kuvertiert und per Einschreiben versendet. Der gesamte Prozess wird digital dokumentiert, und der Kunde erhält einen Sendungsnachweis sowie später den Zustellbeleg. Dies kombiniert die Rechtssicherheit der postalischen Kündigung mit dem Komfort digitaler Dienste.
Besonders praktisch ist, dass solche Dienste auch die korrekte Adressierung übernehmen und sicherstellen, dass das Schreiben alle notwendigen Informationen enthält. Dies minimiert das Risiko von Fehlern, die bei der manuellen Erstellung von Kündigungsschreiben auftreten können. Zudem entfällt die Notwendigkeit, Briefumschläge, Briefmarken oder Porto für Einschreiben zu besorgen.
Nach dem Versand: Kündigungsbestätigung abwarten
Nach dem Versand des Kündigungsschreibens sollte innerhalb von zwei bis drei Wochen eine Kündigungsbestätigung von Tele Columbus eintreffen. Diese Bestätigung ist wichtig, da sie das Datum der Vertragsbeendigung dokumentiert. Kunden sollten diese Bestätigung sorgfältig prüfen und mit ihren eigenen Unterlagen abgleichen.
Wenn innerhalb von drei Wochen keine Kündigungsbestätigung eingeht, sollte beim Kundenservice nachgefragt werden. Dabei kann der Rückschein des Einschreibens als Nachweis vorgelegt werden. Es ist ratsam, diese Nachfrage ebenfalls schriftlich zu dokumentieren. In manchen Fällen kann es vorkommen, dass die Kündigungsbestätigung verloren geht oder an eine falsche Adresse gesendet wird.
Die Kündigungsbestätigung sollte folgende Informationen enthalten: das Datum des Kündigungseingangs, das Datum der Vertragsbeendigung und Informationen zur Rückgabe von gemieteter Hardware. Falls die Bestätigung ein falsches Kündigungsdatum ausweist, muss umgehend Widerspruch eingelegt werden, wiederum am besten schriftlich per Einschreiben.
Kundenbewertungen und Tipps
Häufige Kündigungsgründe bei Tele Columbus
Die Gründe für eine Kündigung bei Tele Columbus sind vielfältig und spiegeln die allgemeinen Herausforderungen wider, mit denen Kabelnetzbetreiber konfrontiert sind. Ein häufiger Grund sind Unzufriedenheit mit der Internetgeschwindigkeit oder der Verbindungsstabilität. Kunden berichten oft davon, dass die tatsächlich erreichten Geschwindigkeiten deutlich unter den beworbenen Werten liegen, besonders zu Stoßzeiten am Abend.
Preiserhöhungen nach Ablauf der Aktionsphase sind ein weiterer häufiger Kündigungsgrund. Viele Kunden schließen Verträge aufgrund attraktiver Einstiegsangebote ab, sind dann aber überrascht, wenn der Preis nach 12 oder 24 Monaten deutlich steigt. In solchen Fällen lohnt sich oft ein Wechsel zu einem anderen Anbieter mit einem neuen Aktionsangebot.
Auch der Kundenservice wird in Bewertungen häufig kritisiert. Lange Wartezeiten bei der Hotline, schwer erreichbare Ansprechpartner und langsame Bearbeitung von Anfragen führen dazu, dass Kunden nach Alternativen suchen. Besonders frustrierend ist es für Kunden, wenn technische Probleme nicht zeitnah gelöst werden und mehrere Kontaktversuche nötig sind.
Umzüge sind ein weiterer häufiger Anlass für Kündigungen. Wenn Kunden an einen Ort ziehen, der nicht im Versorgungsgebiet von Tele Columbus liegt oder wo andere Anbieter bessere Konditionen bieten, möchten sie oft den Vertrag nicht mitnehmen. In solchen Fällen ist es wichtig, die rechtlichen Möglichkeiten für eine vorzeitige Kündigung zu prüfen.
Erfahrungen mit dem Kündigungsprozess
Die Erfahrungen von Kunden mit dem Kündigungsprozess bei Tele Columbus sind gemischt. Viele Kunden berichten von einer reibungslosen Abwicklung, wenn die Kündigung rechtzeitig und mit allen erforderlichen Informationen eingereicht wurde. Die Kündigungsbestätigung trifft in der Regel innerhalb von zwei bis drei Wochen ein, und die Vertragsbeendigung erfolgt wie vereinbart.
Allerdings gibt es auch Berichte über Schwierigkeiten im Kündigungsprozess. Einige Kunden berichten davon, dass ihre Kündigung zunächst nicht bearbeitet wurde oder dass sie mehrfach nachfassen mussten. In solchen Fällen ist es besonders wichtig, alle Kommunikation zu dokumentieren und Nachweise wie den Rückschein des Einschreibens aufzubewahren.
Ein häufiges Problem ist die Rückgabe von gemieteter Hardware wie Routern oder TV-Receivern. Kunden sollten darauf achten, dass sie alle gemieteten Geräte fristgerecht zurücksenden und einen Nachweis über die Rücksendung aufbewahren. Andernfalls können Kosten für nicht zurückgegebene Geräte in Rechnung gestellt werden. Es empfiehlt sich, die Hardware ebenfalls per Einschreiben oder mit einem anderen nachverfolgbaren Versandservice zurückzusenden.
Praktische Tipps für eine erfolgreiche Kündigung
Um den Kündigungsprozess so reibungslos wie möglich zu gestalten, sollten Kunden einige bewährte Praktiken befolgen. Zunächst ist es wichtig, sich frühzeitig über das Vertragsende und die Kündigungsfristen zu informieren. Ein Blick in die Vertragsunterlagen oder ein Anruf beim Kundenservice können hier Klarheit schaffen. Es ist besser, die Kündigung zu früh als zu spät einzureichen.
Die Vollständigkeit und Korrektheit des Kündigungsschreibens ist entscheidend. Alle erforderlichen Informationen sollten enthalten sein, insbesondere die Kundennummer oder Vertragsnummer. Eine klare und unmissverständliche Formulierung verhindert Missverständnisse. Es ist nicht notwendig, Gründe für die Kündigung anzugeben, auch wenn dies manchmal empfohlen wird.
Der Versand per Einschreiben mit Rückschein ist unerlässlich, um einen Nachweis über den Zugang der Kündigung zu haben. Die Investition in diese Versandart zahlt sich aus, wenn es zu Unstimmigkeiten kommt. Der Rückschein sollte zusammen mit einer Kopie des Kündigungsschreibens mindestens bis zum tatsächlichen Vertragsende aufbewahrt werden.
Nach dem Versand sollte die Kündigungsbestätigung aktiv eingefordert werden, wenn sie nicht innerhalb von drei Wochen eintrifft. Kunden sollten nicht davon ausgehen, dass alles in Ordnung ist, nur weil sie keine Rückmeldung erhalten. Proaktives Nachfragen kann spätere Probleme verhindern.
Umgang mit Rückgewinnungsversuchen
Nach Eingang der Kündigung ist es üblich, dass Tele Columbus versucht, den Kunden zu halten. Dies kann durch Angebote für vergünstigte Tarife, Upgrades oder andere Vergünstigungen geschehen. Kunden sollten sich überlegen, ob sie auf solche Angebote eingehen möchten oder ob die Gründe für ihre Kündigung grundsätzlicher Natur sind.
Wenn ein Rückgewinnungsangebot angenommen wird, sollte dies unbedingt schriftlich dokumentiert werden. Mündliche Zusagen am Telefon sind später schwer nachzuweisen. Es empfiehlt sich, die neuen Konditionen schriftlich bestätigen zu lassen, bevor die Kündigung zurückgezogen wird. Andernfalls kann es zu Missverständnissen über die vereinbarten Bedingungen kommen.
Kunden sollten sich nicht unter Druck setzen lassen, eine Entscheidung sofort zu treffen. Es ist legitim, sich Bedenkzeit zu erbitten und das Angebot in Ruhe zu prüfen. Dabei sollte auch berücksichtigt werden, ob das Angebot tatsächlich die ursprünglichen Probleme löst oder nur eine kurzfristige Verbesserung darstellt.
Abschließende Vertragsabwicklung
Nach der erfolgreichen Kündigung sollten Kunden die Abschlussrechnung sorgfältig prüfen. Diese sollte nur Leistungen bis zum Vertragsende abrechnen. Falls Kosten für Zeiträume nach der Vertragsbeendigung berechnet werden, sollte umgehend Widerspruch eingelegt werden. Auch hier ist die schriftliche Form zu empfehlen.
Die Rückgabe von gemieteter Hardware sollte zeitnah erfolgen. Tele Columbus sendet in der Regel ein Rücksendeetikett zu, mit dem die Geräte kostenfrei zurückgeschickt werden können. Dennoch empfiehlt es sich, die Rücksendung mit einem nachverfolgbaren Service zu versenden und einen Nachweis aufzubewahren. Fotos der Geräte vor der Rücksendung können ebenfalls hilfreich sein, falls später Beschädigungen geltend gemacht werden.
Eventuelle Guthaben aus Vorauszahlungen sollten automatisch erstattet werden. Falls dies nicht geschieht, sollte die Erstattung schriftlich eingefordert werden. In der Regel werden Guthaben auf das Konto überwiesen, von dem auch die monatlichen Beiträge abgebucht wurden. Die Bearbeitung kann einige Wochen in Anspruch nehmen.
Kunden sollten auch ihre Bankverbindung im Auge behalten und sicherstellen, dass nach der Vertragsbeendigung keine weiteren Abbuchungen erfolgen. Falls doch noch Beträge abgebucht werden, können diese über die Bank zurückgebucht werden. Gleichzeitig sollte Tele Columbus schriftlich über die unrechtmäßige Abbuchung informiert werden.
Wechsel zu einem neuen Anbieter
Wer nach der Kündigung zu einem anderen Anbieter wechseln möchte, sollte den Übergang sorgfältig planen. Es ist ratsam, den neuen Vertrag so zu terminieren, dass keine Versorgungslücke entsteht. Allerdings sollte auch vermieden werden, dass sich die Verträge überschneiden und doppelte Kosten entstehen.
Bei einem Wechsel des Anbieters kann es vorkommen, dass technische Umstellungen notwendig sind, besonders wenn der neue Anbieter eine andere Infrastruktur nutzt. Kunden sollten sich beim neuen Anbieter informieren, ob zusätzliche Hardware benötigt wird oder ob Installationstermine vereinbart werden müssen. Eine gute Planung verhindert, dass es zu längeren Ausfallzeiten kommt.
Es lohnt sich auch, die Rufnummernmitnahme zu prüfen, falls eine Festnetznummer vorhanden ist. Die meisten Anbieter bieten diesen Service an, allerdings müssen dafür bestimmte Fristen eingehalten werden. Die Rufnummernmitnahme sollte rechtzeitig beim neuen Anbieter beantragt werden, idealerweise bereits vor der Kündigung bei Tele Columbus.