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Kündigungsschreiben verfasst von einem Fachanwalt
Absender
Wiener Netze Kündigung | Postclic
Wiener Netze
Erdbergstraße 236
1110 Wien Austria
kundenanliegen@wienernetze.at
Vertragskündigung – Benachrichtigung per zertifizierter E-Mail






Vertragsnummer:

An:
Kündigungsabteilung – Wiener Netze
Erdbergstraße 236
1110 Wien

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit kündige ich den Vertrag Nummer bezüglich des Dienstes Wiener Netze. Diese Benachrichtigung stellt eine feste, klare und eindeutige Absicht dar, den Vertrag zum frühestmöglichen Zeitpunkt oder gemäß der anwendbaren vertraglichen Kündigungsfrist zu beenden.

Ich bitte Sie, alle erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen, um:

– alle Abrechnungen ab dem wirksamen Kündigungsdatum einzustellen;
– den ordnungsgemäßen Eingang dieser Anfrage schriftlich zu bestätigen;
– und gegebenenfalls die Schlussabrechnung oder Saldenbestätigung zu übermitteln.

Diese Kündigung wird Ihnen per zertifizierter E-Mail zugesandt. Der Versand, die Zeitstempelung und die Integrität des Inhalts sind festgestellt, wodurch es einen gleichwertigen Nachweis darstellt, der den Anforderungen an elektronische Beweise entspricht. Sie verfügen daher über alle notwendigen Elemente, um diese Kündigung ordnungsgemäß zu bearbeiten, in Übereinstimmung mit den geltenden Grundsätzen der schriftlichen Benachrichtigung und der Vertragsfreiheit.

Gemäß BGB § 355 (Widerrufsrecht) und den Datenschutzbestimmungen bitte ich Sie außerdem:

– alle meine personenbezogenen Daten zu löschen, die nicht für Ihre gesetzlichen oder buchhalterischen Verpflichtungen erforderlich sind;
– alle zugehörigen persönlichen Konten zu schließen;
– und mir die wirksame Löschung der Daten gemäß den geltenden Rechten zum Schutz der Privatsphäre zu bestätigen.

Ich behalte eine vollständige Kopie dieser Benachrichtigung sowie den Versandnachweis.

Mit freundlichen Grüßen,


06/02/2026

zum Behalten966649193710
Empfänger
Wiener Netze
Erdbergstraße 236
1110 Wien , Austria
kundenanliegen@wienernetze.at
REF/2025GRHS4

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Kündigen Wiener Netze: Einfache Methode

Was ist Wiener Netze

DieWiener Netzesind der lokale Netzbetreiber für Strom, Gas, Fernwärme und Telekommunikationsinfrastruktur in der Stadt Wien. Der Geschäftszweck umfasst Betrieb, Ausbau und Instandhaltung der Verteilernetze; Betreiberaufgaben und Netzanschlussleistungen stehen im Mittelpunkt der Tätigkeit. Die Gesellschaft agiert als Infrastrukturbetreiber, während die Energiebelieferung in der Regel durch separate Lieferanten erfolgt. Diese Zusammenhänge sind für die Handhabung von Vertragsbeziehungen und für Kündigungsfragen zentral. Die nachfolgende Anleitung verwendet die offiziellen Angaben derWiener Netzeals Ausgangspunkt und berücksichtigt zusätzlich häufige Kundenrückmeldungen zum Kündigungsprozess.

Relevanz fürwiener netze kündigung

Für Personen, die eine Vertragsbeziehung mit den Wiener Netzen beenden möchten, ist wichtig zu unterscheiden, ob es sich um einen Netzanschlussvertrag, um Dienstleistungen im Zusammenhang mit Messstellen oder um eine andere vertragliche Vereinbarung handelt. Die Nettofunktion der Wiener Netze als Netzbetreiber bedeutet, dass Verbraucherinnen und Verbraucher bei vielen Fragen rund um Zähler, Netzanschluss und technische Bereitstellung mit den Wiener Netzen vertraglich in Verbindung stehen, während Tarif- und Belieferungsfragen meist beim jeweiligen Energielieferanten geregelt sind. Diese Differenzierung beeinflusst Fristen, Formvorschriften und Zuständigkeiten beim Beendigungsverlangen.

Rechtlicher rahmen und pflichten des netzbetreibers

In Übereinstimmung mit nationalem und unionsrechtlichem Regelwerk bestehen gegenüber Netzbetreibern konkrete Informationspflichten, Publizitätspflichten und Transparenzanforderungen. Diese Pflichten betreffen insbesondere die Veröffentlichung von Bedingungen und Entgelten sowie Verfahren für Netzanschluss, Netznutzung und technische Abläufe. Als Folge müssen Netzbetreiber Verfahrensrichtlinien bereitstellen und Auskunftspflichten beachten; darüber hinaus sind Streitbeilegungs- und Beschwerdemechanismen vorgesehen. Gesetzliche Grundlagen sind u. a. das E-Control-Gesetz und darauf aufbauende Verfahrensregelungen. Bei Streitfällen besteht die Möglichkeit, eine Schlichtung oder die Regulierungsbehörde anzurufen.

Informationsbeschaffung: offizielle quellen prüfen

Als Vertragsrechtsberater empfehle ich, vor jeder Kündigung zunächst die offiziellen Publikationen und die für den Vertrag geltenden allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) derWiener Netzezu prüfen. Dort finden sich u. a. Hinweise zu Vertragsgegenstand, Fristen, besonderen Kündigungsgründen und Formalanforderungen. Ferner sind in den Regularien Hinweise enthalten, welche Leistungen der Netzbetreiber selber erbringt und welche durch Dritte erfolgen. Die offizielle Anschrift der Gesellschaft ist wichtig für die postalische Kommunikation und lautet:Wiener Netze GmbH, Erdbergstraße 236, A-1110 Wien.

Kunden erfahrungen mit der kündigung

Zur praktischen Einschätzung habe ich Kundenfeedback aus österreichischen Foren und Diskussionsplattformen zusammengeführt. Die Rückmeldungen zeigen ein gemischtes Bild: Einerseits berichten Betroffene, dass formelle Anliegen bezüglich Zählerständen oder Anschlussabmeldungen bearbeitet wurden; andererseits gibt es wiederholt Hinweise auf Verzögerungen in der Kommunikation und auf den Wunsch nach klareren, leicht auffindbaren Informationswegen zur Abwicklung von Vertragsbeendigungen. Einige Nutzerinnen und Nutzer bemerkten, dass Schriftverkehr und formale Nachweise ausschlaggebend für eine zügige Bearbeitung waren. Konkrete Kritikpunkte betreffen unter anderem Wartezeiten bei der Beantwortung komplexer Sachverhalte.

Ein Beispiel aus einem technischen Forum lautete sinngemäß: "Bei meinem Problem mit Messdaten blieb die Reaktion der Wiener Netze aus", was die Erfahrung belegt, dass bei komplexeren Sachverhalten Geduld und strikte Dokumentation erforderlich sind. Solche Hinweise bekräftigen die Empfehlung, auf eine beweissichere Kommunikationsform zu setzen.

Häufige probleme und praktische tipps aus kundenfeedback

  • Unklare Zuständigkeiten:Nutzer berichten, dass nicht immer sofort ersichtlich ist, welche Vertragspartei für welches Anliegen zuständig ist; dies verzögert die Bearbeitung.
  • Dokumentationsbedarf:Kunden empfehlen, Zählerstände, Übergabeprotokolle und Rechnungsunterlagen bereit zu halten, da diese Daten oft angefordert werden.
  • Reaktionszeiten:In Einzelfällen wurde eine verzögerte Rückmeldung bemängelt; deswegen ist Fristwahrung und Nachweisführung wichtig.

Diese Punkte fließen in die Empfehlungen zurwiener netze kündigungein: Form, Fristwahrung und Nachweisbarkeit sind entscheidend.

Kündigungsinhalt

In vertraglicher Hinsicht spricht man von der Kündigungserklärung als einseitiger Willenserklärung, die auf die Beendigung eines Dauerschuldverhältnisses gerichtet ist. Zur Wirksamkeit sind drei Elemente maßgeblich: der Adressat, der eindeutige Kündigungswille und das Zugangserfordernis. Für diewiener netze kündigungsollten folgende inhaltliche Komponenten aus rechtlicher Sicht berücksichtigt werden (als Grundsätze, nicht als Formular): Identifikation der Vertragsparteien (vollständiger Name, Anschrift, Vertragskennziffer oder Zählpunkt), eindeutige Erklärung des Kündigungswillens, Angabe des gewünschten Beendigungszeitpunkts oder der Einhaltung gesetzlicher/vertraglicher Kündigungsfrist sowie eine datierte Unterschrift der kündigenden Partei. Ferner empfiehlt es sich, auf die Rückgabe von Geräten oder die Vereinbarung eines Übergabetermins zu verweisen, sofern dies relevant ist.

Wichtig ist, dass die Kündigung so verfasst ist, dass im Streitfall klar erkennbar ist, welcher Vertrag beendet werden soll. Die nennen genannten Bestandteile dienen der rechtlichen Klarheit und reduzieren spätere Auslegungsstreitigkeiten.

Fristen und zugang: warum die form entscheidend ist

Das Vertragsschluss- und Kündigungsrecht hängt maßgeblich vom Zugang der Erklärung ab. In vielen zivilrechtlichen Konstellationen gilt: Solange der Zugang nicht zweifelsfrei erfolgt ist, kann die Fristwahrung gefährdet sein. Daher ist die Wahl einer Form, die einen zuverlässigen Nachweis über den Empfängereingang erlaubt, aus juristischer Sicht geboten. In Übereinstimmung mit den einschlägigen normativen Vorgaben müssen Fristen gewahrt werden; andernfalls droht die automatische Verlängerung von Vertragsverhältnissen oder die Bindung an Folgeverpflichtungen.

Die Folge ist, dass die Methode der Zustellung und der Eingangsnachweis im Streitfall oft den Ausschlag gibt. Aus Sicht des Beweisrechts ist ein schriftlicher Zugang mit Empfangsbestätigung besonders geeignet, um im Fall einer gerichtlichen oder verwaltungsbehördlichen Auseinandersetzung den Wirksamkeitszeitpunkt der Kündigung zu belegen.

Warum postalische kündigung per einschreiben die einzig empfohlene methode ist

In meiner Rolle als Vertragsrechtsberater betone ich: Für diewiener netze kündigungist die postalische Zustellung per Einschreiben mit Rückschein die rechtssicherste Methode. Die Gründe sind juristischer und praktischer Natur: Erstens schafft der postalische Versand mit Rückschein einen dokumentierten Zugangsnachweis, der im Streitfall vor Gericht oder bei Schlichtungsstellen als Beweis dient. Zweitens reduziert diese Form die Angriffsfläche für spätere Verfahrensstreitigkeiten über den Zugang der Erklärung. Drittens entspricht sie dem Prinzip der Verlässlichkeit bei Unternehmen, die technische und verwaltungsrechtliche Abläufe verwalten.

Des Weiteren ist die postalische Zustellung unabhängig von technischen Störungen oder unsicheren elektronischen Zustellwegen; sie bietet damit eine robuste Grundlage für die Durchsetzung von Rechten. Folglich rate ich, ausschließlich diese Zustellform als primäre Kündigungsroute zu verwenden.

Praktische inhalte der postalischen kündigung (grundsätze, nicht vorlage)

Bei der postalischen Kommunikation sind inhaltliche Grundsätze zu beachten, ohne konkrete Musterschreiben vorzugeben: Klarheit über die betroffenen Vertragsverhältnisse, eindeutige Zeitangaben (z. B. gewünschter Beendigungszeitpunkt), die Angabe von Referenznummern (Vertrags- oder Zählpunktnummer) sowie die datierte Unterschrift der kündigenden Person. Ferner ist es sachgerecht, die Bitte um schriftliche Bestätigung der Kündigung zu formulieren und auf eine Rückmeldung innerhalb einer angemessenen Frist hinzuweisen. Diese Hinweise dienen der Transparenz und erleichtern einer Verwaltung die Zuordnung der Kündigung.

Beweismittel und dokumentation

Aus prozessrechtlicher Perspektive sind die folgenden Beweismittel relevant: Einlieferungsbeleg des Einschreibens, Rückschein als Empfangsnachweis, Kopien der gesendeten Kündigung samt Poststempel sowie alle darauf folgenden schriftlichen Bestätigungen des Unternehmens. Diese Unterlagen sind aufzubewahren, da sie im Streitfall über die Frage des Zugangs und der Fristwahrung entscheiden können. Folglich muss die Dokumentation systematisch erfolgen und an einem sicheren Ort archiviert werden.

Konsequenzen bei nicht fristgerechter kündigung

Wird eine Kündigung nicht rechtzeitig oder nicht nach den vertraglich festgelegten Formvorschriften erklärt, können unterschiedliche Folgen eintreten: Vertragsverlängerungen, weitere Kosten, Verbindlichkeiten für nachfolgende Abrechnungszeiträume oder zusätzliche Aufwandspauschalen. In bestimmten Fällen bestehen Rückabwicklungsansprüche nur unter enger Fristeinhaltung. Daher hat die sachgerechte Einhaltung von Form und Frist unmittelbare finanzielle und rechtliche Konsequenzen.

Streitfälle und beschwerdewege

Falls nach postalischer Kündigung Probleme auftreten, ist der geordnete rechtliche Weg wie folgt: Dokumentation zusammenstellen, AGB und vertragliche Regelungen prüfen, und gegebenenfalls eine formelle Beschwerde einreichen oder eine Schlichtung an die zuständige Regulierungsinstanz richten. In Österreich existieren neben zivilrechtlichen Rechtsmitteln spezialisierte Schlichtungsstellen, die auch bei Energie- und Netzfragen zum Tragen kommen. Bei komplexen Sachverhalten kann die Konsultation einer Schlichtungsstelle oder einer Regulierungsbehörde angezeigt sein. Gerichtliche Schritte bleiben als ultima ratio erhalten.

Praktische lösungen zur vereinfachung der postalischen abwicklung

Um den Prozess zu vereinfachen, existieren Dienste, die das Versenden von Einschreiben erleichtern, ohne dass ein eigener Drucker oder ein physisches Postamt besucht werden muss. Ein Beispiel ist der ServicePostclic. Um den Prozess zu vereinfachen: Postclic bietet einen 100% Online-Service zum Versenden von Einschreiben oder einfachen Briefen, ohne Drucker. Sie müssen sich nicht bewegen: Postclic druckt, frankiert und versendet Ihren Brief. Dutzende von Vorlagen sind sofort einsatzbereit für Kündigungen: Telefonie, Versicherungen, Energie, verschiedene Abonnements. Sicherer Versand mit Rückschein und rechtlichem Wert gleichwertig mit physischem Versand. Diese Lösung kann zeitlich und organisatorisch entlasten und gewährleistet dennoch den erforderlichen Nachweischarakter der postalischen Zustellung.

Hinweis zur nutzung externer dienste

Wenn externe Dienste eingesetzt werden, sollte geprüft werden, ob sie den rechtlichen Anforderungen an einen rechtswirksamen Zugang entsprechen; dazu gehört insbesondere die Ausstellung eines Rückscheins oder eines Empfangsprotokolls, das als Nachweis für den Zugang der Kündigung genügt.

Tabellen: leistung und verantwortung

LeistungsbereichKurzbeschreibung
StromnetzBetreiben und Instandhalten des Verteilernetzes in Wien; Netzanschlussleistungen; Zählerverwaltung.
GasnetzNetzbetrieb und Bereitstellung der Gasinfrastruktur inklusive Anschlussmanagement.
FernwärmeTechnische Überwachung und Versorgungsschnittstellen; Koordination mit Lieferanten.
TelekommunikationsinfrastrukturBetrieb von Trassen und technischen Anbindungen.
Netzbetreiber vs. energielieferantAufgabennetzbetreiberAufgabenergielieferant
VertragspartnerTechnischer Dienstleister und InfrastrukturanbieterLieferant der Energie (Abrechnung, Tarifgestaltung)
Verantwortung bei kündigungAbwicklung technischer Abmeldungen, ZählerabwicklungRegelung der Lieferbeendigung und Abrechnung

Was im vorfeld einer kündigung zu prüfen ist

Rechtlich ratsam ist vor dem Versand der Kündigung eine Prüfung folgender Punkte: Vertragsart und Laufzeit, vertragliche Kündigungsfristen, etwaige Mindestlaufzeiten, Abhängigkeiten zu Lieferverträgen Dritter, mögliche Gebühren für Abmeldung oder Netznutzungsentgelte sowie die Notwendigkeit technischer Übergabetermine. Darüber hinaus ist zu klären, ob technische Geräte (z. B. Zähler) zurückzugeben sind oder ob Übergabeprotokolle erstellt werden müssen. Diese Vorprüfung reduziert das Risiko formaler Fehler und erleichtert eine rasche Abwicklung.

Besondere situationen: umzug, teilkündigung, vertragsübernahme

Bei Wohnungswechsel oder Umzug können besondere Melde- und Abmeldemodalitäten greifen. Bei einem Umzug ist häufig der genaue Zeitpunkt der Abmeldung relevant, weil Verbrauchsabrechnungen und die Bilanzierung des Zählerstands auf diesen Zeitpunkt abgestellt werden. Bei einer Teilkündigung oder der Übertragung von Rechten an eine dritte Partei sind zusätzliche vertragliche Schritte und gegebenenfalls schriftliche Vereinbarungen erforderlich. In solchen Konstellationen ist eine präzise, dokumentierte postalische Kommunikation besonders wichtig, um spätere Streitigkeiten zu vermeiden.

Wenn die kündigung nicht anerkannt wird: weiter vorgehen

Sollte die postalische Kündigung nicht anerkannt oder unbeantwortet bleiben, sind folgende Maßnahmen aus rechtlicher Sicht denkbar: Sammlung aller relevanten Beweismittel (Einlieferungs- und Empfangsbelege, Kopien), erneute Fristsetzung per Einschreiben (unter Hinweis auf bereits erfolgte Zustellung) und parallel Prüfung von Schlichtungs- oder Regulierungswegen. In gravierenden Fällen kann eine Klärung vor dem zuständigen Verwaltungs- oder Zivilgericht notwendig werden. Bei Auseinandersetzungen mit netztechnischem Bezug besteht oft eine Möglichkeit zur Einbringung bei der Regulierungsbehörde oder der offiziellen Schlichtungsstelle.

Praktische checkliste (inhaltlich, nicht als musterschreiben)

Als juristische Leitlinie dient folgende Übersicht mit den zentralen inhaltlichen Elementen, die in einer Kündigung enthalten sein sollten: eindeutige Identifikation des Vertrags, ausdrücklicher Kündigungswille, gewünschter Beendigungszeitpunkt im Rahmen der Fristen, Angabe relevanter Referenznummern, datierte Unterschrift und der Hinweis auf die Bitte um schriftliche Bestätigung. Diese Punkte sichern die rechtliche Klarheit und erleichtern die zügige Bearbeitung.

Was nach der kündigung zu tun ist

Nach erfolgter postalischer Kündigung ist es notwendig, die Eingangsbestätigung aufzubewahren und gegebenenfalls Übergabe- oder Ablesetermine zu koordinieren. Ferner sollten alle relevanten Belege und die Korrespondenz systematisch archiviert werden. Wenn keine Bestätigung folgt, empfiehlt sich eine Repetition der postalischen Zustellung mit eindeutiger Fristsetzung. Sollte weiterhin keine adäquate Reaktion erfolgen, ist die Prüfung von Schlichtungs- und Rechtsmitteln angebracht; dabei ist die bereits vorhandene Dokumentation oft entscheidend für die Erfolgsaussichten. Abschließend rate ich, bei unklaren technischen Fragen oder vermuteten Abrechnungsfehlern fachlichen Rat einzuholen, um die eigenen Rechte durchzusetzen.

FAQ

Die Wiener Netze sind verantwortlich für den Betrieb, den Ausbau und die Instandhaltung der Verteilernetze für Strom, Gas, Fernwärme und Telekommunikation in Wien. Ihre Hauptaufgaben umfassen die Bereitstellung von Netzanschlussleistungen und die Durchführung von Betreiberaufgaben, während die Energiebelieferung in der Regel durch separate Lieferanten erfolgt.

Um einen Vertrag mit den Wiener Netzen zu kündigen, müssen Sie ein Kündigungsschreiben per Post (Einschreiben) an die Wiener Netze senden. Stellen Sie sicher, dass alle relevanten Vertragsinformationen und Ihre Kontaktdaten im Schreiben enthalten sind, um eine reibungslose Bearbeitung zu gewährleisten.

Die Wiener Netze sind verpflichtet, transparente Informationen über Bedingungen, Entgelte und Verfahren für Netzanschlüsse sowie die Netznutzung bereitzustellen. Diese Informationspflichten sind im nationalen und europäischen Recht verankert und sollen sicherstellen, dass Kunden über alle relevanten Aspekte ihrer vertraglichen Beziehungen informiert sind.

Ja, die Wiener Netze erheben spezifische Gebühren für den Netzanschluss, die je nach Art des Anschlusses und den technischen Anforderungen variieren können. Es ist empfehlenswert, sich direkt bei den Wiener Netzen über die aktuellen Gebühren und die entsprechenden Bedingungen zu informieren.

Die Wiener Netze agieren als Infrastrukturbetreiber und sind für die technischen Aspekte des Netzbetriebs zuständig, während die Energiebelieferung in der Regel von anderen Anbietern übernommen wird. Dies bedeutet, dass Kunden bei Fragen zu Zählern und Netzanschlüssen direkt mit den Wiener Netzen in Kontakt treten sollten, während Tarif- und Belieferungsfragen mit dem jeweiligen Energielieferanten geklärt werden müssen.