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SAILER VERLAG kündigen
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Kündigungsdienst Nr. 1 in Austria
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Vertragsnummer:
An:
Kündigungsabteilung – Sailer Verlag
Postfach 4
6961 Wolfurt
Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit kündige ich den Vertrag Nummer bezüglich des Dienstes Sailer Verlag. Diese Benachrichtigung stellt eine feste, klare und eindeutige Absicht dar, den Vertrag zum frühestmöglichen Zeitpunkt oder gemäß der anwendbaren vertraglichen Kündigungsfrist zu beenden.
Ich bitte Sie, alle erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen, um:
– alle Abrechnungen ab dem wirksamen Kündigungsdatum einzustellen;
– den ordnungsgemäßen Eingang dieser Anfrage schriftlich zu bestätigen;
– und gegebenenfalls die Schlussabrechnung oder Saldenbestätigung zu übermitteln.
Diese Kündigung wird Ihnen per zertifizierter E-Mail zugesandt. Der Versand, die Zeitstempelung und die Integrität des Inhalts sind festgestellt, wodurch es einen gleichwertigen Nachweis darstellt, der den Anforderungen an elektronische Beweise entspricht. Sie verfügen daher über alle notwendigen Elemente, um diese Kündigung ordnungsgemäß zu bearbeiten, in Übereinstimmung mit den geltenden Grundsätzen der schriftlichen Benachrichtigung und der Vertragsfreiheit.
Gemäß BGB § 355 (Widerrufsrecht) und den Datenschutzbestimmungen bitte ich Sie außerdem:
– alle meine personenbezogenen Daten zu löschen, die nicht für Ihre gesetzlichen oder buchhalterischen Verpflichtungen erforderlich sind;
– alle zugehörigen persönlichen Konten zu schließen;
– und mir die wirksame Löschung der Daten gemäß den geltenden Rechten zum Schutz der Privatsphäre zu bestätigen.
Ich behalte eine vollständige Kopie dieser Benachrichtigung sowie den Versandnachweis.
Mit freundlichen Grüßen,
05/02/2026
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Kündigen Sailer Verlag: Einfache Methode
Was ist Sailer Verlag
DerSailer Verlagist ein auf Kinder- und Schulzeitschriften spezialisierter Verlag, der gedruckte Hefte, Unterrichtsmaterialien und digitale Ausgaben anbietet. Das Angebot umfasst Reihen für verschiedene Altersstufen, Einzelexemplare sowie Abonnementmodelle und Probehefte für Schulen und Familien. Für Endkundinnen und Endkunden werden Preise pro Ausgabe sowie wiederkehrende Abonnements geführt; die digitale Applikation „sailer lesen+“ ist ebenfalls Bestandteil des Produktportfolios. Offizielle Produkt- und Preisangaben finden sich in den Pflichtangaben des Verlags und in digitalen Vertriebsplattformen, wobei einzelne Vertriebskanäle eigene Abrechnungs- und Verlängerungsregelungen aufweisen.
Adresse des Verlags
Adresse:Sailer Verlag, Postfach 4 6961 Wolfurt – Bahnhof
Kurzer marktlicher Kontext
Sailer Verlag tritt regelmäßig als Anbieter von sowohl kostenpflichtigen als auch kostenlosen Probeaktionen auf. Die Marktbeobachtung zeigt, dass Hefte über Partnerschaften, schulische Kooperationen und digitale Plattformen vertrieben werden; dabei kommen wiederkehrende Abonnements ebenso vor wie Einzelheftverkäufe. Einige Vertriebskanäle nutzen standardisierte Abrechnungsverfahren, die eine automatische Verlängerung vorsehen können.
Vertragsarten und typische abomodell
Für rechtliche Einordnungen ist es wichtig, zwischen folgenden Vertragsarten zu unterscheiden: (1) Einzelkauf/Einzelexemplarvertrag, (2) Abonnementvertrag über periodische Lieferungen, (3) Probe- bzw. Aktionsverträge mit optionaler Verlängerung, sowie (4) digitale Abonnementmodelle über Drittplattformen. Jede Vertragsart hat unterschiedliche rechtliche Konsequenzen, insbesondere hinsichtlich Widerrufs- bzw. Rücktrittsrechten, Mindestlaufzeiten und Verlängerungsklauseln. Die digitale Auslieferung kann darüber hinaus spezielle Regelungen auslösen, etwa wenn nicht-körperliche digitale Inhalte betroffen sind.
| Leistungsart | Typische Kondition |
|---|---|
| Einzelexemplar | Preis pro Ausgabe: z. B. 5,40 € (DE-Ausgaben) / 6,99 € (EN-Ausgaben) auf Plattformangaben. |
| Probeabo | Erste Ausgaben häufig kostenlos; automatischer Übergang in ein kostenpflichtiges Abo möglich, wenn nicht fristgerecht gekündigt. |
| Jahresabo | Konditionen variieren; Abos können automatisch verlängern, wenn nicht fristgerecht gekündigt. |
Rechtliche begriffe kurz erklärt
Als Vertragsrechtsspezialist empfehle ich, die folgenden Begriffe frühzeitig zu klären:Kündigungsfrist(zeitliche Vorgabe für wirksame Beendigung),ordentliche Kündigung(beendigt Vertrag unter Einhaltung vertraglicher Fristen),außerordentliche Kündigung(aus wichtigem Grund ohne Einhaltung der Frist),Rücktritt/Widerruf(gesetzliches Recht bei Fernabsatz- oder Auswärtsgeschäften innerhalb bestimmter Fristen). Die zitierten Regelungen des Fern- und Auswärtsgeschäfte-Gesetzes (FAGG) und der österreichischen Verbraucherschutzpraxis sind hierfür relevant.
Kundenfeedback und erfahrungen mit kündigung
Bei der Analyse von Kundenbewertungen und Forenbeiträgen zeigen sich wiederkehrende Muster: Beschwerden über ungewollte Abos nach Probeheften, Unklarheiten zu Kündigungsfristen und Unzufriedenheit mit der Kommunikation in Streitfällen. Positiv gewertete Erlebnisse betreffen schnelle Klärungen nach Reklamationen und kulante Lösungen, sofern ein Dialog zustande kommt. Die Erfahrungsberichte deuten zudem darauf hin, dass Missverständnisse häufig aus Aktionsangeboten und aus unklaren Formulierungen in Informationsmaterial resultieren.
- Häufige Probleme: Ungewollte Verlängerungen nach Probeheftaktionen, fehlende oder missverständliche Information über Kündigungsmodalitäten.
- Was Kunden berichten: Manche Kundinnen berichten, dass eine Kündigung nicht sofort umgesetzt wurde oder dass Formulierungen wie „baldmöglichst“ zu unterschiedlichen Auslegungen führten.
- Gute Erfahrungen: Fälle, in denen der Verlag nach Prüfung kulant handelte und Kosten korrigierte, werden ebenfalls dokumentiert.
Diese Kundenrückmeldungen sind wichtig für die juristische Bewertung: Sie legen nahe, dass Verbraucherinformation und Dokumentation von Vertragsabschlüssen zentrale Ansatzpunkte für Streitvermeidung sind. Bei Zweifel an der Wirksamkeit einer Kündigung ist die Beweislage oft der entscheidende Faktor.
Rechtliche rahmenbedingungen in österreich
In Österreich ist bei Fernabsatz- und Auswärtsgeschäften dasFAGGmaßgeblich; das Rücktrittsrecht (Widerruf) beträgt in der Regel 14 Tage, sofern Verbraucher korrekt belehrt wurden. Bei Abonnementverträgen über periodische Lieferungen gelten Besonderheiten: Das Rücktrittsrecht beginnt mit Erhalt der ersten Lieferung; für Zeitungs- und Zeitschriftenlieferungen bestehen zudem Ausnahmen und spezielle Regelungen. Die Unternehmerpflichten umfassen korrekte Information über Laufzeit, Kündigungsfristen und die Modalitäten der Vertragsbeendigung. Fehlen erforderliche Belehrungen, kann die Rücktrittsfrist nicht zu laufen beginnen oder verlängert sich erheblich.
Praktische rechtsfolgen
In der Praxis bedeutet dies: Ist ein Abonnementvertrag zustande gekommen, müssen Kündigungsfristen und etwaige Mindestlaufzeiten beachtet werden. Fehlt eine klare Regelung zur Verlängerung, ist die Auslegung nach Treu und Glauben vorzunehmen. Bei missverständlichen Formulierungen in der Vertragskommunikation stehen Verbraucherschutzprinzipien der Transparenz entgegen; dadurch können Kündigungsfristen zugunsten der Kundinnen ausgelegt werden. Es empfiehlt sich, vor der Kündigung die konkreten vertraglichen Klauseln (AGB) sowie Belege zum Vertragsabschluss zu dokumentieren.
| Problem | Mögliche rechtliche Folge |
|---|---|
| Unklare Verlängerungsklausel | Auslegung nach Treu und Glauben; mögliche Unwirksamkeit einer überraschenden Klausel |
| Fehlende Widerrufsbelehrung | Verlängerung der Rücktrittsfrist oder Beginnverzug |
| Probeheft ohne klare Information | Streit über kostenpflichtige Fortführung; mögliche Rückforderung unberechtigter Forderungen |
Schritt-für-schritt leitfaden zur kündigung (rechtlich orientiert)
Dieser Leitfaden ist als juristisch fundierter Ablauf zu verstehen. Er legt den Schwerpunkt auf Vertragsanalyse, rechtliche Bewertung und die einzig empfohlene Versandform der Erklärung: das Einschreiben. Andere Übermittlungswege werden nicht empfohlen und werden in diesem Leitfaden nicht behandelt. In Übereinstimmung mit Grundsätzen der Beweisbarkeit ist das Einschreiben das zentrale Instrument zur Wirksamkeitssicherung Ihrer Erklärung.
Schritt 1: Vertragsanalyse
Prüfen Sie die AGB und das Vertragsangebot: Laufzeit, Kündigungsfrist, Verlängerungsklauseln, Beginn der Leistung und Regelungen zu Probeaktionen. Achten Sie auf Begrifflichkeiten wie „sofortiges Ende“, „baldmöglichst“ oder Angaben zum Zeitpunkt der Verlängerung. Dokumentieren Sie, welche Ausgaben Sie erhalten haben und welche Zahlungen erfolgt sind. Diese Analyse bestimmt, ob eine ordentliche oder eine außerordentliche Beendigung in Betracht kommt.
Schritt 2: Prüfung von Widerruf und rücktrittsrechten
Wenn der Vertrag als Fernabsatz- oder Auswärtsgeschäft einzuordnen ist, prüfen Sie, ob das Rücktrittsrecht nach FAGG gilt und ob die Belehrung korrekt erfolgte. Fehlt eine korrekte Widerrufsbelehrung, kann sich die Rücktrittsfrist verlängern; in solchen Fällen ist eine Rücktrittserklärung möglich, die besondere Beweisanforderungen auslöst. Bei digitalen Inhalten und App-Abos gelten besondere Regeln, die den Beginn der Rücktrittsfrist beeinflussen können.
Schritt 3: Form der kündigung (Ausschließlich registrierter versand)
Die sichere und allein empfohlene Form der Kündigung ist die Erklärung perEinschreiben(registrierter Postversand). Das Einschreiben schafft eine dokumentierte Versand- und Empfangssituation, die im Streitfall als belastbarer Beweis dient. Aus vertraglicher und prozessualer Sicht reduziert die Nutzung eines Einschreibens das Risiko, dass der Kündigungswille nicht nachgewiesen werden kann. In vielen Fällen verlangen AGB eine schriftliche Kündigung; das Einschreiben erfüllt diese Formanforderung zweifelsfrei. In Übereinstimmung mit der oben genannten Rechtsprechung empfiehlt sich diese Form besonders bei wiederkehrenden Forderungen.
Schritt 4: Inhaltliche ausrichtung der erklärung
Juristisch relevant ist die eindeutige Willensbekundung zur Vertragsbeendigung sowie die Angabe, auf welchen Vertrag sich die Erklärung bezieht (z. B. Kundennummer, Bestell-/Rechnungsdatum). Zudem ist anzugeben, zu welchem Zeitpunkt die Beendigung erfolgen soll (fristgerecht zum nächstmöglichen Zeitpunkt oder sofort aus wichtigem Grund). Formulierungsklarheit vermindert Auslegungsrisiken. Vermeiden Sie unbestimmte Formulierungen, die zu Missverständnissen führen können. Die Erklärung sollte handschriftlich unterschrieben sein, sofern keine anderweitige schriftliche Vereinbarung besteht. (Hinweis: Konkrete Mustertexte werden an dieser Stelle nicht bereitgestellt.)
Schritt 5: Dokumentation und proof-of-concept
Der Fokus liegt auf Nachweisbarkeit: Bewahren Sie die Sendungsbelege des Einschreibens auf und vermerken Sie Datum und Inhalt Ihrer Erklärung. Diese Nachweise sind im Falle von Forderungsprozessen oder Zahlungsstreitigkeiten entscheidend. Formale Belege sind regelmäßig ausschlaggebend, wenn es um die Frage geht, ob eine Kündigung rechtzeitig zugegangen ist. (Ablaufprozedere für Postdienstleistungen wird hier nicht beschrieben.)
Praktische folgen und risikomanagement
Die zentrale rechtliche Konsequenz einer wirksamen Kündigung per Einschreiben ist die Verringerung von Beweisfragen. Folglich nimmt die Wahrscheinlichkeit ab, dass ein Anbieter behauptet, keine Kündigung erhalten zu haben. Darüber hinaus schützt diese Vorgehensweise gegen unbegründete Mahnungen und mögliche Inkassomaßnahmen, weil das Kündigungsdatum belegbar ist. Dennoch bleibt wichtig: Bei laufenden Zahlungsforderungen muss die Forderung rechtlich überprüft werden; es besteht die Möglichkeit, unberechtigte Forderungen gerichtlich anzufechten. Verbraucherschutzstellen können bei der Einschätzung helfen, dienen jedoch hier nur als ergänzende Orientierung.
| Risiko | Rechtliche Reaktion |
|---|---|
| Unberechtigte Rechnung nach Probeheft | Prüfung der Vertragsgrundlage, Nachweis der fehlenden Einwilligung; ggf. Widerspruch und Anfechtung |
| Inkasso-Mahnungen | Fristwahrung, Dokumentation der Kündigung per Einschreiben, ggfs. rechtliche Gegenwehr |
| Fehlende Lieferungen trotz Zahlung | Leistungsstörung; Anspruch auf Nachlieferung oder Rückerstattung |
Analyse der kundenbewertungen: was funktioniert, was nicht
Die Auswertung von Kundenbewertungen ergibt folgende Kernaussagen: (1) Unklare Kommunikation zu Probeaktionen führt oft zu späteren Abo-Problemen; (2) Missverständliche Kündigungsformulierungen (z. B. „baldmöglichst“) sind wiederholt Auslöser für Beschwerden; (3) Kulante Fälle zeigen, dass eine dokumentierte Reklamation in vielen Fällen zur Aufklärung führt. Diese Erfahrungsanalyse ist entscheidend für die praktische Gestaltung von rechtlich sicheren Erklärungen.
- Was funktioniert: Dokumentation des Vertragsbeginns, Belege über erhaltene Hefte, klare Datumsangaben in der Kündigung.
- Was nicht funktioniert: Unpräzise Angaben zum Kündigungszeitpunkt, unklare Bestätigungen seitens des Anbieters.
Aus Verbrauchersicht empfiehlt sich deshalb eine definierte, dokumentierte Vorgehensweise, die das Risiko unterschiedlicher Auslegungen minimiert. Die vorliegenden Bewertungen verdeutlichen, dass es zudem hilfreich sein kann, bereits vor dem Versand einer formellen Erklärung interne Unterlagen zu sichten, um Widersprüche zu vermeiden.
Um den Prozess zu vereinfachen
Um den Prozess zu vereinfachen, bietet sich ergänzend zur manuellen Erstellung einer Kündigung die Nutzung eines zuverlässigen Versanddienstleisters an, der Einschreiben ohne eigenen Druckaufwand ermöglicht. Ein relevanter Anbieter in diesem Kontext istPostclic. Postclic ist ein 100% Online-Service zum Versenden von Einschreiben oder einfachen Briefen, ohne Drucker. Sie müssen sich nicht bewegen: Postclic druckt, frankiert und versendet Ihren Brief. Dutzende von Vorlagen, die sofort einsatzbereit sind für Kündigungen: Telefonie, Versicherungen, Energie, verschiedene Abonnements… Sicherer Versand mit Rückschein und rechtlichem Wert gleichwertig mit physischem Versand. Dieser Ansatz kann den Prozess vereinfachen, ohne die rechtliche Wirksamkeit der Erklärung zu beeinträchtigen.
Belege, beweislast und verjährung
Beweisfragen sind im Abonnementkontext zentral. Wer die Wirksamkeit einer Kündigung beweisen muss, obliegt regelmäßig demjenigen, der behauptet, die Kündigung erklärt zu haben. Die dokumentierte Versendung per Einschreiben verlagert die Beweislast erheblich zugunsten der sendenden Partei. Hinsichtlich Verjährung sind Ansprüche aus unberechtigten Forderungen in der Regel nach den allgemeinen verjährungsrechtlichen Vorschriften zu prüfen; hier gelten die im ABGB normierten Fristen für vertragliche Forderungen. Bei Streitigkeiten über alte Forderungen empfiehlt sich eine zeitnahe rechtliche Prüfung.
Praxisbeispiele aus der beschwerdelage (sachliche zusammenfassung)
Die dokumentierten Fälle zeigen Musterfälle wie: A) Probeheft erhalten, keine deutliche Kündigungsbelehrung, nachfolgende Abrechnung; B) Kündigung in unpräziser Form (z. B. „baldmöglichst“) führte zu unterschiedlichen Interpretationen; C) Kunde reklamiert, Verlag klärt nach Prüfung und kommt oftmals zu kulanten Lösungen. Solche Fälle unterstreichen die Bedeutung von klarer Fristabweichung und schriftlicher Dokumentation bei Vertragsbeendigung.
Typische widersprüche und wie juristisch damit umgehen
Treffen Sie auf Forderungen, die Sie für unberechtigt halten, ist die juristische Reihenfolge: (1) Sachverhalt dokumentieren, (2) Rechtliche Einordnung prüfen (vertraglich, FAGG), (3) Nachweis der Kündigung erbringen (Einschreiben), (4) gegebenenfalls rechtliche Schritte prüfen. Die bestrittene Forderung sollte nicht ungeprüft beglichen werden, da dies Ihre Position schwächen kann. Bei Unsicherheit kann die Konsumentenberatung ersten rechtlichen Rat anbieten; in streitigen Fällen ist eine juristische Vertretung sinnvoll.
Häufige fragen aus vertraglicher sicht
- Wann ist eine Kündigung wirksam? — Wenn sie dem Vertragspartner zugeht und formell den vertraglichen Anforderungen genügt. Bei Unklarheit ist das Einschreiben die sichere Wahl.
- Was tun bei Mahnungen nach Kündigung? — Dokumentation der Kündigung vorlegen; rechtliche Prüfung der Forderung einfordern.
- Kann ich ein Abo sofort beenden? — Das hängt von vertraglichen Vereinbarungen und der Art des Anlasses (ordentlich vs. außerordentlich) ab.
Was nach der kündigung zu tun ist
Nach einer wirksamen Kündigung per Einschreiben empfiehlt sich eine konsequente Nachverfolgung der Vertragsbeendigung: Überprüfen Sie eingehende Rechnungen auf laufende Forderungen, dokumentieren Sie alle weiteren Lieferungen und Zahlungen und behalten Sie Fristen für Rückforderungen im Blick. Sollten trotz wirksamer Kündigung weiterhin Forderungen erhoben werden, erarbeiten Sie eine rechtliche Strategie zur Abwehr unberechtigter Ansprüche. Perspektivisch kann es sinnvoll sein, alternative Lieferwege für einzelne Hefte zu prüfen oder nur Einzelhefte zu beziehen, um wiederkehrende Vertragsbeziehungen zu vermeiden.