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Kündigungsdienst Nr. 1 in Switzerland
Adidas Running ist eine Lauf- und Fitness-App aus dem früheren Runtastic-Umfeld. Sie gehört heute zur adidas-Gruppe und richtet sich an Leute, die Läufe, Spaziergänge und Trainingspläne digital erfassen wollen. In den Bedingungen und Hilfetexten läuft vieles weiterhin über runtastic.com, was bei der Kündigung wichtig ist, weil Bestätigungen und Regeln dort dokumentiert sind.
Viele Nutzerinnen und Nutzer merken erst bei der Kündigung, was sie eigentlich abgeschlossen haben. Adidas Running arbeitet mit einem Freemium-Modell: Die Basis ist gratis, dazu kommt ein kostenpflichtiges Premium-Abo mit automatischer Verlängerung, sofern nicht vorher gekündigt wird: "Das Abonnement wird automatisch am Ende der vereinbarten Laufzeit verlängert" (runtastic.com).
Bezahlt wird vor allem für Zusatzfunktionen, nicht für das reine Tracking. Laut Preisdaten umfasst die Premiumversion alle Storyrunnings, erweiterte Statistiken und personalisierte Trainingspläne für 5 km, 10 km, Halbmarathon und Marathon. Genau diese Funktionen sind für viele der Grund, überhaupt ein Abo abzuschliessen.
Die bekannten Preise für die Schweiz liegen bei CHF 8.99 pro Monat oder CHF 59.00 pro Jahr. Ab November 2025 wird das Premium-Abo in der adidas Running App laut Preisnotiz abgeschafft, die Funktionen sollen aber in die normale App integriert werden. Wer heute kündigen will, sollte deshalb genau prüfen, welches Modell im eigenen Konto aktuell noch aktiv ist.
Für die Schweiz relevant sind lokale Preise in CHF und eine Schweizer Firmenadresse in Root D4. Weniger angenehm ist der Support: Eine konkrete Telefonnummer wurde nicht gefunden, Live-Chat gibt es nicht, und Nutzer berichten, dass Hilfe oft nur auf Englisch verfügbar ist. Gerade wenn nach der Kündigung noch belastet wird, ist das frustrierend.
Wenn Sie in der Schweiz ein Abo abgeschlossen haben, laufen Kündigung und Bestätigung trotzdem in der Regel digital über Konto, App Store oder Google Play. Das ist praktisch, birgt aber auch eine klassische Abo-Falle: Wer im falschen Kanal sucht, findet keinen Kündigungsknopf. Als Alternativen nach der Kündigung kommen etwa Strava, Nike Run Club oder Runkeeper infrage, je nach Wunsch nach sozialer Funktion, Trainingsplan oder Gratisangebot.
Viele Adidas Running-Mitglieder sorgen sich, dass sie zu früh den Zugang verlieren oder später keine Beweise mehr haben. Machen Sie deshalb vor der Kündigung drei Dinge: aktuelles Abo fotografieren, nächstes Belastungsdatum notieren und wichtige Trainingsdaten sichern. Das dauert oft weniger als 5 Minuten und erspart später Diskussionen.
Öffnen Sie Ihr Profil und halten Sie fest, ob das Abo direkt bei Adidas Running, im App Store oder über Google Play läuft. Genau dieser Punkt ist entscheidend, weil Apple- und Google-Abos nicht im Adidas Running-Konto selbst beendet werden. Wenn nachher trotzdem weiter verrechnet wird, ist ein Bildschirmfoto mit Datum oft Ihr bestes Beweismittel.
Wenn Ihr Abo direkt über Adidas Running abgeschlossen wurde, erfolgt die Kündigung über die Kontoeinstellungen. Der dokumentierte Weg lautet sinngemäss: Konto öffnen, Einstellungen aufrufen, Abonnement auswählen und die Beendigung bestätigen. Die Bestätigung kommt anschliessend per E-Mail (runtastic.com).
Praktisch funktioniert das meist über Profil oder Konto, dann Einstellungen und den Bereich für Mitgliedschaft oder Abonnement. Achten Sie darauf, bis zur letzten Bestätigungsseite durchzuklicken. Schliessen Sie das Fenster nicht zu früh. Ohne Bestätigungs-E-Mail ist die Kündigung nicht sauber belegt.
Für Hilfeseiten rund um Konto und Abo finden Sie Informationen unter Bedingungen von runtastic.com. Wenn der Weg im Konto unklar ist, lohnt sich zusätzlich ein Blick in die Hilfe von runtastic.com, auch wenn diese teils nur auf Englisch verfügbar ist.
Wenn Sie über iPhone abgeschlossen haben, müssen Sie im App Store kündigen. Öffnen Sie auf dem iPhone Ihre Apple-ID, gehen Sie zu Abonnements, wählen Sie Adidas Running und beenden Sie das Abo dort. Adidas Running selbst verweist für iOS ausdrücklich auf die Kündigung im App Store (runtastic.com).
Bei Android läuft es über den Google Play Store. Öffnen Sie Google Play, gehen Sie zu Abonnements, wählen Sie Adidas Running und kündigen Sie das Abo. Genau hier passieren viele Fehler: Nutzer suchen in der App, obwohl die Zahlung über den Store läuft. Dann bleibt die automatische Verlängerung aktiv.
Eine feste Support-Telefonnummer für Adidas Running wurde nicht gefunden. Live-Chat gibt es laut Recherchedaten ebenfalls nicht. Als erreichbare E-Mail liegt [email protected] vor. Für reine Abo-Fragen ist das nicht ideal, kann aber bei Datenanfragen oder hartnäckigen Problemen nach einer Belastung hilfreich sein.
Wenn Sie auf Nummer sicher gehen wollen, können Sie zusätzlich schriftlich an die Schweizer Adresse schreiben. Ein eingeschriebener Brief ist eine Option, vor allem wenn nach der Kündigung weiter belastet wird. Wer nicht zur Post gehen will, kann statt eines klassischen Einschreibens auch einen digitalen Zustelldienst wie Postclic nutzen, der Versand und Öffnung dokumentiert.
Die Recherche fand keine dunklen Muster, die eine Kündigung absichtlich blockieren. Trotzdem berichten einzelne Nutzer, dass der Ablauf unklar sei und sie mehrmals den Kundendienst kontaktieren mussten. Genau deshalb lohnt sich eine doppelte Dokumentation aus Bildschirmfoto und E-Mail-Bestätigung.
Viele befürchten, dass nach dem Klick auf Kündigen sofort alles weg ist. Bei Adidas Running endet das Abo zwar vorzeitig für die Zukunft, der bezahlte Zugang bleibt aber in der Regel bis zum Ende der bereits laufenden Periode bestehen. Eine frühe Kündigung verursacht laut Bedingungen keine Kündigungsgebühr.
Wenn Ihr nächstes Belastungsdatum zum Beispiel am 18. September liegt und Sie am 2. September kündigen, sollten die Premiumfunktionen noch bis zum 18. September verfügbar bleiben. Danach endet der zahlungspflichtige Zugriff. Gerade bei Trainingsplänen ist es sinnvoll, wichtige Inhalte vorher zu sichern.
Wenn keine Kündigung erfolgt, verlängert sich das Abonnement automatisch am Ende der Laufzeit (runtastic.com). Das betrifft Monats- und Jahresabos gleichermassen. Bei längeren Bindungen sind 6 oder 12 Monate gängig, je nach abgeschlossenem Modell.
Das ist die typische Abo-Falle bei Fitness-Apps: Man nutzt sie weniger, vergisst aber die Erneuerung. Setzen Sie nach dem Abschluss oder spätestens nach der Kündigung einen Kalendereintrag 7 Tage vor dem nächsten Stichtag. So merken Sie früh genug, falls im Konto doch noch eine aktive Verlängerung angezeigt wird.
Nach den recherchierten Bedingungen werden Daten bis zu 10 Jahre aufbewahrt, um gesetzliche Anforderungen zu erfüllen. Das überrascht viele, weil sie annehmen, mit der Kündigung verschwinde alles sofort. Für reine Abo-Ende und Datenlöschung sind das aber zwei verschiedene Themen.
Wenn Sie Trainingshistorie, Strecken oder Auswertungen behalten wollen, sichern Sie diese vorab. Falls Sie zusätzlich Datenschutzrechte ausüben möchten, können Sie sich an die bekannte E-Mail-Adresse wenden. Für Schweizer Nutzer ist es sinnvoll, in der Nachricht klar zwischen Abo-Kündigung und Löschbegehren zu unterscheiden.
Viele Adidas Running-Mitglieder ärgern sich besonders dann, wenn nach der Kündigung noch Geld abgebucht wurde oder wenn sie auf eine anteilige Rückzahlung hoffen. Die Bedingungen sind hier ziemlich klar: Bereits bezahlte Entgelte werden nach der Kündigung grundsätzlich nicht zurückerstattet (runtastic.com).
Auch für nicht genutzte Restzeit gibt es normalerweise keine anteilige Rückerstattung. Eine Ausnahme wird genannt, wenn der Dienst nicht bereitgestellt werden kann. In der Praxis heisst das: Wer mitten im Monat kündigt, nutzt den Zugang meist bis zum Periodenende, bekommt aber kein Geld für ungenutzte Tage zurück.
In den vorliegenden Daten wird ein Widerrufsrecht von 14 Tagen genannt. Der Widerruf soll schriftlich erfolgen, per Brief oder über ein elektronisches Formular auf der Website, und die Stiftung für Konsumentenschutz wird als Referenz genannt. Für Schweizer Leserinnen und Leser ist das vor allem direkt nach dem Abschluss relevant, nicht erst Monate später.
Daneben gilt nach Obligationenrecht, dass Kündigungsbedingungen transparent kommuniziert werden müssen. Das SECO und die SKS weisen regelmässig darauf hin, dass Abo-Bedingungen klar ersichtlich sein müssen. Wenn Adidas Running in Ihrem Fall unklar abgerechnet hat, sollten Sie den Widerruf oder die Beanstandung mit Datum, Betrag und Kanal sauber dokumentieren.
Am erfolgversprechendsten ist eine Rückerstattungsanfrage bei einem klaren Zahlungsfehler. Schreiben Sie kurz und konkret: Name, Konto, Datum der Kündigung, Belastungsdatum, Betrag in CHF und Bildschirmfotos der Bestätigung. Bei direkter Zahlung an Adidas Running ist die Kontaktaufnahme über den Supportweg auf runtastic.com und ergänzend per E-Mail sinnvoll.
Wenn das Abo über Apple oder Google lief, muss die Rückerstattung oft auch dort angestossen werden. Bei Apple erfolgt der Antrag über den App Store, bei Google über Google Play. Ehrlich gesagt sind die Chancen auf eine freiwillige anteilige Rückerstattung eher bescheiden. Bei einer Doppelbelastung oder Weiterbelastung nach bestätigter Kündigung sieht es besser aus.
Die Bedingungen nennen eine automatische Verlängerung am Ende der vereinbarten Laufzeit, sofern nicht vorher gekündigt wird (runtastic.com). Bei der Mindestbindung werden 6 oder 12 Monate als gängige Dauer genannt. Wer ein längeres Abo genommen hat, spart zwar oft beim Preis, hängt aber auch länger drin.
Ein kostenloser Testzeitraum ist gelegentlich verfügbar und wird laut Daten vorab angekündigt. Genau da wird’s heikel: Wenn Sie die Testphase vergessen, wandelt sie sich faktisch in ein kostenpflichtiges Abo mit automatischer Erneuerung. Setzen Sie den Stopptermin deshalb sofort nach dem Start der Probephase in den Kalender.
Die Bedingungen verweisen auf niederländisches Recht. Streitigkeiten sollen vor dem zuständigen Gericht in Amsterdam oder im Wohnsitzstaat des Nutzers verhandelt werden (runtastic.com). Für Schweizer Kundschaft heisst das nicht, dass man rechtlos wäre, aber grenzüberschreitende Streitfälle werden rasch mühsam.
Für den Alltag wichtiger ist die Datenspeicherung: Nach der Kündigung können Daten 10 Jahre aufbewahrt werden. Wer neben dem Abo-Ende auch Datenschutzfragen hat, sollte das separat ansprechen. Die Bedingungen finden Sie unter Adiclub-Bedingungen Schweiz und runtastic-Bedingungen.
Abo | Preis in CHF | Abrechnung | Hauptfunktionen |
|---|---|---|---|
Premiumversion | CHF 8.99 | Monatlich | Storyrunnings, Statistiken, Trainingspläne |
Premiumversion | CHF 59.00 | Jährlich | Storyrunnings, Statistiken, Trainingspläne |
Das teuerste Modell auf Jahresbasis ist bei monatlicher Zahlung klar das Monatsabo. Zwölf Monate zu CHF 8.99 ergeben CHF 107.88 pro Jahr. Das Jahresabo zu CHF 59.00 spart damit CHF 48.88 oder rund 45.3 Prozent gegenüber der monatlichen Zahlung.
Wer Adidas Running das ganze Jahr nutzt, fährt mit dem Jahresabo deutlich günstiger. Wer nur für einen Trainingsblock von 2 bis 3 Monaten Premiumfunktionen braucht, sollte eher monatlich denken und den Kündigungstermin sofort setzen. Sonst frisst die automatische Verlängerung den Preisvorteil schnell wieder auf.
Wichtig ist auch die angekündigte Änderung ab November 2025: Das Premium-Abo soll abgeschafft werden, die Funktionen bleiben in der App erhalten. Das lohnt sich bei einem Neuabschluss kaum blindlings für lange Zeit. Prüfen Sie vor einer Verlängerung, ob Ihr aktuelles Modell überhaupt noch sinnvoll ist.
Für Schweizer Kundinnen und Kunden sind vor allem transparente Kündigungsbedingungen zentral. Nach Obligationenrecht müssen Abo-Bedingungen klar kommuniziert werden. In vielen Fällen gilt eine Frist von 30 Tagen, sofern nichts anderes vereinbart ist. Bei Adidas Running zählt aber primär die im Abo hinterlegte Verlängerungslogik vor dem nächsten Belastungstermin.
Aus den vorliegenden Daten ergibt sich zudem ein Widerrufsrecht von 14 Tagen mit schriftlicher Erklärung per Brief oder elektronischem Formular. Wenn Sie Adidas Running gerade erst abgeschlossen haben und sofort merken, dass das Angebot nicht passt, ist genau das der schnellste Hebel. Die SKS ist dafür in der Schweiz die naheliegende Anlaufstelle.
Wenn Adidas Running nach bestätigter Kündigung weiter abbucht, reklamieren Sie zuerst direkt beim Anbieter mit allen Belegen. Danach können Sie sich an die Stiftung für Konsumentenschutz wenden und den Fall sachlich zusammenfassen: Abschlussdatum, Kündigungsdatum, Betrag, belasteter Kanal und Reaktion des Supports.
Für Kartenbelastungen gilt in der Schweiz meist die Kartenrückbelastung oder Beanstandung einer Kartentransaktion. Bei einer unberechtigten oder trotz Kündigung weiter belasteten Zahlung können Sie sich in der Regel innert 30 Tagen nach Erhalt des Kartenabschlusses an Ihre Bank wenden. Zuständig ist die kartenausgebende Bank unter den Regeln von Visa oder Mastercard und unter Aufsicht des Finanzmarktrechts sowie der FINMA.
Für praktische Infos zu Fitness-Apps in der Schweiz gibt es einen guten Überblick bei Concordia. Für allgemeinen Konsumentenschutz ist die SKS wichtig, und bei Markt- und Preisfragen lohnt sich auch ein Blick aufs SECO. Gerade bei digitalen Abos mit Auslandbezug ist eine saubere Dokumentation oft wichtiger als lange Grundsatzdiskussionen.
Gesamtbild: eher schwierig. In den vorliegenden Bewertungen sind 0 von 5 Rückmeldungen klar positiv, 4 von 5 negativ und 1 neutral. Das heisst nicht, dass jede Kündigung scheitert. Es zeigt aber, dass Unklarheit, Supportprobleme und Belastungen nach der Kündigung wiederkehrende Themen sind.
Für die Schweiz passen diese Rückmeldungen gut zu den lokal genannten Problemen: weitere Gebühren nach der Kündigung und Unterstützung oft nur auf Englisch. Positiv ist immerhin, dass keine gezielten Kündigungshindernisse identifiziert wurden und die eigentlichen Kündigungskanäle klar benannt sind.
Thema | Häufigkeit | Typisches Beispiel |
|---|---|---|
Komplizierter Ablauf | Häufig | Mehrfacher Supportkontakt |
Belastung danach | Häufig | Trotz Kündigung abgebucht |
Schwacher Support | Mittel | Wenig hilfreiche Antworten |
Rückerstattung | Einzeln | Langsam, aber möglich |
Quelle | Bewertung | Hauptthema | Stimmung |
|---|---|---|---|
Negativ | Kündigungsablauf | Negativ | |
Google Reviews | Negativ | Belastung danach | Negativ |
Forum | Negativ | Kundendienst | Negativ |
TrustPilot | Neutral | Rückerstattung | Neutral |
Wenn Sie bei Adidas Running nichts übersehen wollen, sichern Sie vor dem Kündigen die wichtigsten Nachweise. Dazu gehören ein Bildschirmfoto der aktuellen Mitgliedschaft, das nächste Belastungsdatum und der verwendete Kanal. Genau diese drei Belege fehlen später am häufigsten.
Für eine Rückerstattungsanfrage brauchen Sie möglichst konkrete Angaben. Notieren Sie Betrag in CHF, Datum der Abbuchung und Transaktionsnummer aus Kartenabrechnung oder Store-Beleg. Nach der Kündigung speichern Sie die Bestätigungs-E-Mail lokal ab und machen zusätzlich ein Bildschirmfoto.
Der häufigste Fehler ist der falsche Kanal. Wer über den App Store abgeschlossen hat, aber nur in Adidas Running sucht, kündigt faktisch nicht. Ein zweiter Fehler ist die Erwartung einer anteiligen Rückzahlung, obwohl die Bedingungen diese grundsätzlich ausschliessen.
Drittens verlassen sich viele auf den letzten Klick ohne Beweis. Fehlt die E-Mail-Bestätigung, wird es bei einer späteren Belastung mühsam. Viertens wird das Belastungsdatum nicht kontrolliert. Dann kommt die Erneuerung einen Tag früher als gedacht und das Geld ist schon weg.
Prüfen Sie zuerst den Zahlungsweg und kündigen Sie genau dort. Kündigen Sie nicht am letzten Tag, sondern mindestens 48 Stunden vor der nächsten Belastung. Das ist keine offizielle Pflicht, aber in der Praxis der sicherere Puffer, falls eine Store-Verarbeitung verzögert angezeigt wird.
Wenn nach der Kündigung trotzdem eine Belastung erscheint, reklamieren Sie sofort beim Anbieter und parallel bei Apple, Google oder Ihrer Bank, je nach Zahlungsweg. In der Schweiz gilt bei Kartenreklamationen oft eine Frist von 30 Tagen nach Erhalt des Kartenabschlusses. Wer schneller reagiert, hat klar die besseren Karten.
Methode | Kündigungsfrist | Gebühr | Schwierigkeit |
|---|---|---|---|
Web-Konto | Vor nächster Belastung | Keine Gebühr gefunden | Einfach |
App Store | Vor nächster Belastung | Keine Gebühr gefunden | Mittel |
Google Play | Vor nächster Belastung | Keine Gebühr gefunden | Mittel |
Eingeschriebener Brief | 5 bis 10 Werktage | Keine Gebühr gefunden | Höher, aber guter Nachweis |
Wenn alles normal läuft, ist der digitale Weg über den ursprünglichen Zahlungskanal am schnellsten. Wenn schon eine Fehlbelastung im Raum steht oder der Support nicht reagiert, bringt ein zusätzlicher schriftlicher Nachweis mehr Ruhe. Keine Methode ist für alle gleich gut. Entscheidend ist, wo Sie abgeschlossen haben und wie stark Sie den Vorgang belegen müssen.
Direkt nach der Kündigung sollten Sie drei Dinge tun: Bestätigungsseite fotografieren, E-Mail speichern und einen Kalendereintrag auf den letzten Nutzungstag setzen. Prüfen Sie 24 Stunden später nochmals, ob im Konto wirklich keine aktive Verlängerung mehr erscheint. Gerade bei Unsicherheit lohnt sich diese doppelte Kontrolle.
Beobachten Sie Ihren Karten- oder Bankauszug danach noch mindestens einen weiteren Abrechnungszyklus. Wenn eine unberechtigte Belastung auftaucht, können Sie in der Schweiz eine Kartenrückbelastung oder Beanstandung bei Ihrer Bank verlangen, oft innert 30 Tagen nach Erhalt des Kartenabschlusses.
Wenn Sie nach der Kündigung eine einfachere oder günstigere Lösung suchen, sind Strava, Nike Run Club und Runkeeper die naheliegenden Alternativen. Strava punktet mit sozialer Funktion, Nike Run Club ist gratis, Runkeeper bietet Trainingspläne. Wer Indoor-Elemente mag, schaut eher Zwift an, das aber teurer ist.
Wenn Sie Adidas Running zusätzlich schriftlich informieren möchten, können Sie die Schweizer Adresse verwenden:
Für Abo-Kündigungen ist der Onlineweg meist schneller. Die Postadresse ist vor allem dann nützlich, wenn Sie einen zusätzlichen Nachweis für eine Reklamation wegen Fehlbelastung brauchen.
Ein Brief lohnt sich vor allem dann, wenn bereits Geld trotz Kündigung abgebucht wurde oder wenn auf Ihre digitale Anfrage keine Reaktion kommt. Schreiben Sie kurz, sachlich und mit allen Eckdaten: Konto, Kündigungsdatum, Betrag und gewünschte Lösung. Das lohnt sich mehr als eine lange Beschwerde ohne Belege.
Wenn Sie per Brief vorgehen, legen Sie Kopien bei und behalten Sie die Originale. So gehen Sie in der Schweiz auf Nummer sicher, ohne den digitalen Kündigungsweg unnötig zu verkomplizieren.
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