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Kündigungsdienst Nr. 1 in Switzerland
Viele Cicero-Abonnentinnen und Abonnenten ärgern sich erst bei der Kündigung, weil dann klar wird, welches Modell sie eigentlich abgeschlossen haben. Cicero ist ein deutsches Nachrichten-Magazin mit Fokus auf Politik, Wirtschaft und Kultur und verkauft Print-, Digital- und Plus-Abos über den eigenen Shop, darunter Jahresabos und ein monatliches Flexabo.
Für die Schweiz ist wichtig: Es geht nicht um eine App mit einfachem Schalter im App Store oder bei Google Play, sondern vor allem um ein direkt abgeschlossenes Abo beim Anbieter. Laut den verfügbaren Angebotsseiten gibt es unter anderem ein Cicero Jahresabo für CHF 201.60, ein DigitalCicero-Jahresabo für CHF 117.60 und ein Cicero Plus Jahresabo für CHF 99.00.
Beim klassischen Jahresabo erhalten Sie 12 Ausgaben, kostenlose Lieferung und je nach Angebot eine Prämie zur Auswahl. Beim DigitalCicero-Jahresabo sind ebenfalls 12 Ausgaben enthalten, zusätzlich das E-Paper einen Tag früher und Zugriff auf alle Cicero PLUS-Inhalte.
Wer nur digital lesen will, landet oft beim Cicero Plus Jahresabo für 12 Monate oder beim Digital-Flexabo für CHF 9.80 pro Monat. Gerade das Flexabo wirkt auf den ersten Blick unkompliziert, während die Jahresabos eine Mindestlaufzeit von 1 Jahr haben und sich automatisch verlängern können, wenn man die Frist verpasst.
Für Leserinnen und Leser in der Schweiz ist das Angebot zwar nutzbar, aber nicht auf den Schweizer Markt zugeschnitten. Auffällig sind gemeldete Probleme wie unzureichende Informationen zur Abmeldung und der Eindruck, dass der Kundendienst teilweise nur auf Englisch reagiert, obwohl der Inhalt deutschsprachig ist.
Auch die Struktur des Angebots ist nicht besonders verbraucherfreundlich. Laut Recherche ist kein leicht auffindbarer Kündigungsbutton dokumentiert, obwohl die Kündigung online über das Konto möglich sein soll. Genau dort beginnt oft die Abo-Falle: Man schliesst schnell ab, findet den Weg hinaus später aber nur mit Mühe.
Wenn Sie frustriert sind, weil unklar ist, ob die Kündigung rechtzeitig ankommt, gehen Sie zuerst auf Nummer sicher. Prüfen Sie in Ihrem Konto die aktuelle Abo-Art, machen Sie einen Bildschirmfoto vom Tarif und notieren Sie das nächste Verlängerungsdatum oder die nächste Ausgabe.
Nach den AGB verlängern sich Abonnements automatisch um ein weiteres Jahr, wenn nicht spätestens 4 Wochen vor dem nächsten Erscheinungstermin gekündigt wird. Diese Frist ist der entscheidende Punkt für Jahresabos mit Mindestlaufzeit von 1 Jahr, denn eine zu späte Kündigung kann nochmals 12 Monate auslösen ("Subscriptions are automatically renewed for another year unless cancelled at least four weeks prior to the next release date." cicero.de).
Der direkteste Weg führt über das Kundenkonto. Laut Anbieter loggen Sie sich ein, gehen zu Mein Konto und wählen dort Abo kündigen (cicero.de). Wenn Sie diese Auswahl nicht sofort sehen, öffnen Sie zuerst die Abo-Verwaltung oder den Bereich mit Bestellungen und Vertragsdaten.
Weil viele Nutzerinnen und Nutzer Sorge haben, nach dem Klick trotzdem weiter belastet zu werden, sollten Sie nach dem Absenden sofort zwei Nachweise sichern: einen Bildschirmfoto der Bestätigungsseite und die Bestätigung per E-Mail, falls sie eintrifft. Hilfreich ist auch die FAQ-Seite unter Cicero Hilfe und FAQ, weil dort Kontaktwege und Servicezeiten genannt sind.
Gerade hier wird’s heikel: Die Recherche nennt als dunkles Muster, dass kein leicht zugänglicher Kündigungsbutton gefunden wurde. Wenn Sie auf eine Seite mit Halteangebot, Rabatt oder einem weiteren Bestätigungsschritt geleitet werden, brechen Sie nicht zu früh ab. Klicken Sie so lange weiter, bis ausdrücklich bestätigt wird, dass das Abo beendet wurde.
Falls der Bereich Mein Konto nicht funktioniert oder unklar bleibt, können Sie die Kündigung auch per E-Mail senden. Die bekannte Adresse lautet [email protected] (shop.cicero.de). Schreiben Sie in die Nachricht Ihren vollständigen Namen, die beim Abo verwendete E-Mail-Adresse, falls vorhanden die Kundennummer und den klaren Satz, dass Sie Ihr Cicero-Abo zum nächstmöglichen Termin kündigen.
Der telefonische Kontakt dient eher zur Nachfrage als zur eigentlichen Beweissicherung. Erreichbar ist der Service unter +49 (0) 3861 53 39 703, Montag bis Freitag von 8:00 bis 20:00 Uhr. Wenn Sie anrufen, lassen Sie sich Datum, Uhrzeit und den Namen der Ansprechperson notieren, denn bei späteren Streitfällen zählt jede saubere Dokumentation.
Wer lieber schriftlich kündigt, kann ein unterschriebenes Schreiben an den Leserservice senden. Die veröffentlichte Postanschrift lautet:
Im Schreiben genügen Ihre Abo-Daten, das Kündigungsbegehren und der gewünschte Termin zum nächstmöglichen Ende. Wenn Sie einen nachweisbaren Versand möchten, können Sie statt eines klassischen Einschreibens auch einen digitalen Zustelldienst wie Postclic nutzen, der Zeitstempel sowie Versand- und Öffnungsnachweise liefert. Das ist vor allem dann praktisch, wenn Sie nicht extra an den Schalter wollen.
Viele haben Angst, zu früh den Zugang zu verlieren. Bei Cicero endet die Nutzung in der Regel nicht sofort, sondern zum Ende der laufenden Mindestdauer oder zur kommenden Ausgabe, je nach Modell und Kündigungszeitpunkt. Bei Jahresabos heisst das meist: Sie behalten den Zugang beziehungsweise die Lieferung bis zum bereits bezahlten Ende.
Beim monatlichen Digital-Flexabo für CHF 9.80 ist die Lage meist einfacher, weil es laut Angebotsbeschreibung jederzeit kündbar ist und nur 1 Monat Mindestlaufzeit hat. Falls Sie mitten in einer laufenden Periode kündigen, sollten Sie in der Bestätigung prüfen, welches genaue Enddatum genannt wird.
Wenn Sie die Frist von 4 Wochen vor dem nächsten Erscheinungstermin verpassen, verlängert sich das Abo laut AGB automatisch um 1 weiteres Jahr (cicero.de). Genau diese automatische Verlängerung sorgt bei Magazinen immer wieder für Ärger, weil viele Leser eher mit einem Monatsrhythmus rechnen.
Freiversionen oder Testphasen sind ebenfalls heikel. Falls eine Probeaktion angeboten wird, wandelt sie sich laut AGB in ein kostenpflichtiges Abo um, wenn nicht vor Ablauf gekündigt wird. Wer so etwas abgeschlossen hat, sollte den letzten Testtag sofort im Kalender sichern.
Laut AGB werden Nutzerdaten nach der Kündigung nicht zwingend sofort gelöscht, sondern im Rahmen gesetzlicher Pflichten weiter aufbewahrt. Das betrifft typischerweise Rechnungsdaten, Vertragsdaten und Nachweise für die Buchhaltung.
Wenn Sie Artikel, Rechnungen oder Kontodaten später noch brauchen könnten, speichern Sie diese vor der Kündigung lokal ab. Ein ausdrücklicher Exportweg für alle Daten wird in den vorliegenden Quellen nicht beschrieben, daher lohnt sich ein eigener Ordner mit Bildschirmfotos, PDF-Rechnungen und E-Mails.
Wer nach der Kündigung noch eine Belastung sieht, will vor allem eines wissen: Kommt Geld zurück oder nicht. Laut den vorliegenden Angaben sollen Rückerstattungen innert 14 Tagen nach Eingang einer Kündigungsmitteilung bearbeitet werden (cicero.de). Zudem kann bei Kündigung während der Vertragsdauer unter Umständen ein Anspruch auf Rückzahlung zu viel bezahlter Beträge bestehen (shop.cicero.de).
Bei Abrechnungsfehlern sind Korrekturen und mögliche Rückerstattungen vorgesehen. Das ist relevant, wenn nachweislich trotz rechtzeitigem Kündigen weiter belastet wurde. Aus den Nutzerberichten ergibt sich allerdings kein besonders reibungsloser Eindruck, daher sollten Sie Rückforderungen immer mit Datum, Betrag und Beleg einreichen.
Hier gibt es einen wichtigen Punkt für die Schweiz: Ein allgemeines gesetzliches Widerrufsrecht für Online-Abos besteht nicht. Das Obligationenrecht kennt ein Widerrufsrecht nur in bestimmten Sonderfällen, etwa bei Haustürgeschäften nach Art. 40a ff. OR, bei Konsumkrediten oder bei gewissen Versicherungen. Für ein gewöhnlich online abgeschlossenes Magazin-Abo gibt es in der Schweiz also nicht automatisch 14 Tage Bedenkfrist.
Die Recherche nennt zwar eine 14-Tage-Regel ab Erhalt der ersten Sendung, doch für Schweizer Kundinnen und Kunden sollten Sie das als freiwillige Anbieterregel oder ausländische Vertragslogik lesen, nicht als allgemeines Schweizer Standardrecht. Genau deshalb lohnt sich ein Blick in die AGB von Cicero und bei Unsicherheit ein Abgleich mit der SKS oder dem SECO.
Am schnellsten geht es meist per E-Mail an [email protected]. Schreiben Sie in den Betreff Rückerstattung nach Kündigung oder Beanstandung Abbuchung und fügen Sie Kündigungsdatum, Rechnungsnummer, Zahlungsdatum und den genauen Betrag an. Wenn eine Ausgabe nach Kündigung weiterlief, erwähnen Sie das ebenfalls.
Bleibt die Antwort aus, schicken Sie dasselbe Begehren zusätzlich schriftlich an den Leserservice. Wenn Ihre Kreditkarte nach der Kündigung weiterhin belastet wurde, können Sie in der Schweiz bei der kartenausgebenden Bank eine Beanstandung der Kartentransaktion einreichen, meist innert 30 Tagen nach Erhalt des Kartenabschlusses. Zuständig ist die Bank beziehungsweise der Kartenherausgeber nach den Regeln von Visa oder Mastercard und unter dem Rahmen des schweizerischen Finanzmarktrechts sowie der FINMA.
Der wichtigste Satz in den AGB ist für Kündigungen zentral: Das Abo verlängert sich automatisch um 1 weiteres Jahr, wenn nicht mindestens 4 Wochen vor dem nächsten Erscheinungstermin gekündigt wird (cicero.de). Bei den Jahresabos beträgt die Mindestlaufzeit 1 Jahr. Wer das übersieht, hängt schnell nochmals ein ganzes Jahr drin.
Eine eigentliche Kündigungsgebühr wurde in den AGB nicht gefunden. Das ist positiv, weil damit keine separate Strafgebühr ausgewiesen ist. Die Kosten entstehen also eher durch verpasste Fristen als durch eine eigentliche Ausstiegsgebühr.
Falls Cicero ein Probeabo oder eine Gratisaktion anbietet, gilt laut AGB: Ohne rechtzeitige Kündigung wird daraus ein kostenpflichtiges Abo. Diese Umwandlung ist typisch für Medienabos und genau der Punkt, an dem viele versehentlich drinbleiben.
Als anwendbares Recht wird Schweizer Recht genannt, und Streitigkeiten sollen nach dem geltenden Schweizer Recht behandelt werden (cicero.de). Nach der Kündigung bleiben gewisse Daten gemäss gesetzlicher Aufbewahrungspflicht gespeichert, was bei Rechnungen und Vertragsbelegen üblich ist.
Abo | Preis | Abrechnung | Leistungen |
|---|---|---|---|
Cicero Jahresabo | CHF 201.60 | jährlich | 12 Ausgaben, Prämie, Lieferung |
DigitalCicero-Jahresabo | CHF 117.60 | jährlich | 12 Ausgaben, E-Paper früher, Plus |
Cicero Plus Jahresabo | CHF 99.00 | jährlich | alle digitalen Inhalte |
Cicero Digital-Flexabo | CHF 9.80 | monatlich | digital, jederzeit kündbar |
Am teuersten ist das Cicero Jahresabo mit CHF 201.60 pro Jahr, am günstigsten das Cicero Digital-Flexabo mit CHF 9.80 pro Monat. Rechnet man das Flexabo auf 12 Monate hoch, landet man bei CHF 117.60 und damit genau beim Preis des DigitalCicero-Jahresabos.
Das ist spannend: Beim digitalen Lesen kostet das flexible Monatsmodell über 12 Monate gleich viel wie das DigitalCicero-Jahresabo. Wer unsicher ist, fährt mit dem Flexabo oft besser, weil das Risiko einer verpassten Jahresfrist kleiner ist. Die Preisangaben gelten für 2025 und 2026 und können sich ändern.
Wenn Sie sich nach einer unklaren Kündigung ärgern, hilft ein nüchterner Blick aufs Schweizer Recht mehr als grosse Hoffnungen. Für normale Online-Abos gibt es in der Schweiz kein allgemeines Widerrufsrecht. Massgeblich sind beim Vertrag vor allem die vereinbarten AGB und die Regeln des Obligationenrechts, im Alltag vor allem die vereinbarten Fristen.
Bei Cicero ist deshalb die AGB-Regel mit 4 Wochen vor dem nächsten Erscheinungstermin entscheidend. Das Schweizer Recht schützt Sie aber gegen unberechtigte Belastungen: Wenn trotz wirksamer Kündigung weiter abgebucht wird, können Sie die Zahlung beanstanden und eine Korrektur verlangen.
Praktisch gehen Sie in 3 Stufen vor. Zuerst senden Sie die Beanstandung direkt an Cicero per E-Mail und sichern alle Belege. Danach setzen Sie schriftlich eine kurze Frist, zum Beispiel 10 Kalendertage, für Bestätigung oder Rückzahlung. Wenn nichts passiert, wenden Sie sich an Ihre Bank wegen der belasteten Zahlung und holen parallel Rat bei der Stiftung für Konsumentenschutz oder beim SECO.
Die SKS ist in der Schweiz bei Abo-Fallen und unklaren Vertragsverlängerungen oft die sinnvollere erste Anlaufstelle als eine Behörde. Das SECO bietet ebenfalls Informationen zu Konsumententhemen und unlauteren Geschäftspraktiken. Bei Kartenproblemen bleibt aber Ihre Bank die erste Adresse.
Für eine erste Einschätzung helfen die Stiftung für Konsumentenschutz und das SECO. Wenn es um Kartenzahlungen geht, kontaktieren Sie zusätzlich direkt den Kartenherausgeber. Bei Cicero selbst erreichen Sie den Kundendienst unter +49 (0) 3861 53 39 703, Montag bis Freitag von 8:00 bis 20:00 Uhr.
Für rechtliche Spezialfälle wie Haustürgeschäfte ist Art. 40a ff. OR relevant. Bei einem online abgeschlossenen Cicero-Abo ohne Überrumpelungssituation greift diese Norm meistens nicht. Darum ist saubere Dokumentation fast wichtiger als eine abstrakte Rechtsdiskussion.
Das Gesamtbild ist klar negativ: 0 positive und 6 negative Erfahrungsberichte. Die Kündigung von Cicero wirkt nach diesen Rückmeldungen eher schwierig als einfach. Besonders häufig genannt werden weitere Belastungen nach der Kündigung, ignorierte E-Mails und schlechte Erreichbarkeit.
Thema | Häufigkeit | Typisches Beispiel |
|---|---|---|
Weiterbelastung | hoch | Abbuchung trotz Kündigung |
E-Mail ignoriert | hoch | keine Antwort |
unklare Abmeldung | mittel | Schritte schwer auffindbar |
Quelle | Bewertung | Anzahl Bewertungen |
|---|---|---|
TrustPilot | negativ | 4 |
Verbraucherschutz | negativ | 2 |
Positive Einzelbewertungen zur Kündigung liegen in den vorliegenden Daten nicht vor. Fairerweise muss man sagen: Das eigentliche Produkt, also politischer und kultureller Journalismus, kann für viele Leser trotzdem interessant sein. Das Problem liegt hier nicht am Inhalt, sondern am Kündigungsprozess.
Speichern Sie vorab den aktuellen Tarif, das Verlängerungsdatum und wenn sichtbar die Kundennummer. Ein Bildschirmfoto der Seite Mein Konto mit dem gebuchten Abo spart später viel Zeit, besonders wenn Cicero behauptet, ein anderes Modell sei aktiv gewesen.
Falls Sie Geld zurückverlangen müssen, brauchen Sie konkrete Belege. Dazu gehören der Betrag, das Belastungsdatum, der Auszug der Kreditkarte oder des Kontos und die Bestätigung Ihrer Kündigung per E-Mail oder als Bildschirmfoto.
Der häufigste Fehler ist eine zu späte Kündigung. Bei Cicero kann das wegen der 4-Wochen-Frist vor dem nächsten Erscheinungstermin ein ganzes weiteres Jahr kosten. Ein typisches Beispiel ist die Kündigung erst kurz vor der nächsten Rechnung, obwohl auf die nächste Ausgabe abgestellt wird.
Ein zweiter Fehler ist die Kündigung nur telefonisch. Der Anruf ist nützlich, aber ohne schriftlichen Nachweis oft zu schwach. Ein dritter Fehler ist eine E-Mail ohne klare Identifikation. Wenn Name, Kundendaten und Kündigungswunsch fehlen, zieht sich die Sache unnötig.
Ein weiterer Fehler ist, den Online-Prozess vor der letzten Bestätigung abzubrechen. Weil kein leicht auffindbarer Kündigungsbutton dokumentiert ist, klicken manche bis zu einem Rabattangebot und gehen davon aus, das Abo sei nun beendet. Genau dort sollten Sie kontrollieren, ob wirklich eine Abschlussmeldung erscheint.
Viele erwarten zudem automatisch eine anteilige Rückerstattung. Das kann zwar möglich sein, ist aber kein Selbstläufer. Wenn trotz Kündigung weiter belastet wird, warten Sie nicht monatelang ab. Melden Sie die Zahlung rasch bei Cicero und wenn nötig innert etwa 30 Tagen nach Kartenabschluss bei Ihrer Bank.
Methode | Kündigungsfrist | Gebühr | Schwierigkeit |
|---|---|---|---|
Webkonto | vor nächster Abrechnung | keine Gebühr gefunden | einfach |
vor nächster Abrechnung | keine Gebühr gefunden | mittel | |
Post | vor nächster Abrechnung | keine Gebühr gefunden | mittel |
Einschreiben | 5 bis 10 Arbeitstage vorher | keine Gebühr gefunden | höher, aber guter Nachweis |
Kein Weg ist perfekt, deshalb sollten Sie nach Ihrer Situation entscheiden. Das Webkonto ist schnell, E-Mail ist praktisch für Rückfragen, Post ist hilfreich für formelle Fälle. Wenn es schon Streit gibt, zählt vor allem ein sauberer Nachweis mit Datum und Inhalt.
Wichtig ist, dass Sie nicht nur absenden, sondern auch kontrollieren, ob die Kündigung wirklich verarbeitet wurde. Gerade bei Cicero lohnt sich ein zweiter Blick nach 2 bis 3 Werktagen.
Speichern Sie die Bestätigung sofort und setzen Sie eine Erinnerung 7 Tage vor dem vermuteten Enddatum. Kontrollieren Sie danach den Kontoauszug oder die Kreditkartenabrechnung mindestens 2 Abrechnungszyklen lang, damit keine verspätete Belastung durchrutscht.
Falls doch noch eine Zahlung auftaucht, reklamieren Sie sie zuerst bei Cicero und danach bei Ihrer Bank als Beanstandung einer Kartentransaktion. In der Schweiz läuft das über den Kartenherausgeber, nicht über eine staatliche Chargeback-Stelle.
Wenn Sie nach der Kündigung weiterhin vertiefte Analysen lesen möchten, sind in der Schweiz NZZ mit CHF 20 bis CHF 40 pro Monat und Tages-Anzeiger mit CHF 25 bis CHF 50 pro Monat naheliegende Alternativen. Wer stärker auf deutsche Wochenanalysen setzt, kann sich auch Die Zeit für €15 bis €25 pro Monat (ca. CHF 14 bis CHF 24) anschauen.
Wenn Sie Cicero schriftlich kündigen möchten, verwenden Sie die in den Quellen veröffentlichte Anschrift des Leserservice:
Die in den Servicenotizen genannte Schweizer Adresse in Bronschhofen passt nicht zur verifizierten Kündigungsanschrift für das Magazin. Für die Abo-Kündigung sollten Sie sich deshalb an die publizierte Leserservice-Adresse halten.
In vielen Fällen reicht die Kündigung im Konto unter Mein Konto > Abo kündigen oder per E-Mail an [email protected]. Wenn Sie aber schon negative Erfahrungen gemacht haben oder weiterhin Rechnungen erhalten, ist ein zusätzlicher schriftlicher Nachweis sinnvoll.
So vermeiden Sie das häufigste Problem bei Cicero: die Unsicherheit, ob die Kündigung wirklich angekommen und korrekt erfasst worden ist. Genau dieser Schritt spart am Ende oft am meisten Nerven.
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