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Kündigungsdienst Nr. 1 in Switzerland
Viele Nutzerinnen und Nutzer merken erst bei der Kündigung, was sie bei Evi überhaupt gebucht haben. Genau dort beginnt oft der Frust. Evi ist laut Angebotsbeschreibung ein Dienst für personalisierte Inhalte rund um Wohlbefinden und Alltag, mit kostenpflichtigem Zugriff auf individuelle Inhalte und Funktionen im Premium-Bereich.
Verifiziert sind drei Abo-Stufen mit wiederkehrender Zahlung: wöchentlich für CHF 5.99, monatlich für CHF 19.99 und jährlich für CHF 199.99. Die bezahlten Inhalte werden als KI-generierte Wellness- und Bildungsinhalte beschrieben, also nicht als einmaliger Kauf, sondern als laufendes Abonnement mit automatischer Verlängerung, sofern nicht rechtzeitig gekündigt wird "monatliche und jährliche Abonnements verlängern sich automatisch" (evim.ch).
Im Alltag zahlen Kundinnen und Kunden bei Evi vor allem für laufenden Zugang. Beim Wochenabo geht es um den kurzfristigen Zugriff auf Premium-Inhalte, beim Monatsabo um unbegrenzten Zugang zu personalisierten Wellness-Inhalten und beim Jahresabo um den Vollzugriff auf alle Premium-Inhalte gegen Einmalzahlung für zwölf Monate.
Wer ein Abo abgeschlossen hat, sollte besonders auf die 14-tägige Testphase achten. Diese Testphase kann gemäss Nutzungsbedingungen jederzeit kostenlos beendet werden. Wird sie verpasst, läuft danach das gewählte Abo weiter. Gerade das ist eine typische Abo-Falle bei digitalen Diensten, weil der Zugang bequem startet, die Folgebelastung aber gern übersehen wird "innerhalb der 14-tägigen Testphase kann die Mitgliedschaft jederzeit ohne Kosten beendet werden" (evim.ch).
Für die Schweiz relevant ist vor allem, dass in den Nutzungsbedingungen schweizerisches Recht genannt wird und Streitigkeiten vor zuständigen Gerichten in der Schweiz behandelt werden "schweizerisches Recht" (evim.ch). Das hilft, wenn es später um fehlerhafte Abbuchungen oder Streit über eine Kündigung geht.
Weniger angenehm ist der Support. Als Kontakt sind eine deutsche Telefonnummer, eine E-Mail-Adresse und feste Zeiten angegeben: +49 (0) 5121 508-333, [email protected], Montag bis Freitag 08:00 bis 18:00 Uhr und Samstag 09:00 bis 16:00 Uhr. Dazu passen auch die gemeldeten Probleme aus der Praxis: schlechte Erreichbarkeit, Rechnungsfehler nach Kündigung und teils kein deutscher Support am Telefon. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte deshalb nie ohne Screenshot kündigen.
Viele Evi-Mitglieder sorgen sich, dass sie zu früh den Zugang verlieren oder nach der Kündigung doch noch belastet werden. Diese Sorge ist berechtigt, denn bei automatischer Verlängerung zählt oft nicht der Klick allein, sondern der Zeitpunkt. Prüfen Sie deshalb vorab Ihr nächstes Belastungsdatum, machen Sie einen Screenshot Ihres aktuellen Plans und notieren Sie, ob Sie direkt bei Evi, über den App Store oder über Google Play abgeschlossen haben.
Speichern Sie auch alles, was Sie später als Nachweis brauchen könnten. Dazu gehören die Abo-Seite, Zahlungsbelege, Bestellbestätigung und falls vorhanden die Testphase. Ein echter Praxisfehler aus Bewertungen war genau das: keine Bestätigung, kein Screenshot, später volle Jahresabbuchung. Das lässt sich mit zwei Minuten Vorbereitung oft vermeiden.
Wenn Sie Evi direkt über die Webseite oder das Benutzerkonto abgeschlossen haben, läuft die Kündigung über den Kontobereich. Der bestätigte Klickpfad lautet: Mein Konto > Abonnements > Abonnement kündigen (evim.ch). Öffnen Sie danach die Hilfeseite nur dann zusätzlich, wenn der Menüpunkt bei Ihnen nicht sichtbar ist. Als Hilfe ist eine Support-Seite vorhanden: Evi-Hilfe zur Abmeldung.
Machen Sie direkt nach dem letzten Klick einen Screenshot der Bestätigungsseite. Warten Sie nicht auf eine E-Mail allein. In Nutzerberichten wird genau dieses Problem geschildert: "Ich habe auf meine Kündigung in der App keine Bestätigung per Mail bekommen. Daher habe ich zweimal gekündigt" (TrustPilot). Wenn nach dem Kündigungsklick kein klarer Status wie "gekündigt" oder ein Enddatum erscheint, schreiben Sie am selben Tag zusätzlich an den Support.
Wenn Sie Evi auf dem iPhone abgeschlossen haben, müssen Sie im App Store kündigen, nicht im Evi-Konto. Gehen Sie auf dem iPhone in Ihre Apple-ID und dort zu Abonnements. Wählen Sie Evi aus und tippen Sie auf Kündigen. Nur dort stoppt die Verlängerung bei einem iOS-Abschluss (evim.ch).
Bei Android gilt dasselbe Prinzip über Google Play. Öffnen Sie die Google Play-App, gehen Sie zu Abonnements, wählen Sie Evi und beenden Sie das Abo dort (evim.ch). Ein häufiger Fehler ist, im Evi-Konto zu kündigen, obwohl der Abschluss über Apple oder Google lief. Dann bleibt die Belastung aktiv. Prüfen Sie deshalb immer Ihre letzte Quittung, denn dort steht meist auch der Zahlungskanal.
Wer keine saubere Bestätigung im Konto erhält, sollte sofort nachfassen. Für Evi sind folgende Kontaktdaten bekannt: Telefon +49 (0) 5121 508-333, E-Mail [email protected], erreichbar Montag bis Freitag 08:00 bis 18:00 Uhr und Samstag 09:00 bis 16:00 Uhr. Ein Chat ist nicht verfügbar. Telefonisch kann es laut Erfahrungen mühsam werden, deshalb ist E-Mail mit genauer Angabe von Konto, Abo-Art und Kündigungsdatum oft praktischer.
Auch ein Brief ist möglich, wenn Sie zusätzlichen Nachweis möchten. Statt eines klassischen Einschreibens nutzen manche in der Schweiz heute digitale Zustelldienste wie Postclic, weil Versand, Empfang und Öffnung dokumentiert werden. Als postalische Adresse liegt diese Anschrift vor:
Ein Brief ist nicht der Standardweg, aber als zusätzliche Absicherung bei Streit über Abbuchungen kann er sinnvoll sein.
Viele kündigen aus Angst zu früh und verlieren dann Inhalte. Bei Evi gibt es laut den verfügbaren Angaben keine anteilige Rückzahlung für die laufende Periode. Das spricht praktisch dafür, dass der Zugang bis zum Ende der bereits bezahlten Laufzeit bestehen bleibt, auch wenn die Verlängerung gestoppt ist. Sie verlieren also in der Regel nicht am selben Tag den Zugriff, sondern zum nächsten Abrechnungsdatum.
Ein Beispiel: Wenn Ihr Monatsabo am 12. September erneuert würde und Sie am 5. September kündigen, sollte der Zugang bis zum 12. September weiterlaufen. Kontrollieren Sie nach dem Kündigen im Konto, ob ein Enddatum angezeigt wird. Fehlt dieses Datum, sofort nachfassen.
Die Nutzungsbedingungen sind hier klar. Monatliche und jährliche Abonnements verlängern sich automatisch, sofern nicht fristgerecht gekündigt wird (evim.ch). Gerade beim Jahresabo für CHF 199.99 kann ein verpasster Termin teuer werden.
Bei der 14-tägigen Testphase ist die Lage ebenfalls eindeutig. Innerhalb dieser Phase kann kostenlos beendet werden. Wer nichts unternimmt, läuft in die kostenpflichtige Verlängerung. Das ist keine versteckte Gebühr, aber in der Praxis eine klassische Abo-Falle, wenn kein Kalenderhinweis gesetzt wurde.
Zur Datennutzung nach Ende des Abos heisst es nur knapp, dass Benutzerdaten nach der Kündigung gemäss Datenschutzbestimmungen behandelt werden (evim.ch). Ein exakter Löschzeitpunkt ist in den vorliegenden Angaben nicht genannt. Wenn Sie Inhalte, Notizen oder persönliche Angaben behalten möchten, sichern Sie diese vor der Kündigung lokal.
Falls Sie zusätzlich eine Löschung wünschen, stellen Sie diese Anfrage getrennt per E-Mail und verlangen Sie eine schriftliche Bestätigung. Das ist in der Schweiz gerade bei Diensten mit persönlichen Profilangaben sinnvoll, weil Kündigung und Datenlöschung nicht automatisch dasselbe sind.
Viele Evi-Mitglieder ärgern sich besonders dann, wenn nach der Kündigung keine Rückerstattung kommt. Hier ist die Lage relativ streng. Für die bereits bezahlte aktuelle Abo-Periode gibt es nach Kündigung keine Rückerstattung (evim.ch). Wer also mitten im Monat oder mitten im Jahr aussteigt, erhält den Restbetrag normalerweise nicht anteilig zurück.
Anders sieht es bei Waren aus. Rückerstattungen werden dort innerhalb von 14 Tagen nach Erhalt der Ware bearbeitet (evim.ch). Für das Abo ist dieser Punkt aber meist nicht entscheidend. Bei Rechnungsfehlern werden berechtigte Ansprüche innerhalb der gesetzlichen Fristen geprüft und bearbeitet. Genau dort liegt der wichtigste Hebel, wenn trotz Kündigung nochmals belastet wurde.
In der Schweiz gibt es für normale Online-Abos kein allgemeines gesetzliches Widerrufsrecht wie in der EU. Das heisst: Ein digital abgeschlossenes Evi-Abo kann nicht allein deshalb kostenlos rückgängig gemacht werden, weil Sie es sich anders überlegt haben. Ausnahmen gelten nur für besondere Vertragstypen, etwa gewisse Haustürgeschäfte oder Konsumkredite.
Evi nennt allerdings selbst eine 14-tägige Testphase, die kostenlos beendet werden kann (evim.ch). Für Evi ist diese vertragliche Testphase deshalb wichtiger als ein allgemeines gesetzliches Widerrufsrecht. Wer in diesen 14 Tagen kündigt, fährt am besten.
Der praktikabelste Weg ist eine kurze E-Mail mit Kontoangaben, Rechnungsdatum, Betrag und Screenshot der Kündigung. Schreiben Sie an [email protected] und nennen Sie den genauen Fehler, zum Beispiel Doppelbelastung oder Belastung nach Kündigung. Wenn Sie über Apple oder Google bezahlt haben, läuft die eigentliche Rückerstattungsanfrage oft zusätzlich über den jeweiligen Plattformbetreiber.
Falls eine Kartenbelastung trotz gültiger Kündigung auftaucht, können Sie in der Schweiz bei Ihrer Bank eine Beanstandung der Kartentransaktion verlangen. Das geschieht meist innert 30 Tagen nach Erhalt des Kartenabschlusses. Zuständig ist in erster Linie der Kartenherausgeber nach den Regeln von Visa oder Mastercard, nicht eine staatliche Spezialstelle. Das lohnt sich vor allem, wenn Evi auf Nachweise nicht reagiert oder ein klarer Rechnungsfehler vorliegt.
Wer Evi abonniert, stimmt laut Nutzungsbedingungen einer automatischen Verlängerung bei monatlichen und jährlichen Mitgliedschaften zu (evim.ch). Es gibt also kein Abo, das am Ende still ausläuft, wenn Sie nichts tun. Das ist der zentrale Punkt, den viele erst bei der nächsten Abbuchung merken.
Bei der Laufzeit haben Sie die Wahl zwischen einer monatlich kündbaren und einer jährlich kündbaren Mitgliedschaft. Zusätzlich gibt es eine 14-tägige Testphase, die jederzeit kostenlos beendet werden kann. Wenn Sie diese Frist verpassen, wird aus dem Test sehr schnell ein kostenpflichtiges Abo. Genau deshalb sollten Sie den letzten Testtag sofort nach Abschluss in den Kalender eintragen.
Für Evi gilt laut Bedingungen schweizerisches Recht, und Streitigkeiten werden vor den zuständigen Gerichten in der Schweiz behandelt (evim.ch). Für Kundinnen und Kunden in der Schweiz ist das immerhin klarer als bei Diensten mit unklarem Auslandsbezug.
Zur Datenlage bleibt Evi eher knapp. Nach der Kündigung werden Benutzerdaten gemäss Datenschutzbestimmungen behandelt. Wer hier Klarheit will, sollte nach der Abo-Kündigung eine separate Nachricht mit dem Wunsch nach Auskunft oder Löschung senden. Das spart später Diskussionen.
| Abo | Preis in CHF | Abrechnungszeitraum | Leistung |
|---|---|---|---|
| Evi Premium 1 Woche | CHF 5.99 | Wöchentlich | KI-Wellness-Inhalte |
| Evi Premium 1 Monat | CHF 19.99 | Monatlich | Unbegrenzter Zugang |
| Evi Premium 1 Jahr | CHF 199.99 | Jährlich | Vollzugriff Premium |
Am günstigsten wirkt auf den ersten Blick das Wochenabo für CHF 5.99. Hochgerechnet auf ein Jahr wäre es aber massiv teurer als das Jahresabo. Das Monatsabo kostet bei zwölf Zahlungen CHF 239.88 pro Jahr, das Jahresabo CHF 199.99. Sie sparen damit rund CHF 39.89 oder etwa 16.6 Prozent gegenüber monatlicher Zahlung.
Versteckte Kündigungsgebühren wurden in den Nutzungsbedingungen nicht gefunden. Preisänderungen sind laut Angebotsnotiz künftig möglich. Wenn Sie Evi nur testen wollen, lohnt sich das Jahresabo kaum. Dann ist die Testphase oder höchstens ein kurzer Zeitraum wesentlich sicherer.
Viele hoffen bei Evi auf ein automatisches 14-Tage-Widerrufsrecht. In der Schweiz gibt es das für normale Online-Abos grundsätzlich nicht. Online und telefonisch abgeschlossene Verträge sind in der Regel verbindlich, sofern kein besonderer Ausnahmetatbestand greift. Für Evi ist deshalb vor allem entscheidend, was in den eigenen Bedingungen zur Testphase steht.
Wenn Evi eine kostenlose Beendigung innerhalb von 14 Tagen Testphase anbietet, ist das eine vertragliche Zusage des Dienstes. Das ist etwas anderes als ein allgemeines gesetzliches Widerrufsrecht. Bei Rechnungsfehlern oder Belastungen trotz Kündigung können Sie sich auf Vertragsnachweise, Zahlungsbelege und bei Bedarf auf die Hilfe von SKS und Informationen des SECO stützen.
Gehen Sie zuerst direkt zu Evi und reklamieren Sie schriftlich mit Datum, Betrag und Nachweis der Kündigung. Setzen Sie eine kurze Frist von zum Beispiel 10 Tagen für die Klärung. Wenn keine Antwort kommt, folgt die Beanstandung bei der Bank oder beim Kartenherausgeber, falls eine unberechtigte Belastung auf der Karte erschien.
Für allgemeine Orientierung in Abo-Fragen sind die Stiftung für Konsumentenschutz und die Informationsangebote des SECO nützlich. Die SKS hilft bei typischen Streitpunkten rund um Abonnemente, automatische Verlängerungen und Beweisfragen. Das ist besonders hilfreich, wenn Sie zwar gekündigt haben, Evi aber trotzdem abbucht.
Für Evi-Fälle gibt es keine spezielle staatliche Abo-Behörde. Sinnvoll sind deshalb allgemeine Konsumentenschutzstellen und die eigene Bank. Nützliche Anlaufstellen finden Sie online, vor allem bei der Stiftung für Konsumentenschutz und beim SECO.
Urteil: Die Kündigung von Evi wirkt auf dem Papier einfach, in der Praxis zeigen die vorliegenden Bewertungen aber ein klar negatives Bild. Von 4 ausgewerteten einzigartigen Bewertungen waren 0 positiv und 4 negativ. Besonders häufig genannt werden fehlende Bestätigungen, Belastungen nach Kündigung, langsame Rückerstattung und schlechter Kundendienst.
Auch die bekannten lokalen Probleme passen dazu: schlechte Erreichbarkeit des Kundenservices, Fehler bei der Rechnungsstellung nach Kündigung und teils kein deutscher Support am Telefon. Positiv ist immerhin, dass die offiziellen Kündigungswege klar beschrieben sind. Das hilft, wenn man sauber dokumentiert vorgeht.
| Thema | Häufigkeit | Typisches Beispiel |
|---|---|---|
| Keine Bestätigung | Häufig | Kein Mail-Nachweis |
| Belastung danach | Häufig | Abbuchung nach Ablauf |
| Rückerstattung langsam | Gelegentlich | Mehrfach nachhaken |
| Support schwach | Häufig | Niemand erreichbar |
| Quelle | Bewertung | Hauptthema | Stimmung |
|---|---|---|---|
| TrustPilot | Negativ | Bestätigung fehlt | Negativ |
| TrustPilot | Negativ | Support | Negativ |
| TrustPilot | Negativ | Belastung | Negativ |
| Negativ | Rückerstattung | Negativ |
Wenn Sie sich über unklare Schritte ärgern, hilft eine saubere Dokumentation mehr als jede spätere Diskussion. Sichern Sie vor dem Klick auf Kündigen einen Screenshot vom aktuellen Abo, vom nächsten Belastungsdatum und vom verwendeten Zahlungskanal. Gerade bei Apple und Google ist dieser Punkt entscheidend.
Bei einer Reklamation zählen konkrete Angaben. Notieren Sie den belasteten Betrag, das Abbuchungsdatum und die letzten vier Ziffern der verwendeten Karte. Speichern Sie nach der Kündigung ausserdem die Bestätigungsseite und prüfen Sie den Kontoauszug noch mindestens einen weiteren Abrechnungszyklus lang.
Der häufigste Fehler ist die Kündigung im falschen Kanal. Wer über den App Store oder Google Play abgeschlossen hat, muss dort kündigen. Eine Kündigung nur im Evi-Konto kann dann wirkungslos bleiben. Das ist einer der typischen Gründe für Abbuchungen trotz vermeintlicher Kündigung.
Ein zweiter Klassiker ist fehlender Nachweis. Wenn keine Bestätigungsmail kommt und kein Screenshot existiert, wird es heikel. Genau das zeigt die TrustPilot-Beschwerde zur Jahresabbuchung nach angeblicher Kündigung. Auf Nummer sicher gehen heisst hier: Bestätigungsseite sofort sichern und bei Unklarheit noch am selben Tag per E-Mail nachfassen.
Viele kündigen zu spät und erwarten dann eine anteilige Rückzahlung. Bei Evi gibt es laut Angaben keine Rückerstattung für die laufende bezahlte Abo-Periode. Wer also am Tag nach der Verlängerung kündigt, stoppt in der Regel nur die nächste Verlängerung. Das lohnt sich finanziell kaum, wenn man auf Rückzahlung hofft.
Ein weiterer Fehler ist blindes Vertrauen auf telefonischen Support. Eine Bewertung schildert erfolglose Anrufe und ausgebliebene Reaktion. Nutzen Sie Telefon höchstens ergänzend und schicken Sie immer zusätzlich eine schriftliche Nachricht. So haben Sie Datum, Inhalt und Belege schwarz auf weiss.
| Methode | Kündigungsfrist | Gebühr | Schwierigkeit |
|---|---|---|---|
| Benutzerkonto | Vor nächster Abbuchung | Gratis | Einfach |
| App Store iOS | Vor nächster Abbuchung | Gratis | Mittel |
| Google Play Android | Vor nächster Abbuchung | Gratis | Mittel |
| Eingeschriebener Brief | 5 bis 10 Werktage | Gratis | Höher, guter Nachweis |
Wenn Ihr Abo direkt bei Evi läuft, ist das Benutzerkonto der direkteste Weg. Bei iPhone und Android zählt dagegen der jeweilige Plattformweg. Der Brief ist eher eine Zusatzoption für Streitfälle oder wenn Sie keinen Zugriff mehr aufs Konto haben.
Entscheidend ist nicht, welcher Weg theoretisch am besten ist, sondern welcher zu Ihrem Abschlusskanal passt und Ihnen einen klaren Nachweis liefert. Bei Evi ist dieser Nachweis wichtiger als bei manch anderem Dienst, weil Bewertungen mehrfach von Bestätigungsproblemen berichten.
Schauen Sie sofort nach, ob im Konto ein Enddatum angezeigt wird oder ob Apple beziehungsweise Google den Status geändert haben. Legen Sie zusätzlich einen Kalendereintrag auf den nächsten Abrechnungstag plus 2 Tage. So sehen Sie schnell, ob trotzdem nochmals belastet wurde.
Kontrollieren Sie Ihren Karten- oder Bankauszug mindestens einen weiteren Zyklus lang. Taucht eine unberechtigte Belastung auf, reklamieren Sie diese in der Schweiz in der Regel innert 30 Tagen nach Erhalt des Kartenabschlusses bei Ihrer kartenausgebenden Bank. Das läuft als Beanstandung einer Kartentransaktion oder Kartenrückbelastung.
Die vorliegenden Alternativen stammen aus dem Energiebereich und passen sachlich nicht zu einem digitalen Inhaltsabo wie Evi. Deshalb wäre ein direkter Ersatzvergleich wenig hilfreich. Wenn Sie Evi wegen Organisation, Alltag oder Wohlbefinden kündigen, lohnt sich eher der Wechsel zu einem klarer dokumentierten App-Dienst mit transparenter Abo-Verwaltung.
Praktisch ist nach der Kündigung vor allem, die eigenen Bedürfnisse zu klären: Wollen Sie Erinnerungen, Aufgaben oder reine Inhalte? Erst dann lohnt sich ein neuer Abschluss. Sonst landet man rasch wieder in der nächsten Abo-Falle.
Falls Sie Evi zusätzlich schriftlich absichern möchten, können Sie diese Anschrift verwenden:
Schreiben Sie im Brief Ihren Namen, die beim Abo verwendete E-Mail-Adresse, das Kündigungsdatum und wenn möglich die Abo-Art. Legen Sie eine Kopie oder einen Ausdruck Ihres Zahlungsbelegs bei, falls es um eine falsche Abbuchung geht.
Auch mit bekannter Adresse bleibt der übliche Kündigungsweg bei Evi digital über Konto, App Store oder Google Play. Briefpost ist vor allem dann nützlich, wenn der Kontozugang fehlt, keine klare Bestätigung erscheint oder bereits Streit über eine Belastung läuft.
Wenn Sie beides kombinieren, also online kündigen und den Nachweis sichern, sind Sie meist am besten abgesichert. Genau das ist bei Evi die vernünftigste Strategie, damit aus einer einfachen Kündigung nicht noch ein längerer Ärgerfall wird.
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