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Kündigungsdienst Nr. 1 in Switzerland
Bildplus ist ein digitales Nachrichtenabo der Marke BILD aus dem Axel-Springer-Umfeld mit Sitz in Berlin. Bezahlt wird nicht für die frei zugänglichen Standardartikel, sondern für zusätzliche Inhalte wie exklusive Artikel, Bundesliga-Highlights, ePaper und Podcasts; ein Monatsabo kostet laut veröffentlichten Preisangaben 7.99 CHF, ein Jahresabo 79.99 CHF und Bildplus Premium 12.99 CHF.
Viele Mitglieder merken erst bei der Kündigung, was sie genau abgeschlossen haben. Gerade bei Aktionspreisen wie 1.99 CHF pro Monat im ersten Jahr oder 19.99 CHF für ein Jahresangebot wirkt der Einstieg günstig, danach verlängert sich das Abo aber automatisch, wenn nicht rechtzeitig gekündigt wird "Verträge verlängern sich automatisch, sofern nicht fristgerecht gekündigt" (bildplusshop.bild.de).
Bildplus läuft als kostenpflichtiges Digitalabo mit wiederkehrender Verrechnung, nicht als einmaliger Kauf. Die Mindestlaufzeit beträgt 1 Monat, ein kostenloses Probeabo ist in den vorliegenden Bedingungen nicht erwähnt, und eine vorzeitige Beendigung ist nicht vorgesehen "Frühzeitige Kündigung ist nicht möglich" (bildplusshop.bild.de).
Das Modell ist damit einfach, aber auch klassisch anfällig für eine Abo-Falle. Wer ein günstiges Einführungsangebot annimmt und das Enddatum nicht im Kalender markiert, rutscht schnell in die reguläre Verlängerung. Wenn Sie nach der Kündigung einen Ersatz suchen, liegen bekannte Alternativen preislich teils ähnlich, etwa Stern+ mit 7,99 € (CHF 7.52) pro Monat oder n-tv Plus mit 7,99 € (CHF 7.52) pro Monat.
Für Leserinnen und Leser in der Schweiz ist Bildplus online erreichbar, die eigentliche Vertragsabwicklung läuft aber über den deutschen Anbieter. Genau darum führt eine Kündigung nicht an eine Schweizer Firma, sondern an den deutschen Kundendienst; die angegebene Serviceadresse liegt in Berlin.
Die Preisdarstellung in den vorliegenden Recherchedaten erfolgt bereits in CHF, was für Schweizer Nutzer praktisch ist. Beim Support bleiben die bekannten Kanäle deutschsprachig, mit E-Mail an [email protected] und Telefon 030 - 58 58 53 39 zu den Zeiten Mo-Fr 7.00-20.00 sowie Sa und an bundesweiten Feiertagen 9-18 Uhr.
Viele Bildplus-Mitglieder sind frustriert, wenn nach der Kündigung doch noch etwas verrechnet wird oder der Zugang unerwartet früh endet. Bevor Sie irgendetwas anklicken, prüfen Sie im Konto die nächste Abrechnung, notieren Sie das Datum und machen Sie einen Bildschirmfoto von Tarif, Preis und Status.
Sichern Sie auch Belege. Dazu gehören die letzte Rechnungs-E-Mail, PayPal-Belastungen oder Kartenabbuchungen und ein Bildschirmfoto des Bereichs "Mein Konto"; genau diese Unterlagen helfen später, falls Sie eine Weiterbelastung beanstanden müssen.
Die direkteste Kündigung läuft laut Anbieter über den Bereich "Mein Konto" auf der Webseite "Die Kündigung kann im 'Mein Konto'-Bereich auf der Webseite vorgenommen werden" (bild.de). Öffnen Sie nach dem Einloggen Ihr Konto, gehen Sie zum Abo-Bereich und suchen Sie dort die Option zur Kündigung; der offizielle Hilfebereich ist über Hilfe zu Bildplus erreichbar.
Achtung, da wird’s heikel: Das Kündigungssystem gilt als unübersichtlich, und der Kündigungsbutton ist zwar vorhanden, aber nicht immer leicht zu finden. Wenn Ihnen unterwegs ein Rabatt, ein Pausenangebot oder eine Rückfrage angezeigt wird, klicken Sie konsequent bis zur finalen Bestätigung weiter und speichern Sie am Schluss die Bestätigungsseite als Bildschirmfoto.
Wenn Sie Bildplus nicht direkt auf der Webseite, sondern als In-App-Abo abgeschlossen haben, müssen Sie genau dort kündigen, wo die Verrechnung läuft. Für iPhone und iPad gilt laut Anbieter: Abo im App Store verwalten und Kündigung einleiten; für Android erfolgt die Kündigung in den Google-Play-Einstellungen (bild.de).
Im App Store führt der Weg typischerweise über Ihr Profil, dann Abonnements und dort Bildplus. In Google Play öffnen Sie Zahlungen und Abos, danach Abos, wählen Bildplus und bestätigen die Kündigung; wer hier irrtümlich nur das Webkonto schliesst, beendet oft nicht die laufende Store-Verrechnung.
Wenn das Konto den Kündigungsbutton nicht sauber anzeigt oder Sie keine Bestätigung erhalten, können Sie beim Kundendienst nachfassen. Verfügbar sind die E-Mail [email protected] und das Telefon 030 - 58 58 53 39, erreichbar Mo-Fr 7.00-20.00 sowie Sa und an bundesweiten Feiertagen 9-18 Uhr.
Für eine schriftliche Spur können Sie zusätzlich einen Brief senden. Wer auf Nummer sicher gehen will, nutzt statt klassischer Einschreibepost heute manchmal auch einen digitalen Zustelldienst wie Postclic, weil dort Versand, Empfang und Öffnung mit Zeitstempel dokumentiert werden; entscheidend ist, dass Sie einen klaren Nachweis behalten.
Das häufigste Problem ist der falsche Kanal. Ein über App Store oder Google Play gestartetes Abo endet nicht zuverlässig durch eine blosse E-Mail an den Support, und ein direkt auf der Webseite abgeschlossenes Abo wird nicht in den Store-Einstellungen verschwinden.
Das zweite Problem ist zu spätes Handeln. Da sich Bildplus automatisch verlängert, sollte die Kündigung vor dem nächsten Abrechnungsdatum erledigt sein; warten Sie nicht bis zum letzten Abend, wenn Sie Nachweise, Supportkontakt oder technische Probleme noch auffangen müssen.
Viele Nutzer sorgen sich, dass sie nach dem Klick sofort alles verlieren. Bei Bildplus ist nach einer regulären Kündigung typischerweise der Zugang noch bis zum Ende der bereits bezahlten Laufzeit nutzbar; für ungenutzte Restzeit ist laut Bedingungen keine Erstattung vorgesehen (bildplusshop.bild.de).
Ein praktisches Beispiel: Wenn Ihre nächste Verrechnung am 25. September wäre und Sie am 10. September kündigen, läuft der Zugang in der Regel bis zum 24. September weiter. Genau deshalb lohnt sich die Kündigung frühzeitig, ohne dass Sie die schon bezahlten Tage verlieren.
Wenn Sie nichts unternehmen, verlängert sich das Abo automatisch "Verträge verlängern sich automatisch, sofern nicht fristgerecht gekündigt" (bildplusshop.bild.de). Bei Aktionspreisen ist das besonders relevant, weil nach der Einführungsphase der reguläre Betrag anfällt.
Wer also ein Monatsangebot zu 1.99 CHF nutzt und die Verlängerung vergisst, zahlt danach unter Umständen den Normalpreis. Das ist kein Sonderfall, sondern Standard im Abo-Modell von Bildplus.
Nach den Bedingungen werden Nutzerdaten gemäss den gesetzlichen Vorschriften gespeichert und nach Beendigung der Nutzung gelöscht (bildplusshop.bild.de). Ein öffentlich beschriebenes Exportwerkzeug für persönliche Daten oder Leselisten ist in den vorliegenden Quellen nicht klar ausgewiesen.
Darum sollten Sie vor der Kündigung alles sichern, was Sie noch brauchen: Rechnungen, Profilangaben und wichtige E-Mails. Wenn Sie ein E-Paper oder bestimmte Inhalte später noch nachweisen müssen, speichern Sie den relevanten Beleg vor Ablauf des Zugangs.
Viele Bildplus-Mitglieder ärgern sich, wenn sie kurz nach der Verrechnung kündigen und dann mit einer Teilrückzahlung rechnen. Die Bedingungen sind hier streng: Die Laufzeit kostenpflichtiger digitaler Angebote lässt sich nicht unterbrechen, und deshalb kommt auch keine Erstattung für Unterbrechungen in Betracht; ebenso gibt es keine Erstattung für nicht genutzte Zeit nach Kündigung (bildplusshop.bild.de).
Das heisst im Klartext: Wenn Sie am ersten Tag eines neuen Monatszyklus kündigen, läuft das Abo weiter bis zum Ende dieser Periode, aber Geld zurück für die Resttage ist normalerweise nicht drin. Das lohnt sich kaum anzufechten, solange die Abbuchung korrekt und vertragsgemäss war.
Für Verbraucher wird in den Recherchedaten ein Widerrufsrecht von 14 Tagen genannt. Der Widerruf muss schriftlich erfolgen, zum Beispiel per E-Mail oder Brief; ein passender offizieller Einstieg ist Abo-Informationen von BILD sowie die Widerrufsseite Widerrufsrecht bei BILD.
Wenn Sie widerrufen wollen, schreiben Sie klar, wann das Abo abgeschlossen wurde, welche E-Mail im Konto hinterlegt ist und dass Sie den Vertrag innerhalb von 14 Tagen widerrufen. Hängen Sie wenn möglich die Bestellbestätigung an, damit der Kundendienst den Fall schneller zuordnen kann.
Bei einer echten Falschverrechnung zählt Tempo. Fehler bei der Abrechnung sollen unverzüglich gemeldet werden; sinnvoll ist eine E-Mail an [email protected] mit Datum, Betrag, Zahlungsart und Beleg im Anhang.
Wenn per App Store oder Google Play verrechnet wurde, reklamieren Sie zuerst dort, weil diese Plattformen die Zahlung technisch verwalten. Bei Kreditkarte oder PayPal sollten Sie parallel den Kündigungsnachweis sichern, damit Sie bei einer abgelehnten Rückzahlung später nicht wieder von vorn anfangen müssen.
In der Schweiz spricht man meist von Kartenrückbelastung oder Beanstandung einer Kartentransaktion. Bei einer unberechtigten oder trotz Kündigung weiter belasteten Zahlung können Sie in der Regel innert 30 Tagen nach Erhalt des Kartenabschlusses bei Ihrer Bank oder dem Kartenherausgeber reklamieren; massgeblich sind die Regeln von Visa, Mastercard und die Bedingungen Ihrer Karte.
Eine staatliche Chargeback-Stelle gibt es dafür nicht, zuständig ist primär die Bank unter dem Rahmen des schweizerischen Finanzmarktrechts und der FINMA. Nutzen Sie diesen Weg erst dann, wenn Sie Bildplus kontaktiert haben und trotz Kündigungsbeleg keine saubere Klärung kommt.
Die Kernpunkte stehen in den Bedingungen recht deutlich: automatische Verlängerung, Mindestlaufzeit von 1 Monat und keine vorzeitige Kündigungsmöglichkeit (bildplusshop.bild.de). Für Verbraucher heisst das vor allem, dass das Abo aktiv beendet werden muss und nicht von selbst ausläuft.
Wenn Sie nur ein Aktionsangebot testen wollten, setzen Sie am besten direkt nach Abschluss eine Kalendererinnerung einige Tage vor dem nächsten Rechnungsdatum. Gerade bei Monatsabos verhindert das unnötige Verlängerungen.
Bei Zahlungsverzug kann BILD eine Mahnkostenpauschale von 2,50 € (CHF 2.35) pro Mahnung verlangen (bildplusshop.bild.de). Das ist keine Kündigungsgebühr, aber eine zusätzliche Kostenfalle, wenn eine Lastschrift platzt oder eine Karte abläuft und Sie die Sache liegen lassen.
In den Bedingungen wird deutsches Recht als anwendbar genannt, und Streitigkeiten werden gemäss allgemeinem deutschem Recht geklärt (bildplusshop.bild.de). Für Schweizer Nutzer ist das relevant, weil der Vertrag mit einem deutschen Anbieter läuft, auch wenn der Zugriff aus der Schweiz erfolgt.
| Tarif | Preis | Abrechnung | Leistungen |
|---|---|---|---|
| BILDplus Monatsabo | 7.99 CHF | Monatlich | Artikel, Highlights, ePaper, Podcasts |
| BILDplus Jahresabo | 79.99 CHF | Jährlich | Artikel, Highlights, ePaper, Podcasts |
| BILDplus Premium | 12.99 CHF | Monatlich | Zusätzlich weniger Werbung, Gewinnspiele |
Das günstigste Regelangebot in den Daten ist das Monatsabo mit 7.99 CHF, das teuerste im Monatsvergleich ist Bildplus Premium mit 12.99 CHF. Das Jahresabo ist auf das Jahr gerechnet klar günstiger als zwölf einzelne Monatszahlungen.
Zwölf Monate zum regulären Monatsabo ergeben 95.88 CHF, das Jahresabo kostet 79.99 CHF. Die Ersparnis liegt damit bei 15.89 CHF pro Jahr, also rund 16.6 Prozent gegenüber monatlicher Zahlung.
Aktionen wirken noch attraktiver, etwa 1.99 CHF pro Monat im ersten Jahr oder 19.99 CHF für ein Jahresangebot. Entscheidend ist aber immer, was nach der Aktion passiert, weil danach wieder die automatische Verlängerung greift.
Viele Leserinnen und Leser fragen sich, ob sie in der Schweiz bei einem digitalen Auslandsabo überhaupt Rechte haben. In den vorliegenden Rechtsdaten wird ein Widerrufsrecht von 14 Tagen genannt; ausgeübt wird es schriftlich per E-Mail oder Brief, also nicht nur durch einen blossen Klick im Konto.
Für die laufende Kündigung ausserhalb dieser 14 Tage gelten in erster Linie die Abo-Bedingungen des Anbieters. Bei Bildplus heisst das konkret: rechtzeitig vor der nächsten Verlängerung kündigen und die Bestätigung sichern.
Wenn Bildplus trotz Kündigung weiter abbucht oder auf eine saubere Reklamation nicht reagiert, ist die Stiftung für Konsumentenschutz (SKS) in der Schweiz eine sinnvolle Anlaufstelle für praktische Hinweise zu Abo-Fallen. Auch das SECO bietet allgemeine Informationen zu Konsumententhemen und grenzüberschreitenden Fragen.
Weil der Vertrag mit einem deutschen Anbieter läuft, ersetzt die SKS den direkten Kontakt mit Bildplus nicht. Sie hilft aber dabei, die Unterlagen zu ordnen und realistisch einzuschätzen, ob eine Beanstandung bei Bank, PayPal oder Anbieter Aussicht auf Erfolg hat.
Für Schweizer Konsumentinnen und Konsumenten sind vor allem zwei Stellen relevant: die Stiftung für Konsumentenschutz und das Staatssekretariat für Wirtschaft. Nutzen Sie diese Stellen vor allem dann, wenn Sie trotz Bestätigung weiter belastet werden oder die Kommunikation mit dem Anbieter festhängt.
Das Bild ist klar negativ: 0 positive und 5 negative Berichte in den vorliegenden Auswertungen. Die Kündigung wirkt bei Bildplus insgesamt eher schwierig, vor allem wegen Berichten über Weiterbelastungen, fehlende Bestätigungen und wenig hilfreichen Kundendienst.
Positiv lässt sich immerhin sagen, dass eine Kontokündigung über die Webseite vorgesehen ist und App-Store-Abos sauber über die jeweiligen Plattformen verwaltet werden können. In der Praxis scheinen aber genau Nachweise und Rückmeldungen der Knackpunkt zu sein.
| Thema | Häufigkeit | Typisches Beispiel |
|---|---|---|
| Weiterbelastung | 2 von 5 | Trotz Kündigung abgebucht |
| Kundendienst | 2 von 5 | Keine Rückmeldung |
| Komplizierte Kündigung | 1 von 5 | Button schwer auffindbar |
| Quelle | Bewertung | Hauptthema | Stimmung |
|---|---|---|---|
| TrustPilot | Negativ | Weiterbelastung | Negativ |
| TrustPilot | Negativ | Kundendienst | Negativ |
| Negativ | Kündigung schwierig | Negativ |
Speichern Sie vor dem letzten Klick den aktuellen Tarif, die nächste Abrechnung und die im Konto hinterlegte E-Mail-Adresse. Ein einzelner Bildschirmfoto von "Mein Konto" mit sichtbar eingeblendeter Abo-Information spart später oft mehrere Mails.
Notieren Sie auch die Zahlungsart. Ob Kreditkarte, PayPal, App Store oder Google Play macht für Reklamationen einen grossen Unterschied.
Wenn Sie eine fehlerhafte Belastung beanstanden, brauchen Sie Datum, Betrag, Transaktionsnummer und den Kündigungsnachweis. Bei PayPal ist vor allem die Transaktions-ID zentral, bei Kreditkarten der Kartenabschluss mit der fraglichen Buchung.
Schicken Sie diese Unterlagen gesammelt in einer einzigen Nachricht an den Support. Das erhöht die Chance, dass Ihr Fall in einem Schritt bearbeitet wird statt in mehreren Rückfragen.
Bewahren Sie die Bestätigungs-E-Mail und den Bildschirmfoto der Abschlussseite mindestens bis zwei Abrechnungsperioden später auf. Gerade bei Berichten über Weiterbelastungen ist das Ihr wichtigster Beweis.
Kontrollieren Sie auch das Kontoauszug oder PayPal-Archiv in den nächsten Wochen. Eine Kündigung ohne spätere Kontrolle ist bei problematischen Abos oft der grösste Fehler.
Ein typischer Fall: Das Abo wurde über den App Store abgeschlossen, der Nutzer schreibt aber nur eine E-Mail an Bildplus. Dann läuft die Apple-Verrechnung unter Umständen weiter, obwohl man dachte, alles sei erledigt.
Die Lösung ist simpel: Kündigen Sie immer dort, wo die Zahlung gestartet wurde. Web-Abo im Konto, iPhone-Abo im App Store, Android-Abo in Google Play.
Wer am Tag der Verlängerung erst reagiert, gerät schnell in Stress. Selbst wenn die Kündigung noch erfasst wird, ist die neue Periode oft bereits ausgelöst, und für ungenutzte Zeit gibt es laut Bedingungen grundsätzlich keine Erstattung.
Setzen Sie die Erinnerung mindestens 5 Tage vor dem Rechnungsdatum. So bleibt Zeit für technische Probleme, Login-Schwierigkeiten oder eine Rückfrage an den Support.
Mehrere Beschwerden drehen sich genau darum: Kündigung abgeschickt, aber keine Bestätigung mehr auffindbar. Ohne Bildschirmfoto oder Mail wird es später deutlich mühsamer, eine Weiterbelastung zu bestreiten.
Machen Sie immer zwei Belege: einen Bildschirmfoto der Schlussseite und einen gesicherten Export oder PDF der Bestätigungsmail. Auf Nummer sicher gehen ist hier keine Übertreibung.
Viele erwarten nach sofortiger Kündigung Geld zurück für ungenutzte Tage. Bei Bildplus ist genau das laut Bedingungen gerade nicht vorgesehen, weder bei Unterbrechung noch bei Restlaufzeit nach Kündigung.
Reklamieren lohnt sich deshalb vor allem bei Doppelbelastung, falschem Betrag oder Abbuchung trotz fristgerechter Kündigung. Für bloss nicht genutzte Tage stehen die Chancen schlecht.
Wenn der Kündigungsweg unübersichtlich ist, klicken manche Nutzer an einem Rabattfenster vorbei und glauben danach, sie hätten gekündigt. Dabei wurde nur ein Zwischenschritt bestätigt oder ein Angebot weggeklickt.
Brechen Sie den Vorgang erst ab, wenn ausdrücklich eine Kündigungsbestätigung angezeigt oder per E-Mail verschickt wurde. Alles davor zählt nicht als sicherer Abschluss.
| Methode | Kündigungsfrist | Gebühr | Schwierigkeit |
|---|---|---|---|
| Webkonto | Vor nächster Verrechnung | Keine Kündigungsgebühr, Mahnkosten 2,50 € (CHF 2.35) möglich | Einfach |
| App Store (iOS) | Vor nächster Verrechnung | Keine Kündigungsgebühr, Mahnkosten 2,50 € (CHF 2.35) möglich | Mittel |
| Google Play (Android) | Vor nächster Verrechnung | Keine Kündigungsgebühr, Mahnkosten 2,50 € (CHF 2.35) möglich | Mittel |
| Brief | 5 bis 10 Werktage | Keine Kündigungsgebühr, Mahnkosten 2,50 € (CHF 2.35) möglich | Höher, aber guter Nachweis |
Wenn Sie normalen Zugang zum Konto haben, ist das Webkonto meist am schnellsten. Bei App-Abos ist der jeweilige Store der sauberste Weg, während Brief oder digitale Zustellung vor allem bei Streitfällen nützlich sind, wenn Sie einen belastbaren Nachweis brauchen.
Es gibt also nicht die eine perfekte Methode für alle. Entscheidend ist, dass der Kanal zur ursprünglichen Zahlung passt und dass Sie am Ende einen Beleg in der Hand haben.
Speichern Sie sofort die Bestätigung und setzen Sie eine Erinnerung auf das Datum nach der nächsten erwarteten Schlussabrechnung. Prüfen Sie dann, ob der Zugang wie erwartet bis zum Periodenende läuft und danach endet.
Wenn innerhalb weniger Minuten keine Bestätigung erscheint, schauen Sie im Spam-Ordner nach und melden Sie sich notfalls noch am selben Tag beim Support. Gerade bei unklaren Fällen zählt eine lückenlose Zeitleiste.
Kontrollieren Sie mindestens 30 Tage lang Kartenabrechnung, PayPal oder App-Store-Rechnungen. Taucht nach wirksamer Kündigung nochmals eine Belastung auf, reklamieren Sie zuerst bei Bildplus und danach, falls nötig, bei Ihrer Bank als Beanstandung einer Kartentransaktion.
In der Schweiz läuft das über den Kartenherausgeber, meist innert 30 Tagen nach Erhalt des Kartenabschlusses. Reichen Sie Kündigungsbeleg, Rechnungen und die strittige Buchung gesammelt ein.
Wenn Sie nach der Kündigung ein anderes Nachrichtenabo suchen, kommen je nach Budget etwa WELTplus zu 1 € (CHF 0.94) im ersten Monat und danach 23,96 €/Jahr (CHF 22.52/Jahr), Stern+ zu 7,99 € (CHF 7.52) pro Monat oder FAZ.NET zu 16,80 € (CHF 15.79) pro Monat infrage. Preislich liegt Bildplus also im Mittelfeld, Premium eher darüber.
Wenn Sie Bildplus schriftlich kündigen oder Unterlagen nachreichen wollen, nutzen Sie diese Adresse:
Schreiben Sie im Brief Ihre beim Abo verwendete E-Mail-Adresse, den Tarif und das gewünschte Beendigungsdatum dazu. Ohne diese Zuordnung kann sich die Bearbeitung unnötig verzögern.
Für normale Kündigungen ist das Webkonto meist schneller als die Post, weil der Briefweg 5 bis 10 Werktage beanspruchen kann. Die Adresse ist vor allem dann nützlich, wenn Sie zusätzlich eine schriftliche Reklamation, einen Widerruf oder Belege zu einer falschen Belastung einreichen wollen.
Wenn es eilt, kombinieren Sie Konto-Kündigung mit E-Mail an den Support und sichern Sie alles mit Bildschirmfotos. So vermeiden Sie die häufigsten Probleme, die bei Bildplus immer wieder gemeldet werden.
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