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Kündigungsdienst Nr. 1 in Switzerland
Focus ist ein deutsches Nachrichtenmagazin mit wöchentlichen Ausgaben zu Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Service. Für Abonnentinnen und Abonnenten in der Schweiz ist vor allem wichtig, dass es Print- und Digitalangebote gibt und dass laut Angebotsseiten mehrere Jahresabos mit laufender Verlängerung verkauft werden. Preisbeispiele sind ein Jahresabo Print für 451,20 CHF, ein Jahresabo E-Paper für 260,00 CHF und ein weiteres Jahresangebot für 329,95 CHF mit Lieferung in die Schweiz und nach Liechtenstein (presseshop.ch, aboandmore.ch).
Viele Focus-Mitglieder sind genervt, weil sie zwar schnell ein Abo abschliessen, die Kündigung später aber suchen müssen. Genau darum lohnt es sich, das Modell zuerst zu verstehen: Laut AGB verlängern sich Abonnements automatisch, wenn nicht rechtzeitig gekündigt wird, und die Laufzeit ist unbefristet mit einer Frist von einem Monat kündbar (focus-abo.de).
Bezahlt wird bei Focus je nach Tarif für die gedruckte Heftlieferung, den Zugang zum E-Paper oder für ein Kombiangebot mit Preisvorteil. In den Angebotsbeschreibungen tauchen konkrete Leistungen auf wie 52 Hefte pro Jahr, portofreie Zustellung in CH und FL sowie Aktionsvorteile wie 3 Monate gratis im Rahmen eines Jahresangebots (presseshop.ch, aboandmore.ch).
Ein kostenloser Probezeitraum ist in den vorliegenden AGB-Daten nicht erwähnt. Das ist relevant, weil manche Leute von einem Probeabo ausgehen und dann überrascht sind, wenn direkt ein reguläres Abo mit automatischer Verlängerung läuft. Laut AGB gibt es derzeit keine kostenlosen Testzeiträume (focus-abo.de).
Für die Schweiz ist wichtig, dass es eine Kündigungsadresse in St. Gallen gibt und dass einzelne Angebote ausdrücklich die Zustellung in die Schweiz nennen. Der Kundendienst ist mit der Nummer +49 781 639 6521 von Montag bis Freitag von 8:00 bis 18:00 erreichbar, dazu kommt die E-Mail-Adresse [email protected] (focus-abo.de).
Bei Preisen für Schweizer Leserinnen und Leser liegen echte CHF-Beträge vor, was für Transparenz spricht. Heikel ist eher der Ablauf: Es gibt Berichte, dass die Kündigung schwer auffindbar ist und manche Nutzerinnen und Nutzer mehrere Anläufe brauchten. Wer nach der Kündigung lieber in der Schweiz weiterlesen will, schaut oft auch NZZ an, ab etwa 300 CHF pro Jahr.
Wenn Sie frustriert sind, weil nach einer Kündigung trotzdem noch belastet wurde, gehen Sie zuerst auf Nummer sicher. Machen Sie einen Bildschirmfoto Ihres aktuellen Tarifs, notieren Sie das nächste Belastungsdatum und speichern Sie jede Bestätigung. Diese drei Belege sind später Gold wert, falls nochmals etwas abgebucht wird.
Prüfen Sie ausserdem, wo Sie Focus abgeschlossen haben. Genau hier passieren die meisten Fehler: direkt über die Webseite, über den App Store oder über Google Play. Wer im falschen Kanal kündigt, hat am Ende oft ein weiterhin laufendes Abo.
Der direkteste Weg ist laut Anbieter die Kündigung im Benutzerkonto auf der Webseite. In den FAQ heisst es, dass Kündigungen jederzeit über die Webseite im Benutzerkonto möglich sind (focus-abo.de). Wenn Sie eingeloggt sind, suchen Sie nach Bereichen wie «Mein Konto», «Abonnement», «Abo verwalten» oder «Kündigen».
Der praktische Ablauf sieht meist so aus: anmelden, Tarif öffnen, Kündigungsoption auswählen, Bestätigung bis zur letzten Seite durchklicken und danach die Kündigungsbestätigung speichern. Gerade bei Diensten mit Halteangeboten wird es heikel. Wenn noch ein Rabattfenster erscheint, nicht abbrechen, sondern bis zur klaren Abschlussmeldung weitergehen.
Hilfreich ist die FAQ-Seite des Anbieters unter FAQ zu Print-Abonnements von Focus. Dort finden Sie die offiziellen Hinweise zum Verwalten und Kündigen des Abos.
Wenn Sie Focus in der iPhone-App abgeschlossen haben, müssen Sie in iOS kündigen. Öffnen Sie «Einstellungen», tippen Sie auf Ihren Namen, dann auf «Abonnements», wählen Sie Focus und tippen Sie auf «Abo kündigen». Laut Anbieter wird die Verwaltung von iOS-Abos genau über diese Systemeinstellungen abgewickelt (focus-abo.de).
Unter Android läuft der Weg über Google Play. Öffnen Sie Google Play, tippen Sie auf Ihr Profilbild, dann auf «Zahlungen und Abos», danach auf «Abos», wählen Sie Focus und beenden Sie das Abo dort. Wer hier nur die App löscht, kündigt nichts. Das ist eine klassische Abo-Falle.
Wenn der Onlineweg hakt oder das Konto nicht mehr zugänglich ist, können Sie den Kundendienst direkt kontaktieren. Die bekannten Kontaktdaten sind +49 781 639 6521, Montag bis Freitag von 8:00 bis 18:00, sowie [email protected] (focus-abo.de). Am Telefon sollten Sie sich Datum, Uhrzeit und den Namen der Kontaktperson notieren.
Per E-Mail funktioniert es oft sauberer, weil Sie einen schriftlichen Nachweis haben. Schreiben Sie Ihre Kundennummer, den gebuchten Tarif, Ihre Rechnungsadresse und den klaren Satz hinein, dass Sie Focus zum nächstmöglichen Termin kündigen. Verlangen Sie ausdrücklich eine schriftliche Bestätigung mit Enddatum.
Auch ein Brief ist möglich, besonders wenn Sie bereits schlechte Erfahrungen gemacht haben. Wer statt klassischer Post eine digitale, nachweisbare Zustellung will, kann dafür auch einen zertifizierten Dienst wie Postclic nutzen. Wichtig ist nur, dass Sie den Versandbeleg und den genauen Inhalt aufbewahren.
Viele haben Angst, nach dem Klick auf «kündigen» sofort den Zugang zu verlieren. Bei Focus deutet alles darauf hin, dass das Abo bis zum Ende der bereits bezahlten Periode weiterläuft und erst danach endet. Für ungenutzte Tage nach Beginn des Abos ist laut FAQ keine anteilige Rückerstattung vorgesehen (focus-abo.de).
Bei einem Printabo bedeutet das in der Praxis meist: Die Lieferung endet mit Ablauf der laufenden Aboperiode. Beim E-Paper bleibt der Zugang in der Regel bis zum bestätigten Enddatum aktiv. Genau dieses Datum sollten Sie aus der Bestätigung herauslesen und abspeichern.
Laut AGB verlängern sich Abonnements automatisch, wenn keine rechtzeitige Kündigung erfolgt. Zusätzlich nennen die AGB eine unbefristete Laufzeit mit einer Frist von einem Monat (focus-abo.de). Wer also bis kurz vor der nächsten Verlängerung wartet, kann je nach Abrechnungslogik nochmals in die nächste Periode rutschen.
Setzen Sie sich nach der Kündigung trotzdem einen Kalendereintrag für das bestätigte Enddatum. So merken Sie sofort, falls das Konto weiterläuft oder erneut belastet wird. Gerade bei Beschwerden über Nachbelastungen ist dieser kleine Schritt oft entscheidend.
Die AGB sagen, dass Benutzerdaten nach der Kündigung gemäss Datenschutzbestimmungen gespeichert oder gelöscht werden (focus-abo.de). Das ist knapp formuliert. Falls Sie Rechnungen, digitale Ausgaben oder alte Bestellinfos brauchen, sichern Sie diese vor dem Enddatum.
Speichern Sie mindestens Rechnungsbelege, Bestellmails und Bildschirmfotos Ihres Kontos. Wenn Sie später eine Belastung beanstanden müssen, können Sie damit sauber zeigen, welcher Tarif aktiv war und wann Focus enden sollte.
Viele Leserinnen und Leser ärgern sich, wenn nach der Kündigung keine Rückzahlung für den Restmonat kommt. Bei Focus ist die Linie klar: Für ungenutzte Tage nach Beginn des Abos gibt es laut FAQ keine Rückerstattung (focus-abo.de). Das heisst, eine anteilige Vergütung nach normaler Kündigung lohnt sich kaum.
Anders sieht es bei Abrechnungsfehlern aus. Laut Anbieter wird eine fälschlich eingezogene Summe umgehend zurückerstattet (focus-abo.de). In solchen Fällen sollten Sie nicht allgemein reklamieren, sondern die konkrete Buchung mit Datum und Betrag nennen.
Hier braucht es Klartext: In der Schweiz gibt es kein allgemeines Widerrufsrecht für Online- und Telefonverträge. Das unterscheidet sich von manchen ausländischen Regeln deutlich. Ausnahmen gelten etwa bei Haustürgeschäften nach Art. 40a ff. OR ab über 100 CHF, bei gewissen Konsumkrediten und bei vielen Privatversicherungen.
Focus erwähnt zwar eine Widerrufsfrist von 14 Tagen ab Erhalt der ersten Ware. Für Schweizer Kundinnen und Kunden ist das als vertragliches oder angebotsbezogenes Versprechen relevant, nicht als allgemeine Schweizer Standardregel. Wenn Sie ein Printabo erhalten haben und noch in dieser 14-Tage-Frist sind, sollten Sie den Widerruf sofort schriftlich erklären und den Zugang oder die erste Sendung dokumentieren.
Am schnellsten geht es schriftlich per E-Mail an [email protected] mit Betreff «Rückerstattung wegen Fehlbelastung Focus». Schreiben Sie Kundennummer, Rechnungsnummer, Belastungsdatum, Betrag und den genauen Grund hinein. Hängen Sie einen Kontoauszug oder eine Kartenbuchung als Beleg an.
Wenn über den App Store oder Google Play bezahlt wurde, muss auch die Rückerstattung dort angestossen werden. Bei Apple läuft dies über die Aboverwaltung und den Apple-Support, bei Google über Google Play und das jeweilige Bestellkonto. Wer direkt bei Focus bezahlt hat, sollte zuerst den Kundendienst nutzen und danach schriftlich nachfassen.
Wenn trotz Kündigung weiter abgebucht wird und Focus nicht reagiert, können Sie in der Schweiz bei Ihrer Bank eine Kartenrückbelastung oder Beanstandung einer Kartentransaktion verlangen. Das passiert in der Regel innert 30 Tagen nach Erhalt des Kartenabschlusses. Zuständig ist Ihre kartenausgebende Bank, nicht eine staatliche Spezialstelle.
Reichen Sie dafür die Kündigungsbestätigung, die Belastung, Ihre Reklamation an Focus und den Kartenabschluss ein. Die Banken orientieren sich an den Bedingungen des Herausgebers sowie an den Regeln von Visa oder Mastercard. Bei PayPal gilt sinngemäss dasselbe Prinzip über den Konfliktfall im PayPal-Konto.
Die AGB nennen mehrere Punkte, die für die Kündigung direkt zählen. «Abonnements verlängern sich automatisch, wenn kein rechtzeitiges Kündigung erfolgt» und die Laufzeit ist «unbefristet, kündbar mit einer Frist von einem Monat» (focus-abo.de). Wer das vergisst, hängt schnell nochmals eine Periode drin.
Eine Kündigungsgebühr wurde in den AGB nicht gefunden. Das ist positiv. Ebenso steht dort, dass eine ausserordentliche Kündigung aus wichtigem Grund jederzeit möglich ist, was etwa bei schweren Leistungsproblemen relevant sein kann.
Laut AGB gilt Schweizer Recht und für Streitigkeiten sind die ordentlichen Gerichte in Zürich zuständig (focus-abo.de). Für Kundinnen und Kunden in der Schweiz ist das immerhin klar verortet. Es gibt zudem laut AGB derzeit keine kostenlosen Testzeiträume, also auch keine automatische Umwandlung einer Probephase in ein Bezahlabo.
Zur Datenspeicherung bleibt Focus allgemein und verweist auf Datenschutzbestimmungen. Wenn Sie keine offenen Fälle mehr haben, können Sie nach der Kündigung zusätzlich nachfragen, welche Daten noch aufbewahrt werden und welche gelöscht wurden.
Tarif | Preis in CHF | Periode | Leistungen |
|---|---|---|---|
Jahresabo Print | 451,20 CHF | jährlich | 52 Hefte, 4 gratis |
Jahresabo E-Paper | 260,00 CHF | jährlich | 52 Hefte, 47% gespart |
12 Monate für 9 | 329,95 CHF | jährlich | 3 Monate gratis, portofrei |
Am teuersten ist in den vorliegenden Daten das Jahresabo Print mit 451,20 CHF. Am günstigsten ist das Jahresabo E-Paper mit 260,00 CHF. Wer nur lesen will und keine Papierausgabe braucht, zahlt digital also deutlich weniger.
Das Angebot «12 Monate für 9» für 329,95 CHF liegt dazwischen und kann attraktiv sein, wenn Ihnen Print wichtig ist und die Lieferung in CH und FL zählt. Trotzdem sollten Sie prüfen, ob Sie das Magazin wirklich 52 Mal pro Jahr nutzen. Sonst wird selbst ein Rabattabo schnell zur Abo-Falle.
Für Abos wie Focus gilt in der Schweiz vor allem das Obligationenrecht. Ein allgemeines Widerrufsrecht für online abgeschlossene Abos gibt es nicht. Massgeblich sind daher zuerst die vereinbarten AGB und die vertragliche Kündigungsfrist, hier laut AGB ein Monat bei unbefristeter Laufzeit (focus-abo.de).
Wenn Focus selbst eine 14-Tage-Frist ab Erhalt der ersten Ware nennt, können Sie sich auf diese Zusage berufen. Das ist praktisch wichtiger als abstrakte Theorie. Bei Haustürgeschäften kommt zusätzlich Art. 40a ff. OR ins Spiel, falls die Voraussetzungen erfüllt sind.
Wenn Focus nach Ihrer Kündigung weiter abbucht, reklamieren Sie zuerst direkt beim Anbieter und setzen Sie eine kurze Frist von 10 Tagen. Hängen Sie Kündigungsbestätigung, Belastung und Kundennummer an. Danach können Sie Unterstützung bei der Stiftung für Konsumentenschutz, kurz SKS, holen oder sich bei allgemeinen Konsumententhemen auch an Informationen des SECO orientieren.
Praktisch läuft das so: Unterlagen sammeln, kurze Chronologie schreiben, Forderung klar formulieren und erst dann eskalieren. Wer chaotisch reklamiert, verliert oft Zeit. Wer sauber dokumentiert, kommt schneller weiter.
Für Focus-Fälle in der Schweiz sind SKS und SECO die sinnvollsten Anlaufstellen für Orientierung. Die SKS hilft bei typischen Abo-Problemen, zweifelhaften Verlängerungen und unklaren Rechnungen. Beim SECO finden Sie Informationen zu Konsum und Vertragsfragen auf Bundesebene.
Da hier nur verifizierte Links verwendet werden dürfen, finden Sie die anklickbaren Verweise gesammelt weiter unten im Abschnitt mit den nützlichen Links. Für akute Kartenprobleme bleibt jedoch Ihre Bank die erste Stelle.
Das Bild ist deutlich: 1 positive und 4 negative Bewertungen aus 5 ausgewerteten Stimmen. Die Kündigung von Focus wirkt nach diesen Berichten eher schwierig als bequem. Wiederkehrende Themen sind komplizierte Abläufe, weitere Abbuchungen nach der Kündigung und zähe Rückerstattungen.
Thema | Häufigkeit | Typisches Beispiel |
|---|---|---|
Kündigung kompliziert | 3 von 5 | Mehrfach anrufen nötig |
Belastung danach | 2 von 5 | Geld weiter abgebucht |
Rückerstattung mühsam | 1 von 5 | Langes Warten |
Quelle | Bewertung | Anzahl Bewertungen |
|---|---|---|
TrustPilot | 4 von 5 | 1 |
TrustPilot | 1 von 5 | 1 |
Forum | 1 von 5 | 1 |
1 von 5 | 2 |
Wenn Sie Sorge haben, den Zugang zu früh zu verlieren oder später nichts beweisen zu können, sichern Sie die wichtigsten Belege sofort. Dazu gehören Bildschirmfotos von Tarif, Kundennummer, Rechnungsadresse und der Seite mit dem nächsten Belastungstermin.
Bildschirmfoto des aktiven Focus-Abos
Notiz des nächsten Belastungsdatums
Rechnungen oder Bestellbestätigung
Nachweis des Abschlusskanals
Bei Fehlbelastungen zählt jedes Detail. Halten Sie Betrag, Buchungsdatum und Zahlungsart bereit. Für App-Zahlungen brauchen Sie zusätzlich die Bestellnummer von Apple oder Google Play, sonst kommt die Reklamation oft zurück.
Kontoauszug oder Kartenbuchung
Kündigungsbestätigung mit Enddatum
E-Mail-Verlauf mit Focus
Bildschirmfoto der Abschlussmeldung
Der häufigste Fehler ist die Kündigung im falschen Kanal. Wer Focus im App Store abgeschlossen hat, aber nur im Webkonto sucht, beendet das Abo nicht. Dasselbe gilt umgekehrt. Prüfen Sie deshalb immer zuerst den Zahlungsweg.
Der zweite grosse Fehler ist fehlende Beweissicherung. Ein Klick ohne Bildschirmfoto reicht nicht, wenn später nochmals abgebucht wird. Speichern Sie die Bestätigung sofort als PDF oder Bilddatei.
Viele warten bis kurz vor der nächsten Rechnung und übersehen die Frist von einem Monat aus den AGB. Dann verlängert sich Focus nochmals automatisch. Ein realistisches Beispiel: Sie kündigen erst wenige Tage vor der nächsten Jahresperiode und zahlen am Ende trotzdem nochmals.
Ebenso verbreitet ist die Erwartung einer anteiligen Rückerstattung für Resttage. Laut Focus gibt es diese für bereits gestartete Abos nicht. Und noch ein Punkt: Wenn auf der Kündigungsseite ein Rabatt oder Sonderangebot erscheint, klicken manche aus Versehen auf das neue Angebot statt auf den Abschluss der Kündigung. Achtung, da wird’s heikel.
Methode | Kündigungsfrist | Gebühr | Schwierigkeit |
|---|---|---|---|
Webkonto | vor nächster Belastung | gratis | einfach |
App Store (iOS) | vor nächster Belastung | gratis | mittel |
Google Play (Android) | vor nächster Belastung | gratis | mittel |
Eingeschriebener Brief | 5 bis 10 Arbeitstage | gratis | höher, bester Nachweis |
Wenn alles normal läuft, ist das Webkonto am schnellsten. Bei App-Abos führt kein Weg am jeweiligen Store vorbei. Und wenn Sie schon schlechte Erfahrungen mit Focus gemacht haben oder eine strittige Nachbelastung befürchten, schafft ein schriftlicher Weg zusätzlichen Nachweis.
Es gibt also nicht den einen perfekten Weg für alle. Entscheidend ist, dass der Kanal zum ursprünglichen Abschluss passt und dass Sie das Enddatum belegen können.
Prüfen Sie innert weniger Minuten, ob eine Bestätigung per E-Mail gekommen ist oder ob im Konto ein Enddatum steht. Machen Sie nochmals einen Bildschirmfoto und setzen Sie 7 Tage vor dem Enddatum eine Erinnerung. So merken Sie sofort, wenn etwas nicht stimmt.
Kontrollieren Sie Ihren Kontoauszug noch mindestens 2 Abrechnungszyklen lang. Wenn trotzdem eine Belastung auftaucht, reklamieren Sie zuerst bei Focus und danach nötigenfalls bei Ihrer Bank als Beanstandung einer Kartentransaktion innert 30 Tagen nach Kartenabschluss.
Wenn Sie nach der Kündigung weiter Nachrichten lesen möchten, kommen als Alternativen etwa Der Spiegel, Die Zeit oder in der Schweiz besonders die NZZ infrage. Preislich startet die NZZ laut den vorliegenden Daten ab etwa 300 CHF pro Jahr, während deutsche Titel teils günstiger beginnen, aber für Schweizer Leserinnen und Leser nicht immer gleich praktisch sind.
Wenn Sie Focus lieber schriftlich kündigen möchten, können Sie die bekannte Kündigungsadresse in der Schweiz verwenden:
Postfach, CH-9026 St. Gallen
Schreiben Sie Kundennummer, vollständigen Namen, Adresse und den Satz hinein, dass Sie Focus zum nächstmöglichen Termin kündigen. Bitten Sie um eine schriftliche Bestätigung mit Enddatum.
Die Postadresse ist vor allem dann nützlich, wenn das Webkonto nicht erreichbar ist, wenn E-Mails unbeantwortet bleiben oder wenn Sie bei einer strittigen Belastung zusätzlichen Nachweis brauchen. Für normale Fälle geht die Kündigung über das Benutzerkonto meist schneller.
Am Ende zählt nicht der schönste Weg, sondern der Weg mit klarer Bestätigung. Wenn Sie das beherzigen, vermeiden Sie bei Focus die meisten unnötigen Umtriebe.
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