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Kündigungsdienst Nr. 1 in Switzerland
Linkedin ist ein berufliches Netzwerk, das 2003 gestartet wurde und heute zu Microsoft gehört. Die Plattform wird für Jobsuche, Rekrutierung, Fachinhalte und Kontaktpflege genutzt. Wer nur ein Gratisprofil braucht, kann Linkedin kostenlos verwenden. Wer mehr Reichweite oder Suchfunktionen will, landet schnell bei einem Premium-Abo.
Für viele in der Schweiz beginnt die Frustration genau hier. Das Abo ist rasch aktiviert, oft über einen 30-tägigen Probemonat, und danach wird es automatisch kostenpflichtig, wenn nicht vorher gekündigt wird. Genau dieses automatische Verlängern nennt Linkedin in den Nutzungsbedingungen ausdrücklich so: Die Mitgliedschaft erneuert sich am Ende jedes Abrechnungszeitraums automatisch, ausser sie wird vorher beendet " (linkedin.com).
Bezahlt wird bei Linkedin vor allem für Zusatzfunktionen, die bei der Jobsuche oder im Vertrieb Zeit sparen sollen. Dazu gehören Linkedin Learning, Einblicke in Bewerbungen, Direktnachrichten an Personen ausserhalb des eigenen Netzwerks und je nach Plan zusätzliche InMail-Guthaben " (premium.linkedin.com).
In der Praxis zahlen viele Nutzerinnen und Nutzer in der Schweiz für genau drei Dinge. Sie wollen mehr Sichtbarkeit im Arbeitsmarkt, mehr Kontaktmöglichkeiten und mehr Daten zu Firmen oder Kandidaten. Wenn Sie diese Funktionen kaum nutzen, lohnt sich ein Abo oft nicht lange. Das ist ein klassischer Punkt, an dem eine Abo-Falle droht.
Linkedin ist in der Schweiz normal nutzbar, auch auf Deutsch. Die Hilfeseiten und Teile der Oberfläche sind auf Deutsch verfügbar, der eigentliche Support kann laut Berichten aber teils nur auf Englisch reagieren. Das ist für deutschsprachige Nutzer mühsam und taucht auch in Beschwerden regelmässig auf.
Die Preise werden für die Schweiz in CHF angezeigt, etwa CHF39.95 pro Monat für Premium Career, CHF70.00 für Premium Business und CHF99.00 für Premium All-in-One " (opentherank.com). Die Preisstruktur kann je nach Mehrwertsteuer und Region leicht abweichen. Eine Mindestvertragslaufzeit gibt es laut Nutzungsbedingungen nicht. Sie können das Abo jederzeit stoppen, solange Sie vor der nächsten Belastung kündigen.
Viele ärgern sich, wenn nach der Kündigung trotzdem noch etwas belastet wird oder wenn sie den Zugang früher verlieren als gedacht. Darum lohnt sich vor dem ersten Klick ein kurzer Kontrollblick. Öffnen Sie in Ihrem Konto den aktuellen Plan, notieren Sie das nächste Rechnungsdatum und machen Sie einen Bildschirmnachweis Ihres Abos.
Speichern Sie zudem alles, was nur im Premium-Abo sichtbar ist. Dazu gehören Lernfortschritte, Kandidatenlisten, gespeicherte Suchen oder Nachrichtenkontexte, die Sie später noch brauchen. Nach der Kündigung bleiben Premium-Funktionen laut Linkedin nur bis zum Ende des laufenden Abrechnungszeitraums aktiv " (linkedin.com).
Wenn Sie direkt bei Linkedin abgeschlossen haben, läuft die Kündigung am schnellsten über das Konto im Browser. Der offizielle Pfad lautet: Anmelden, dann zu Einstellungen und Datenschutz, danach zu Abonnements und dort auf Kündigen klicken " (linkedin.com). Wenn eine Rückhalte-Seite mit einem Sonderangebot erscheint, klicken Sie konsequent weiter bis zur endgültigen Bestätigung. Genau dort wird es oft unnötig versteckt.
Speichern Sie am Schluss die Bestätigungsseite als Bildschirmfoto und prüfen Sie, ob das Enddatum angezeigt wird. Für Hilfe zur Kontoverwaltung finden Sie eine offizielle deutschsprachige Hilfeseite unter Konto löschen und verwalten. Diese Seite betrifft zwar primär das Konto, ist aber nützlich, wenn Sie Kündigung und Kontolöschung sauber trennen wollen.
Wenn Sie das Premium-Abo in der App abgeschlossen haben, müssen Sie meist auch dort kündigen. Laut Linkedin geht der Pfad in der App über Profil, Einstellungen, Premium und dann Kündigen " (linkedin.com). Bei Zahlungen über App Store oder Google Play zählt aber am Ende der jeweilige Store als Zahlungsweg. Genau hier machen viele den Fehler und kündigen nur bei Linkedin, obwohl die Store-Abrechnung weiterläuft.
Prüfen Sie deshalb im App Store oder bei Google Play Ihre aktiven Abos. Wenn dort ein Linkedin-Abo erscheint, beenden Sie es direkt im Store-Konto. Sonst haben Sie zwar in Linkedin etwas deaktiviert, aber nicht die eigentliche wiederkehrende Belastung. Das ist einer der häufigsten Gründe für spätere Reklamationen.
Linkedin bietet keinen telefonischen Support, keinen Live-Chat und keine direkte Support-E-Mail " (linkedin.com). Das ist unpraktisch, besonders wenn Ihr Konto gesperrt ist und Sie nicht mehr in die Kündigungsmaske kommen. In so einem Fall bleibt meist nur der Weg über die Hilfeseiten und gegebenenfalls eine schriftliche Mitteilung an die zuständige Adresse in Irland.
Wenn Sie auf Nummer sicher gehen wollen, können Sie zusätzlich einen eingeschriebenen Brief an die Rechtsabteilung senden. Als digitale Alternative zu einem klassischen Einschreiben nutzen manche in der Schweiz einen Dienst wie Postclic, weil Versand, Zustellung und Öffnung zeitgestempelt dokumentiert werden. Für Linkedin ist der Brief aber nur eine Zusatzabsicherung, nicht der normale Hauptweg.
Viele befürchten, dass nach dem Klick auf Kündigen sofort alles weg ist. Bei Linkedin ist das normalerweise nicht so. Laut Nutzungsbedingungen endet der Zugriff auf Premium-Daten und Premium-Funktionen erst nach Ablauf des aktuellen Abrechnungszeitraums " (linkedin.com).
Praktisch heisst das: Wenn Ihre nächste Belastung am 25. September wäre und Sie am 10. September kündigen, bleibt Premium in der Regel bis zum 24. September aktiv. Neue Kosten sollten dann nicht mehr anfallen, sofern die Kündigung korrekt bestätigt wurde. Genau dieses Enddatum sollten Sie als Beleg sichern.
Ohne Kündigung verlängert sich das Abo automatisch am Ende jeder Rechnungsperiode " (linkedin.com). Es gibt keine feste Mindestlaufzeit, aber eben auch keinen automatischen Stopp nach einem Probemonat. Wer die Probephase von 30 Tagen vergisst, rutscht direkt in die normale Monatsabrechnung.
Das ist besonders heikel bei selten genutzten Business- oder All-in-One-Plänen. Schon ein zusätzlicher Monat kann CHF70.00 oder CHF99.00 kosten. Das lohnt sich kaum, wenn Sie die Zusatzfunktionen nur testweise gebraucht haben.
Viele kündigen in der Hoffnung auf eine anteilige Rückzahlung für ungenutzte Tage. Hier ist Linkedin eher streng. Laut Rückerstattungsrichtlinie können Premium-Mitgliedschaften in der Regel innerhalb von 14 Tagen ab Registrierung zurückerstattet werden " (linkedin.com). Eine automatische Teilrückzahlung für jeden Resttag ist nicht allgemein zugesichert.
Für bestimmte berechtigte Länder kann laut Linkedin unter Bedingungen auch der verbleibende Mitgliedschaftsteil erstattet werden " (linkedin.com). Ob die Schweiz im konkreten Fall so behandelt wird, ist nicht immer glasklar beschrieben. Darum sollten Sie den Antrag so früh wie möglich stellen und nicht erst nach Ablauf der Periode.
Am besten handeln Sie sofort nach der Belastung. Sichern Sie Rechnungsdatum, Betrag in CHF, Zahlungsweg und einen Bildschirmnachweis Ihrer Kündigung. Wenn ein Abrechnungsfehler vorliegt, verlangt Linkedin ausdrücklich, dass Sie den Support im Rahmen Ihrer Rückerstattungsanfrage kontaktieren " (linkedin.com).
Wenn über App Store oder Google Play bezahlt wurde, muss die Rückerstattung in vielen Fällen über den jeweiligen Store beantragt werden. Wenn die Zahlung direkt per Karte bei Linkedin lief, reichen Sie den Antrag über die Hilfeseiten ein und beschreiben den Fehler konkret, etwa doppelte Belastung oder Belastung trotz bestätigter Kündigung.
Für Käufer in den meisten europäischen Ländern nennt Linkedin eine Frist von 14 Tagen für den Rücktritt " (linkedin.com). Auch im bereitgestellten Rechtsblock wird von einer 14-tägigen Frist für Mitgliedschaften ausgegangen. In der Schweiz ist das bei digitalen Diensten nicht immer so klar und umfassend geregelt wie viele meinen. Darum ist die praktische Regel einfach: Innerhalb von 14 Tagen handeln, Belege sammeln und den Antrag sofort einreichen.
Wenn trotz Kündigung weiter belastet wird, können Sie bei Ihrer Bank eine Beanstandung der Kartentransaktion verlangen. In der Schweiz geschieht das meist innert 30 Tagen nach Erhalt des Kartenabschlusses. Zuständig ist Ihre kartenausgebende Bank nach den Regeln von Visa oder Mastercard sowie unter dem Rahmen des schweizerischen Finanzmarktrechts und der FINMA. Das ist der letzte Schritt, wenn Linkedin oder der Store nicht reagiert.
In den Nutzungsbedingungen steht klar, dass sich die Mitgliedschaft automatisch verlängert, wenn sie nicht vor dem nächsten Abrechnungszeitraum gekündigt wird " (linkedin.com). Ebenso steht dort, dass es keine Mindestvertragslaufzeit gibt. Sie können also jederzeit kündigen, zahlen aber den bereits laufenden Zeitraum in der Regel fertig.
Wichtig ist auch der Probemonat. Linkedin nennt eine kostenlose Testversion von 30 Tagen, die danach in ein kostenpflichtiges Abonnement umgewandelt wird, sofern nicht vorher beendet wird " (linkedin.com). Genau hier passieren die meisten teuren Versehen.
Laut Nutzungsbedingungen unterliegen die Verträge dem Recht von Irland " (linkedin.com). Für Streitigkeiten werden kalifornisches Recht oder Gerichte in Dublin erwähnt " (linkedin.com). Für Nutzerinnen und Nutzer in der Schweiz ist das wenig angenehm, weil der Weg komplizierter wirkt als bei einem lokalen Anbieter.
Nach der Kündigung endet der Zugriff auf Premium-Daten und Premium-Funktionen mit dem Ablauf der aktuellen Rechnungsperiode " (linkedin.com). Wenn Sie also Suchlisten, Lerninhalte oder Kontakte noch brauchen, exportieren oder sichern Sie diese vor dem Enddatum.
| Plan | Preis in CHF | Abrechnungszeitraum | Wichtige Funktionen |
|---|---|---|---|
| Premium Career | CHF39.95 | Monatlich | Lernen, Bewerbereinblicke, Direktnachrichten |
| Premium Business | CHF70.00 | Monatlich | Firmeninfos, Direktnachrichten, mehr InMail |
| Premium All-in-One | CHF99.00 | Monatlich | Verkauf, Marketing, erweiterte Werkzeuge |
Die genannten Preise stammen aus einer Preisübersicht für Linkedin in der Schweiz " (opentherank.com). Linkedin selbst weist darauf hin, dass Unterschiede durch Mehrwertsteuer und regionale Angaben möglich sind. Für die Kündigung ist das wichtig, weil schon kleine Preisunterschiede bei der Rückforderung exakt belegt werden sollten.
Am günstigsten ist Premium Career mit CHF39.95 pro Monat. Am teuersten ist Premium All-in-One mit CHF99.00 pro Monat. Wer nur gelegentlich Stellen sucht oder Linkedin Learning testet, fährt mit einem kurzen Test oft besser als mit einem länger laufenden Hochpreis-Abo.
Jahrespreise werden in den vorliegenden Daten nicht sauber ausgewiesen. Auch eine offizielle Übersicht zu Erhöhungen fehlt hier. Wenn Sie einen teuren Plan nur für einen Kampagnenmonat oder einen Bewerbungsmonat gebraucht haben, sollten Sie sofort nach Zielerreichung kündigen. Sonst läuft die automatische Verlängerung still weiter.
Viele in der Schweiz glauben, bei jedem Online-Abo gebe es automatisch ein umfassendes Widerrufsrecht. So einfach ist es nicht. Im bereitgestellten Rechtsblock wird für Mitgliedschaften eine 14-tägige Frist genannt, und Linkedin selbst nennt für Käufer in den meisten europäischen Ländern ebenfalls 14 Tage " (linkedin.com). Praktisch sollten Sie sich bei Linkedin immer an dieser 14-Tage-Frist orientieren.
Wenn die Aboverlängerung unklar dargestellt war oder eine Belastung trotz Kündigung erfolgte, können Sie sich in der Schweiz an die Stiftung für Konsumentenschutz wenden. Auch das SECO ist bei Preis- und Konsumententhemen ein wichtiger Orientierungspunkt. Bei Linkedin ist das besonders relevant, weil der Anbieter keinen telefonischen Support anbietet.
Gehen Sie zuerst intern vor. Sammeln Sie Kündigungsbestätigung, Rechnungsbetrag, Kartenbeleg und Bildschirmfotos der Kontoansicht. Reichen Sie danach die Reklamation über die Linkedin-Hilfe ein und verlangen Sie ausdrücklich die Prüfung der Belastung. Wenn keine Reaktion kommt, melden Sie den Fall zusätzlich Ihrer Bank als Beanstandung einer Kartentransaktion.
Für allgemeine Konsumentenhilfe können Sie sich an die Stiftung für Konsumentenschutz wenden. Als nützliche Anlaufstelle für wirtschaftliche Rahmeninformationen dient auch das SECO. Eine praktische Schwäche bleibt aber: Linkedin verweist vertraglich auf Irland, was eine direkte Rechtsdurchsetzung im Alltag weniger bequem macht.
Das Bild ist klar negativ: 0 positive und 5 negative Einzelbewertungen in den vorliegenden Beispielen. Die Kündigung wirkt auf dem Papier einfach, in der Praxis berichten Nutzer aber über weiterlaufende Belastungen, gesperrte Konten und fehlende Reaktionen des Supports. Gerade für die Schweiz ist der mögliche Support nur auf Englisch ein zusätzlicher Stolperstein.
| Thema | Häufigkeit | Typisches Beispiel |
|---|---|---|
| Belastung nach Kündigung | 2 von 5 | Abo läuft weiter |
| Schwierige Kündigung | 2 von 5 | Pfad unklar |
| Konto gesperrt | 1 von 5 | Kein Zugriff mehr |
| Quelle | Bewertung | Anzahl Bewertungen |
|---|---|---|
| TrustPilot | Negativ | 5 |
Positive Kündigungsbewertungen liegen in den vorliegenden Beispielen keine vor. Positiv bleibt immerhin, dass Linkedin offiziell eine Kündigung jederzeit zulässt und keine vorzeitige Kündigungsgebühr nennt " (linkedin.com).
Speichern Sie den aktuellen Plan, das nächste Rechnungsdatum und den genauen Kündigungspfad als Bildschirmfoto. Gerade bei schwer auffindbaren Menüs ist das Gold wert. Notieren Sie auch, ob das Abo direkt bei Linkedin, über App Store oder über Google Play läuft.
Wenn Sie Premium für Jobsuche oder Vertrieb genutzt haben, sichern Sie relevante Daten vor dem Enddatum. Nach Ablauf des bezahlten Zeitraums verlieren Sie den Zugriff auf Premium-Funktionen " (linkedin.com).
Wichtig sind Transaktionsnummer, Belastungsdatum, Betrag in CHF und die letzte Abrechnung. Legen Sie zusätzlich die Kündigungsbestätigung und wenn möglich die Seite mit dem Enddatum ab. Ohne diese Belege wird jede Rückforderung unnötig zäh.
Kontrollieren Sie nach der Kündigung noch mindestens einen weiteren Kartenabschluss. Wenn doch wieder abgebucht wird, haben Sie mit diesen Unterlagen sofort eine saubere Grundlage für Reklamation oder Kartenrückbelastung.
Der häufigste Fehler ist die Kündigung am falschen Ort. Wer über App Store oder Google Play bezahlt, muss dort auch das Abo stoppen. Sonst endet vielleicht eine Einstellung in Linkedin, aber nicht die eigentliche Abbuchung. Genau daraus entstehen viele Fälle von Belastungen trotz vermeintlicher Kündigung.
Fehler zwei ist das Warten bis zum letzten Tag. Wenn die nächste Belastung morgen kommt, kann schon ein kleiner Irrtum teuer werden. Kündigen Sie besser einige Tage vorher. Fehler drei ist kein Bildschirmnachweis. Ohne Beleg stehen Sie bei einer späteren Reklamation schwächer da.
Ein reales Problem aus Bewertungen ist ein gesperrtes Konto kurz nach dem Start des Premium-Tests. Wenn Sie dann nicht mehr einloggen können, wird es heikel. Handeln Sie sofort über die Hilfeseiten und dokumentieren Sie die Sperre mit Datum. Warten bringt hier nichts.
Ein weiterer Klassiker ist der vergessene Probemonat von 30 Tagen. Wenn Sie nicht vor Ablauf kündigen, wird daraus ein kostenpflichtiges Abo " (linkedin.com). Dazu kommt die Rückhalte-Seite im Kündigungsprozess. Manche klicken dort auf ein Angebot oder verlassen die Seite zu früh. Kündigung ist erst erledigt, wenn Sie eine eindeutige Bestätigung sehen.
| Methode | Kündigungsfrist | Gebühr | Schwierigkeit |
|---|---|---|---|
| Webkonto | Vor nächster Abrechnung | Keine Kündigungsgebühr | Einfach |
| App Store (iOS) | Vor nächster Abrechnung | Keine Kündigungsgebühr | Mittel |
| Google Play (Android) | Vor nächster Abrechnung | Keine Kündigungsgebühr | Mittel |
| Eingeschriebener Brief | 5 bis 10 Arbeitstage | Keine Kündigungsgebühr | Höher, aber guter Nachweis |
Am schnellsten ist die Kündigung direkt im Webkonto, wenn Sie noch Zugriff haben. Bei App Store und Google Play ist der Aufwand etwas höher, weil Sie zusätzlich prüfen müssen, wo die Abrechnung tatsächlich hängt. Der Brief ist langsamer, kann aber als Zusatzbeweis nützlich sein.
Keine der Methoden hat laut vorliegenden Bedingungen eine vorzeitige Kündigungsgebühr. Entscheidend ist nur, dass die Kündigung vor der nächsten Abbuchung wirksam erfasst ist.
Machen Sie sofort ein Bildschirmfoto der Bestätigung und tragen Sie das Enddatum in den Kalender ein. Prüfen Sie in Ihrem Konto, ob statt einer Verlängerung nun ein Ablaufdatum angezeigt wird. Kontrollieren Sie danach mindestens einen weiteren Kartenabschluss oder die Monatsrechnung Ihres Zahlungsdienstes.
Wenn trotzdem eine neue Belastung erscheint, reklamieren Sie diese in der Schweiz rasch bei Ihrer Bank. Bei Abo-Diensten ist eine Beanstandung der Kartentransaktion meist innert 30 Tagen nach Erhalt des Kartenabschlusses möglich. Zuständig ist der Kartenherausgeber, nicht eine separate staatliche Chargeback-Stelle.
Wenn Sie berufliches Netzwerken weiter brauchen, aber Linkedin beenden möchten, kommen je nach Ziel andere Plattformen infrage. Xing ist im DACH-Raum bekannt, Meetup eignet sich für Networking über Veranstaltungen, und Local.ch ist für lokale Firmenkontakte in der Schweiz interessant. Für reine Jobsuche oder punktuelle Kontakte kann das günstiger und zielgerichteter sein.
Eine Schweizer Kündigungsadresse für Linkedin ist in den vorliegenden Daten nicht auffindbar. Wenn Sie schriftlich nachfassen oder Unterlagen zustellen wollen, wird die irische Adresse verwendet.
Die bekannte Anschrift lautet:
Für normale Kündigungen ist der Onlineweg über das Konto meist der praktische Standard. Die Adresse ist vor allem dann nützlich, wenn Ihr Konto blockiert ist, eine Belastung trotz Kündigung weiterläuft oder Sie zusätzlich einen beweisbaren Schriftweg wollen.
Viele verwechseln die Kündigung von Linkedin Premium mit der vollständigen Löschung des Linkedin Kontos. Das sind zwei verschiedene Schritte. Kündigen Sie zuerst das Premium-Abo und löschen Sie das Konto erst danach, wenn Sie die Plattform ganz verlassen wollen.
Wenn Sie nur das Konto löschen, ohne sicherzustellen, dass das Abo beendet ist, kann das zu unnötigem Ärger führen. Gerade bei gesperrten oder schlecht erreichbaren Konten sollten Sie jeden Schritt mit Datum dokumentieren.
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